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The Invitation gesehen am  
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The Invitation (2015)

Ein Film von Karyn Kusama mit Logan Marshall-Green und Emayatzy Corinealdi

Veröffentlichung: 15. April 2016100 Min.Drama, Mystery, Thriller
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The Invitation Bewertung

The Invitation Inhalt

Als er eine Dinnerparty in seinem ehemaligen Zuhause besucht, kommt ein Mann zu dem Schluss, dass seine Ex-Frau und ihr neuer Mann finstere Absichten bezüglich ihrer Gäste haben.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Invitation und wer spielt mit?

OV-Titel
The Invitation
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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15 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.03.2018 10:47 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.674 | Reviews: 166 | Hüte: 382

@eli4s
"Ja, nach der Auflösung, die ja nunmal zwangsweise im letzten Akt kommen muss, ist natürlich der Suspense weg."

Das liegt für mich nicht an der Auflösung, sondern an der Umsetzung. Wenn ernsthafte Slasher-Szenen keine Spannung und Horror erzeugen, dann macht der Regisseur irgendetwas nicht richtig.

"Aber unten sagtest du ja, basierend auf den ersten beiden Dritteln "hätte es sich um normale Gläubige handeln können", worauß du ja dein Argument gezogen hast, dass da normale Gläubige durch den Dreck gezogen werden würden"

Worauf ich hinauswill, ist dass es sich hier für mich um einen verbockten dritten Akt handelt. Die Drehbuchautoren haben sich dafür entschieden, die (zu steng) Gläubigen zu Wahnsinnigen und Killern zu machen, das mir persönlich nicht gefiel.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
05.03.2018 18:37 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

@luhp92

Suspense und Horror gingen für mich im letzten Drittel dann allerdings verloren.

Ja, nach der Auflösung, die ja nunmal zwangsweise im letzten Akt kommen muss, ist natürlich der Suspense weg. Das liegt ja in der Natur der Sache...

"und du kannst den Film auch nicht nur aufgrund der ersten Hälfte beurteilen"

Das tue ich ja auch nicht, denn wenn ich nur die ersten zwei Drittel berücksichtigen würde, hätte ich dem Film eine bedeutend bessere Bewertung gegeben.

Aber unten sagtest du ja, basierend auf den ersten beiden Dritteln "hätte es sich um normale Gläubige handeln können", worauß du ja dein Argument gezogen hast, dass da normale Gläubige durch den Dreck gezogen werden würden... das meinte ich... deswegen kann ich dieses Argument auch nicht nachvollziehen...

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
04.03.2018 19:40 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.674 | Reviews: 166 | Hüte: 382

Ich kann mich da nur wiederholen:
Die ersten zwei Drittel empfand ich wegen der Frage, wer denn nun der Wahnsinnige ist, ziemlich spannend und furchteinflößend. Viele Horrorfilme setzen heutzutage auf Jump Scares, hier entwickelt sich der Horror subtil aus der Handlung heraus.

Suspense und Horror gingen für mich im letzten Drittel dann allerdings verloren. Als Zuschauer weiß man natürlich, dass irgendetwas geschehen wird, aber ich hätte es als schockierender und dramatischer empfunden, wenn der Hauptcharakter der Wahnsinnige gewesen wäre. Psychosen als Audruck von Ängsten und Trauer, die Kills emfpand ich dagegen als sehr langweilig.

"und du kannst den Film auch nicht nur aufgrund der ersten Hälfte beurteilen"

Das tue ich ja auch nicht, denn wenn ich nur die ersten zwei Drittel berücksichtigen würde, hätte ich dem Film eine bedeutend bessere Bewertung gegeben.

"dass auch zu dem Zeitpunkt schon klar, ist das irgendwas nicht stimmt [...] und dass man auch da schon nicht davon ausgeht, dass es sich da möglicherweise um "normale" Leute handelt."

Von "normalen" Leuten bin ich auch gar nicht ausgegangen, es ist schon eindeutig, dass sie ihren Glauben ein bisschen zu ernst nehmen und missionieren wollen. Aber wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt hätte ich nicht mit Mordabsichten gerechnet.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
04.03.2018 16:10 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

@Silencio

achso, ja. Ich meinte, wenn alles so bliebe, wie es ist und dann den Twist in die andere Richtung machen, dass wäre weniger spannend gewesen.

