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01.10.2024
Jurassic Park
Auch heute noch, gut 30 Jahre später, einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Hier stimmt einfach alles und jeder Bereich ist von einer enormen Qualität geprägt, wodurch es nicht umsonst heißt, dass Jurassic Park der damaligen Zeit ein gutes Stück voraus gewesen ist. Es fängt ja schon bei den Effekten an, die auch heute noch richtig gut anzuschauen sind und ein großes Maß an Kreativität und Einfallsreichtum erfordert haben müssen. Das Setting ist bombastisch und weit weg vom CGI-Wahn der heutigen Zeit. Die Kameraarbeit ist fantastisch und fängt hier einige ganz besondere Momente ein. Dazu der famose Soundtrack von John Williams, der auch heute noch absolut unverkennbar ist. Zudem hat man hier einen Cast gefunden, der einfach so passend zu sein scheint. Sam Neill, Laura Dern, Richard Attenborough, Jeff Goldblum, alles Charaktere, die so gut geschrieben wurden und wo man sich gefühlt niemand anderes vorstellen kann. Steven Spielberg hat hier 1993 ein absolutes Meisterwerk auf die Leinwand gebracht, in einer Zeit, wo er nebenbei mit "Schindlers Liste" im selben Jahr ein weiteres Meisterwerk auf die Leinwand gezaubert hat.
Auch heute noch, gut 30 Jahre später, einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Hier stimmt einfach alles und jeder Bereich ist von einer enormen Qualität geprägt, wodurch es nicht umsonst heißt, dass Jurassic Park der damaligen Zeit ein gutes Stück voraus gewesen ist. Es fängt ja schon bei den Effekten an, die auch heute noch richtig gut anzuschauen sind und ein großes Maß an Kreativität und Einfallsreichtum erfordert haben müssen. Das Setting ist bombastisch und weit weg vom CGI-Wahn der heutigen Zeit. Die Kameraarbeit ist fantastisch und fängt hier einige ganz besondere Momente ein. Dazu der famose Soundtrack von John Williams, der auch heute noch absolut unverkennbar ist. Zudem hat man hier einen Cast gefunden, der einfach so passend zu sein scheint. Sam Neill, Laura Dern, Richard Attenborough, Jeff Goldblum, alles Charaktere, die so gut geschrieben wurden und wo man sich gefühlt niemand anderes vorstellen kann. Steven Spielberg hat hier 1993 ein absolutes Meisterwerk auf die Leinwand gebracht, in einer Zeit, wo er nebenbei mit "Schindlers Liste" im selben Jahr ein weiteres Meisterwerk auf die Leinwand gezaubert hat.
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04.05.2023
Jurassic Park
Hab’ nach Ewigkeiten mal eine Wissenslücke geschlossen und mir aus einer Laune heraus alle drei Jurassic Park - Filme angeschaut. Gleichzeitig habe ich damit wohl offiziell mein Kindheitstrauma überwunden. Hatte bisher nicht die Muße groß was zu schreiben, wollte die Filme jetzt aber auch nicht völlig unkommentiert stehen lassen, deshalb nur kurz: Ich hegte noch nie eine besondere Begeisterung für Dinos. Warum so viele Menschen bei dem Wort Dinosaurier immer sofort durchzudrehen scheinen, sobald die mal auf der Leinwand zu sehen sind, hat sich mir noch nie erschlossen. Im Gegenteil, hatte ich als Kind eher einen traumatischen Bezug zu Dinos, nachdem ich als kleines Kind (ich weiß nicht mehr, ob es im veröffentlichgszeitraum von Jurassic Park 2 oder 3 war), mit meinen Eltern im Kino saß, um einen harmlosen Kinderfilm zu schauen, als plötzlich aus dem Nichts einer von diesen beiden Shocking-Teaser-Trailern in der Vorschau lief (in meiner Erinnerung war es eine Mischung aus beiden, Dschungelgeraschel, Kamerafahrt durch Blätter und ein Jumpscare-like auftauchender Dino). Ich war danach 2 Jahre nicht im Kino und der festen Überzeugung, dass die Dinos nachts ein Portal in mein Zimmer öffnen konnten, das direkt zwischen dem Fußende des Bettes und meinem Schreibtisch existierte... ... Über zwei Jahrzehnte später: Eigentlich wollte ich nur den ersten Teil nachholen, weil in meiner Erinnerung der zweite und dritte Teil jeweils eh nur ein loser Nachklapp aufgrund des Erfolgs des ersten Films sein sollten, aber da die Filme aus einer besseren Zeit stammen, wo Kinofilme noch eine gesunde Lauflänge von knapp zwei Stunden aufwiesen, hab ich dir dann auch noch hintergeschoben. Fazit zum ersten Teil: Inszenatorisch gesehen verstehe ich die Begeisterung vollkommen. Wie die Szenen, vor allem mit den Dinos, hier arrangiert worden sind, ist schon große Klasse und viele Szenen sind nicht umsonst Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Der Film ist im Grunde voll von Moneyshots und besonders die Animatronics und die Effekte sind wirklich immernoch super anzuschauen. Weiterhin gefiel mir das allgemeine Setdesign sehr, weil man durch dieses die ganze Zeit