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Viel größere Pläne: Zack Snyder übers "Justice League"-Finale

Moviejones | 26.10.2018

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51 Kommentare
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MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
29.10.2018 22:00 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.126 | Reviews: 38 | Hüte: 194

Silencio:

Ich vermute du meinst MobyDick...

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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Silencio : : Moviejones-Fan
29.10.2018 22:02 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.985 | Reviews: 50 | Hüte: 223

MB80:

Tatsächlich. Ich hatte eben noch deine Antwort im TLJ-Review gelesen und war mit den Gedanken noch ein bisschen woanders.

"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."

-Vern

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MobyDick : : Moviejones-Fan
30.10.2018 10:19 Uhr
1
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.460 | Reviews: 177 | Hüte: 509

Chris:

Danke dir, passt aber, kriegst ein Hut :-)

Silencio:

Alles klar, passt auch, kriegst auch ein Hut :-)

Nur eines noch: Innerhalb eines Tages zweimal die Namen zu verwechseln tss tss wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
30.10.2018 12:09 Uhr | Editiert am 30.10.2018 - 12:12 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.806 | Reviews: 163 | Hüte: 523

@Silencio

""Finesse" ist hier aber keine."

"300" ist von der Optik definitiv die perfekte Comic-Verfilmung. Wenn man Snyder etwas nicht absprechen kann, dann ist es sein Talent für Comic-Optik und Comic-Shots.

Und dann schau dir mal "Die Legende der Wächter" an, der steckt die allermeisten Animationsfilme locker in die Tasche, was das Visuelle betrifft.

"Du, eine Inhaltsangabe und ein paar Reviews lesen und dann eine halbwegs feststehende Meinung haben, die man dann am Werk nur noch fix abarbeiten muss, ist keine besonders gute Form der Rezeption."

Das kann ja letztendlich egal sein, solange mir "Sucker Punch" dann gefällt und genau das wiederspiegelt, weswegen ich ihn gut finden möchte. Wenn er noch mehr Sehenswertes enthält, umso besser.


"[Ein guter Geschichtenerzähler zu sein], macht nicht GENAU das einen gute und intelligenten Regisseur aus?"

Nein. Film kann sich auf so vielfältige Weise ausdrücken, da wäre es schädlich, das Talent von Regisseuren auf das Geschichten Erzählen zu reduzieren. Show, don´t tell.


"Oder es liegt daran, dass Kritiker einen wesentlich schärferen Blick haben, weil sie eben von Beruf aus mehr Filme schauen und diese auch noch bewerten. Die wissen halt häufiger, wie ein Film funktioniert und wie nicht, was geschlossene Form und ähnliches ausmacht."

Bezogen auf die Bewertungen trifft das aus deiner Sicht natürlich auf "Batman v Superman" zu, aber bei "The Last Jedi" ist dies zum Beispiel genau umgekehrt. Auf Rottentomatoes von den Kritikern (für mich zurecht) mit 8,1/10 und vom Publikum mit 5,8/10 Punkten bewertet. Das liegt meiner Meinung nach eben daran, dass sich die Kritiker mehr mit Johnsons Vision beschäftigt haben, während das Publikum mehr in seiner "Star Wars"-Fanblase gefangen war.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Silencio : : Moviejones-Fan
30.10.2018 14:22 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.985 | Reviews: 50 | Hüte: 223

luhp:

""300" ist von der Optik definitiv die perfekte Comic-Verfilmung. Wenn man Snyder etwas nicht absprechen kann, dann ist es sein Talent für Comic-Optik und Comic-Shots."

Uff, also: ja, da sind einige ansprechende Shots drin. Dass das bei Profis rauskommt, verwundert eigentlich nicht (es fällt ja auch schneller auf, wenn ein Hollywood-Produkt schrecklich aussieht), Snyder hat auf jeden Fall gehobenen Durchschnitt abegelegt, was die Gestaltung angeht - aber für "Finesse" braucht es dann doch ein bisschen mehr, als ansprechende Shots. Nimm den Villeneuve, der eine sehr ausgefeilte Bildsprache hat ("Arrival" und "Sicario" kommunizieren bspw. in jedem Shot, was die Charaktere gerade fühlen und wie sie zueinander stehen, alleine wie in letzterem der filmische Raum genutzt wird ist schon sehr clever...), oder wegen mir jemanden wie den Spielberg, dessen Szenen außerordentlich gut geblockt sind. Sowas siehst du beim Snyder dann doch relativ selten, seine Regie verlässt sich abseits von Actionszenen schon sehr auf das Schuß-Gegenschuß-Verfahren. Dass die Streifen ganz ansprechend fotografiert sind, meinetwegen (ich seh das anders, aber was solls), aber woher kommt denn bei "300" die Finesse? Und vor allem: ist das wirklich so eine Leistung, die populäre Miller-Verfilmung von vor zwei Jahren ("Sin City") davor so konsequent abzurippen? Der Rodriguez hat sogar die Speedramping-Effekte benutzt, die dem Snyder heute als Markenzeichen ausgelegt werden.

