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Oh no! Ruby Rose verlässt "Batwoman"! - Ist das der Grund?

Moviejones | 20.05.2020

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21 Kommentare
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MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
22.05.2020 01:00 Uhr
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Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 635 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Kumpeljesus - nachvollziehbar, aber du wirst das Gefühl auch derjenigen dann respektieren müssen, die mit den New 52-Comics aufwachsen, für die Teens von heute ist 2006 gefühlt auch schon ziiemlich lange her (manche dürften da grad erst geboren worden sein). Für diese Leser ist die neuere Batwoman die vertrautere Version. wink

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Elwood : : Toyboy
22.05.2020 11:19 Uhr | Editiert am 22.05.2020 - 11:21 Uhr
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Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 1.001 | Reviews: 6 | Hüte: 136

@Kumpeljesus

Batgirl bzw Batwoman hat nunmal ihre eigene Geschichte, sie muss Rotes haar haben, pi pa po

Ich glaube, du bringst da generell etwas durcheinander. Batwoman ist nicht Batgirl. Batgirl ist immer noch (eigentlich mittlerweile wieder) Barbara Gordon. Batwoman ist eine eigenständige Figur. Sie wurde in den 50ern erschaffen, war aber nie sehr populär. Zwischen 1986 und 2006, im Zuge der Crisis on infinite Earths, existierte die Figur gar nicht im DC-Universum und ich wage zu behaupten, dass sie niemand vermisst hat. 2006 wurde Batwoman dann wieder "zurück geholt" und es wurde ihr dabei eine neue Origin verpasst, die bis heute bestand hat. Es kann also eigentlich nicht die Rede davon sein, dass eine lieb gewonnene Figur "verlesberisiert" wurde.

Fun Fact: Batwomans Sidekick in den 50ern war Batgirl Betty Kane. 1967 wurde dann Barbara Gordon zu Batgirl. Letztendlich genau der Prozess, der von dir bemängelt wird (Batgirl bzw Batwoman hat nunmal ihre eigene Geschichte, sie muss Rotes haar haben, pi pa po).

Die Origins der Comicfiguren unterliegen durch diverse Krisen einer steten Veränderung. Damit muss man leben, wenn man Comics liest.

Ich hasse dieses Nazi Gesocks!

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Kumpeljesus : : Moviejones-Fan
22.05.2020 12:38 Uhr
0
Dabei seit: 10.08.12 | Posts: 569 | Reviews: 0 | Hüte: 9

@MJ-SteffiSpichala

Da hast du natürlich recht, das gilt es zu Akzeptieren. Gefallen muss es mir ja trotzdem nicht laughing ha ha ha

@Elwood

Stimmt natürlich, in meinem Kopf söinnt viel merh Batgirl herum, also Gordons Tochter. Irgendwie ist das auf Batwoman "übergesprungen". Muss aber gestehen, vielleicht kennst du sowas, das ich die Schauspielerin dermassen Unsympathisch finde, und zudem dieses ganze zwanghafte was da aus Hollywood rüberschwapt, das vermengt sich in meineem Hirn einfach zu was Negativem. Ist natürlich nur mein Persönliches ding, und möchte eigentlich niemanden damit verletzen, stört mich aber trotzdem.

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Watchman : : Moviejones-Fan
22.05.2020 23:59 Uhr
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Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 281 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Siggi80

"Gute Geschichten gibts in der Serie genug"

Wenn sie dir gefallen passt es ja und daran ist nichts auszusetzen. Das sie aber eher wenigen gefallen, kann man an den stetig sinkenden Zuschauerzahlen ablesen.

"ich finde zwar (auch) das mann das nicht zwingend so machen müsste...aber gut."

Eine sehr interessante Wortwahl. Das eine Lesbe von einer heterosexuellen Frau gespielt werden könnte ist ja noch absurder als einen Weiberheld von einem Homosexuellen spielen zu lassen. Verständlich das sich Zuschauer mit solchen Figuren nicht identifizieren, geschweige denn in solche hineinversetzen können.

