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One Piece

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Höhen und Tiefen auf der Grandline

One Piece Staffel 2 Review

One Piece Staffel 2 Review
8 Kommentare - 12.03.2026 von Moviejones (F. Bastuck)
Wir haben uns "One Piece" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Review, ob sich diese Serie lohnt.
One Piece Staffel 2

Bewertung: 3.5 / 5

Nach zwei Jahren Pause kehren die Strohhutpiraten endlich mit neuen Folgen zurück auf den Bildschirm. Doch hat sich die lange Wartezeit auch gelohnt? Die erste Staffel von One Piece konnte jedenfalls viele Fans von sich überzeugen und sogar begeistern. Und wenngleich Staffel 2 ebenfalls wieder für glückliche Gesichter sorgen dürfte, so werden hier aber auch die Probleme einer solchen Live-Action-Umsetzung deutlich sichtbarer, als es noch in Staffel 1 der Fall war.

Unsere One Piece Staffel 2 Review

Nachdem die Crew in Staffel 1 erst sich und dann auch ein Schiff gefunden hat, setzen sie jetzt endlich gemeinsam Kurs auf die Grandline, um dort das sagenumwobene One Piece zu finden. Doch der Weg dorthin ist nicht einfach und erst einmal dort angekommen, warten auch schon neue Herausforderungen auf die Strohhutpiraten. Neben Riesen und Meeresungeheuern bekommen sie es auch mit der gefährlichen Baroque-Firma zu tun.

Trailer zu One Piece Staffel 2

Die erste Staffel kam bei Fans des Anime und des Mangas durchaus gut an, vor allem, weil man es schaffte, nicht nur die Welt, so verrückt sie teilweise auch sein mag, gekonnt zum Leben zu erwecken, sondern auch den Spirit der Vorlage gerecht zu werden. Staffel 2 macht hier nahtlos weiter. Man nimmt hier wahrlich keine Gefangenen, und so verrückt die Kostüme, Sets, Fähigkeiten oder Frisuren in der Vorlage auch sein mögen, bleibt man dem treu und geht hier wirklich all in.

Dementsprechend teuer ist die Serie aber auch. Das Budget für die erste Staffel betrug 18 Mio. $ - pro Episode! Wir haben bezüglich Staffel 2 keine genaue Summe, aber es ist gut möglich, dass das Budget hier noch einmal etwas höher ist. Und das sieht man auch durchaus. One Piece ist eine unglaublich ambitionierte Serie. Und sie ist eben in einer fiktionalen Welt angesiedelt, die einen so einzigartigen Stil hat, dass man hier nahezu alles selbst bauen muss. Es gibt schlicht keine Städte oder bereits existierende Sets die man als Vorlage nutzen könnte, mit wenigen Ausnahmen vielleicht. Hinzu kommen natürlich die vielen Effekte, vor allem hinsichtlich der Teufelsfrucht-Kräfte. Und nicht zu vergessen spielt sehr vieles auf Wasser, und es ist eine alte Hollywood-Weisheit, dass ein Dreh in Verbindung mit Wasser immer verdammt teuer wird, fragt mal Kevin Costner und Waterworld.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Sah Staffel 1 schon gut aus, schafft es Staffel 2 tatsächlich, dies noch zu steigern. Die handwerkliche Umsetzung ist definitiv gelungen und insgesamt macht die neue Staffel richtig viel Spaß.

Der Kern von One Piece sind natürlich die Strohhutpiraten, und diese funktionieren in Staffel 2 sogar noch besser als in der ersten. Dies liegt daran, dass die Crew sich jetzt endlich spürbar zusammengefunden hat, sowohl in der Geschichte als auch hinter den Kulissen. Auch scheinen die Schauspieler diesmal noch selbstbewusster an ihre jeweiligen Rollen herangegangen zu sein. Und es tut der Serie gut, dass es zu mehr zwischenmenschlichen Momenten unter der Crew kommt, für die in Staffel 1 schlicht noch kein Raum war. Die Chemie stimmt hier und vor allem davon lebt die Serie, was Mut für hoffentlich viele weitere Staffeln macht.

Neben dem bereits etablierten Cast tauchen auch neue Figuren auf. Hier weiß vor allem Charithra Chandran als Miss Wednesday zu überzeugen und sie fügt sich gut in die Crew hinein. An der Debatte rund um ihre Hautfarbe wollen wir uns nicht beteiligen, da diese einfach nur lächerlich ist.

