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MJ-Spieletipp

Der MJ-Spieletipp: Die spaßigste Todesendlosschleife!

Der MJ-Spieletipp: Die spaßigste Todesendlosschleife!
0 Kommentare - Sa, 09.05.2026 von Moviejones
Wir präsentieren euch den MJ-Spieletipp und haben für euch neben dem Shooter-Hit "Saros" auch noch ein paar weitere Tipps auf Lager.
Der MJ-Spieletipp: Die spaßigste Todesendlosschleife!

Saros (PS5)

Housemarque kann einfach nicht aufhören, uns auf Alien-Planeten sterben zu lassen – und wir lassen es uns jedes Mal wieder gefallen. Nach dem gefeierten Returnal schickt das finnische Studio mit Saros seinen neuen Protagonisten Arjun Devraj auf den Planeten Carcosa, wo eine permanente Sonnenfinsternis alles in ein unheiliges Licht taucht und drei verschwundene Expeditionen auf ihre Aufklärung warten.

Das Spielprinzip kennt man aus dem Roguelite-Genre: Ihr kämpft, sterbt, startet neu – aber nicht bei null. Jeder Tod hinterlässt euch mit permanenten Upgrades, neuen Waffen und dem Wissen, wie die nächste Konfrontation besser läuft. Was Saros dabei von der Konkurrenz abhebt, ist das Zusammenspiel zwischen Soltari-Schild und den sogenannten Carcosan Power Weapons. Feindliche Projektile blocken, deren Energie aufsaugen und dann als vernichtenden Gegenschlag zurückfeuern – das klingt simpel und fühlt sich nach ein paar Stunden wie purer Flow an. Auch hebt das Spiel, genau wie sein Vorgänger, das Prinzip der Rougelites auf das AAA-Spieleniveau.

Carcosa selbst verändert sich nach jedem Tod, bietet neue Wege und neue Bedrohungen. Die Geschichte entfaltet sich dabei nicht plump durch Cutscenes, sondern über Audioprotokolle und Umgebungsdetails – für alle, die hinschauen wollen. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar wie auch bei Returnal knackig und durchaus auch mal unfair, dafür bietet Saros aber ein paar Hilfsmittel, die der Vorgänger noch nicht hatte. Vor allem die Masse an permanenten Upgrades hilft ungemein, nie das Gefühl zu haben, ein Lauf war umsonst. Dazu kommt einfach die grandiose Steuerung der Figur. Zielen und Bewegen ist sowas von flüssig und angenehm, wie lange nicht mehr in einem Spiel.

Klar: Wer nach dem fünften Boss-Tod die Geduld verliert, wird in hier nicht glücklich. Saros fordert. Aber es belohnt auch auf faire Art und Weise. Für PS5-Besitzer, die ein echtes Aushängeschild für ihre Konsole suchen, führt daran kaum ein Weg vorbei. Einziger Wermutstropfen, die PC-Fassung wird uns nach der veränderten Sony Strategie wohl verwehrt bleiben.

Heroes of Might & Magic - Olden Era (PC)

Es gibt Spiele, bei denen man nach dem ersten Klick vergisst, dass draußen noch eine Welt existiert. Heroes of Might and Magic: Olden Era ist so eines. Das Studio Unfrozen hat sich nichts weniger vorgenommen, als die Rundenstrategielegende neu zu beleben – und im Early Access auf Steam sieht das bislang ziemlich vielversprechend aus.

Das Konzept ist bewusst oldschool: Ihr erkundet eine Karte im Nebel des Krieges, baut eure Festung aus, rekrutiert Armeen aus Drachen, Untoten oder Magiern – je nach gewählter Fraktion – und wenn zwei Heere aufeinandertreffen, wechselt die Ansicht auf ein taktisches Hexagon-Schlachtfeld. Wer Heroes III kennt, fühlt sich sofort zu Hause. Und das ist kein Zufall, denn Olden Era orientiert sich ganz bewusst an diesem Klassiker und spielt auf dem Kontinent Jadame im altbekannten Enroth-Universum – zeitlich noch vor dem ersten Teil der Reihe.

Neu sind unter anderem fraktionsspezifische Heldenfähigkeiten und überarbeitete Aufstiegssysteme, die mehr taktische Tiefe ins Heldenmanagement bringen. Aktuell läuft das Ganze aber noch als Early Access und Inhalte wachsen mit, Bugs inklusive. Diese sind aber derzeit erstaunlich selten UND für einen EA Titel ist Heroes of Might and Magic: Olden Era bereits jetzt extrem umfangreich. Neben den bereits integrierten Kampagnen gibt es zufallsgenerierte Karten, Schnellstarts, Multiplayer und Herausforderungskarten. Fans der Reihe können also jetzt bereits dutzende Stunden investieren und das über mehrere Rassen hinweg.

Manch ein Spieler mag sich am Artstyle stören, wir finden ihn schön. Hier werden sich also auch bei Heroes of Might and Magic: Olden Era die Geister noch eine Weile streiten. Manche Spieler vermissen die atmosphärische Dichte der alten Teile. Wer damit leben kann, findet hier einen der besten Rundenstrategiemomente seit Jahren.

MotoGP 26 (PC, PS, Xbox)

Jedes Jahr im April passiert dasselbe: Milestone veröffentlicht das neue MotoGP-Spiel, die Fans streiten sich, ob es diesmal wirklich besser geworden ist – und dann sitzt man doch wieder stundenlang auf virtuellen Rennstrecken und vergisst die Zeit. MotoGP 26 ist seit Ende April auf PS5, Xbox Series X/S, Switch, Switch 2 und PC erhältlich, und diesmal haben die Italiener tatsächlich ein paar Dinge grundlegend angefasst.

Das größte Novum ist das neue Rider-Based-Handling-System. Klingt sperrig, bedeutet aber konkret: Körperhaltung und Gewichtsverlagerung des Fahrers beeinflussen jetzt spürbar, wie sich das Motorrad in Kurven, beim Bremsen und beim Beschleunigen verhält. Das fühlt sich deutlich organischer an als in den Vorgängern und gibt dem Fahren endlich dieses natürliche Einheitsgefühl zwischen Fahrer und Maschine. Sowohl ein Pro-Modus als auch ein Arcade-Modus profitieren davon – Einsteiger und Veteranen können also gleichermaßen loslegen.

Dazu gesellen sich dynamische Fahrerratings, die sich im Lauf der echten MotoGP-Saison aktualisieren. Wer also im Herbst spielt, hat ein anderes Starterfeld als beim Launch. Nette Idee. Der Karrieremodus wurde ebenfalls erweitert und bietet mehr Entscheidungsfreiheit und langfristige Progression. Das alles ist zwar am Ende auch keine Revolution und MotoGP 26 bleibt weiterhin ein zweischneidiges Schwert, dennoch ist es mangels echter Alternativen der rundeste Teil der Reihe und die beste Alternative für Motorradfans.

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