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Wer die Nachtigall stört (1962)

Ein Film von Robert Mulligan mit Gregory Peck und John Megna

Kinostart: 28. Juni 1963129 Min.Krimi, Drama, Mystery
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Wer die Nachtigall stört Bewertung

Wer die Nachtigall stört Inhalt

Macomb County im amerikanischen Bundesstaat Alabama während der 30er Jahre. Die friedliche Kleinstadt verwandelt sich in einen Hexenkessel, als der Schwarze Tom Robinson der Vergewaltigung einer Weißen angeklagt wird. Alle sind von seiner Schuld überzeugt, bis auf den Pflichtverteidiger Atticus Finch. Durch sein selbstloses Vorgehen zieht er den Hass seiner Gegner auf sich, die selbst vor Finchs Kindern nicht Halt machen...

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Wer die Nachtigall stört und wer spielt mit?

OV-Titel
To Kill a Mockingbird
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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8 Kommentare
MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
18.04.2021 17:38 Uhr
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Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.501 | Reviews: 37 | Hüte: 301

@Raven13

Jetzt mach mich nicht noch heißer! tongue-out

I’ve got 24 hours to get rid of this... bozo, or the entire scheme I’ve been setting up for 18 years goes up in smoke, and YOU ARE WEARING HIS MERCHANDISE?

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
18.04.2021 13:37 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.686 | Reviews: 35 | Hüte: 358

@ FlyingKerbecs

"Pluspunkt für die Film ist schon mal Chastain"

Meiner Meinung nach ihre beste Leistung überhaupt in dem Film. Ich habe sie selbst noch nie besser erlebt. Der absolute Wahnsinn!

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
18.04.2021 12:48 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.501 | Reviews: 37 | Hüte: 301

@PaulLeger

Damit mir sowas wie gestern nicht nochmal passiert, hatte ich meine Erwartungen für solche Filme schon angepasst.^^ Aber danke für den Hinweis. smile

Pluspunkt für die Film ist schon mal Chastain, bei Nachtigall gab es ja keinen Darsteller, den ich sehr gerne sehe bzw. gut genug kenne.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
18.04.2021 12:23 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 848 | Reviews: 7 | Hüte: 115

@ FlyingKerbecs

Bevor dir falsche Erwartungen wieder den Film verhageln sei dir vorher gesagt, dass die Gerichtsverhandlung in "Die Erfindung der Wahrheit" noch weniger Raum einnimmt als in "Wer die Nachtigall stört". Ist aber ein sehr guter Film.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
18.04.2021 11:03 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.501 | Reviews: 37 | Hüte: 301

@Raven13

Cool danke. smile

Der Titel sagt mir zumindest was, aber beschäftigt hab ich mich nie mit dem Film. Ist mir bestimmt nur wegen Jessica Chastain in Erinnerung geblieben. heart

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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
18.04.2021 01:02 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.686 | Reviews: 35 | Hüte: 358

@ FlyingKerbecs

Da du ja so sehr auf Gerichtsverhandlungen stehst, habe ich noch eine Empfehlung für dich:

Die Erfindung der Wahrheit

Ich habe den Film bereits zwei Mal gesehen und finde ihn absolut fantastisch!

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
17.04.2021 21:49 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.501 | Reviews: 37 | Hüte: 301

Auf Empfehlung hab ich mir den Film heute mal angesehen.

Ich dachte ja, es geht hier um eine Gerichtsverhandlung ähnlich wie bei Die 12 Geschworenen oder The Trial of the Chicago 7. Und damit meine ich, dass die Gerichtsverhandlung im Vordergrund steht und sich der größte Teil des Films damit beschäftigt.

Ja...dem war leider nicht so.

Daher bin ich vom Film teilweise enttäuscht...Problem ist nur, dass es ganz und gar an meinen falschen Erwartungen lag.

Letztendlich trübt es dennoch meine Meinung zum Film.

Die Gerichtsverhandlung, also das, weswegen ich den Film sehen wollte, kam erst so nach ca. 70 Minuten. In diesen ersten 70 Minuten, wo es hauptsächlich um die Kinder geht, hab ich mich am Anfang erst gefragt, was das soll. Also wieso es bei einem Gerichtsfilm um Kinder geht und wie relevant das ist (ich fand es nicht relevant, dachte aber bzw. habe gehofft, dass es letztendlich doch noch relevant sein wird). Als ich dann geschnallt habe, dass das mit den Kindern wohl die Hauptstory ist und der Gerichtsprozess eher im Hintergrund abläuft war ich mega enttäuscht und verärgert. Nach ner Stunde hatte ich dann überhaupt keine Lust mehr und wollte den Film abbrechen. Aber sowas mache ich ja eigtl. nicht. Also wollte ich durchziehen und glücklicherweise folgte ja dann wenig später der Prozess.

