
Das Bridgerton-Universum wächst weiter. Während Fans weltweit seit dem 26. Februar 2026 die komplette vierte Staffel bei Netflix streamen können, richten die Macher hinter den Kulissen ihren Blick bereits weiter. Nach dem Erfolg der Ableger-Serie Queen Charlotte - A Bridgerton Story im Jahr 2023 verdichten sich nun die Anzeichen, welche Figur als Nächstes im Zentrum eines weiteren Spin-Offs stehen könnte.
Im Fokus: Die Matriarchin Violet Bridgerton
Wie das US-Branchenmagazin Deadline schreibt, ließ Shonda Rhimes, die Produzentin des Franchise, kürzlich in einem Podcast-Interview aufhorchen. Sie sieht die Figur Violet Bridgerton, die Mutter der acht Geschwister, als potenzielle Kandidatin für eine tiefgehendere Erzählung. Laut Rhimes sei Violet eine "großartige Figur", um die Geschichte des Bridgerton-Kosmos zu erweitern.
Shonda Rhimes has teased where the #Bridgerton universe could be headed next.
— Deadline (@DEADLINE) March 17, 2026
Speaking on a recent episode of Craig Melvin’s podcast, she said that ’Bridgerton’ matriarch Violet, played by Ruth Gemmell, may be ripe for story expansion.
“I’ve always said that I thought if we… pic.twitter.com/xMKVxFaUxz
Violet (gespielt von Ruth Gemmell) ist die moralische und emotionale Stütze der Familie. Während sie in den vorangegangenen Staffeln vor allem als Ratgeberin für ihre Kinder fungierte, rückte ihr eigenes Innenleben zuletzt stärker in den Vordergrund: Die vierte Staffel deutete eine späte Romanze mit Lord Marcus Anderson (Daniel Francis) an, die jedoch durch familiäre Tragödien – wie den plötzlichen Tod von John Stirling (Victor Alli) – überschattet wurde.
Ein Spin-Off könnte entweder hier ansetzen und Violets Geschichte mit Marcus weiter beleuchten oder aber auch Violets Vergangenheit mit dem Vizegrafen Edmund Bridgerton erzählen.
Zwischen Wunschdenken und Realität
Trotz der Begeisterung der Bridgerton-Macher (und auch dem Wunsch vieler Fans) ist hier Vorsicht geboten: Bisher handelt es sich bei diesen Überlegungen eher um Gedankenspiele und kreatives Wunschdenken. Denn: Netflix hat bisher kein weiteres Spin-Off offiziell angekündigt.
Daher liegt auch noch keine Bestellung für eine Produktion rund um Violet Bridgerton vor. Es sind bisher nur vage Aussagen. Produzent Tom Verica beispielsweise bestätigte zwar bei der Premiere der vierten Staffel im Januar 2026, dass man intern über neue Bridgerton-Projekte nachdenke, blieb aber vage, was konkrete Zeitpläne angeht.
#Bridgerton executive producer Tom Verica confirms that spinoffs of the show are currently being discussed and that they will be about “characters that you have met before and are invested in” pic.twitter.com/bfJrtSkoA4
— Deadline (@DEADLINE) January 14, 2026
Die Zukunft des Franchise
Dass überhaupt über weitere Ableger nachgedacht wird, ist angesichts der Quoten kaum überraschend. Bridgerton bleibt eines der stärksten Zugpferde des Streaming-Giganten. Während Showrunnerin Jess Brownell bereits die thematische Ausrichtung für die bestätigten Staffeln 5 und 6 im Kopf hat, müssen sich Fans hingegen auf lange Wartezeiten einstellen (zwischen den Staffeln können bis zu zwei Jahre liegen).
Ein weiteres potenzielles Spin-Off könnte die Lücke zwischen den Staffeln 5 und 6 füllen. Ob Violet Bridgerton jedoch tatsächlich ihre eigene Serie erhält, bleibt abzuwarten. Daher sollten wir – wenn überhaupt – mit einem Violet-Spin-Off nicht vor 2028 rechnen.
Zunächst steht erst einmal der Dreh von Staffel 5 an. What’s On Netflix zufolge, soll damit bereits im März begonnen werden. Konkrete Aussagen von Netflix und Shondaland dazu, gibt es aber noch nicht. Auch wer die nächste Staffel anführen wird – Eloise (Claudia Jessie) oder Francesca (Hannah Dodd) – ist noch nicht bekannt.
