Den Collegabschluss hat der 22-jährige Chris in der Tasche, doch statt an eine renommierte Universität wie Harvard zu gehen, will er seine bisherige Existenz hinter sich lassen. Er vernicht sein Bargeld und Ausweise und trampt ohne Geld quer durch die Staaten. Bald trifft er andere Aussteiger und schließt so neue Freundschaften. Doch es zieht ihn weiter, bis nach Alaska...
Ich habe mir den Film am 08. Juli 2026 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Gestrige "Best-Of" Sonder-Vorstellung im Cinestar-Kino. Ich konnte es nicht fassen, als ich sah, dass mein Lieblingsfilm nun endlich im Kino zu sehen war. Es ist genau dieser Film, der meine Wanderlust in mir entfesselt hat und mich bis heute sehr geprägt hat. Die wahre Bedeutung vom Ende des Films ist mir auch erst vor nicht allzu lange wirklich klar geworden bzw. wurde von mir akzeptiert : Es ging nie um das Fliehen und die Identität in der Natur, sondern seine Menschen als wahres Zuhause zu finden. So zumindest meine Interpretation..
Meine Bewertung
@luhp92
Da ich den Roman nicht gelesen habe, kann ich dir natürlich nicht raten welche Herangehensweise die bessere ist, aber meiner kurzen Recherche nach zu urteilen, scheinen sich Buch und Film doch unterschiedlicher Schwerpunkte zu bedienen und einige Dinge anders zu beleuchten.
Mich hat der Film auch aufgrund meiner Unwissenheit bzgl. des Fortschreitens der Story - was einen Großteil der Spannung und Faszination ausmacht - doch sehr überrascht.
Mal schauen wie lange es bei dir noch dauert. Ich war gerade aufjedenfall sehr überrascht, dass hier noch keine weiteren Kommentare bzgl des Films aufgeführt waren (ausgenommen der uralten Kritik vom lange verschollenen ScorchONeill)
- CINEAST -
@CINEAST
Geht mir ähnlich. Wobei ich vorher eigentlich noch den Roman von Jon Krakauer lesen möchte, den hat mein Vater sich vor Jahren mal gekauft und fand den klasse. Bisher kenne ich nur Ausschnitte aus dem Roman.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich habe mir den Film am 22. August 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Ewig (Jahre) auf der Watchlist gehabt und heute endlich gesehen. Ein wahnsinnig intensiver Film! Philosophisch klar, religiös manchmal (andererseits auch wieder gar nicht)...aber vor allem ehrlich und bewegend. Ein Film der, unabhängig von der eigentlichen Motivation von Emile Hirschs Charakter zum Nachdenken anregt und dies cineastisch einfach unglaublich starke Art und Weise. Wenn man ein wenig über Regisseur Sean Penn weiß, erkennt man natürlich auch einige seiner eigenen Motivationen und Überzeugungen in diesem Film (The Tree of Life war hier schon gar nicht mehr so fern), aber diese fallen hier nicht so stark ins Gewicht, dass man es als störend empfinden könnte. In jedem Fall ein Ereignis von einem Film! Eine Information zu dem Film liegt mir zwar noch auf der Zunge, die ihn noch greifbarer und bewegender macht, aber man sollte ihn erstmal selbst gesehen haben, bevor man zu dieser Erkenntnis gelangt. Klare Empfehlung! PS: Beste Leistung von Kristen Stewart (kleine Nebenrolle), die ich bisher von ihr gesehen habe. Allgemein sind alle Nebendarsteller top besetzt!
Meine Bewertung
- CINEAST -