"Ich finde es kein Problem wenn ein Serie wie hier versucht eine Agenda zu pushen. Es wird leider da oft gnadenlos übertrieben wird, weil die Serie längst nicht SO stark eine Agenda pusht, wie manche behaupten, die sich so darüber aufregen."

Du hast also auch kein Problem damit dass Franchises zerstört werden weil Einzelne meinen ihre persönliche Meinung reinzwingen zu müssen? Ich hoffe du verstehst das Fans die an der Entstehung eines Franchises mitgeholfen haben dies völlig anders sehen. Persönliche Agendas haben in existierenden Franchises mMn absolut nichts verloren und gehören in original Serien oder Filme. Da können sich Aktivisten austoben wie sie wollen. Warum muss für eine persönliche Agenda ein bestehendes Franchise benutzt werden? (Warum warum muss Bond ein Frau werden? Mit Salt ging es doch auch?) Die Comicvorlage ist mir durchaus bekannt. Das sie eine Lesbe ist ist auch überhaupt nicht das Problem sondern dass dies scheinbar die einzige Qualität der Serie ist.
Beispiele wo Agendas beliebte Franchises platt machen und massenweise Zuschauer abschrecken gibt es mittlerweile einige. Das Agendas zur Popularität beigetragen hätten wüsste ich nicht. Vielleicht hast du ein Beispiel?

Es wird also übertrieben. Von der Serie oder den Fans? Wie war das noch in der ersten Folge? "The suit is literal perfection" "It will be when it fits a woman" oder "I dont want a man taking credit for a womans work" Das sind nur 2 Beispiele. Den ersten Satz hätte man einfach in "...when it fits me" ändern können. So wäre der Respekt gewahrt und alles wäre gut. Wozu die Teilung der Zuschauer? Der 2. Satz zeigt was mit der Serie nicht stimmt. Sie kommt nach Gotham führt Batmans Arbeit fort und setzt sich in ein gemachtest Nest mit etablierter Reputation will aber nicht das ein Mann das Lob einstreicht. Aber Batmans Basis und Ausrüstzng nutzen. Sehr überzeugend.

Insgesamt muss man sich nur mal angucken wie Männer in (solchen) der Serie dargestellt werden. Gibt es überhaupt einen Fähigen der nicht dumm, inkompetent, ein Weichei oder korrupt ist? Wenn man also min. die Hälfte seiner Zielgruppe so darstellt darf man sich über schlechte Quoten nicht wundern. Man stelle sich mal vor die Geschlechter wären getauscht. Das so etwas mit Frauen in Filmen oder Serien gemacht wurde hab ich noch nicht erlebt.
Das Männer auch dumm etc dargestellt werden ist nicht das Problem aber es gibt keine Abwechslung und keinen Gegenpol. Besonders ist mir dies als letztes bei Picard aufgefallen. Männer bieten einfach kein Gegengewicht zu den Frauen wodurch die Beziehungen und Dialoge unglaubwürdig und eintönig/langweilig werden. Das führt am Ende dazu das selbst Frauen auf so ein Murks keine Lust haben. Siehe Charlies Engels.

"Leider fühlen sie viele doch sehr provoziert von der Serie"

Ich denke es geht überhaupt nicht um Provokation. Welche denn? Fans wissen wer sie ist und worum es geht. Das Publikum insgesamt durch die Trailer auch. Es wird nicht die Serie als solche kritisiert sondern ihre Dargestellung. Es fängt damit an dass Rose nicht überzeugend ist wenn sie als zartes Wesen Stuntmen mit doppelter Masse rumschleudert und hört damit auf dass respektlos mit der Vorlage umgegangen wird. Das Batwoman eine Lesbe ist, ist in der Vorlage ein Wesenszug von iht und bildet nicht den Mittelpunkt ihres Charakters oder der Stories.