Um diese fantastische Welt zum Leben zu erwecken, werden natürlich jede Menge Effekte benötigt. Seien es einzigartige Inseln, Meeresungeheuer oder Dinosaurier, Staffel 2 hat so manches zu bieten. Wenngleich man hier keine Hochglanzeffekte auf absolutem Topniveau erwarten sollte, funktioniert das meiste doch sehr gut. Es gelingt, die Welt stilistisch treu der Vorlage gut darzustellen.

Auch die Action konnte zumeist überzeugen. Natürlich muss man wissen, was man sich hier ansieht, denn teilweise sind manche Kämpfe und Bewegungen schon ein wenig seltsam, vor allem, wenn man keine Ahnung vom Anime hat. Aber wie bereits erwähnt gehen die Macher hier wirklich all in was die Umsetzung der Vorlage betrifft. Dass dabei nicht unbedingt alles funktioniert, und manches auch an der Grenze zur Lächerlichkeit kratzt, ist eine Tatsache, die man bei so einer Umsetzung wohl einfach akzeptieren muss.

Manches jedoch funktioniert richtig gut. So gibt es in der dritten Episode eine Actionsequenz, die uns regelrecht begeistert hat. Hier nimmt es Zorro im Alleingang mit gleich 100 Agenten der Baroque-Firma auf. Und ja, es sind wirklich 100 Gegner – Zorro zählt mit! Ein Kampf, der sich über mehrere Etagen erstreckt und mit richtig tollen Kampf- und Schwertchoreografien zu begeistern weiß. Tatsächlich hat uns diese Szene sehr stark an die vergleichbare berühmte Szene aus Kill Bill - Vol. 1 erinnert, in der es die Braut (Uma Thurman) mit den Crazy 88 aufnimmt. Im Vergleich ist der Grad an Brutalität hier natürlich auf eine eigentlich schon sehr unrealistische Weise reduziert, aber One Piece soll sich ja immerhin auch an ein jüngeres Publikum richten, von daher ist dies nachvollziehbar und schmälert keineswegs die für uns beste Actionszene der ganzen Staffel.

Und dann dürfen sich die Fans natürlich auch auf den Auftritt von Chopper freuen. Uns hat seine Umsetzung recht gut gefallen und die Serie nimmt sich hier auch die nötige Zeit, uns die Figur näherzubringen und uns seinen Hintergrund zu erzählen. Um ihn richtig darzustellen, greift man zum einen auf CGI-Effekte zurück, die gerade für eine Serie äußerst gut sind, aber man geht auch den klassischen Weg und hat jemanden in ein Kostüm gesteckt, ihr wisst schon, für die eher größere Form Choppers. Wenngleich wir diesen Weg begrüßen (und es vermutlich auch schlicht günstiger so war), so wirkt es doch auch ein wenig merkwürdig, dass die eben noch rein mittels CGI generierte Figur plötzlich ein Mann in einem Kostüm ist.

Die Schattenseite

Wie ihr an der oben stehenden Wertung bereits sehen könnt, schafft die neue Staffel trotz vieler guter Aspekte dennoch nicht, völlig zu überzeugen. Man kann One Piece aus zwei Perspektiven bewerten: Mit und ohne Kenntnisse der Vorlage. Wir versuchen hier, beide Sichtweisen zu berücksichtigen, und dadurch ergeben sich einige Probleme.

Trotz des hier gemachten Aufwands muss man leider auch sagen, dass die Serie oft an ihre Grenzen stößt. Vieles sieht sehr digital und damit verdammt künstlich aus, was sich bei einer so ambitionierten Serie wohl auch nicht vermeiden lässt. Dennoch ist es schade. Mit am meisten darunter leiden muss Ruffy, dessen Gum-Gum-Kräfte ohnehin problematisch sind, da das Stretchen von Körperteilen noch nie gut umgesetzt werden konnte. Daher hält die Serie sich hier auch auffallend zurück und wir bekommen nur selten seine Kräfte zu sehen. Und wenn Ruffy sie einsetzt, ist es leider meist sehr enttäuschend. Seine Kämpfe haben kaum Wucht und sind in keinster Weise mit dem zu vergleichen, was der Anime diesbezüglich zeigt. Wer auf die große Ruffy-Action gehofft hat, wird auch in Staffel 2 enttäuscht werden.

Auch andere Actionsequenzen kämpfen mit ähnlichen Problemen. Vor allem in der ersten Folge ist uns da eine negativ in Erinnerung geblieben, wo unter anderem Alvidas rutschige Teufelsfrucht-Fähigkeit einfach mies aussah und die ganze Sequenz eher schlecht war. Es gibt immer wieder solche Momente im Verlauf der Staffel, wo einem klar wird: Nicht alles, was im Anime toll aussieht, funktioniert auch in einer Live-Action-Umsetzung.

