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Star Trek - Starfleet Academy

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Willkommen an der Akademie!

Ersteindruck: Wie gut ist "Star Trek - Starfleet Academy"?

Ersteindruck: Wie gut ist "Star Trek - Starfleet Academy"?
13 Kommentare - Do, 15.01.2026 von F. Bastuck
In unserem Ersteindruck zu "Star Trek - Starfleet Academy" lassen wir euch wissen, ob uns die neue Serie positiv überrascht oder Befürchtungen doch bestätigt hat.

Wir schreiben das Jahr 2026, das Jahr, in dem Star Trek sein 60-jähriges Jubiläum feiert. Sicherlich wird dies in den kommenden Monaten noch mehrmals zum Thema werden, doch jetzt soll es erst einmal um die brandneue Serie gehen, die in diesem Jahr veröffentlicht wird: Star Trek - Starfleet Academy. Allein durch die Tatsache, dass sie im großen Jubiläumsjahr erscheint, wird ein gewisser Druck auf ihr liegen. Doch auch aufgrund der Tatsache, dass sie demselben Kosmos wie Star Trek - Discovery angehört, denn dadurch dürfte die neue Serie es besonders bei traditionellen Fans zu Beginn schwer haben. Die ersten beiden Episoden wurden jetzt veröffentlicht, Zeit also für einen ersten Bericht.

Unser Ersteindruck zu Star Trek - Starfleet Academy

Willkommen an der Sternflottenakademie! Nahla Ake (Holly Hunter) ist dort nicht nur die Kanzlerin, sondern auch Captain der USS Athena, dem Ausbildungsschiff der Kadetten. Diese stehen im Fokus der Serie - gemeinsam erleben sie die Höhen und Tiefen des Akademiealltags: Sie schließen unzerbrechliche Freundschaften, geraten in explosive Rivalitäten, erleben ihre erste Liebe und treten ihr Schicksal als nächste Generation von Sternenflottenoffizieren an. Als ein mysteriöser neuer Feind sowohl die Akademie als auch die Föderation selbst bedroht, müssen sich diese Kadetten der Herausforderung stellen oder riskieren, alles zu verlieren, wofür sie gerade erst zu kämpfen begonnen haben.

"Star Trek - Starfleet Academy" Trailer 1 (dt.)

Zeitlich siedelt die Serie sich unmittelbar nach den Ereignissen der fünften Staffel von Star Trek - Discovery an, denn dort wurde die Wiedereröffnung der Sternenflottenakademie in die Wege geleitet. Jetzt gibt es durchaus nicht wenige Star Trek-Fans, welche nicht gut auf Star Trek - Discovery zu sprechen sind. Und offen gesagt gehört der Autor dieser Review dazu. Das Franchise hatte zu jeder Zeit Stärken und Schwächen. Doch Star Trek - Discovery... nein, wir wollen hier nicht alte Wunden aufreißen. Lassen wir es dabei, dass die Serie bei vielen Fans einen äußerst schweren Stand hat. Während Star Trek - Strange New Worlds sein eigenes Ding macht, sich vor allem inhaltlich stark von Star Trek - Discovery unterscheidet und viele auch traditionelle Fans für sich gewinnen konnte, knüpft Star Trek - Starfleet Academy jedoch direkt bei der bei vielen unbeliebten Serie an. Die Erwartungshaltung dürfte entsprechend bei so manchem Fan eher gering ausfallen. Erwartet uns hier schlicht ein zweites Discovery?

Zum Glück nicht! Ja, manche der Kritikpunkte an Star Trek - Discovery finden sich auch hier wieder, zu denen kommen wir gleich. Doch insgesamt macht Star Trek - Starfleet Academy einen richtig guten Ersteindruck. Es ist eben keine simple Fortsetzung, sondern sein eigenes Ding mit einem ganz eigenen Charme.

Tatsächlich könnte mit Star Trek - Starfleet Academy etwas gelingen, woran man zuvor gescheitert ist: Etwas Neues zu erschaffen, das komplett auf eigenen Beinen stehen kann, und gleichzeitig in der Tradition von allem steht, was zuvor kam. Ja, nach den ersten beiden Episoden fühlt es sich nach Star Trek an, aber nach einem neuen Star Trek. Etwas, was schon mehrfach genannte, unbeliebte Serie nie erreichen konnte. Wir befinden uns hier in einer spannenden Ära nach einer galaxisweiten Katastrophe, in der die Föderation immer noch zerbrochen ist und neu aufgebaut werden muss, während überall Gefahren lauern. Dass man hier nicht einzelne Personen zum galaktischen Auserwählten erklärt und ins Zentrum der Handlung stellt wie anderswo, sondern die Sternenflotte wieder im Fokus steht, hat uns sehr gefallen.

