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Pieces of a Woman (2020)

Ein Film von Kornél Mundruczó mit Vanessa Kirby und Shia LaBeouf

Veröffentlichung: 07. Januar 2021126 Min.FSK16Drama
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Pieces of a Woman

Pieces of a Woman Inhalt

Als ihr Baby bei der Geburt stirbt, muss eine Frau lernen, mit dem Schmerz umzugehen, der auch die Beziehung zu ihrem Partner und ihrer Familie überschattet.

Galerie
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Pieces of a Woman und wer spielt mit?

Drehbuch
OV-Titel
Pieces of a Woman
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
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19 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.03.2021 20:44 Uhr | Editiert am 02.03.2021 - 20:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.974 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@PaulLeger

Ah, danke, bei den SAG-Awards hatte ich noch gar nicht nachgeschaut. Ja, dann ist da im Hinblick auf die Oscars noch alles offen.

Aktuell riecht es danach, als würde Amy Adams dann das siebte Mal für einen Oscar nominiert werden, aber weiterhin nicht gewinnen, wow.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
01.03.2021 09:25 Uhr | Editiert am 01.03.2021 - 09:35 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 807 | Reviews: 7 | Hüte: 111

@ luhp92

Hehe, in der Tat überraschend, damit hatten wohl nur wenige gerechnet. Ob sie damit aber auch bei den Oscars Topfavoritin ist, kann man noch anzweifeln, ab und zu fallen die Globes mit bestimmten Entscheidungen aus dem Rahmen und die Jurys unterscheiden sich ja. Würde da die SAG-Awards abwarten, wenn sie da auch gewinnt, ist sie sicher favorisiert.

Edit: Okay, hab gerade gesehen, dass Day bei den SAG Awards gar nicht nominiert ist, also ja, ihr Sieg ist definitiv eine Überraschung und bei den Oscars würde ich das Rennen somit weiterhin als offen ansehen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2021 05:10 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.974 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@PaulLeger
"Nicht ausgeschlossen, dass Zendaya auch eine Rolle spielen wird, aber meine "Befürchtung" liegt eher bei McDormand oder Davis, die beide zu den traditionellen Lieblingen der Academy zählen."

Nun^^ Da wurde es bei den Globes dann weder Vanessa Kirby, Viola Davis noch Frances McDormand, sondern die mir vollkommen unbekannte Andra Day. Und Zendaya war gar nicht erst nominiert, fällt mir jetzt erst auf.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
07.02.2021 18:05 Uhr | Editiert am 07.02.2021 - 18:05 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.506 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@PaulLeger

So wird Martha aber doch auch gezeigt, sie schlafwandelt mehr oder weniger durchs Leben wie ein Geist. Mit dem Prozess befasst sie sich ja auch gar nicht bis sie durch den Aufruf als Zeugin erstmals dazu gezwungen ist...

Aber DER FILM befasst sich (zu sehr) mit dem Prozess.

Als sie dann wie gesagt gezwungen wird, sich aktiv damit zu befassen, wird ihr bewusst, dass das für sie nicht der richtige Weg ist.

Und was ist der "richtige" Weg für sie? Genau dieser Frage wäre ich gern nachgegangen.;)

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
07.02.2021 18:02 Uhr | Editiert am 07.02.2021 - 18:02 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 807 | Reviews: 7 | Hüte: 111

@ luhp92

Nicht ausgeschlossen, dass Zendaya auch eine Rolle spielen wird, aber meine "Befürchtung" liegt eher bei McDormand oder Davis, die beide zu den traditionellen Lieblingen der Academy zählen.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
07.02.2021 17:59 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 807 | Reviews: 7 | Hüte: 111

@ eli4s

Ganz im Gegenteil. Ich denke, es bedarf einer gewissen Rationalität, um Überlegungen anzustellen, ob die Hebamme vielleicht einen Fehler gemacht hat und daraufhin ein Verfahren einzuleiten.

Die Überlegungen kommen ja auch von Marthas Mutter, nicht von ihr selbst, daher versteh ich den Einwand nicht so ganz. Martha tut doch gar nichts außer irgendwann dem Drängen nachzugeben, aber eben ohne das rational für sich überhaupt erfasst zu haben.

man nach so einem Verlust so betäubt ist, dass man erst mal Monate lang überhaupt keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, geschweige denn sich mit einem Gerichtsprozess zu befassen.