Was die inhaltliche Umsetzung betrifft, so gibt es auch hier deutliche Probleme. Am besten ersichtlich werden diese vermutlich, wenn man sich die Figur Ruffy ansieht. Denn wenn jemand die Vorlage nicht kennt, wird er kaum begreifen können, was an Ruffy eigentlich so besonders sein soll. In der zweiten Staffel tut er kaum etwas und man kann sich zwischendurch sogar fragen, warum er überhaupt als Captain akzeptiert wird, da er scheinbar von nichts eine Ahnung hat. Ruffy in der Live-Action-Umsetzung definiert sich nur über das, was andere ständig über ihn sagen, aber nicht über das, was er selbst sagt oder tut. Und das ist einfach ein verdammt großes Problem.

Dies liegt natürlich daran, dass jede Menge aus der Vorlage weggelassen werden musste und wir dadurch eigentlich wichtige Momente mit den Figuren verpassen. Man mag seine Witze darüber machen, dass der Anime inzwischen bei über 1000 Folgen angekommen ist, aber es hat eben auch seinen Grund, warum One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda die Geschichte so erzählt, wie er sie eben erzählt, auch in dieser Ausführlichkeit. Darin liegt die Stärke von One Piece. Dadurch bedeuten uns die Figuren so viel. In der Netflix-Umsetzung geht sehr vieles davon leider verloren. Und es ist leider zu befürchten, dass dies in den kommenden Staffeln nicht besser, sondern dieses Problem eher noch größer wird.

Mit gerade einmal acht Episoden pro Jahr wird es schwer werden, die immer größer werdenden Storys und die stetig wachsende Anzahl an Figuren der Vorlage gerecht unterzubringen. Und selbst wenn man es tatsächlich schafft, diesen jährlichen Rhythmus hinzubekommen, würde es wohl über 20 Jahre dauern, um die bisherige Vorlage komplett abzuarbeiten. Das ist einfach nicht realistisch.

Es ist am Ende wohl auch eine Frage der Kosten. 18 Mio. $ pro Episode machen am Ende 144 Mio. $ pro Staffel, das ist das Budget eines Kino-Blockbusters. Was auch erklärt, warum man nur acht Episoden pro Staffel produziert bekommt. Würde man es schaffen, die Produktionskosten deutlich zu verringern, würde man auch mehr Episoden pro Staffel zustande bekommen und könnte die Geschichte ausführlicher und mit der nötigen Tiefe erzählen. Doch dies ist ein Problem, mit dem sich viele Produzenten vieler Serien seit Jahren herumschlagen.

Fazit

One Piece ist ein Paradoxon. Auf der einen Seite ist die Netflix-Serie der endgültige Beweis, dass man einen Anime wie One Piece verdammt gut und vorlagengetreu umsetzen kann. Auf der anderen Seite zeigt die Adaption aber gleichzeitig auch, dass ein Anime wie One Piece unmöglich 1:1 umzusetzen ist. Ja, es geht, und ja, es geht nicht.

Dass, was die Macher hier tun, machen sie gut, keine Frage. One Piece ist auch in der zweiten Staffel ein ganz großer Spaß und sie haben verdammt viele Dinge richtig gut umgesetzt bekommen. Es ist dabei positiv zu erwähnen, dass man sich in Sachen Adaption nicht zurückhält, sondern sich sehr eng an die Vorlage hält, vor allem was den Stil der Welt betrifft. Allein damit so in die Vollen zu gehen, ist lobenswert.

Allerdings stößt die Serie auch oft an ihre Grenzen und es zeigt sich, dass nicht alles, was in einem Anime funktioniert, auch in einer Live-Action-Serie funktioniert. So dürfen wir uns über einige grandiose Szenen und Momente freuen, müssen aber auch erwähnen, dass einige Szenen schlicht nicht funktionieren oder sogar schlecht sind.

Am Ende bleiben zwiespältige Gefühle. One Piece macht verdammt viel richtig und verdammt viel Spaß und wir hoffen noch auf viele weitere Staffeln. Auch können wir der Serie im Grunde nicht viel vorwerfen, denn die Macher unterliegen hier schlicht natürlichen und finanziellen Grenzen, die es ihnen unmöglich machen, eine Vorlage wie One Piece mit der eigentlich nötigen inhaltlichen Tiefe zu adaptieren. Vor allem langjährige Fans müssen daher wohl akzeptieren, dass vor allem die Charakterdarstellung und Tiefe der Netflix-Umsetzung nie mit dem Anime und Manga wird mithalten können. Die Serie ist der Vorlage würdig und unwürdig zur gleichen Zeit. Eben ein wahres Paradoxon.