ein gutes Gefühl davon bekommt, wie es wohl ist, dort vor Ort zu sein, der Park wirkt einfach sehr real und die Interaktionen der Schauspieler mit ihrer Umgebung haben dadurch eine besondere Natürlichkeit. Andererseits besteht der Film auch aus einer Ansammlung an Schwachsinn, bei der ich nicht nur einmal mit dem Kopf geschüttelt habe. Allein die Grundstory wird schon so selten dämlich erklärt, das ich es kaum glauben konnte. Auch hier ist der Film leider voll von Szenen, die dem ganzen die nötige Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit rauben. Einerseits wird die Immersion teilweise perfekt erzeugt und andererseits reißt der Film einen völlig unnötig wieder heraus. Dazu kommt die in meinen Augen sehr unausgegorene Mischung von dramatischen und humorvollen Einlagen, sowie die teils völlig unverständlichen Reaktionen und Handlungen stimmter Figuren. Ja, ich kann den Film als für seine Zeit außergewöhnlichen Abenterufilm respektieren und er macht seine Sache grundsätzlich auch heute noch ganz gut, aber ich wundere mich trotzdem, dass der Streifen gefühlt so kritikfrei durchgewunken wird, wo er doch so einige Schwachstellen zu bieten hat. Mittlerer Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Hab’ nach Ewigkeiten mal eine Wissenslücke geschlossen und mir aus einer Laune heraus alle drei Jurassic Park - Filme angeschaut. Gleichzeitig habe ich damit wohl offiziell mein Kindheitstrauma überwunden. Hatte bisher nicht die Muße groß was zu schreiben, wollte die Filme jetzt aber auch nicht völlig unkommentiert stehen lassen, deshalb nur kurz: Ich hegte noch nie eine besondere Begeisterung für Dinos. Warum so viele Menschen bei dem Wort Dinosaurier immer sofort durchzudrehen scheinen, sobald die mal auf der Leinwand zu sehen sind, hat sich mir noch nie erschlossen. Im Gegenteil, hatte ich als Kind eher einen traumatischen Bezug zu Dinos, nachdem ich als kleines Kind (ich weiß nicht mehr, ob es im veröffentlichgszeitraum von Jurassic Park 2 oder 3 war), mit meinen Eltern im Kino saß, um einen harmlosen Kinderfilm zu schauen, als plötzlich aus dem Nichts einer von diesen beiden Shocking-Teaser-Trailern in der Vorschau lief (in meiner Erinnerung war es eine Mischung aus beiden, Dschungelgeraschel, Kamerafahrt durch Blätter und ein Jumpscare-like auftauchender Dino). Ich war danach 2 Jahre nicht im Kino und der festen Überzeugung, dass die Dinos nachts ein Portal in mein Zimmer öffnen konnten, das direkt zwischen dem Fußende des Bettes und meinem Schreibtisch existierte... ... Über zwei Jahrzehnte später: Eigentlich wollte ich nur den ersten Teil nachholen, weil in meiner Erinnerung der zweite und dritte Teil jeweils eh nur ein loser Nachklapp aufgrund des Erfolgs des ersten Films sein sollten, aber da die Filme aus einer besseren Zeit stammen, wo Kinofilme noch eine gesunde Lauflänge von knapp zwei Stunden aufwiesen, hab ich dir dann auch noch hintergeschoben. Fazit zum ersten Teil: Inszenatorisch gesehen verstehe ich die Begeisterung vollkommen. Wie die Szenen, vor allem mit den Dinos, hier arrangiert worden sind, ist schon große Klasse und viele Szenen sind nicht umsonst Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Der Film ist im Grunde voll von Moneyshots und besonders die Animatronics und die Effekte sind wirklich immernoch super anzuschauen. Weiterhin gefiel mir das allgemeine Setdesign sehr, weil man durch dieses die ganze Zeit ein gutes Gefühl davon bekommt, wie es wohl ist, dort vor Ort zu sein, der Park wirkt einfach sehr real und die Interaktionen der Schauspieler mit ihrer Umgebung haben dadurch eine besondere Natürlichkeit. Andererseits besteht der Film auch aus einer Ansammlung an Schwachsinn, bei der ich nicht nur einmal mit dem Kopf geschüttelt habe. Allein die Grundstory wird schon so selten dämlich erklärt, das ich es kaum glauben konnte. Auch hier ist der Film leider voll von Szenen, die dem ganzen die nötige Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit rauben. Einerseits wird die Immersion teilweise perfekt erzeugt und andererseits reißt der Film einen völlig unnötig wieder heraus. Dazu kommt die in meinen Augen sehr unausgegorene Mischung von dramatischen und humorvollen Einlagen, sowie die teils völlig unverständlichen Reaktionen und Handlungen stimmter Figuren. Ja, ich kann den Film als für seine Zeit außergewöhnlichen Abenterufilm respektieren und er macht seine Sache grundsätzlich auch heute noch ganz gut, aber ich wundere mich trotzdem, dass der Streifen gefühlt so kritikfrei durchgewunken wird, wo er doch so einige Schwachstellen zu bieten hat. Mittlerer Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!