Es werden angemessene Kritikpunk genannt aber am Ende sind die Kritiker bloß Frauenhasser und Trolle. Was wiederrum meulenweit an der Realität vorbei geht, wie die Vergangenheit beweist. Aber so muss sich nicht mit der Kritik auseinandergesetzt werden und die persönliche Agenda muss nicht hinterfragt werden. Leider sind Frauenhasser und Trolle das einzige wiederkehrende Argument warum solche Agenda Serien/Filme floppen. Das aber diese paar Trolle und Frauenhasser (die es durchaus gibt) keinen Einfluss auf die Quote haben wird nicht berücksichtigt.

Zum Glück ändert sich das langsam wieder. Serien die weiterhin auf Quote statt Qualität setzen werden es immer schwerer haben. Das hier eine 2.Staffel mit den o.g. Plänen produziert wird, sehe ich sehr skeptisch.

(Nichts für ungut und der Kommentar ist wiedermal viel zu lang)

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Siggi80 : : Moviejones-Fan
23.05.2020 08:48 Uhr | Editiert am 23.05.2020 - 09:08 Uhr
1
Dabei seit: 17.12.18 | Posts: 246 | Reviews: 0 | Hüte: 6

@ Watchman:

Eigentlich habe gar keine Lust darauf zu antworten, ab so stehen lassen kann ich es leider nicht. Ich antworte jetzt auch nur auf einiges, weil ich sonst hier stundenlang tippe.

"Wenn sie dir gefallen passt es ja und daran ist nichts auszusetzen. Das sie aber eher wenigen gefallen, kann man an den stetig sinkenden Zuschauerzahlen ablesen."

Die Zuschauerzahlen im linearen TV sind insgesamt gesunken, ja. Aber zum einen sind das eben nur die Zahlen im linearen TV, und nicht die Streamingzahlen. Der CW hat ein ganz anderes Konzept als die traditionellen US TV-Sender. Sie machen ihr Geld mit ihrem eigenen Streamingdienst (CW app und Webseite), der dann auch die ganze USA erreicht im Gegensatz zu der TV Austrahlung. Zum anderen machen sie sehr viel von ihrem Geld mit dem Verkauf der Austrahlungsrechte an andere Plattformen, wie Netflix und HBO Max. Und zum anderen sinken bei nahezu allen Serien im Laufe einer Staffel die Zuschauerzahlen, gerade bei einer 1. Staffel von einer Serie.

-

"Das eine Lesbe von einer heterosexuellen Frau gespielt werden könnte ist ja noch absurder als einen Weiberheld von einem Homosexuellen spielen zu lassen"

Äh? What? Bin jetzt nicht sicher, ob das ein Witz sein sollte.

Wenn nicht: Natürlich kann eine heterosexuelle Frau eine Lesbe spielen, das wurde ja schon tausendfach gemacht. So viel braucht es dafür nicht.

Man könnte aber sagen, dass es "authentischer" ist wenn eine lesbische Frau eine lesbische Rolle spielt.

Auch könnte ein homosexueller einen Weiberheld spielen..WENN er gut schauspielern kann und auch nicht aussieht/bzw. sich so gibt wie z.B. Dirk Bach früher.

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Batwoman ist ein Lesbe, sie ist eine Ikone der LGBTQ Bewegung. Daher kann ich es absolut nachvollziehen, dass eben die Community eine lesbische Frau als Hauptdarstellerin haben möchte (wie übrigens Greg Berlanti and Caroline Dries auch).

Solche Rollen sind rar gesäht, es ist also keine üble "Agenda" sie auch passend zu besetzten.

Aber anscheinend denken viele, dass ihnen etwas weggenommen wird wenn das passiert.

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Ja, es wurde damals im Trailer tierisch provoziert, das hätte alles so nicht gemacht werden sollen. Ich hätte mir einen anderen Trailer gewünscht.