So wird Martha aber doch auch gezeigt, sie schlafwandelt mehr oder weniger durchs Leben wie ein Geist. Mit dem Prozess befasst sie sich ja auch gar nicht bis sie durch den Aufruf als Zeugin erstmals dazu gezwungen ist, sich damit auseinanderzusetzen.

Ich sehe nicht, wo da der enge Link ist zwischen diesem Gerichtsprozess und dem Leben mit dem Verlust. Das ist ein Teilaspekt, der da irgendwann mit reinspielt, aber mich hätte eben viel mehr interessiert, wie ich bereits versucht habe zu formulieren, wie der innere Prozess der Mutter selbst aussieht.

Nun, ich kann mich da auch nicht selbst hineinversetzen, aber meine Vermutung wäre, dass man nach so einem Verlust automatisch, und sei es unbewusst, irgendjemandem die Schuld geben will, um mit dem Ganzen besser fertig werden zu können, das wäre zumindest aus psychologischer Sicht keine völlig abwegige These.

Die Empfehlung der Mutter ist dann eben, Martha solle ihre Trauer und Ohnmacht kanalisieren, um über die Verurteilung der Hebamme die Kontrolle über ihr Leben zurück zu erlangen. Martha ist anfänglich noch indifferent und orientierungslos und folgt daher passiv dem Impuls der Mutter. Als sie dann wie gesagt gezwungen wird, sich aktiv damit zu befassen, wird ihr bewusst, dass das für sie nicht der richtige Weg ist.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.02.2021 17:43 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.974 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@PaulLeger

Als Konkurrentin von Vanessa Kirby, die es sich ohne Frage definitiv verdient hat, könnte Zendaya auftreten. Laut den Reviews zu "Malcolm & Marie" soll sie da überragend spielen und das Highlight sein.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
07.02.2021 17:13 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.506 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@PaulLeger

da habe ich mich vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt: ich fand das als Nebenaspekt nicht überflüssig. Ich fand, dass der Fokus falsch gesetzt war. Ich fand, dass im Gegensatz von der eigentlichen Frage (in meinen Augen), wie man über so einen Verlust hinwegkommt, zu viel Raum eingenommen hat.

Du tust ja so als sei die Mutter nach so einem Ereignis locker in der Lage alles rational einzuordnen und direkt erkennen zu können, dass eine Klage der falsche Weg ist.

Ganz im Gegenteil. Ich denke, es bedarf einer gewissen Rationalität, um Überlegungen anzustellen, ob die Hebamme vielleicht einen Fehler gemacht hat und daraufhin ein Verfahren einzuleiten.
Ich stelle mir vor (ohne das aus eigener Erfahrung natürlich wissen zu können), dass man nach so einem Verlust so betäubt ist, dass man erst mal Monate lang überhaupt keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, geschweige denn sich mit einem Gerichtsprozess zu befassen.
Ich weiß, dass der Prozess von der Mutter vorangetrieben wird. Aber das gibt ja der finalen Szenen im Gerichtssaal nur noch weniger Schlagkraft, warum gerade das die Veränderung herbeiführen soll, wenn die Protagonistin nicht mal da vollends dahinter stand. Ich sehe nicht, wo da der enge Link ist zwischen diesem Gerichtsprozess und dem Leben mit dem Verlust. Das ist ein Teilaspekt, der da irgendwann mit reinspielt, aber mich hätte eben viel mehr interessiert, wie ich bereits versucht habe zu formulieren, wie der innere Prozess der Mutter selbst aussieht.

Nehmen wir mal als Gedankenspiel die Hebamme raus: nehmen wir an, sie wäre im Krankenhaus gewesen, verliert ihr Kind, es war unmöglich es zu retten. Dann wäre ja der Verlust derselbe gewesen, ohne eine Schuldfrage. Und diesem Prozess auf den Grund zu gehen, hätte ich spannender gefunden, als das an der ohnehin fragwürdigen Schuldfrage abzuarbeiten.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
07.02.2021 15:40 Uhr | Editiert am 07.02.2021 - 17:33 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 807 | Reviews: 7 | Hüte: 111

@ eli4s

Fand den Nebenstrang mit der Mutter nicht so überflüssig wie du. Darüber verhandelt der Film dann halt die Generationenunterschiede (dabei dann den Holocaust zu bemühen war gleichwohl ein bisschen arg dick aufgetragen...).

aber so wie du es formulierst, sagst du ja genau das, was ich gemeint habe.
Warum soll die Hebamme Schuld haben [...]. DUH! Eben. Diese Frage stellte sich für mich überhaupt nicht. Das ist doch gerade das offensichtliche und banale daran. und ich glaube eben auch nicht, dass nach so einem großen Verlust da überhaupt jemand Interesse und Kraft hätte für so einen Prozess

Du tust ja so als sei die Mutter nach so einem Ereignis locker in der Lage alles rational einzuordnen und direkt erkennen zu können, dass eine Klage der falsche Weg ist.

