Für den Film Sirât und dessen Regie ist Oliver Laxe verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Sergi López, Bruno Núñez Arjona und andere. Sirât erschien 2025.
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Wir befinden uns in der marokkanischen Wüste. Dort findet ein Rave-Festival statt, bei dem zahlreiche Anhänger zu elektronischen Klängen tanzen. Mitten in diesem Festival irrt ein Vater mit seinem Sohn umher und befragt die Raver. Der Vater sucht seine seit mehreren Monaten verschollene Tochter. Er schließt sich einer Gruppe an, die zu einem weiteren Festival aufbrechen will, das noch tiefer in der Wüste liegt.
Sirāt ist ein außerordentlich interessanter Film. In seiner Darstellung erinnert er zunächst sehr stark an Mad Max - Fury Road. Tatsächlich sind es vor allem die Bilder und die Töne, die das Geschehen über die knapp zwei Stunden Laufzeit tragen und prägen. Es wird relativ wenig gesprochen. Hin und wieder wird getanzt und immer wieder zeigen beeindruckende Kamerafahrten die Faszination der Wüste.
Die Geschichte wirkt nach außen hin minimal und ist für die lange Laufzeit teilweise etwas zäh. Man merkt Sirāt an, dass es sich um einen europäischen Film handelt, der Freiheit und Lebensoffenheit symbolisieren möchte. Was sich jedoch bis zur Hälfte wie ein typisches Roadmovie anfühlt, entpuppt sich im späteren Verlauf als knallharter Findungstrip durch die Wüste, immer wieder geprägt von beeindruckenden Bildern und intensivem Sounddesign.
Definitiv kein Mad Max und zudem keine leichte Kost. Inhaltlich hätte Sirāt manche Themen sicherlich spannender oder zumindest interessanter verpacken können. Doch auch mit der zähen Handlung bleibt ein audiovisuelles Vergnügen, das sich vor keiner anderen Produktion verstecken muss.
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