Auch wenn ich es zutiefst belustigend finde wie viele denken, das Batman "bestohlen" wird und dann gleich abdrehen als ob Batwoman ihm seinen Willi abgerissen hätte. Luke verwaltet Batmans Sachen, Batman ist weg. Kate taucht auf, Luke sieht das Gotham dringend einen Helden bzw. eine Heldin braucht und hilft Kate dabei Batwoman zu werden. Hier wurde nix "gestohlen". Batman ist garantiert froh darüber dass seine Cousine seine Rolle übernimmt.

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"Insgesamt muss man sich nur mal angucken wie Männer in (solchen) der Serie dargestellt werden. Gibt es überhaupt einen Fähigen der nicht dumm, inkompetent, ein Weichei oder korrupt ist?"

Ja, wenn mehr als den Trailer und (wenn überhaupt) ein oder zwei Folgen gesehen hättest...wüsstest du das. (Vermutung)

Luke wirkt vielleicht am Anfang ein wenig "trottelig/nerdig", zeigt aber immer seine Kompetenz und seine Wichtigkeit für Batwoman. Ohne ihn geht es praktisch nicht. Ausserdem ist er extrem sympatisch nach einer Weile, gerade in seinem Zusammenspiel mit Kate/Batwoman und Mary. Ein liebenswerter und witziger Charakter.

Mouse ist zwar nicht immer sympathisch, da er als durchgeknallter, entstellter Bösewicht nicht gerade eine Identifikationsfigur ist. Aber gerade gegen Ende der Staffel zeigt auch dieser Charakter eine Menge was ihn sehr sympatisch erscheinen lässt.

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"Es werden angemessene Kritikpunk genannt aber am Ende sind die Kritiker bloß Frauenhasser und Trolle. Was wiederrum meulenweit an der Realität vorbei geht, wie die Vergangenheit beweist."

Ja, mann kann einiges zurecht an der Serie kritisieren, geade in den ersten Episoden.

ABER mann muss sich nur mal die Berwertungen bei IMDB angucken...dort haben ca. 45% (!) der User eine Bewertung von 1 von 10 abgegeben. Das zeigt wieviele Trolle und Hater es gibt. Es zeigt wieviele Männer Probleme haben wenn sie starke Frauen sehen, besonders wenn sie nicht so sexy sind wie die Lesben aus den Pornos sind. Frauen, die als Heldin Männer verkloppen, jüdisch sind (die Rolle) und auch mal eine schwarze Frau küssen. Wenigstens einige der Kriterien treffen auf viele von den Trollen zu. Das wird natürlich von denen so nicht gesagt, von es wird hinter anderen Kritikpunkten versteckt.

Wenn man dieser Serie eine 1 von 10 gibt, ist man entweder ziemlich inkompetent oder ein Troll/Hater. Oder aber beides.

Mann muss die Serie nicht gut finden. Sie hat auch durchaus einige Schwachpunkte.

Ich kann Bewertungen bis runter auf 3 von 10 noch irgendwo nachvollziehen, aber alles was darunter ist... s.o.

Die mit der schlimmen "Agenda" sind eben diese Trolle, die ihren Hass übers Netz verbreiten. Dagegen finde ich jede Agenda die wie hier z.B. die LGBTQ Community hat absolut nicht verwerflich. Sie sind nicht gegen etwas, sie verbreiten nicht Hass, sie wollen einfach eine Serie haben die sie unterstützt und ihre Probleme auch anspricht, wenigstens hier und da einmal.

Wie nötig das heutztage leider immer noch ist, zeigt eben die Gegenreaktion.

Die Trolle denken dabei dass sie gegen irgendwelche angeblichen Missstände ankämpfen und praktisch der Superman der Story sind.

Dabei sind sie der Lex Luthor der Story.

-

Ich kenne dich nicht persönlich Watchman, ich kann teilweise höchstens erahnen, was du von einigen Aspekten hälst, deswegen nimm bitte nix davon persönlich. Ich sage auch nicht, dass du ein Troll oder Hater bist. Es gibt aber leider extrem viele heutztage. #Anti-social-media

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Watchman : : Moviejones-Fan
28.05.2020 18:05 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 281 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Siggi80

Musste etwas überlegen zu antworten aber stehen lassen wollte ich es auch nicht. Wenn du dies nicht liest nehme ich es Dir aber nicht übel.