Weiterhin: warum sollte Film denn unbedingt aussehen wie Comic? Die große Qualtität von Film ist doch eben, dass er die Wirklichkeit errettet. Der Hinweis alleine macht mMn noch keine Qualität aus, die über die Ästhetik als solche hinausgeht. ;)

"Das kann ja letztendlich egal sein, solange mir "Sucker Punch" dann gefällt und genau das wiederspiegelt, weswegen ich ihn gut finden möchte. Wenn er noch mehr Sehenswertes enthält, umso besser."

Wenn ich einen Film gut finden möchte, sagt das doch nur was über meine Haltung in genau dem Moment aus und nichts über den Film. Du füllst den Film schon vorher mit deinen Erwartungen und Hoffnungen. Andersrum gedacht: "Der gefällt mir, weil er mir gefällt" ist eine valide Posittion, die aber wiederrum der Diskussion nicht zugänglich ist. "Der ist gut, weil [Beobachtungen]" bietet auf der anderen Seite einen Diskussionsansatz. Wir können dann darüber reden, ob "300" ein intelligentes Drehbuch hat, oder eben nicht, ob der vernünftig strukturiert ist, ob der gut fotografiert ist, ob die Effekte gut sind und so weiter.

" Auf Rottentomatoes von den Kritikern (für mich zurecht) mit 8,1/10 und vom Publikum mit 5,8/10 Punkten bewertet. Das liegt meiner Meinung nach eben daran, dass sich die Kritiker mehr mit Johnsons Vision beschäftigt haben, während das Publikum mehr in seiner "Star Wars"-Fanblase gefangen war."

Ja, das ist ein gutes Argument. Bei TLJ würde ich tatsächlich sogar ein Argument anbringen, das der Moby bei Snyder hat anklingen lassen: der Film als Möglichkeit des Kritikers, sich mal eben auf der richtigen Seite zu verorten (erste Boykottaufrufe vom rechten Rand stellten sich ja mit "Rogue One" ein), was sich auch mit einer meiner Beobachtungen decken würde: ich habe eine Menge Reviews gelesen, die den diversen Cast lobend hervorheben und sich sehr wenig um andere Sachen kümmern. TLJ wird allerdings noch ein ganzes Stück komplizierter, wenn man solche Sachen wie angebliche Trollkampagnen mit einbezieht (die ich persönlich für ziemlichen Unsinn halte - Russland hat andere Sachen zu tun, als sich um Star Wars zu kümmern...), da würden wir durchaus eine Büchse der Pandora öffnen können. ;)

"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."

-Vern

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
30.10.2018 18:49 Uhr | Editiert am 30.10.2018 - 18:53 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.806 | Reviews: 163 | Hüte: 523

@Silencio

"der eine sehr ausgefeilte Bildsprache hat"

Die hat Snyder auch, er wird deswegen ja des Öfteren als das heutige Regisseur-Äquivalent Leni Riefenstahls bezeichnet. In "300" ist das faschistoide Körperkultur wie in Riefenstahls "Olympia".

"ist das wirklich so eine Leistung, die populäre Miller-Verfilmung von vor zwei Jahren ("Sin City") davor so konsequent abzurippen?"

Natürlich gab es das schon in "Sin City", aber das muss man so gut ja erstmal können. Das findet man abseits von "Sin City" meiner Einschätzung nach nur bei Snyder.

"warum sollte Film denn unbedingt aussehen wie Comic? Die große Qualtität von Film ist doch eben, dass er die Wirklichkeit errettet."

Comicverfilmungen sollen/müssen natürlich nicht wie die Comics aussehen, aber es kann schon sehr zur Atmosphärenbildung beitragen. Siehe da als Beispiele auch Tim Burtons "Batman" und "Batman Returns" oder Christopher Nolans "Batman Begins". In "The Dark Knight" und "The Dark Knight Rises", die ja enorm in der Realität verankert sind, würde eine solche Comic-eske Atmosphäre dagegen wohl eher schaden, es hängt daher immer davon ab, in welche Richtung der Regisseur mit dem Film gehen möchte.


""Der ist gut, weil [Beobachtungen]" bietet auf der anderen Seite einen Diskussionsansatz."

Da hast du vollkommen Recht.
Über "Sucker Punch" kann ich aber nicht diskutieren, da ich den Film noch nicht gesehen habe. Ich wollte dir in dem ursprünglichen Kommentar nur erklären, warum ich den Film interessant finde und warum ich mir ihn- abseits von Zack Synder - auf jeden Fall noch ansehen möchte.


"der Film als Möglichkeit des Kritikers, sich mal eben auf der richtigen Seite zu verorten"

Das ist gut möglich.

Und ja, "The Last Ledi" bzw. allgemein Disney-"Star Wars" zieht leider einen langen, politisch aufgeladenen und ärgerlichen Rattenschwanz hinter sich her... Rechte Proteste (Boykottaufrufe weiß ich gerade nicht) gab es sogar schon bei "The Force Awakens" (eine Frau als Hauptcharakter, ein Schwarzer im Haupttrio).

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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