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Die Farbe des Horizonts

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Dramatische Überfahrt

Die Farbe des Horizonts Kritik

Die Farbe des Horizonts Kritik
0 Kommentare - 06.07.2018 von Moviejones
Wir haben uns "Die Farbe des Horizonts" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Die Farbe des Horizonts

Bewertung: 3.5 / 5

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt Die Farbe des Horizonts die Überlebensgeschichte der Amerikanerin Tami Oldham, die im Jahr 1983 mit ihrem Freund in einen Sturm auf dem Pazifik geriet. Hauptdarstellerin Shailene Woodley spielt die Rolle mit sehr viel Passion, doch wirkt der Film mit den ständigen Rückblicken und Springen in die "Gegenwart" etwas unruhig und stört den Filmfluss.

Die Farbe des Horizonts Kritik

Während ihrer Weltreise lernt die junge US-Amerikanerin Tami Oldham (Woodley) den Briten Richard Sharp (Sam Claflin) kennen. Beide verlieben sich ineinander und planen gemeinsam eine Weltreise auf seinem Boot. Da unterbreitet ihnen ein Ehepaar auf Tahiti das Angebot, deren Segelschiff nach San Diego zu überführen. Richard und Tami nehmen an, da dieser Auftrag nicht ganz geringe Folgekosten auffangen könnte, die so eine Weltreise mit sich bringt. Auf hoher See geraten die beiden plötzlich in einen Hurrikan, der das Boot fahrtuntauglich macht und sie nahezu hoffnungslos auf dem Pazifik driften lässt. Hawaii könnte ihre Rettung sein, doch die Tage vergehen und die Überlebenschancen sinken rapide...

Trailer zu Die Farbe des Horizonts

Shailene Woodley hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht (Descendants, Das Schicksal ist ein mieser Verräter) und Die Farbe des Horizonts stellt ein Herzensprojekt dar, dass die 26-jährige Schauspielerin nicht nur in der Hauptrolle, sondern auch als Produzentin unterstützt. Damit ist sie fast im gleichen Alter wie Tami Oldham Ashcroft, die 1983 über vierzig Tage um ihr Überleben kämpfen musste und diese Erfahrung im Buch "Red Sky In Mourning: A True Story Of Love, Loss And Survival At Sea" verarbeitete - und die Dreharbeiten unter Baltasar Kormákur (Everest) auch begleitete.

Die Farbe des Horizonts nimmt sich dabei ausreichend Zeit, das Kennenlernen zwischen Tami und Richard zu beleuchten und macht Lust aufs Aussteigen, ganz so wie es die junge Amerikanerin einst tat. Sowohl beeindruckende Landschaftsaufnahmen, fremde Städte als auch dramatische Momente im Auge des Sturms sprechen auf die eine oder andere Weise den Abenteuergeist der Zuschauer an und so lässt uns Die Farbe des Horizonts für einen kurzen Moment daran teilhaben, wie Menschen abseits der Norm ein nahezu einmaliges Leben führen.

Dabei bedient sich der Film eines Tricks, so dass die Qual und Hoffnungslosigkeit Tausende Kilometer vom Festland entfernt, ohne ausreichend Wasser und Nahrung am Ende des Films noch mal intensiviert werden. Die Art und Weise, auf die Kormákur den Film inszeniert, ist naheliegend, reißt den Zuschauer aber dann doch ein, zwei Mal zu sehr aus dem Moment, wenn immer wieder zwischen einst und heute hin und hergesprungen wird. Einerseits möchte man die Bindung zwischen beiden verdeutlichen, andererseits aber sind die Schnitte nicht immer ganz elegant gesetzt und so unterbrechen sie eher den Filmfluss.

Die Farbe des Horizonts ist ein spannender Abenteuer- und zugleich Romantikfilm, der mit vielen dramatischen Momenten aufwartet. Nichtsdestotrotz reicht es für uns nicht für eine höhere Wertung aufgrund der Inszenierung, die auch ein wenig widersprüchlich zum tatsächlichen Ereignis ist - und die zwar als Idee an sich nett ist, in ihrer Umsetzung aber hapert.

Die Farbe des Horizonts Bewertung
Bewertung des Films
710
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