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.03.2018 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.528 | Reviews: 46 | Hüte: 146

@eli4s

Naja, man hätte den Film dann natürlich dezent anders aufziehen müssen. Was wäre zum Beispiel, wenn der Twist, der in den dritten Akt führt, eben nicht ist, dass Will Recht hat, sondern er wahnsinnig ist? Man hätte hier dann dezent den Protagonisten "wechseln" können (ich schmeiß mal "Psycho" in den Raum) und wäre dann eben in eine andere Richtung gegangen. Das wäre nicht unbedingt besser, das wäre halt einfach nur "anders" - und ich halte dem Film auch nicht vor, dass er nicht in diese Richtung gegangen ist, denn ich mag ihn ja so wie er ist schon sehr gerne.

Und aufgrund seiner Background Wound haben wir eben auch eine gute Motivation, um ihn am Ende zum Bösewicht zu machen. Seine Exfrau hat ja die gleiche. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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eli4s : : Moviejones-Fan
04.03.2018 15:15 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

@luhp92

Das Ende ist logischer Pay-Off, darauf hat der FIlm die ganze Zeit drauf hingearbeitet und das sehr gut und darüberhinaus noch die Figur der Frau komplett in einem anderen Licht dastehen lässt und mehr über sie verrät. Das hat doch nichts mit sinnlosem Gemetzel zu tun. Sinnlos wäre, wenn der Film keine Story hätte, die die "Kills" legitimiert.

"Wer wird da durch den Dreck gezogen?"

Leute, die auf spirituellem Weg Depressionen, Trauerfälle o.Ä. überwinden und zurück ins Leben finden, ohne den Drang zu verspüren, ihre Freunde umzubringen.

Um die geht es hier aber nicht... und du kannst den Film auch nicht nur aufgrund der ersten Hälfte beurteilen, aufgrund von "hätte, wäre und wenn", die zweite Hälfte des Films nicht oder ganz anders gewesen wäre... war sie aber nicht...

Und ich denke auch wenn man nur die ersten zwei Drittel betrachtet, ist die unheimliche Atmosphäre und die oft absurde Art der Situation so gut inszeniert und getroffen, dass auch zu dem Zeitpunkt schon klar, ist das irgendwas nicht stimmt (was ja das ganze Konzept ist) und dass man auch da schon nicht davon ausgeht, dass es sich da möglicherweise um "normale" Leute handelt. Und das Genre des Films ist ja auch schon ein Hinweis, dass es hier nicht zentral um eine Trauerbewältigung geht, sondern dass da mehr dahinter steckt.

@ Silencio

Ich denke nicht, dass es so spannend gewesen wäre, wenn die Auflösung in die andere Richtung gegangen wäre. Aufgrund der background wound des Protagonisten haben wir ja eher Grund zur Annahme, dass er nicht ganz Herr seiner Sinne ist. Ich denke so rum war es schon schockierender. Und auch super gruselig inszeniert der Moment, als es klar wird.

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.03.2018 14:37 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.528 | Reviews: 46 | Hüte: 146

@luhp:

Aber geht es da denn wirklich "nur noch um die Kills". Klar, die sind sehr effektiv, aber ich persönlich halte sie nicht für exploitatives "Guck dir mal den Gore hier an", sondern mehr für ein Suspensestück. Und am Ende gibt es ja auch noch eine Aussöhnung zwischen dem Hauptcharakter und seiner Exfrau.

Dass du anders sensibilisiert bist, kann den Blick natürlich trüben (oder schärfen, das vermag ich nicht zu beurteilen), aber ich würde dem Film jetzt nicht absprechen, dass er das Thema ernst behandeln würde. Er geht ja schon ernst und einigermaßen differenzierend mit der Materie um, er landet nur (je nach Lesart) eben bei einem Ergebnis, das deiner Lebenserfahrung widerspricht.

"Da geschieht ja erst im Nachhinein. Basierend auf den ersten zwei Dritteln hätte es aber auch anders sein können."

Richtig. Und aus diesem Spiel in den ersten zwei Dritteln zieht der Film ja seine Spannung. Ist Will wahnsinnig? Oder sind es die anderen? Ich denke, ein Film, der in die andere Richtung umgeschlagen wäre, hätte genauso interessant sein können, aber das ist eben nicht dieser Film.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
04.03.2018 13:36 Uhr | Editiert am 04.03.2018 - 13:36 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.674 | Reviews: 166 | Hüte: 382

"Der Film ist alles andere als stupides Gemetzel - du selbst sagst, wie gut das ganze umgesetzt ist. Sehr subtil, sehr effektiv. Ja, am Ende sterben auch Leute, da hat der Film ja auch logisch hingeführt... das hat doch nichts mit stupidem Gemetzel zu tun."