One Piece Staffel 2 Bewertung
Bewertung des Films
710

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8 Kommentare
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Poisonsery : : One Piece Fan
23.03.2026 17:59 Uhr | Editiert am 23.03.2026 - 18:00 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.825 | Reviews: 9 | Hüte: 45

@luhp92 Ja der Manga ist einfach zu groß. Meinetwegen kann die Serie enden mit Ruffy gegen Foxy. Auch wenn viele den nicht auf dem Schirm haben. Der Kampf ist funny und Foxy trotz Underdog Daseins. Hat er ein guten Kampf geliefert trotz Tricks. Und dieser Fight könnt mit echten Darstellern und Effekten gut umgesetzt werden. Gut das ist mein Thema XD. Grundsätzlich ob Comic, Buch oder Manga. Ist es nie 1zu 1 umsetzbar. Oft sind die Erwartungen der Werke einfach zu hoch von den Fans. Aber hier sind viele Fans gut gestimmt und freuen sich auf Staffel 3. falls das Tempo bleibt ist in 3–4 Folgen Alabasta fertig. Bellamy bekommt eine Klatsche und Enel wird aufgebaut. So nebenbei Enels reales Ebenbild ist Eminem.

Whitebeard "das One Piece existiert!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.03.2026 21:50 Uhr | Editiert am 22.03.2026 - 21:53 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.000 | Reviews: 188 | Hüte: 694

Zur Zukunft der Serie (@Frank Bastuck, Poisonsery, ferdyf)

Dass sie den kompletten Manga adaptieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit, von dem Gedanken kann man sich verabschieden. Die Produktionskosten werden höher (ab Staffel 3 z.B. durchgehend mit Tony Tony Chopper als CGI-animiertem Hauptcharakter, und wenn die Verträge auslaufen, wird man dem Cast auch mehr Gage bezahlen müssen) und irgendwann kommt der Cast der Strohhutbande auch an eine Altersgrenze (aktuell Anfang 20 bis Anfang 30).

Deswegen gehe ich momentan davon aus, dass sich die Realserie weitestgehend mit den (populäreren?) Geschichten vor dem Timeskip beschäftigen wird (manche Charaktere und Handlungselemente aus späteren Sagas werden ja schon vorgezogen oder angepasst) und dann wird sie irgendwann abbiegen und einen eigenen Abschluss finden.

Nach 5-7 Staffeln wird denke ich Schluss sein.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
22.03.2026 21:25 Uhr | Editiert am 22.03.2026 - 21:57 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.000 | Reviews: 188 | Hüte: 694

Als "One Piece"-Laie muss ich den kritischen Reviews von Frank Bastuck und Poisonsery etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Den Manga kenne ich überhaupt nicht und den Anime nur sporadisch aus der Kindheit / frühen Jugend (an "Little Garden" habe ich noch aktive Erinnerungen, aber alles mit Tony Tony Chopper ist für mich neu).

Als Laie kann man hier sehr gut folgen, da würde ich mich von den Reviews nicht verunsichern lassen, die Realserie ist nicht nur etwas für Fans.

Staffel 2 macht qualitativ im Vergleich mit Staffel 1 nochmal einen deutlichen Sprung nach vorne, Ausstattung und Effekte sehen nochmal hochwertiger aus und vor allem dramaturgisch und charakterlich wird die Geschichte tiefergehender erzählt (weil man sich hier auch einen kleineren Rahmen aus der Originalgeschichte gesteckt hat), die Wärme und der Zusammenhalt der Crew als Antwort auf die tragischen Momente des Lebens und der Welt (mit Luffy als Katalysator, was ich als abseits seiner Superkräfte als seine größte Stärke betrachte). Auch der Humor kommt nicht zu kurz, spielt die Eigenheiten seiner Charakter und seiner Welt gekonnt aus, vor Allem die Kabbeleien zwischen Zoro und Sanji sind dabei immer ein Highlight.
Bereichernde Ergänzungen im Cast, Charithra Chandran als Nefeltari Vivi fügt sich harmonisch ein und wirkt direkt wie ein neues Crewmitglied, Callum Kerr als schurkischer Marine-Kapitän Smoker ist eine 10/10, bei den Baroque Works gehen David Dastmalchian (Mr. 3), Daniel Lasker (Mr. 9), Lera Abova (Miss All Sunday) und Jazzara Jaslyn (Miss Valentine) in ihren Rollen als Bond/Spectre-artige Schurken auf und auf Joe Manganiello als Hauptschurke Sir Crocodile in Staffel 3 habe ich jetzt schon Bock drauf.

