Hier dreht sich alles um die News Neues Video von Milly Alcock als "Supergirl" als Vorgeschmack für den Teaser. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Ich finde, es sieht "cool" aus (wie man in den 80er Jahren gesagt hätte).
Und auf ins nächste DC Abenteuer.
“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”
Hoffentlich benimmt die sich nicht den ganzen Film über wie eine Gen Z Göre, die nur zur Pulle greift. Wäre nicht gut für die jüngeren, die im Publikum sitzen.
Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Die bekommen es mittlerweile nicht mal hin eine Superheldenfigur korrekt darzustellen und kommen jetzt schon mit einer weiteren Dekonstruktion des Ganzen an. Leider bezweifle ich, dass dieser Film uns irgewas bieten wird, das wir nicht bereits irgendwo in besser gesehen haben. Aber wer weiß? Vielleicht irre ich mich ja und Gunn zaubert einen tollen Film...
Also den Superman-Film fand ich maximal behindert und die Rolle von Supergirl schlicht und einfach scheiße nervig. Ich werde dem Film aber dennoch eine faire chance geben. Bin schon mal gespannt auf den Trailer. Wenn sie da aber auch nur eine besoffene Rotzgöre ist die dumm daher labert dann hab ich keinen Bock auf den Film. Gunns Humor mag bei GotG passen aber nicht bei Superman.
"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."
Also den letzten Superman-Film fand ich jetzt nicht sooo schlecht. Ich mochte den Cavill-Superman durchaus. Auch wenn er mir, sagen wir, etwas zu dunkel war. Ich bin halt mit dem Christopher Reeves-Superman aufgewachsen. Ich will absolut nicht sagen, dass mir Cavill als Superman nicht gefiel, oder dass ich die Filme schlecht fand. Aber irgendwie, merke gerade, schwer in Wort zu fassen, steht Superman für mich für Hoffnung. Das Gute...
Das fand ich im letzten Superman-Film durchaus. Er ist bunt, ein Comic... Ich war sogar positiv überrascht von dem Film.
Superman ist hier für mich der komplette Gegenentwurf eines Batmans. Auch Batman kämpft für das Gute. Auf Streetlevel. Ohne Superkräfte. Er ist der dunkle Ritter. Er arbeitet im dunkeln, die Dunkelheit ist sein Verbündeter.
Superman ist irgendwie der strahlende Held. Die Sonne gibt im die Kraft.
Und aus meiner Sicht schlägt Supergirl, auch wenn ich sie weniger kenne als Superman, in die gleiche Kerbe. Dass Supergirl jetzt ein Teenie ist, die etwas Rotznasig daher kommt, kein Problem. Betrunken? Muss irgendwie nicht sein.
Ich lasse den Film einfach auf mich zukommen, und dann sehen wir ob ich reingehe oder nicht.
Wie hier schon mehrfach erwähnt, das Konzept von Supergirl basiert auf einem Comic (einem Comic, dass in Fankreisen sehr gut ankam, wohlgemerkt), in dem Supergirl sich tatsächlich betrinkt, weil sie in einer orientierungslosen und schweren Phase ist. Ihr Heimatplanet, ihre Familie, alle tot. Dazu natürlich die typischen Probleme einer heranwachsenen Person, die sich erstmal selbst finden muss.
Und Superkräfte klingen toll, aber warum sollen gute Superhelden immer nur das gleiche Problemmuster nach traumatischen Erfahrungen zeigen. Traurig gucken, Verbrecher verprügeln usw.
Ich denke, die meisten Foristen haben sich schon aus geringeren Gründen betrunken und hatten auch schon mal Phasen, in denen sie nicht die beste Versionen ihrer selbst waren.
Und, Spoileralarm, natürlich zeigt das Comic eine Entwicklung auf, am Ende ist Supergirl klüger und gereifter als vorher.
Und - das darf man nicht vergessen, Gunn denkt langfristig. Wenn alles nach Plan läuft, wird dieses Supergirl immer älter und reifer und weiser und in wenigen Jahren haben wir ein anderes Supergirl.
I trust in James Gunn.
@GPJ
"...in dem Supergirl sich tatsächlich betrinkt, weil sie in einer orientierungslosen und schweren Phase ist. Ihr Heimatplanet, ihre Familie, alle tot. Dazu natürlich die typischen Probleme einer heranwachsenen Person, die sich erstmal selbst finden muss."