Holly Hunter übernimmt als Captain und Kanzlerin der Akademie hier die Hauptrolle und sie hat uns bereits nach der ersten Episode komplett überzeugt. Die Captains hatten im Franchise immer schon eine besondere Rolle inne. Hunter bringt definitiv ihre eigene Note mit hinein und unterscheidet sich auch durchaus von ihren Vorgängern, doch wir glauben schon jetzt, dass sie einst stolz neben ihnen wird stehen können.

Auch der Cast aus dem die Kadetten bestehen, hat uns bislang überzeugen können. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinander bringen eine spannende Dynamik in die Serie. Paul Giamatti übernimmt die Rolle des Bösewichts, wobei nach den ersten Episoden noch unklar ist, wie genau dies aussehen wird. Dennoch hatte er bereits seinen Auftritt und wir sehen hier zumindest das Potenzial, dass er ein erinnerungswürdiger Gegner sein wird.

Es gibt auch ein paar bekannte Gesichter. Oded Fehr übernimmt nach Star Trek - Discovery auch hier wieder die Rolle von Sternenflotten-Admiral Charles Vance, was wir durchaus begrüßen, da er bereits bei Discovery einer der wenigen Lichtblicke war. Das ganz große Comeback feiert jedoch Robert Picardo als berühmtes Medzinisch Holografisches Notfallprogramm, kurz: MHN. Bekannt ist er natürlich aus Star Trek - Voyager und hat als Hologramm inzwischen bereits 800 Jahre hinter sich. Die ganz große Rolle hat er hier (noch?) nicht, aber es ist schön, dass er dabei ist, und er darf in der zweiten Episode auch direkt eine Oper singen. Von seinem Charme hat er jedenfalls nichts verloren.

An seinem Beispiel sieht man auch, wie sich diese Serie im Positiven von manch anderen unterscheidet: Der Doktor sieht jetzt natürlich älter aus, obwohl er als Hologramm nicht altern dürfte. Die simple Erklärung: Er hat vor 500 Jahren seiner Matrix ein Alterungsprogramm hinzugefügt. Ganz ehrlich: Mehr brauchen wir als Erklärung nicht. Ein kurzer, beiläufiger Nebensatz und das Thema ist durch. Aber genau dies machen leider viele andere Serien oder auch Filme nicht.

Wenn wir schreiben, dass Star Trek - Starfleet Academy in der Tradition von allem steht, was zuvor kam, so meinen wir dies auch durchaus wörtlich. Es empfiehlt sich, stets die Augen offen zu halten, denn bereits in den ersten beiden Episoden gab es so manche Hinweise oder Anspielungen auf allerhand aus dem Franchise Bekanntes. Seien es Figuren, Namen, Ereignisse. Dadurch, dass die Serie an der Sternenflottenakademie spielt, wirkt dies nicht einmal wie erzwungener Fan-Service, sondern vielmehr als Teil der Umgebung und der Welt. Wir wollen hier absichtlich nichts spoilern, aber es gibt so einiges zu entdecken.

Kommen wir zu einigen negativen Aspekten. Schon bei Star Trek - Discovery mochten wir diesen modernen Stil nicht, der auch hier jetzt fortgeführt wird. Alles ist so glatt, spiegelnd und steril. Auch Star Trek - Strange New Worlds leidet darunter. Dort musste man sich jedoch noch aufgrund des Canons an Bestehendem orientieren und halten, wohingegen in der Zeit von Star Trek - Starfleet Academy die Macher komplett freie Hand haben. Star Trek hatte früher immer einen ganz bestimmten Stil, wodurch das Franchise sich auch von anderen Produkten unterschieden hat. Das moderne Star Trek sieht leider aus wie jede beliebige, generische Sci-Fi-Produktion, nur dass man noch überall das Emblem der Sternenflotte draufgeklebt hat, damit es noch als Star Trek zu erkennen ist. Tatsächlich fliegen jetzt in der Akademie Roboter umher, die 1:1 aus Star Wars hätten stammen können. Dieser teils wirklich hässliche und einfallslose Stil des heutigen, modernen Star Trek ist eine seiner größten Schwächen.