Staffel 2 fühlt sich für mich nun durchgehend wie das sehenswerte und eigensinnige Piraten-Fantasy-Actionabenteuer an, was in Staffel 1 für mich vor allem in den ersten drei Episoden der Fall war. Staffel 2 macht mir entsprechend noch mehr Lust auf den Anime, ich habe mich in den letzten Tagen zumindest etwas in die Lore und die Gesamtgeschichte eingelesen.

Folgende Besprechungen der Staffel des Kanals GrandLineReview (Manga-Fan) fand ich sehr gut und aufschlussreich (nicht auf die blöden Titel achten...)
https://www.youtube.com/watch?v=yJdxtvqHHU8
https://www.youtube.com/watch?v=6knXa5QZZz8

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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ferdyf : : Alienator
15.03.2026 19:02 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.815 | Reviews: 7 | Hüte: 96

Die Hintergründe zu Sanji sind relativ aktuell im Anime. Also das ist alles im letzten Big Mum Arc vorgekommen.

ZB Bartolomeo kommt im Anime auch viel später vor, aber dort sagt er auch, dass er bei Ruffys "Hinrichtung" durch Buggy dabei war. Daher ergibt sein Auftreten durchaus Sinn.

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Poisonsery : : One Piece Fan
15.03.2026 04:24 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.825 | Reviews: 9 | Hüte: 45

@ferdyf Ich musste echt überlegen da es so lange her ist. Ob Sanji seine Mutter überhaupt in irgendeiner Unterhaltung mit Nami oder sonst wem erwähnte. Oder gar auf Drumm. Die Idee an sich es einzustreuen in die Story finde ich gut aber die Umsetzung naja du schriebst es ja selber.

Whitebeard "das One Piece existiert!"

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ferdyf : : Alienator
15.03.2026 03:54 Uhr | Editiert am 15.03.2026 - 04:00 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.815 | Reviews: 7 | Hüte: 96

warum One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda die Geschichte so erzählt, wie er sie eben erzählt, auch in dieser Ausführlichkeit. Darin liegt die Stärke von One Piece.

Das ist falsch. Genau das ist der größte Kritikpunkt bei One Piece. Man nimmt sich zuviel Zeit. Deshalb gibt es auch One Pace und das weiß jeder, der OP schaut, dass das Pacing Müll ist.

Der Chopper Arc war im Anime echt langatmig und langweilig. Ich finde die Serie hat das deutlich besser gemacht. S2 Folge 7 war die beste Folge der gesamten Serie.

Fand S2 trotz Schwächen besser als S1. Die erste Season war zwar in sich schlüssiger und S2 war gefühlt sehr episodenhaft erzählt, aber trotzdem mit viel Herz umgesetzt. Die Szenen mit dem Wal fand im Anime und in der Serie krass unnötig.

Komisch war auch die Szene, wo Sanji aus dem Nichts über seine Mutter spricht. Ging es nur mir so? Hätte man viel besser umsetzen müssen. Sanji war generell etwas zu schwach dargestellt für meinen Geschmack. Schön aber, dass Ussopp soviel Screentime bekommt. Chopper wie gesagt toll dargestellt.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
13.03.2026 11:42 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.675 | Reviews: 20 | Hüte: 413

Ich habe bisher auch mein Spaß mit Staffel 2. tatsächlich die Crew sind diesmal selbstbewusster... lockerer geworden und haben Spaß an ihre Rollen ... umso besser wirk es authentischer.

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Poisonsery : : One Piece Fan
13.03.2026 01:46 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.825 | Reviews: 9 | Hüte: 45

Stimme der Review zu

aber es hat eben auch seinen Grund, warum One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda die Geschichte so erzählt, wie er sie eben erzählt, auch in dieser Ausführlichkeit. Ja weil es erfolgreich wurde. Es war ursprünglich nie in der Größe gedacht. Diese Ausführlichkeit ist aber auch eine Schwäche. Besonders nervig nach dem Timeskip. Dress Rosa war unnötig gezogen wie auch Wano. Da gibt es so vieles was einfach unnötig war.

Whitebeard "das One Piece existiert!"

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