Ersteres ist vielleicht bei Erwachsenen ein Phänomen, aber nicht bei Teenagern. Davon abgesehen, besaufen sich Teenager nicht einfach, weil sie Teenager sind. In der Vorlage ist sie 21. Also selbst nach amerikanischen Standarts volljährig. Das macht deinen zweiten Punkt irrelevant.
"Und Superkräfte klingen toll, aber warum sollen gute Superhelden immer nur das gleiche Problemmuster nach traumatischen Erfahrungen zeigen. Traurig gucken, Verbrecher verprügeln usw."
Guter Einwand. Es ist wahr, dass das oft so dargestellt wird und nicht jeder alles in sich hineinfressen muss. Mache bewältigen ihre seelischen Schmerzen sehr "explosiv", andere stiller. D.h. aber nicht, dass es nie zum Vorschein kommt. Ein gutes Beispiel für Superman wäre "For the man who has everything". Diese Geschichte hat tatsächlich auch eine Adaption in der Animationsserie "Justice League: Unlimited".
"Ich denke, die meisten Foristen haben sich schon aus geringeren Gründen betrunken und hatten auch schon mal Phasen, in denen sie nicht die beste Versionen ihrer selbst waren."
Zwar nicht unmöglich, aber dennoch eine gewagte Unterstellung.
"Und - das darf man nicht vergessen, Gunn denkt langfristig. Wenn alles nach Plan läuft, wird dieses Supergirl immer älter und reifer und weiser und in wenigen Jahren haben wir ein anderes Supergirl.
I trust in James Gunn"
Da wäre ich vorsichtig. Hatten wir schon mit Zack Snyder. Man weiß, wie das endete. Nicht alles ist die Schuld des Studios...
Generell muss es nicht schlecht sein, wenn eine "Superheldin" sich betrinkt, weil sie psychische Probleme durch ihre traumatischen Erlebnisse hat. In "Marvels Jessica Jones" wurde das ja auch schon gut umgesetzt.
Ich lasse mich von "Supergirl" gerne überraschen und freue mich auch ein wenig drauf, bleibe aber nach dem miesen Superman von James Gunn trotzdem skeptisch.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
" In "Marvels Jessica Jones" wurde das ja auch schon gut umgesetzt."
Die Serie ist aber für Erwachsene. Supergirl ist für ein jüngeres Publikum. Und Kinder sollten sowas nicht wie ne Superheldin sich betrinkt, um zu vergessen. Daraus ziehen Kids dann nur die falschen Schlüsse.
@Daredevil Wer soll denn in Supergirl gehen? Die 0-6 jährigen? Oder 6-12 jährigen? So ab 12 Jahre, könnte man sicherlich die ein oder andere Sache verstehen. Außer, ein zum Beispiel 12 jähriges Kind hat noch nie im Leben von Alkohol und Co gehört.
“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”
@ Daredevil
Zum einen ist Jessica Jones ab 16 Jahren freigegeben, nicht ab 18, also auch für Jugendliche geeignet.
Zum zweiten frage ich mich, wie oft in Filmen oder Serien ab mit FSK-12-Freigabe Alkoholkonsum vorkommt. Sehr oft, würde ich sagen. Gutes Beispiel ist hier "Der Rausch" mit Mads Mikkelsen: der ist auch ab 12 Jahren freigegeben.
Drittens: Wie willst du verhindern, dass 12-jährige mit Alkoholkonsum in Kontakt geraten? Auf jeder Feier oder Veranstaltung, ja sogar auf Weihnachtsmärkten, wird getrunken oder gar gesoffen, auch wenn die Kinder der Erwachsenen dabei sind. Das wird hier in Deutschland sogar traditionell vorgelebt.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
In Deutschland ist "Alkohol und Trinken" ja auch mehr als salonfähig. Es gehört zum guten Ton, ansonsten wird man schnell zum Spalter und Aussenseiter bei Gruppenaktivitäten.
Wo Rauchen ja inzwischen verpönt und verdammt wurde, wird "Saufen" weiterhin belächelt und als gegeben in der Gesellschaft angesehen.
Die jährlichen tödlichen Autounfälle unter Alkoholkonsum, oder Themen wie "Gewalt in den eigenen vier Wänden unter Alkoholeinfluss" wird als Kollateralschaden zur Seite gewischt.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Neues Video von Milly Alcock als "Supergirl" als Vorgeschmack für den Teaser
Moviejones | 08.12.2025