Auch verstehen wir nicht so ganz, warum ständig das Aussehen mancher außerirdischer Völker angepasst werden muss. Was die Macher vermutlich als "Moderniesierung" verstehen, bezeichnen andere umgangssprachlich als Verschlimmbesserung. Ja, die Ferengi als Beispiel sind noch deutlich als solche zu erkennen, aber das Design wurde angepasst und man fragt sich einfach nur, warum? Bei den Klingonen ging das in Discovery bekanntlich so nach hinten los, dass sie diesen Fehler inzwischen wieder korrigiert haben (wenngleich sie dadurch den Canon missachtet haben, aber lasst uns nicht damit anfangen...).

Es gibt noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die uns etwas stören, und auch dass hier offensichtlich keine Kanon-Experten hinter der Kamera stehen, ist wieder erkennbar gewesen. Dennoch fällt unser Ersteindruck überwiegend positiv aus.

Kritikpunkte kann es immer geben und wird es immer geben. Auch das Star Trek von früher war wahrlich nicht frei davon. Entscheidend ist, wie der Rest gelungen ist. Ist es eine Serie, bei der man die Kritikpunkte akzeptieren kann, ohne, dass sie einem den Spaß verderben, bei der das Positive überwiegt, oder ist es eine Serie, bei der die Kritikpunkte so überwiegen, dass einfach nichts mehr zu retten ist? Discovery würden wir als Letzteres bezeichnen, doch Star Trek - Starfleet Academy fällt glücklicherweise in die erste Kategorie.

Die Geschichte ist interessant, die Charaktere bringen Charme mit, die Sternenflotte und die Föderation stehen wieder im Fokus. Star Trek - Starfleet Academy liefert genug, um so manchen Kritikpunkt zu verzeihen. Zudem unterscheidet man sich mit dem Setting an der Akademie von früheren Serien genug, um eine eigene Identität zu kreieren und so auch etwas Frische ins Franchise zu bringen.

Fazit

Dies ist nur ein Ersteindruck nach zwei Episoden, doch er fällt sehr positiv aus. Wir hatten offen gesagt keine hohen Erwartungen, wurden aber positiv überrascht und blicken jetzt mit großen Hoffnungen auf die kommenden Wochen. Star Trek - Starfleet Academy hat das Herz am richtigen Fleck und stellt sich in die Tradition seiner vielen Vorgänger. Hier steht nicht nur Star Trek drauf, es steckt auch Star Trek drin. Ja, es ist anders, neu und mag sich sogar etwas fremd anfühlen. Doch dies war auch nie das Problem bei Star Trek - Discovery, sondern vielmehr, dass das dort Gezeigte schlichtweg nichts mit Star Trek zu tun hatte. Weder optisch, noch inhaltlich oder sonst wie. Dies ist bei Star Trek - Starfleet Academy schon jetzt anders.

Ein sympathischer Cast, eine spannende Ausgangslage, ein hoffnungsvoller Beginn - Star Trek - Starfleet Academy hat nach zwei Episoden auch einen alten und traditionellen Star Trek-Fan für sich gewinnen können. Der Anfang ist gemacht, nun bleibt nur zu hoffen, dass die Reise erfolgreich fortgeführt wird.

Quelle: Paramount+
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13 Kommentare
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floki : : Moviejones-Fan
05.02.2026 02:15 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.24 | Posts: 4 | Reviews: 0 | Hüte: 0

etwas spät aber lieber spät als nie ;)

@MrBond

ich habe star trek nie als "woke" wahrgenommen wohl aber als sehr progressiv... moment anders ausgedrückt... habe ich star trek nie als "woke" wahrgenommen so wie man heute "woke" definiert

es wirkt auf mich als hätte man eine liste stereotypischer chars. abgearbeitet die ins heutige "woke" spektrum fallen und es scheint so als sei dies einer der großen faktoren für die besetzung gewesen

gesellschaftlich kann star trek heute kaum mehr was aufzeigen das machen wie du ja schon schriebst andere serien zu hauf ist also nichts besonderes

was du als nächstes beschreibt... ja das ist es was mir fehlt
das entdecken ist es was mir fehlt ebenfalls das philosophische ist das nichtmehr vorhanden ist und ganz besonders die professionalität die mal vorherrschte

___

ich hätte ja schon seit jahren mal lust das ganze star trek dingen mal andersherum aufzuziehen also nicht aus föderations sicht oder eine anderen warp fähigen spezies sondern aus sicht eines planeten der gerade den warp antrieb erfunden hat und nun auf die bösen fremden aliens trifft das hat meiner meinung nach potenzial