"Äh? What? Bin jetzt nicht sicher, ob das ein Witz sein sollte."

Es war einer.

".dass es "authentischer" ist wenn eine lesbische Frau eine lesbische Rolle spielt. Auch könnte ein homosexueller einen Weiberheld spielen..WENN er gut schauspielern kann und auch nicht aussieht/bzw. sich so gibt wie z.B. Dirk Bach früher."

Der Beruf eines Schauspielers sollte es doch sein jede Rolle authentisch spielen zu können. Das unterscheidet gute von schlechten Schauspielern. Wenn ein Schauspieler homosexuell ist, ist es halt so, sollte aber keine Auswirkungen haben. Weder für noch gegen ihn. Homosexualität als Qualität anzusehen um eine Rolle besser als andere spielen zu können, halte ich für sehr problematisch. Das führt zu Quote statt Qualität. In meinen Augen wäre ein homosexueller-Dirk-Bach-mäßiger Schaupieler der einen Weiberhelden authentisch spielt oscarreif. Wenn man nur sich selbst spielt…ist das noch Schauspielerei?

"Batwoman ist ein Lesbe, sie ist eine Ikone der LGBTQ Bewegung"

Ist mir neu, aber ok. Die Begründung funktioniert aber nur Bedingt oder? Soll man dann erwarten dürfen, dass nicht homosexuelle Charaktere nur von Heteros gespielt werden? Mir ist es völlig egal das Ian McKellen homosexuell ist. Als Gandalf oder Magneto hat er trotzdem funktioniert. Fandest du die Darstellung von NPH als Barney Stinson unglaubwürdig oder unauthentisch? Er hat immerhin den BroCode erfunden und bestimmt sehen einige Heteros diese Figur als Ikone an.

"Solche Rollen sind rar gesäht, es ist also keine üble "Agenda" sie auch passend zu besetzten."

Und mit passend meinst du Quote statt Qualität. Das halte ich für übel.

"Hier wurde nix "gestohlen". Batman ist garantiert froh darüber dass seine Cousine seine Rolle übernimmt."

Mir ging es darum, dass sie quasi jede erdenkliche Hilfe bekommt und sich die Reputation und Ausrüstung von Batman zu Nutze machen kann, dann aber der Meinung ist, dass sie Batman nichts schuldet und er nicht für ihre Arbeit belohnt werden soll. Inhaltlich nachvollziehbar war die Darstellung respektlos und teilweise sexistisch. So eine Darstellung teilt das Publikum. Wäre übrigens nicht anders wenn die Geschlechter getauscht wären.

"45% (!) der User eine Bewertung von 1 von 10 abgegeben. Das zeigt wieviele Trolle und Hater es gibt."

"Wenn man dieser Serie eine 1 von 10 gibt, ist man entweder ziemlich inkompetent oder ein Troll/Hater. Oder aber beides."

Vielleicht ist die Serie auch nur einfach schlecht? Oder fällt dies völlig aus dem Bereich des Möglichen? Waren das alles Männer, oder auch Frauen? Du nimmst dir also heraus zu bestimmen wer wie zu bewerten hat? Du meinst man darf nicht mit 1-10 bewerten? Ok. Gilt das nur für Filme/ Serien die Agendas durchdrücken wollen oder generell für alle Serien/Filme?

"Es zeigt wieviele Männer Probleme haben wenn sie starke Frauen sehen, besonders wenn sie nicht so sexy sind wie die Lesben aus den Pornos sind. Frauen, die als Heldin Männer verkloppen,."

Sorry aber das ist einfach Quatsch. Solche Aussagen sind sehr verwunderlich und so ziemlich das einzige Argument das vorgebracht wird wenn die inhaltliche Ausrichtung von politisch motivierten Agenda Serie/Filmen kritisiert wird. Oder es wird als Ausrede benutzt warum die Serie/Film floppte.