Subtil in den ersten zwei Dritteln, ja. Danach nicht mehr, da geht nur noch um die Kills. Sofern man es als logisch ansieht, dass eine Frau ihre Freunde umbringen möchte, um über den Tod ihres Sohnes hinwegzukommen. Das meine ich mit "als Wahnsinn verpackt". Aber okay, das war bei Sekten wie um Charles Manson immerhin in Grundzügen ähnlich, also kann man das wohl so stehenlassen.

"Wer wird da durch den Dreck gezogen?"

Leute, die auf spirituellem Weg Depressionen, Trauerfälle o.Ä. überwinden und zurück ins Leben finden, ohne den Drang zu verspüren, ihre Freunde umzubringen. Wie gesagt, vielleicht bin ich da auch zu sehr sensibilisiert, weil ich solche Leute privat kenne und es daher für ein ernstzunnehmendes Thema halte.

"Sonst wäre der Abend wohl kaum so ausgeartet"

Da geschieht ja erst im Nachhinein. Basierend auf den ersten zwei Dritteln hätte es aber auch anders sein können.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
01.03.2018 13:19 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.528 | Reviews: 46 | Hüte: 146

SPOILER:

Vor allem sehen wir am Ende, dass die Sekte sich bereits in den gesamten Hollywood Hills ausgebreitet hat - wo natürlich nicht nur Charles Manson plus Familie ihr Unwesen getrieben haben (und die Kommune funktionierte ganz ähnlich einer Sekte), sondern wo sich auch eine recht bekannte Sekte ihre Mitglieder sucht...

Dazu das Spiel mit der Realität (wir wissen oft nicht, was gerade echt bzw. was gerade Gehirnwäsche/Gaslighting sein könnte), da wird das schon relativ offensichtlich, wodrauf man da hinaus will.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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eli4s : : Moviejones-Fan
28.02.2018 22:25 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

"plumpen Horror und stupides Gemetzel"

Der Film ist alles andere als stupides Gemetzel - du selbst sagst, wie gut das ganze umgesetzt ist. Sehr subtil, sehr effektiv. Ja, am Ende sterben auch Leute, da hat der Film ja auch logisch hingeführt... das hat doch nichts mit stupidem Gemetzel zu tun.

"Mich stört, dass die Todes-/Trauerbewältigung im Film als Wahnsinn verpackt wird""Sektenhorror okay, aber warum muss das Pärchen dann auch noch um ihren toten Sohn trauern?"

wird sie nicht. keine ahnung, wo du das hernimmst? Es geht um eine starke mentale Belastung der Figur als Ausgangspunkt.

es bedarf einer "background wound", sonst funktioniert ja das ganze Konzept des unzuverlässigen Erzählers nicht. Und sowas kann nunmal Leute aus der Bahn werfen. Das ist einfach die Figur und ihre Geschichte, wo ist das Problem? Wer wird da durch den Dreck gezogen? Verstehe den Gedankengang überhaupt nicht.

im Endeffekt ist es eine Sekte, es hätte sich aber auch nur um normale Gläubige handeln können.

Nein. Sonst wäre der Abend wohl kaum so ausgeartet ;)...

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.02.2018 20:51 Uhr | Editiert am 28.02.2018 - 21:04 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.674 | Reviews: 166 | Hüte: 382

Spoiler

Mich stört, dass die Todes-/Trauerbewältigung im Film als Wahnsinn verpackt wird, um als Aufhänger für plumpen Horror und stupides Gemetzel zu dienen. Sektenhorror okay, aber warum muss das Pärchen dann auch noch um ihren toten Sohn trauern? Das als Horroraufhänger zu nutzen, wird der Thematik mMn nicht gerecht und zieht solche Leute, die es auf spirituellem Weg zurück ins Leben geschafft haben, durch den Dreck. Ich kenne in dieser Hinsicht mehrere Personen privat und ich bin daher sensibiliseirt. Vielleicht auch zu sehr, das möchte ich nicht ausschließen.


"Weil es nicht um Trauerbewältigung durch Spiritualität geht, sondern explizit um Sektenrekrutierung"
"sondern zeigt vielmehr wie angreifbar und manipulierbar Menschen sind, gerade in schwierigen zeiten und wie es um deren Einschätzung ihrer Zurechnungsfähigkeit steht."