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DrStrange : : Moviejones-Fan
22.01.2026 16:45 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.652 | Reviews: 60 | Hüte: 140

@MrBond:

Wie hieß es bei "Der Herr der Ringe"... "die Zwerge haben zu tief gegraben". Daher stürzt die Serie jetzt in den Schlund wie Gandalf im Film, nur kommen die da nicht mehr wieder raus. Sie haben hier einfach eine Grenze überschritten, welche die Fans nicht mehr akzeptieren mitzumachen, weil es hier nur noch um eine dumme Agendafrage geht, die niemand sehen will und der derzeitige Aufschei im Netz zeigt auch den gewaltigen Umfang. Das eskaliert gerade komplett und es würde mich nicht wundern, wenn die Serie in Kürze eingestellt werden muss.

Wie in dem Video ja schon gesagt wurde, hatten die damaligen ST Serien Stories mit verschiedenen Ebenen von Komplexität, Moral, Ethik und Wahrheitswerten. Heute haben solche Serien die einfachste, oberflächlichste Deutung von allem, weil niemand mehr nachdenken will. Das ist eine sehr traurige Entwicklung.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MrBond : : Imperialer Agent
22.01.2026 13:02 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.953 | Reviews: 24 | Hüte: 609

@2Cents

War das nicht schon immer Thema bei Star Trek? In den 60ern eine schwarze Hauptdarstellerin... der erste Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen im TV... in Deep Space Nine ein Schwarzer als Commander der Station... in Voyager eine Frau als Captain... das sind jetzt nur die prominentesten Beispiele.

Was ist der Unterschied zwischen damals und heute? Damals war Star Trek noch in der Situation, dass der Vorspann Programm war: "to boldly go, where no one has gone before...".

Heute ist es nichts mehr spezielles... kein mutiges Vorstoßen, in gesellschaftliche Bereiche, die scheinbar tabu sind. Es wird in sehr vielen Serien behandelt (vergleichbar mit Spezialeffekten bei Star Wars: Früher wurde Pionierarbeit geleistet und alle waren verblüfft über die Effekte... heute sind krasse Effekte Standard und man muss die Massen anderweitig begeistern - mal von der Story abgesehen).

Und beim Thema "Story" sind wir dann auch bei der eigentlichen Crux. Die Geschichte ist einfach wichtig. Sich nur auf aktuellen Themen des Zeitgeistes auszuruhen, reicht einfach nicht aus. Ich bin überzeugt, diese Serien würden alle ins Boot holen, wenn sie gut inszeniert und mitreißende Stories bieten würden. So, wie früher eben... Du weißt ja: Früher war mehr Lametta wink

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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2Cents : : Moviejones-Fan
22.01.2026 12:12 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.22 | Posts: 790 | Reviews: 0 | Hüte: 13

Was bin ich froh, das ich kein Paramount +Abo habe.

Sonst wäre ich vielleicht doch noch versucht gewesen, die neue "Star Trek: Starfleet Academy" Serie wenigstens zum "hate watchen" anzuklicken.

Zu mehr hat "Discovery" damals auch nicht getaugt.

Aber trotz allem Gegenwind der Fans in den letzten Jahren hat man Alex "Ich kotze Regenbögen" Kurtzman jetzt komplett von der Leine gelassen.

Das Ergebnis ist der - erwartbare - größte Flop in der Geschichte von Star Trek - und eventuell auch dem gesamten amerikanischen Serien Universum als ganzem.

Das wirklich schlimme, an dieser woken Kernschmelze ist allerdings, das es überhaupt so weit kommen konnte.

Das es zum einen Menschen wie Alex Kurtzman gibt, die allen Ernstes der Meinung sind, daß das, was ihnren Köpfen herumgeht vernünftig und tatsächlich gut ist.

Wäre er als solcher Spinner allein auf der Welt, schlimm genug.

Aber es gibt ja auf der anderen Seite dann ja auch noch die Leute, die ihm 10 Millionen Dollar pro Folge geben!

Film-Crews, die das technisch umsetzen und Schauspieler die das Spielen müssen.

Und keiner von den hunderten Leuten sagt: "Stop, das ist doch totaler Mist!"

Das einzig positive an der ganzen Sache ist, das je schlimmer diese ganzen Franchise- Vergifter auf die Fresse fliegen, umso eher bekommen die echten Fans wieder das, wofür sie den Fernseher einschalten und ins Kino gehen.