Wenn das wahr wäre was du behauptest, warum haben dann Filme wie Salt, Kill Bill, Tribute von Panem, Atomic Bonde, Annihilation, Underworld, Tomb Raider, V wie Vendetta, Wonder Woman, Die Akte Jane, Charlies Angels (nicht die Neuauflage von 2019 die floppte aufgrund der gepredigten Agenda), Rogue One, Tiger and Dragon, Nikita, Hanna, Resident Evil, Terminator 1+2, Edge of Tomorrow, Gone Girl usw. usw. diese Probleme nicht gehabt, bzw. warum waren sie mehr oder weniger populär und/oder erfolgreich? Gerade bei Männern?

Wie konnten Charaktere wie Sarah Connor, Ellen Ripley und Pvt. Vasquez, Furiosa, Hermine, Prinzessin Leia, Clarice Starling, Trinity, Jackie Brown, Dana Scully, Daenerys Targaryen, Brienne of Tarth, Buffy, Jessica Jones usw. usw. entstehen, wenn Männer starke Frauen im Filmen oder Serien nicht sehen möchten oder ihnen das wegnehmen wollen würden?

Ich könnte hier noch seitenweise Filme und Charaktere auflisten die genau das repräsentieren was (wie von dir behauptet) Männer Frauen angeblich nicht gönnen oder ihnen wegnehmen wollen. In eigentlich jedem „Helden“ Film gibt es min. eine Frau die auf Augenhöhe mit dem männlichen Protagonisten ist. Selbst bei James Bond. Wenn sie fehlen würden, würde ein Gegengewicht zu den Männern fehlen und es wäre langweilig. Selbst Conan wurde von einer Frau gerettet. Ich glaube sogar zwei Mal. Rocky brauchte Adrian um siegreich zu sein, Neo wäre ohne Trinity gestorben usw. usw.

Den Leuten passt es generell einfach nicht das persönliche Ideologien und politische Agendas reingerückt werden wo sie nichts zu suchen haben und die Zuschauer einfach nur gute Stories sehen wollen, die alle ansprechen und nicht nur eine Minderheit. Wie soll auch etwas erfolgreich und relevant sein, wenn es nur einen sehr kleinen Kreis an Menschen berücksichtigt und ansprechen will? Comic Filme mussten diesen Spagat genauso hinlegen wie jedes andere Franchise, wenn es erfolgreich sein wollte.

Ich denke viele der von mir oben erwähnten Charaktere würde man(n) nicht als Lesben in Pornos sehen wollen. Oder ist das ein Witz von dir? Wenn nicht, kann ich nur den Kopf schütteln. Es gibt viele authentische "starke" Frauen, die durch Filme zu Ikonen aufgestiegen sind. Warum wird dies (auch von dir) ausgeblendet?

Natürlich können Frauen Männer verkloppen. S.o. Es kommt da aber drauf an. Wenn du eine 1,7(?) große und 50 kg schwere Heldin hast, die Männer mit min. doppelter Masse mit bloßen Händen rumschleudert ist es nicht authentisch und wirkt albern. Deswegen hatte Beatrix Kiddow ein Schwert, Hermine einen Zauberstab und Katniss Pfeil und Bogen. Gib der Frau etwas um es authentischer zu machen. Und wenn sie mit bloßen Händen arbeitet muss sie entsprechend gebaut sein wie Gina Carano in Deadpool z.B.. Schon bei Black Widow wirkte dies teilweise albern aber immerhin hatte sie auch kleine Gadgets oder hatte in der Situation einen Vorteil (wurde unterschätzt, nutze ihre Umgebung besser) und vor allem wurde das Ganze nicht so ernst genommen. Wonder Woman hatte dieses Problem z.B. überhaupt nicht.

Wer Supergirl spielt ist egal aber bei einer Frau ohne Kräfte muss da was geboten werden vor allem wenn sich eine Serie so ernst nimmt. Man würde einem 70kg Spargeltarzan auch nicht abnehmen beim Wrestling gegen einen 150 kg Gegner zu gewinnen.