Dass trauernde Leute verwundbarer für Sekten sind, ist einleuchtend. Der Film spielt in den ersten zwei Dritteln ja wunderbar mit dieser Frage, ob es sich hier nur um Paranoia oder doch um die Wahrheit handelt. Explizit um Sektenrekurtierung geht es hier eben nicht, im Endeffekt ist es eine Sekte, es hätte sich aber auch nur um normale Gläubige handeln können.

Komplett unglaubwürdig wird der Film dann gegen Ende. Wir bekämpfen die Trauer über den Tod ihres Sohnes,... indem wir ihre ganzen Freunde umbringen! Ah ja...


"Das ist natürlich ein sehr guter Film."

In den ersten zwei Dritteln, ja.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
28.02.2018 13:26 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

@luhp

Kann leider auch nicht nachvollziehen, wie du auf den Trichter mit glaubenskritik kommst.

Der Film hat finde ich einen klaren Fokus, der auf suspense/Thriller liegt. Er spielt dabei hervorragend mit der paranoia und der Ungewissheit des Zuschauers über die Glaubwürdigkeit des Protagonisten oder eben der Gruppe.

Dass es sich dann für den Protagonisten entscheidet und die runde als Sekte enttarnt wird ist einer von zwei logischen Szenarien. Dabei geht es nie um eine Bewertung oder Verhandlung davon, was nun ein guter weg zu trauern ist (und natürlich sind die verrückt, schließlich töten sie Menschen), sondern zeigt vielmehr wie angreifbar und manipulierbar Menschen sind, gerade in schwierigen zeiten und wie es um deren Einschätzung ihrer Zurechnungsfähigkeit steht.

Nirgends geht es um seriöse spirituelle Selbsthilfegruppen, die Leuten hilft oder um eine Bewertung davon.

Die zentrale Frage ist, wem vertraut man... Mit glaube im Sinne von Spiritualität oder Religion allgemein hat das nichts zu tun.

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Silencio : : Moviejones-Fan
28.02.2018 10:14 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.528 | Reviews: 46 | Hüte: 146

@luhp:

Weil es nicht um Trauerbewältigung durch Spiritualität geht, sondern explizit um Sektenrekrutierung (und damit auch um ähnlich gelagerte ideologische Rattenfänger). Das ist natürlich ein sehr guter Film...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.02.2018 02:17 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.674 | Reviews: 166 | Hüte: 382

1. Drittel: wie "Get Out", nur in gut
2. Drittel: wie "Get Out" in gut, hier mit Gläubigen und Trauerbewältigung
3. Drittel: versagt wie "Get Out" bei der Auseinandersetzung mit der Thematik

Über zwei Drittel des Films hinweg erzeugt Karyn Kusama tolles Suspensekino, welches sich spannend und emotional mit Paranoia und Todes-/Trauerbewältigung auseinandersetzt. In der Hauptrolle topbesetzt mit Logan Marshall-Green, der von seiner Ex und ihrem neuen Freund (Michiel Huisman <3) zu einer Dinnerparty eingeladen wird und der Feierlichkeit sowie den Fremden (z.B. John Carroll Lynch, "Fargo, "The Walking Dead") mit Misstrauen begegnet.

SPOILER

Warum man Menschen, die Todes- und Trauerfälle auf spirituellem Weg erfolgreich überwunden und dadurch zurück ins Leben gefunden haben, hier als verrückt und wahnsinnig darstellt, entzieht sich jedoch vollkommen meinem Verständnis. Die Regisseurin und die Drehbuchautoren sind hier entweder in ihrer Glaubenskritik ideologisch festgefahren oder sie haben den Bezug zur Realität verloren und wollten im letzten Drittel unbedingt ein paar effektive Kills auftischen.

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
18.06.2017 13:29 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.003 | Reviews: 29 | Hüte: 48

Gestern bei Netflix drauf gestoßen. Der Titel kam mir zwar bekannt vor, aber ich wusste eigentlich nichts über den Film - und das ist auch das beste für jeden, der ihn sich ansehen will. Ich war auf jeden Fall positiv überrascht.
Wirklich überzeugende Schauspieler. Der Film baut langsam aber stetig eine immer unheimlichere Atmosphäre auf. Das beste am Film ist, wie er den Zuschauer sehr lange in zwei verschiedene Richtung zieht und ihn zweifeln lässt, was vor sich geht - um es mal neutral auszudrücken.Hat mir wirklich gut gefallen!

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