Unterhaltung die einen wenigstens für die Dauer eines Abends aus der Realität entfliehen lässt.

Ohne "real World problems" die es nur in den Köpfen der Wokisten gibt und ohne Moralinsaure erhobene Zeigerfinger der selbstgerechten Heuchler.

Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse. Und am Ende ist alles für die Katz.

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floki : : Moviejones-Fan
16.01.2026 21:55 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.24 | Posts: 4 | Reviews: 0 | Hüte: 0

hab da gestern mal reingeschaut
leider nein... die serie schlägt in die selbe kerbe wie disco nur noch ne stufe schlimmer...
es wirkt alles sehr plakativ
die sprache... ne sry leute da gehe ich absolut nicht mit... jemand funkt "arschloch 1 an arschloch 2" jemand anders beendet einen satz miz "bitch" woanders werden witze über kleine penisse gemacht "kleiner fisch penis"

was zum teufel ist das ?
antwort star trek ist trans... es ist kein star trek hat sich aber ein ST überzug angezogen und tut nun so als sei es star trek

diese jem hadar ausbilderin jesus was ist das für ein schauspiel ?! der charakter wirkte zuerst ok bis sie redete... bzw... geschrien hat
___

so ich weiß ich hab da kein recht drauf dennoch ich bin es leid jeder der das als star trek ansieht hat doch die kontrolle über sein schiff verloren... xD

die community verzeit zuviel und ist zu beschwichtigend nur um etwas vom lieblings franchise konsumieren zu können

in der not frisst der teufel fliegen... zum glück bin ich nicht der teufel und werde diese unsagbare machwerk ignorieren das ist alles to much und star trek nicht würdig

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Majestix83 : : Moviejones-Fan
16.01.2026 12:52 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 220 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Also die erste Folge hat bei mir gestern einen eher negativen Eindruck hinterlassen.

Zur Folge selbst:
Gerade der Anfang und die ersten 40 Minuten haben mich ständig an irgendwelche Trash Spielfilme aus den 90er/00er Jahre erinnert, sowohl von der Handlung als aber teilweise auch von den Effekten, dem Pacing und dem Charakteraufbau her und das nicht im positiven Sinne.

Dann natürlich wieder diverse Logikfehler die ja schon seit der Übernahme des Franchise durch SecretHideout existieren, z.B. das Hologramübertragungen mit physischen Gegenständen vor Ort interagieren, obwohl der Absender der Übertragung diese Gegenstände nicht sehen kann. Man muss sich nur mal vorstellen wie die Absenderseite aussieht während die Figure von Paul Giamatti über die Athena Brücke schreitet, entweder müsste er die ganze Zeit auf der Stelle laufen (dazu passen aber die Gesten nicht) oder aber die Athena Brücke müsste 1:1 auf dem anderen Schiff vorhanden sein.

Ich hatte auf TrekZone gelesen das SAM das potenzial hätte, genau so nervig wie Tilly in Discovery zu werden, aber ich fand ehrlichgesagt die, von Holly Hunter gespielte, Figur der Nahle Ake in der ersten Folge am nervigsten, vor allem die Charakterzeichnung (schon in den ersten Szenen auf Bajor ist sie mir sehr unsympathisch rübergekommen) und das starke Overacting von Holly Hunter haben mir nicht gefallen. Dabei konnte die eigentlich mal Schauspielern, meine ich. Nebenbei, müsste nicht eigentlich ein Admiral, Kanzler der Academy sein, anstatt ein Captain?

Was den Humor angeht, gerne, aber man konnte sehr gut sehen das einige Elemente des LowerDecks Humor eben auch nur bei LowerDecks funktionieren (Stichwort: Abzeichen am ersten Tag verschluckt). So fand ich den Humor in der ersten Folge nicht wirklich lustig, sondern eher lächerlich.

Schön war es hingegen, Robert Picardo generell wieder zu sehen, und dann sogar wieder mit Stefan Staudinger als Synchronsprecher, wie bei Voyager.

