Lautstärke-Regler auf Anschlag, denn hier kommt Spinal Tap, eine der schrägsten Heavy Metal-Band Englands! Der begnadete Werbefilmer Marty DiBergi zeichnet in seiner "Rockumentary" ein intimes Porträt einer Gruppe, deren Erfolg kam - und ging - und wieder kam - und... Konzertmitschnitte mit unvergesslichen Tap-Songs, darunter die Klassiker "Big Bottom" und "Hell Hole", Interviews und privates Filmmaterial zeigen die ungeschminkte Wahrheit über David St. Hubbins (lead guitar), Nigel Tufnel (lead Guitar), Derek Smalls (lead bass) - und über jeden Drummer, der je für Spinal Tap lebte... und starb.
@CINEAST
Die Dreharbeiten des dritten Teils "Spinal Tap at Stonehenge: The Final Finale" wurden letztes Jahr noch abgeschlossen. Wie weit der Film vor Reiners Tod in der Post Production bereits war, ist nicht klar. Aber inzwischen steht der Film auf "on hold", da der Release mit der Familie geklärt werden muss und dass wird wohl noch Zeit brauchen. Irgendwie verständlich.
...ob die meisten Bands dieser Ära nicht schon eine Parodie ihrer selbst waren, nachdem man den Film gesehen hat : D
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich über 90% der Interpreten und "Musiker" (man beachte die Anführungszeichen) der heutigen Populärmusik nicht mehr ernst nehmen kann. Früher waren die Bands und Musiker wenigstens noch lustig.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 01. Februar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
OmdU
"It’s such a fine line between stupid and uh..."
- ...clever.
"Yeah and clever."
Ich hatte wirklich keine Vorstellung was mich hier erwartet. Einerseits ist der Film von Rob Reiner und bisher gefielen mir alle seine Filme die ich gesehen habe außerordentlich gut (Stand by Me, The Princess Bride, Harry and Sally, Misery) und noch dazu hat der Film hervorragende Kritiken. Auf der anderen Seite sah der Trailer vom Look&Feel her nach tiefstem 80er Jahre-hat die Zeit nicht gut überstanden-Film aus.
Da ich mir nicht sicher war, ob ich hier nur einem verwaisten 80erKlassiker auf den Leim gehe, der seine besten Jahre hinter sich hat, habe ich den Film erstmal nur beim Essen machen nebenbei geschaut... aber was soll ich sagen, nach 10 min. hatte der Film mich schon gepackt und ich habe mich hingesetzt und ihn mit voller Aufmerksamkeit geschaut. Der Film funktioniert für mich übrigens nur im Original, die Synchro kann man sich meiner Meinung nach nicht geben.
Was für ein unfassbares Zitatefestival. Wer dazu noch etwas mit der 70er/80er Jahre Rock n’ Roll, Hard Rock und Heavy Metal Zeit anfangen kann, ist hier genau richtig. Ich höre zwar queerbeet so ziemlich alles, habe aber u.a. z.B. große Sympathien für die Scorpions und dieser Film könnte fast eine reine Parodie nur auf diese Band sein...wobei man darüber streiten kann, ob die meisten Bands dieser Ära nicht schon eine Parodie ihrer selbst waren, nachdem man den Film gesehen hat : D
Ich fand es aufjedenfall sehr beeindruckend wie nah der Film an eine echte Doku über eine reale Band herankam: Das Pseudo-intellektuelle Geschwafel über stumpfsinnige-sexistische Songtexte, das philosophieren über den eigenen Lebenskosmos und das verklärende abhypen der eigenen Karriere, insbesondere das stetige Zurückbesinnen, auf die immer gleiche kurze erfolgreiche Phase der Karriere auf der augenscheinlich die ganze Legende aufgebaut wurde.
Ich habe mit Sicherheit lange nicht alle Referenzen und Wortwitze verstanden, aber der Film hat mir sehr gut gefallen und es bleibt dabei, Rob Reiner hat für mich noch keinen mittelmäßigen oder schlechten Film gemacht und seine Art des filmischen Erzählens liegt mir sehr. Ich wusste vorher auch nicht, dass dies sein Regiedebüt war - eine interessante Wahl für ein erstes Projekt.^^
PS: Obwohl die Kritiken lange nicht so gut sind, möchte ich mir die Fortsetzung aufjedenfall auch anschauen. Ich habe die Figuren einfach schon zu sehr ins Herz geschlossen : D
"You don’t do heavy metal in Dobly"
Hoher Unterhaltungswert!
Mittlerer Wiederschauwert!
Klare Empfehlung!
Meine Bewertung
- CINEAST -
Ich habe mir den Film am 24. Oktober 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Keine Kritik, nur ein paar Zitate:
"Well this goes up to ELEVEN!"
"Whats wrong about being sexy?
Sexist. SEXIST!"
"We shouldnt make such a big thing out of it.
Well, maybe that would have been a good idea!"
Spinal Tap ist "quote on quote" funny ;)
Meine Bewertung
"Fanatical legions worshipping at the shrine of my father’s skull."