Der Prozess an sich hat mir gut gefallen, war interessant und spannend, wie ich es mir erhofft hatte. Endlich hab ich gesehen was ich wollte und damit war ich erstmal befriedigt. Wieder mal war es aber ein schmutziger und erregender Prozess mit Klägern zum Kopfschütteln und dämlichen Geschworenen. Dass Tom für schuldig gesprochen wurde, hätte ich nicht erwartet. Zumindest hab ich dann gedacht, dass es spannend weiter geht mit der 2. Instanz. Umso schockierender war das Folgende, also dass Tom ermordet wurde.

Und dieser Bob Ewell...so ein Arsch! Immerhin hat er sein verdientes Ende bekommen.

Die Geschichte mit Boo war jetzt nicht so überraschend, sowas sieht man öfters. Dennoch hatte ich mit ihm als Retter nicht gerechnet, da ich dachte, er sei noch ein Teenie.

Am Ende wurde dann das mit der Nachtigall geklärt, wobei ich aber nicht verstanden habe, was es bedeuten soll. Und wegen dieses einen Satzes gleich den Film bzw. das Buch danach zu benennen, kann ich noch weniger verstehen. Aber gut, dem Film kann ich das nicht ankreiden, sondern dem Buchautor.

Der Cast war sehr gut, besonders Peck. Es ist der 3. Film mit ihm, den ich kenne. Moby Dick und Das Omen hab ich auch gesehen, seinen Charakter aber nicht mehr in Erinnerung. Ich denke mal, sein Atticus Finch wird mir da schon eher in Erinnerung bleiben. Die Charaktere waren sympathisch, außer Bob, seine Tochter und ein paar wenig relevante Charaktere.

Die Story insgesamt kann ich nur schwer bewerten aufgrund meiner falschen Erwartungen. Die ersten 70 Minuten habens halt versaut. Mit den richtigen Erwartungen würde ich das anders sehen, aber naja...nicht zu ändern. Daher sage ich einfach mal, die Story ist "gut". War ja auch wieder so ein gesellschaftskritischer Film bzw. fasst er halt so bestimmte Themen auf. Solche Filme sind nicht unbedingt meins und auf sowas achte ich auch wenig, toll finde ich sowas natürlich dennoch.

Die Spannung...war am Anfang da bis ich halt gemerkt habe, dass ich falsche Ewartungen hatte, aber zumindest ab Beginn der Verhandlung und bis zum Ende war sie da.

Der Soundtrack hat mir gefallen.

Fazit

Mir tut es ein bisschen Leid, dass ich den Film unter diesen Umständen gesehen habe und ihn so vlt. nicht ganz so wertschätzen kann, wie er es verdient hat. Im Versuch ihn objektiv zu betrachten muss ich natürlich sagen, ein sehr guter Film. Zusammen mit meiner subjektiven Ansicht bekommt er dann zumindest 4 Hüte von mir. Nach einer Zweitsichtung würde ich bestimmt höher gehen, aber ich glaube nicht, dass ich den Film jemals wieder sehen werde. Aber man soll ja niemals nie sagen.^^

Meine Bewertung
Bewertung

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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
05.08.2017 01:48 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.097 | Reviews: 154 | Hüte: 500

Ein Jahrhundertfilm mit einer Jahrhundertleistung von Gregory Peck.

Ein Supermann, welcher der Gesellschaft, die in der Zeit der 1930er-Depression einen Sündenbock für ihre Armut sucht, aufzeigt, dass vor dem Gesetz jeder Mensch gleich ist und bis zum Beweis der Schuld als unschuldig gilt. Mit Würde, Elan, analytischer Nüchternheit und brodelnder Emotionalität appelliert er an die Menschlichkeit und an die Gerichtsjury, sich ihres eigenen Verstandes zu erinnern.

Ein Supervater, der seine Kinder über seine Arbeit stellt und versucht, sie vor den unschönen Seiten des Lebens zu schützen. Dass dies auf Dauer nicht gelingt, dürfte selbstverständlich sein. So begegnet er ihren Fragen mit Güte und sachlichen Erklärungen, lehrt sie friedlichen Umgang mit ihren Mitmenschen, Weltoffenheit und Respekt vor den Armen und Minderheiten.

Gregory Peck spielt dies alles mit so einer Selbstverständlichkeit, dass der Schauspieler von der ersten Sekunde an zurückweicht und der Strafverteidiger und alleinerziehende Vater in den Vordergrund rückt.

Aber damit ist es noch längst nicht getan! Der Handlungsstrang der Kinder, des Spukhauses und der "Schreckgestalt" namens "Boo" (Robert Duvall) scheint zu Beginn noch etwas in der Luft zu hängen, fügt sich zum Schluss jedoch harmonisch in die Haupthandlung ein und beschert dem Film somit ein wunderschönes, bittersüßes und zugleich semi-offenes Ende, welches zum Nachdenken anregt und den Zuschauer so schnell nicht loslässt.

"To Kill a Mockingbird": Ein Meisterwerk, welches die Jahrzehnte erfolgreich überdauert hat, ohne Staub anzusetzen, und dessen Inhalt und Botschaft in der heutigen Zeit leider immer noch hochaktuell sind. Ein Pflichtfilm für jeden!

Meine Bewertung
Bewertung

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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