Erstes Fazit:
Nachdem ich nach LowerDecks, Strange New Worlds und der dritten Staffel Picard zumindest etwas Hoffnung hatte, dass das Franchise langsam wieder auf die Bahn kommt, hat die erste Folge von Starfleet Academy dieser Hoffnung wieder ein ziemlichen Dämpfer verpasst, und die ersten, negativen Anzeichen, die es nach Bekanntgabe der Produktion gab, bestätigt. Kaum jemand hat eine Starfleet Academy Serie haben wollen, und wenn dann nicht in der Discovery Zukunft (ich habe immer noch die Hoffnung dass das irgendwann alles, inkl. "dem Bruch" überschrieben wird), sondern eher in der Kirk-Kinofilm (wie das gleichnamige Spiel) oder der LowerDecks Ära. Problematisch ist auch, das man mit Caleb schon wieder eine Hauptfigur geschaffen hat, die bereits alles kann, ähnlich wie in Discovery. Dabei sah das in Picard Staffel 3 schon besser aus, Figuren wie Jack Crusher, Liam Shaw und die LaForge Geschwister waren deutlich sympathischer geschrieben als Caleb (und ja, ich halte es noch immer für einen Fehler das man auf Picard Staffel 3 nicht weiter aufgebaut hat, bei LowerDecks hatte man doch bereits gesehen, das man noch genug erzählen kann).

Im Moment hadere ich noch, ob ich mir die zweite Folge von Starfleet Academy wirklich geben soll, das dritte mal LowerDecks macht deutlich mehr Spaß.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
16.01.2026 11:28 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 240 | Reviews: 1 | Hüte: 11

Also, zum einen muss durchaus festgehalten werden, dass jede Star Trek-Serie anders war. Ich nachhinein hatte ich sogar gelesen, dass man TNG vorgeworfen hat, dass kein Kirk und kein Spock dabei seien.

TNG unterscheidet sich von TOS, DS9 unterscheidet sich von TNG, VOY unterscheidet sich von DS9 etc. etc. Soweit ist das auch gut. Ich fand auch immer schön, dass man, trotz dessen dass die Serien unterschiedlich sind, eine durchgehende, stringende Design-Linie hatte. Natürlich, einige Rassen haben sich verändert. Aussehen der Klingonen, Verhalten der Ferengi, mehr Details bei den Borg, umstellen der Uniformen bei den Cardassianern etc. etc. Aber ein Schiff der Föderation war immer als solches zu erkennen. Ein klingonisches Schiff war zu erkennen etc. etc.

Dass dies, da in einer anderen Zeit spielen bei Enterprise aufgebrochen wurde, störte mich nicht. Auch den Kniff mit gewissen Cyborgs (coole Zeitreise-Story) oder das Aussehen der Klingonen war für mich eine durchaus gelungene Lösung.

Ok, ich halte Enterprise eigentlich nur vor, dass die NX-01 noch immer wie eine verändere Akira-Klasse aussieht :-D

Ich lasse die Kelvin-Timeline-Filme bewusst aus.

Soweit ich wusste, sollte die NX-1701-A dann doch als Schulschiff, kommandiert durch Admiral Kirk auftauchen. Wäre durchaus nicht uninterssant gewesen.

Bezüglich Starfleet Academy, da gab es ja auch ein richtig cooles PC-Game Ende der 90er und auch ein entsprechendes Pendant, Klingon Academy :-) Was habe ich diese damals gezockt wink

Ich persönlich trauere eigentlich einer Captain Sulu-Serie mit der USS Excelsior nach. Ist ja so ein bisschen als Lost Era bekannt...

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DerDoctor : : Moviejones-Fan
16.01.2026 11:18 Uhr
0
Dabei seit: 07.02.18 | Posts: 91 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Gerade erste Folge gesehen, war ganz gut. Chemie zwischen den Darstellern stimmte, war nicht zu modern, gegen Ende sogar emotional, ein unterhaltsames Abenteuer. Bin auch Stark Trek Fan der ersten Stunde, die Sehgewohnheiten und damit Star Trek ändern sich allerdings, ich bin zufrieden, wenn das Franchise nach einigen Wirrungen in die Zukunft geführt wird. Man sollte nicht zuviel an der Vergangenheit kleben, solche Klassiker wirds nicht mehr geben

Ich kann mich noch erinnern, wie über Enterprise hergezogen würde, und jetzt mit Abstand beurteilen viele die Serie besser. Wird vermutlich auch mit der aktuellen Serie passieren

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DrStrange : : Moviejones-Fan
16.01.2026 10:43 Uhr | Editiert am 16.01.2026 - 10:44 Uhr
1
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.652 | Reviews: 60 | Hüte: 140

Nachdem man den "Altfans" zur Versöhnung "Strange New Worlds" hingeworfen hat wie einem Hund den Knochen, damit diese Ruhe geben, hat man im Hintergrund an "Star Fleet Academy" weitergearbeitet. Eine Serie, nach der niemand gefragt hat und die auch niemand wollte. Ganz im Sinne von "Discovery".

