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We Need to Talk About Kevin gesehen am  
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We Need to Talk About Kevin (2011)

Ein Film von Lynne Ramsay mit John C. Reilly und Tilda Swinton

Kinostart: 16. August 2012112 Min.Drama, Thriller
Meine Wertung
Ø MJ-User
Mein Filmtagebuch

We Need to Talk About Kevin Inhalt

Die ehemalige Reisejournalistin und Abenteurerin Eva trägt eine schwere seelische Last. Grund ist ihr Sohn Kevin, der bereits als Baby eine eigenwillige Distanz zeigt, die es Mutter Eva schwer macht, Nähe aufzubauen. Während Vater Franklin an seinem Sohn nichts Ungewöhnliches sieht, ist Eva besorgt über die mangelnde Empathie und seine Lust an Zerstörung.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von We Need to Talk About Kevin und wer spielt mit?

OV-Titel
We Need to Talk About Kevin
Format
2D
Box Office
6,04 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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5 Kommentare
MJ-Pat
Avatar
MB80 : : Cheddar Goblin
15.10.2019 11:13 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.045 | Reviews: 36 | Hüte: 183

MobyDick:

Ich denke, was man kritisieren könnte (und auch wurde) ist, dass der Film keine Erklärung gibt für Kevins Entwicklung. Der Fokus ist aber der Effekt auf Eva bzw. wie sie mit der Situation umgeht und sie auf sie und die Familie wirklt, deshalb finde ich den Punkt nicht so relevant... Aber wenn du bei ner 4/5 landest kann ich meinen Pfeilköcher ja nochmal wegstecken ;)

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.10.2019 10:57 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.357 | Reviews: 165 | Hüte: 495

Grundsätzlich ist der Film vollkommen in Ordnung und ich wüßte gar nicht so aus weiter Erinnerung was ich an ihm beanstanden würde, funktioniert als kleiner Horrorfilm genausogut wie ein Familiendrama, 8 Punkte sind schon völlig ok :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
15.10.2019 10:43 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.045 | Reviews: 36 | Hüte: 183

ModyDick:

"generell denke ich ja, dass alleine Swintons Mitwirken für dich jeden Film um zwei Punkte aufwertet "

Wie jetzt, für dich etwa nicht?! "I guess we need to talk about Moby..." yell Mit ihm stimmt was nicht.

Joa, ein Vorwurf mit dem ich gut leben kann. Mir ist aber auch bewusst, dass der Film durchaus kontrovers gelandet ist, aber was sind denn deine Kritikpunkte wenn man mal fragen darf?

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.10.2019 10:05 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.357 | Reviews: 165 | Hüte: 495

MB80:

generell denke ich ja, dass alleine Swintons Mitwirken für dich jeden Film um zwei Punkte aufwertet (und damit weisst du auch, wie ich den Film bewerte) ;-p

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
14.10.2019 22:35 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.045 | Reviews: 36 | Hüte: 183

Es heißt "Tilda Swinton vs Ezra Miller" in Lynne Ramsay’s extrem verstörenden Psychothriller/Horrorfilm, völlig zurecht bei den British Academy Film Awards für die Kategorien Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin und Bester britischer Film nominiert wurde.

Auf die Frage "Was passiert in dem Film" müsste man eigentlich antworten "Gar nicht so viel...", aber gleichzeitig eine ganze Menge. Der Film beginnt schon beunruhigend, mit einem Blick in Eva’s (Swinton) offenbar nicht ganz einfach verlaufendes Leben. In diesem "jetzt" passiert scheinbar nicht so viel, wenn da nicht diverse Anzeichen wären, dass irgendetwas überhaupt nicht im Lot ist, und die früh einsetzenden Rückblenden auch etablieren, dass es einmal ganz anders lief. Würde ich dem Film einen Vorwurf machen, dann wäre dieser, dass man schon relativ früh erahnen kann, was Eva’s Leben aus der Bahn geworfen hat. Der Film kombiniert seine Rückblenden aber geschickt, sodass diese nach erstem Erahnen dann immer noch eine tiefere, schockierendere Bedeutung bekommen (Stichwort "Fahrradschloss" sage ich mal).

Swinton und Miller sind ab-so-lut phantastisch in diesem Film, und ich würde einen guten Teil der Gründe, warum der Film so gut funktioniert, auf die beiden schippen. Die Bandbreite an Emotionen, oder Anzeichen von Verstörung, die besonders Swinton hier transportiert, ist sogar für ein Chamelion wie sie beeindruckend. Und Miller scheint einfach aus jeder Poore Bedrohung und Irritation abzusondern, man möchte am liebsten den Raum wechseln.

Der Film taucht in ein paar ganz tiefgreifende Alptraumszenarien ein: Was ist, wenn der Traum, der als "natürlich" angesehen und gewollt wird, nicht zu einem selber kompatibel ist? Oder sein eigenes Kind einem Angst einjagt, man einfach nicht versteht warum? Wenn man hilflos zusehen muss, wie etwas, was man eigentlich als Teil von sich selbst ansieht (der Film spielt die Ähnlichkeit von Miller und Swinton geschickt aus), sich unerklärlich verhält, man sich aber verantwortlich fühlt? Der Film bleibt dabei ambivalent, lässt durchaus die Einsicht zu, dass Eva in ihrer Mutterrolle überfordert ist, inszeniert sie aber nicht unsympathisch und zeigt sie in ihrer Wahrnehmung als völlig korrekt liegend.

Und darin liegt auch der ganze Horror des Endes: Eva kann noch nicht einmal eindeutig klären, ob sie überhaupt eine Schuld trägt. Einige Alpträume bleiben einfach unerklärlich.

Meine Bewertung
Bewertung

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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