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Der Musterschüler gesehen am  
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Der Musterschüler (1998)

Ein Film von Bryan Singer mit Brad Renfro und Ian McKellen

Kinostart: 24. Juni 1999111 Min.Drama, Thriller
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Der Musterschüler Bewertung

Der Musterschüler Inhalt

Der 16jährige High-School-Absolvent Todd Bowden will seinen Augen nicht trauen: Mitten im Abendbus sitzt ihm der vor Jahrzehnten untergetauchte Nazi-Verbrecher Kurt Dussander gegenüber. Unerkannt wohnt der Massenmörder in der gleichen Stadt wie Todd. Der Junge beginnt, den alten Mann zu erpressen: Will er nicht an die Behörden ausgeliefert werden, muss er Todd in allen Einzelheiten von seinen vielen Greueltaten berichten. Dussander willigt ein, doch schon bald muss Todd erkennen, dass er in der bizarren Beziehung längst nicht mehr den Ton angibt - und sein Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt…

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Der Musterschüler und wer spielt mit?

OV-Titel
Apt Pupil
Format
2D
Box Office
8,86 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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1 Kommentar
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MB80 : : Black Lodge Su
23.03.2020 17:26 Uhr | Editiert am 23.03.2020 - 17:27 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.818 | Reviews: 44 | Hüte: 249

Durchaus interessante, andere Herangehensweise an das Thema Naziverbrechen, wobei die Beschreibung das Thema eigentlich nicht gut trifft. Eigentlich geht es hier um das Katz und Maus Spiel zwischen dem Schüler Todd (Brad Renfro), der eine ungesunde Obsession mit dem Nationalsozialismus entwickelt, und der in einem von Ian McKellen fantastisch gespielten älteren Herren den fiktiven Kriegsverbrecher Kurt Dussander erkennt. Todd denkt, er könnte den alten Mann erpressen, um seine Neugierde an Geschichten aus dem dritten Reich zu befriedigen, aber er hat sich hier auf einen Tanz mit dem Teufel eingelassen, denn Dussander hat noch reichlich Boshaftigkeit und Verschlagenheit in Reserve.

Der Film ist spannend, teilweise schockierend, hat aber zwei Probleme. So faszinierend das Zusammenspiel der beiden auch ist, der Film bleibt erschreckend oberflächlich, und liefert überhaupt keine Kausalität für seine zentrale Thematik, nämlich dass das Böse scheinbar infektiös ist bzw. in jedem schlummert und nur Blut lecken muss. Zudem driftet der Film manchmal in latent schlockige Horrorszenen ab, die dem eigentlich ernst gemeinten Grundton keinen Gefallen tun. Dennoch aufgrund einer unheimlichen, und ungewöhnlichen Handlung durchaus empfehlenswert. Und weil Gandalf in SS Uniform rumläuft.

Meine Bewertung
Bewertung

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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