Wobei es richtig ist, das man seit den 90ern, das Thema „Star Fleet Academy“ immer wieder in den Raum geworfen hat, aber nie umgesetzt.

Das Ergebnis: derzeit 34% Userscore bei Rotten Tomatoes und die Fans hassen die Serie. Was zu erwarten war.

Die Pilotfolge hatte sogar eine Live-Premiere, die jeder kostenlos anschauen konnte. Ganze 1300 Zuschauer (!!) haben sich dazu eingefunden. Was ebenfalls zu erwarten war.

Natürlich schwurbeln die Kritiker mit 85% auf RT in einer ganz anderen Ebene. Vielleicht haben die auch eine andere Serie gesehen? Da kann man dann wirklich Aussagen lesen wie (kein direktes Zitat): „…. stellt die beste Star Trek Serie dar, die es je gegeben hat, die sich endlich mit wirklich wichtigen Themen auseinandersetzt.“ Nur Kirk & Spock gesteht man dann noch einen höheren Stellenwert zu, aber nur wegen dem Klassikerstatus.

Es verstehe sich, dass ich so weder die ganzen Profi-Kritiken, auch nicht die MJ-Kritik, geschweige denn die Serie selbst noch ernst nehmen kann.

Das Franchise ist tot und man hat es an die Wand gefahren für irgendeine fragwürdige Agenda und Ideologie. Nur eine komplette Kehrtwendung und eine Neuausrichtung kann hier noch helfen. Dazu müssten aber zuerst Kurtzman und seine Gesellen verschwinden. Leider gab es hier bereits eine Andeutung vor ca. 1 Woche, dass sein Vertrag über 2026 hinaus verlängert werden soll.

Als Retter in der Not bleibt eigentlich nur die Hoffnung auf Seth MacFarlane und die vierte Staffel von „The Orville“.

Abschließend zu „Star Fleet Academy“… hier hat vor einem Monat bereits Asmongold ein Video gemacht und damit ist eigentlich alles zu dieser Serie gesagt. Quasi die selbsterfüllende Prophezeiung. Was zumindest lustig ist… oder traurig weil eben die Wahrheit.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MrBond : : Imperialer Agent
16.01.2026 09:08 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.953 | Reviews: 24 | Hüte: 609

@Darkclaw

Dein Kommentar spiegelt more or less mein Empfinden wider und, falls Du ihn noch nicht gelesen hast, kann ich Dir folgenden Artikel ans Herz legen: Wann wurde ST anders

Ich persönlich wurde btw. mit Voyager nie wirklich warm und ich habe bis heute immer noch nur einen Bruchteil der Serie gesehen... vielleicht hole ich das bei Zeiten mal nach - momentan bin ich aber noch beim Rewatch von DS9... und ja, es gibt die ein, oder andere langweilige Folge, aber im Großen und Ganzen bin ich immer noch begeistert.

Bei "Enterprise" fehlt mir bis heute die vierte Staffel, fand aber die ersten 3 gar nicht so verkehrt. Hat mich damals gut unterhalten und war spannend. Gut, auf die Borg hätte ich verzichten können, da ihre Zeit ja doch eigentlich deutlich später war, aber gut, sind halt coole Antagonisten.

Bei Star Trek Picard gefiel mir (natürlich) insbesondere die dritte Staffel richtig gut. Fühlte sich letztlich wie ein elfter Kinofilm an - wennglich natürlich die ein, oder andere Situation typisch für die heutige Machart war (im negativen Sinne).

"Das Konzept kenne ich irgendwie seit Anfang der 90er. Irgendwie, immer wenn eine neue Serie angedacht war, kam Academy ins Spiel."

Jup, eigentlich war es angedacht, den sechsten Kinofilm zum Star Trek Jubiläum in der Vergangenheit anzusiedeln, in der Kirk und Co. auf der Starfleet Academy zu sehen gewesen wären - natürlich komplett mit anderen Schauspielern. Da waren aber Fans und Originalschauspieler dagegen und so bekamen wir (zum Glück) Das Unentdeckte Land.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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CountDooku : : Moviejones-Fan
16.01.2026 08:54 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.11 | Posts: 492 | Reviews: 5 | Hüte: 1

Nachdem ich von der 3. Staffel von Strange New World so enttäuscht wurde, halte ich lieber Abstand.

