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Kritik: The Impossible von alextheavenger

alextheavenger | 31.05.2013

Hier dreht sich alles um die The Impossible von alextheavenger. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.

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3 Kommentare
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eli4s : : Moviejones-Fan
31.05.2013 13:19 Uhr | Editiert am 31.05.2013 - 13:21 Uhr
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Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.711 | Reviews: 31 | Hüte: 115
Mit einer guten Formatierung sieht das gleich viel besser aus.

Mit deinem Hangover-Effekt beschreibst du eine grundsätzliche Eigenschaft der Projektion; das Durchleben von Eindrücken/Situation/... im sicheren Umfeld des Mediums, in dem der Zuschauer keine Konsequenzen zu fürchten hat. Fand ich gut.^^


Verbesserungsvorschläge hätte ich bei Interesse dennoch anzubieten.

Erstens: Prägnanz. Das wichtige vom unwichtigen trennen. Denk immer darüber nach, welche Information für den Leser interessant sein könnte und welche nicht. Das heißt sowohl auf informelle als auch unterhaltender Ebene. Das könnte im folgenden etwas arg ins Detail gehen, soll aber nur zeigen, was ich meine ...

Beispielweise empfinde ich deinen Satz ...

"Von Japan aus, fliegen sie in einen weiteren Teil in Südost-Asien."

... sehr träge... hier steckt nicht wirklich viel wichtiges drin und unterhaltend ist der Satz auch nicht. Es reicht vollkommen, wenn du den Ort des Geschehens vielleicht noch in einem anderen Satz kurz mit anfügst. Ob sie jetzt von Japan aus in einen dann ohnehin nicht weiter definierten Teil Südost-Asiens fliegen ist wirklich irrelevant und
eher mühsam zu lesen.


Zweitens. Führe doch mehr aus, warum genau du gewisse Emotionen mit dem Film verbindest. Der Film ist nie langweilig? Was ist der Grund dafür? Den unterschlägst du eigentlich.

Ums wieder auf die theoretische Ebene zu holen:

Es gibt im Grunde vier Teile einer Kritik:
Informieren - Veranschaulichen - Interpretieren - Bewerten.

Du gehst viel zu schnell von der Information zum Bewerten über. Viel mehr veranschaulichen, was warum wie das alles zu stande kommt. Je anschaulicher du schreibst, desto besser zum Lesen. Und natürlich wird deine Kritik viel überzeugender und fundierter!


Dann ein Punkt, den ich persönlich sehr wichtig finde: nutze die stilistischen Möglichkeiten der (schriftlichen) Sprache. Dein Text liest sich noch sehr Kommentar-artig, in der du primär darauf aus bist deine Meinung zu kommunizieren, aber nicht so sehr darauf achtest, wie du diese Inhalte transportierst und verpackst.
Stell dir vielleicht mal die Kritik als ein eigenes Werk vor, das nicht nur ein anderes Produkt beschreibt, sondern auch selbst wieder ein Produkt darstellt, das unterhalten kann und ansprechend gestaltet werden kann. Um es überspitzt (und vielleicht etwas pathetisch) auszudrücken: betrachte das Schriftstück nahezu als eigenes "künstlerisches Werk". Also deine Meinung interessant verpacken.

Ein kleines, naheliegendes Beispiel, dass mir bei einem deiner Sätze sofort ins Auge gesprungen ist.

Du sagst, der Film habe dich total mitgerissen? Es geht im Film um eine Welle, die alles mitreißt. Benutze doch dieses Bild! Verknüpfe diese beiden Aussagen.

Das klingt vielleicht banal, aber ich finde das eben gerade der Spaß daran, sowas zu schreiben. So Kleinigkeiten machen es einfach spannender zu lesen.

Sorry, dass es schon wieder so viele Zeilen geworden sind ... Gruß


PS: da gabs auch mal ein Thread hier, wo einige User gute Tipps zum Schreiben gegeben haben. Kannst ja mal reinschauen.
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alextheavenger : : Moviejones-Fan
31.05.2013 14:01 Uhr
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Dabei seit: 25.05.13 | Posts: 18 | Reviews: 4 | Hüte: 0
Also für diesen Kommentar gibt es als erstes einen Hut!
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alextheavenger : : Moviejones-Fan
31.05.2013 14:06 Uhr
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Dabei seit: 25.05.13 | Posts: 18 | Reviews: 4 | Hüte: 0
Wow, hast du Journalistik oder etwas dergleichen studiert?
Denn das war jetzt einfach unglaublich gut beschrieben!
Deine Vorschläge sind einfach nur klasse! Danke, du hast mit sehr geholfen und ich hoffe, dass du auch unter meinen folgenden Kritiken Verbesserungsvorschläge schreibst!
Einen schönen Tag noch!
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