"Ich kann Bewertungen bis runter auf 3 von 10 noch irgendwo nachvollziehen, aber alles was darunter ist... s.o."

Und woran machst du das fest? Bist du professioneller Kritiker? Manche kritisieren relativ objektiv andere nicht. Gefällt jemand etwas nicht ist es halt schnell mal eine 1/10. Passiert. Muss jedes Medium mit klarkommen. Warum sollte diese Serie davon verschont werden?

"Dagegen finde ich jede Agenda die wie hier z.B. die LGBTQ Community hat absolut nicht verwerflich. Sie sind nicht gegen etwas, sie verbreiten nicht Hass, sie wollen einfach eine Serie haben die sie unterstützt und ihre Probleme auch anspricht, wenigstens hier und da einmal."

(Das mit dem Hass lass ich mal so stehen, sehe es aber etwas anders.)Früher haben Filme/Serien Leute universell angesprochen und es war egal ob man Mann/Frau oder Pink war. Die Themen und Probleme waren universell und die Zuschauer konnten sich mit den Figuren identifizieren ohne dass diese ganz genau so aussahen wie die Zuschauer, die gleiche Sexualität oder Geschlecht hatten. Die Zeiten sind wohl vorbei. Oder meinst du das LGBTQ Menschen eine krassere Diskriminierung erleiden und exklusivere Probleme haben als Andere und deswegen eine besondere Behandlung verdienen?

Solche Agenda Serien/Filme sind also nicht gegen etwas? Ich denke es ist offensichtlich das dies nicht stimmt. Dazu lohnt es sich z.B. Stimmen der Produzenten etc. solcher Serien/Filme mal durch zu lesen. Die haben eine ziemlich deutliche Meinung gegen wen sie sind oder für wen deren Serien/Filme sind. Auch die Kommentare der Schauspieler kann da helfen.

“Wie nötig das heutztage leider immer noch ist, zeigt eben die Gegenreaktion. Die Trolle denken dabei dass sie gegen irgendwelche angeblichen Missstände ankämpfen."

Es ist wirklich erstaunlich. Es gab in der Vergangenheit viele starke Frauen s.o., Homosexuelle die Heteros gespielt haben, Heteros die Transen gespielt haben und was weiß ich noch alles. Alles vergessen? Und wenn man eine Serie dafür kritisiert das sie schlecht ist und zweifelhafte Agendas präsentiert, wird man in die Hater und Troll Ecke gestellt. Agendas dabei nicht mit Themen verwechseln. Wenn man eine Serie für eine Minderheit produziert und andere Gruppen ausschließt, dann darf man sich über schwache Quoten nicht wundern. Selbst meiner Freundin, die diese Serie mochte, war es iwann zu viel. O Ton: "Ja, sie ist eine Lesbe. Wir habens kapiert. Wie oft wollen noch darauf rumreiten? Wen interessiert das denn?" Und wie gesagt, in der Vorlage ist die Homosexualität nicht Hauptbestandteil der Serie. Es ist nur EIN Aspekt. Dass sie eine Lesbe ist, ist überwiegend irrelevant und hat kaum bis keinen Einfluss. So wie es mit der Sexualität von Charakteren i.d.R. immer ist. Wenn man ständig darauf hinweist das da z.B. eine homosexuelle Figur gezeigt wird und es als besonders verkauft, wird es sich nie normalisieren.

"deswegen nimm bitte nix davon persönlich."

Dito. Aber keine Angst tu ich grundsätzlich nicht. Ist eine Unterhaltung sachlich, belasse ich es auch dabei.

Und ja, es gibt Trolle und Hater. Aber wie viele müssten es sein um Bewertungen und Zuschauerzahlen so zu beeinflussen wie es propagiert wird? Und wenn ein Medium ein paar Trollen nicht standhalten kann, dann ist es leider so. Andere Medien müssen da auch durch.

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