Der Neustart von Star Trek hat mir nicht wirklich gefallen. Die Darsteller waren ok außer Simon Pegg. Allerdings fand ich die Handlung nicht besonders und in der 2. Hälfte sehr konstruiert.

Teil 2 und 3 fand ich besser auch wenn Teil 2 zu sehr Zorn des Khan kopiert.

Mal schauen ob wie es mit dem Franchise weitergeht.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
16.01.2026 07:34 Uhr
1
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 240 | Reviews: 1 | Hüte: 11

Ich bin ein langjähriger Fan von Star Trek. Ich mag die alten Sachen mit Kirk und Spock. Voyager hat mich damals komplett angefixt. Natürlich hatte ich damals bereits etwas von TNG und DS9 gesehen. TNG konnte mich am anfang nicht abholen, zuwenig Action. DS9 ist, bis auf wenige Episoden und der Pilot im TV, damals noch Sat1, auch fast an mir vorbeigegangen. Enterprise fand ich, bis auf die dritte Staffel, gar nicht mal so übel. Und in Staffel 4 haben sie dann irgendwie dei Sau rausgelassen :-D

TNG und DS9 habe ich dann auf DVD nachgeholt und ja, man wird älter, kann das dann geniessen :-)

Ich unterscheide hier ganz klar das "alte" Star Trek, welches für mich mit Enterprise endete. Das neue Star Trek, welches für mich mit dem Film von 2009 startete, auch wenn die 3 Filme von den neuen Serien losgelöst betrachtet werden müssen.

Was war ich damals heiss auf Discovery! 10 Jahre vor Kirk? Klingonen? Gefahren? Ok, klingt cool. Wie wurde ich enttäuscht...

Ja das Design der Klingonen... Orks im Weltraum, verzeit meine Wortwahl...

Der Autor nennt das Design der Kulissen. Ja, die sind sehr modern gehalten. Natürlich kann man nicht Kulissen wie in den 60ern bauen, das wäre heute doch etwas seltsam. Aber unter der Prämisse, dass die Schiffsinterieurs und Schiffsklassen, gerade bei Discovery, aussahen, als könnten sie Post-Nemesis oder Post-VOY sein, hat für mich vieles kaputtgemacht.

Von den Darstellern und den Storys will ich nicht anfangen...

Strange New Worlds dageben hat für mich da durchaus einen Spagat zwischen dem klassischen Design und einem modernen Design geschafft. Ich mag die Serie.

Das NewTrek hat ja schon einige Serien herausgebracht. Mit Prodigy hatte ich am Anfang etwas Mühe, konnte dann aber nach ein paar Episoden gute Dinge darin finden. Gerade die zweite Staffel fand ich doch noch eine Schippe besser als die erste. Hätte durchaus gerne mehr davon gesehen.

Neben SNW ist mein Favorit ganz klar Lower Decks. Ja, eine Cartoon-Serie. Ja, Comedy. Aber für mich als alter Fan, ein herrliches Sammelsurium an Dingen die man entdecken kann :-)

Dann hatten wir noch Picard. Ich muss gestehen, ich mag die Serie nicht wirklich. Ich mochte die "neue" Crew nicht. Ich mochte die Stories nicht, die in den Staffeln erzählt wurden. Ja, die dritte Staffel hatte ihre Momente. Aber das war es auch schon.

Nach den TNG-Filmen, die ich alle mag, wobei Nemesis für mich hier abfällt, und ich dann auch die Serie TNG mochte, fand ich Jean-Luc Picard immer ein richtig guter Captain. Irgendwie wurde diese Figur in der Serie Picard aber demontiert...

Jetzt kommt Academy. Ich muss auch hier gestehen, dass ich das Konzept nicht so richtig einschätzen kann. Das Konzept kenne ich irgendwie seit Anfang der 90er. Irgendwie, immer wenn eine neue Serie angedacht war, kam Academy ins Spiel. Es gibt sogar Concept-Arts einer NX-1701-A als Schulschiff, das war mal als Film mit Captain Kirk gedacht... Googelt es mal.

Daher hatte die Ankündigung für mich gleich an Anfang dieses "Geschmäckle" der Mottenkiste.

Ich lasse es mal einfach auf mich zukommen :-)

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
15.01.2026 23:30 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 472 | Reviews: 3 | Hüte: 12

Wenn sich die Macher nicht an die Vision und Canon halten, Sachen verschlimmbessern usw, dann bin ich raus. TOS, NG, DS9, Voyager - das waren noch Serien! Seit den JJ Trek Filmen hat mich ST verloren

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