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The Signal gesehen am  
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The Signal (2014)

Ein Film von William Eubank mit Brenton Thwaites und Olivia Cooke

Kinostart: 10. Juli 201497 Min.FSK18Science Fiction, Thriller
Bewertung
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The Signal Bewertung

The Signal Inhalt

Die Collegestudenten und Computerfreaks Nic (Brenton Thwaites) und Jonah (Beau Knapp) sind gemeinsam mit Nics Freundin Haley (Olivia Cooke) auf einem Trip durch den Südwesten der USA, als sie ein Signal ihres geheimnisvollen Hacker-Rivalen Nomad aufspüren. Ihre Suche führt sie in eine abgelegene, einsame Gegend Nevadas. In einem verfallenen Haus mitten im Nirgendwo glauben sie, Nomad gefunden zu haben, doch plötzlich wird Haley entführt und Jonah und Nic verlieren das Bewusstsein. Als Nic erwacht, befindet er sich offenbar in einem von der Außenwelt isolierten Forschungslabor. Er weiß nicht, was mit seinen Freunden passiert ist, und muss sich den unangenehmen Fragen eines mysteriösen Mannes (Laurence Fishburne) stellen. Was zuerst wie eine Verwechslung aussieht, wird für die drei Freunde schnell zu einem ausgewachsenen Albtraum...

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Signal und wer spielt mit?

OV-Titel
The Signal
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Keine Jugendfreigabe".
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1 Kommentar
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luhp92 : : BOTman Begins
17.12.2014 00:15 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.264 | Reviews: 97 | Hüte: 280
Vorab eine grobe Zusammenfassung meines Eindrucks vom Film:
Gute Schauspielerleistungen, eine großartige Story, eine passable Umsetzung und ein mieses Drehbuch. Insgesamt ergeben das 6,5/10 Punkten. Einmal anschauen reicht, ins Kino gehen lohnt sich nicht.

Wenn man den Film irgendwie genießen möchte, sollte man die Logik beiseite schieben und die Frage "Warum?" sollte man sich erst gar nicht stellen. Das reine Hinterfragen führt während des Films schon zu Problemen, nach dem Ende nimmt das Ganze krasse Ausmaße an. Eigentlich ziemlich schade, denn die Story hatte das Potential für einen wirklich mitreißenden und intensiven Science Fiction Streifen. Leider macht das Drehbuch von vorne bis hinten nur an wenigen Stellen Sinn. Ich würde zu gerne ins Detail gehen, aber dann müsste ich die gesamte Geschichte verraten und das Review würde sehr lang werden. Mit den Charakteren kann man sich nicht zu 100% anfreunden und auch die Spannung bricht abundzu ein. Was den Film einigermaßen rettet, sind die guten Schauspielerleistungen, die authentischen Effekte und einige Lichtmomente in Sachen Spannung und Überraschungsmomenten.
Wie ich grade eben festgestellt habe, "The Signal" hat eine FSK-18 Einstufung. Das ist ein schlechter Witz, FSK-16 wäre mehr als angebracht gewesen - wenn nicht sogar FSK-12.

Edit: Weil ich es doch nicht lassen kann, hier eine grobe Aufzählung der Sachen, die mich am Drehbuch gestört haben:

[spoil]- Was hat der Gehbehinderte Nic da für Freunde? Er ist irgendwie der Laufbursche für alles. Er muss vorgehen, wenn es gefährlich wird, er muss den Kaffee an der Tankstelle holen. Seine faulen Freunde bleiben da eiskalt im Wagen sitzen laughing
- Haley mit ihren 180°-Drehungen im Minutentakt. Erst hält sie die Hackerverfolgung für lächerlich, dann auf einmal will sie den Typen doch finden und nach den ersten harten Fakten hält sie es wieder für eine dumme Idee.
- Der Hackerangriff allgemein. Was erhoffen sich die Aliens davon? Dass irgendwelche IT-Nerds dem Signal folgen? Für mich unnötig kompliziert, um an menschliche Ressourcen zu gelangen. Außerdem ist der Name Nomad zu leicht zu durchschauen. Mit der Zeit dürfte jedem auffallen, dass das Wort rückwärts mehr Sinn ergibt und die Forschungsabteilung irgendwas damit zu tun hat.
- Der Ausbruchsversuch von Nic: Wie dämlich können die sein? Da muss man schon taub und blind sein, um Nics Fluchtversuch nicht zu bemerken. Und es sei erwähnt, dass es sich dabei um Androiden handelt, die müssten eine noch schärfere Sinneswahrnehmung besitzen.
- Hätte Fishburnes Charakter auf seine ständigen kryptischen Aussagen verzichtet und mal klar gesagt, was Sache ist, wäre es zu den ganzen Problemen gar nicht erst gekommen. Und was sollte z.B. die Szene mit der Kuh? Mit dem Wissen, dass die Forschungsmänner ebenfalls zu den Alien gehören, macht die Szene überhaupt keinen Sinn. Damit verwirrt man nur Nic und den Zuschauer, ohne dass es der Handlung weiterhilft.
- die Mensch-Mechanik-Hybride: Physikalisch vollkommen wider die Natur. Die Kraft für die Bewegung der Prothesen stammt immer noch aus dem menschlichen Körper, aus den Oberschenkeln und Oberarmen/Schultern. Solche übernatürlichen Fähigkeiten wie Überschallgeschwindigkeit oder die Beton-Faustschläge übersteigen die Grenzen des menschlichen Körpers. Ach ja, und Nic mutiert von jetzt auf gleich zum Superhelden. Erst kann er sich mit den Prothesen kaum auf den Beinen halten und danach tritt er Sicherheitstüren ein laughing
- Was ist überhaupt der Zweck dieser Mensch-Mechanik-Hybride? Sie werden von den Aliens mehrmals bewusst dem Tod ausgesetzt und Jonah stirbt ja tatsächlich. Warum sich dann überhaupt den Aufwand machen, solche Hybride zu produzieren? Wenn sie tot sind, sind sie tot. Dann bringen die auch nichts mehr.[/spoil]

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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