Remake des Klassikers "Frankensteins Braut".
Im Zentrum steht ein einsamer Frankenstein, hier gespielt von Christian Bale. Auf der Suche nach Gesellschaft wendet er sich an die brillante Wissenschaftlerin Dr. Euphronious, verkörpert von Annette Bening. Gemeinsam erwecken sie eine ermordete junge Frau wieder zum Leben - Jessie Buckley als die Braut.
Was als Versuch beginnt, Einsamkeit zu überwinden, eskaliert rasch zu einer gefährlichen Verbindung aus Obsession, Gewalt und einer leidenschaftlichen Romanze. Mord, Verfolgung und der Aufstieg einer radikalen Bewegung begleiten das ungleiche Paar, das sich als monströses Outlaw-Duo durch die Stadt bewegt.
Ich hab schon seit dem Trailer ziemlich Bock auf den und dachte bis jetzt, dass das eine ziemlich sichere Nummer ist und jetzt kommst du @PaulLeger mit sowas um die Ecke.
Ich hoffe immernoch auf eine wilde aber stilsichere Mischung aus Promising Young Woman, einem 30er Jahre Gangster-Buddy Streifen und einer Prise weird-humorvollen Tarantino Vibes mit GangsterSquad Style in geil.
- CINEAST -
Eine wilde Gothic-Variante von "Frankensteins Braut", ferner als Gangsterfilm angesiedelt in den USA der 1930er Jahre. "Bonny und Clyde" kombiniert mit "Joker: Folie à Deux", aber mit Frankensteins Geschöpf und der Braut ![]()
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Jessie Buckley spielt vollkommen unhinged in einer Doppelrolle als Braut und als Geist von Mary Shelley mit Frust auf die (Männer)Welt, Christian Bale ist als Geschöpf aber auch witzig. Gutherzig und etwas tölpelhaft, wie im Roman vereinsamt und auf der Suche nach einer Partnerin, der hier aber halt schon über 110 Jahre lang auf der Erde weilt und seine Lebensexistenz nur daraus besteht, dass er Stummfilmstar Jake Gyllenhaal vergöttert und wie dieser sein möchte.
Alles, was mit den Ermittlern (Dauermampfer Peter Sarsgaard und Penelope Cruz) und den Gangstern (Zlatko Buric mal wieder in einer ekligen Rolle) zu tun hat, wirkt allerdings immer etwas random eingefügt.
Inkohärent und messy, aber sehr unterhaltsam und eigensinnig. Qualitativ würde ich "The Bride!" irgendwo in der Mitte zwischen "Poor Things" und "Wuthering Heights" einordnen.
P.S.: Der Film ist kein Musical! Keine Ahnung, wer das schon wieder behauptet hat.
Meine Bewertung
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Nach dem, was ich bisher gelesen und gehört habe, soll Jessie Buckley hier sogar eine der Stärken des Films sein, was mich nach den Trailern nicht wundert. Aber es ist wohl wirklich ein Musical, daher bin ich raus.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@ CINEAST
Film wurde mehrfach verschoben, gab massive Nachdrehs. Das Review-Embargo erst so spät aufzuheben ist auch selten ein gutes Zeichen und selbst die zuvor erlaubten Social Media-Reaktionen, die von ausgesuchten Shills kommen und daher in der Regel extrem positiv sind, waren schon gedämpft, was nichts Gutes erwarten ließ.
@PaulLeger
Warum war das zu erwarten? Der Cast, Trailer und die Regisseurin waren für mich bisher eher gute Omen.
- CINEAST -
Die Kritiken sind wie zu erwarten war mies.
The Times: "Jessie Buckley is catastrophically poor in this misfire"
Vielleicht gewinnt Buckley nach dem Oscar nächstes Jahr dann direkt einen Razzie.^^