Martha ist doch nicht mal die treibende Kraft hinter der Anklage, sie lässt sich da von der Mutter und dem Partner reinziehen. Der Film zeigt dann ja gerade ihren Prozess hin zu der Erkenntnis, wie sie mit dem Verlust leben kann und dass Vergebung der richtige Weg ist und eine Bestrafung der Hebamme dabei absolut nicht helfen würde.

8/10 von mir. Vanessa Kirby mit einer Leistung, die riesiges Blamagepotential für die Academy bereit hält, falls diese tatsächlich einer anderen den Oscar zubilligen sollte, was man ihnen wohl zutrauen muss...

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eli4s : : Moviejones-Fan
29.01.2021 17:15 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.506 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@luhp92

danke für die Hintergrundinfos. Das gibt schon nochmal eine etwas andere Perspektive auf den Film ;).

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
29.01.2021 13:18 Uhr | Editiert am 29.01.2021 - 13:58 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.974 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@eli4s

Davon, wie die Eltern mit dem Verlust des Kindes umgehen, hätte ich auch gerne mehr gesehen, da gebe ich dir Recht. Es wird ja immer wieder angedeutet, dass Martha und Sean diesbezüglich unterschiedlicher Meinung sind (Seans Idee des Trips nach Seattle) und auch unterschiedlicher Meinung, was mit dem Körper des Kindes geschehen soll (Begräbnis/Einäscherung oder Spende an die Wissenschaft), da hätte noch vertieft werden können.

Ich habe gerade mal etwas recherchiert, was die Intention des Regisseurs und der Drehbuchautorin war (die beiden sind Lebenspartner). Zum einen haben sie mit dem Film ihre Trauer nach einer eigenen fehlgeschlagenen Schwangerschaft verarbeitet, zum anderen war der Film politisch motiviert. Kornél Mundruczó und Kata Wéber sind Ungarn und in Ungarn werden Hausgeburten stark kriminalisiert, 2010 kam es als Exempel zu einem Prozess gegen eine Hebamme, die dann unrechtmäßig verurteilt wurde. Selbst die Mutter des verstorbenen Kindes hatte sich für die Hebamme ausgesprochen. Die reale Begebenheit wurde also weitestgehend 1:1 im Film übernommen.

https://www.vulture.com/2021/01/how-pieces-of-a-woman-filmed-the-home-birth-scene.html
https://www.theguardian.com/world/2010/oct/22/hungary-midwife-agnes-gereb-home-birth
https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/films/news/pieces-of-a-woman-netflix-vanessa-kirby-shia-labeouf-b1779496.html

Aus unserer demokratischen und liberalen Sicht mag es banal erscheinen, aus Sicht der Ungarn ist es ein durchaus kritisches und zu diskutierendes Thema. Das wusste ich bis gerade eben aber auch nicht. Wenn ich "Pieces of a Woman" für sich betrachte, habe ich den Film als Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile einer Hausgeburt wahrgenommen. Und dass man wegen der Nachteile nicht einfach der Hebamme den Schwarzen Peter zuschieben kann, weil sich Martha eben willentlich darauf eingelassen und sich gegenüber Sean durchgesetzt hat, der eine Krankenhausgeburt bevorzugte.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
25.01.2021 19:46 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.506 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@Luph92

das zentrale Thema ist/sollte doch sein: "Wie geht man mit so einem Verlust um?" und nicht "wie lege ich einen Streit mit meiner Mutter bei, nachdem mein Kind gestorben ist?" das wird ja so sogar grammatikalisch in einen Nebensatz gepackt. Und so kam es mir vor.

Warum soll man die Hebamme auf Schuld oder Schmerzensgeld verklagen, wenn mindestens eine Teilschuld auch bei Martha selbst liegt, die sich für so eine unsichere Hausgeburt entschieden hat. Zumal der Prozess von ihrer Mutter ins Rollen gebracht wurde und Martha lediglich als Zeuge fungiert, obwohl es ihre Geburt war, der Tod ihrer Tochter, entsprechend eigentlich ihr Fall. Und Martha empfindet es eben so, dass die Schuld nicht bei der Hebamme liegt und mit einem Schuldspruch hier niemandem geholfen ist, sie emanzipiert sich damit auch von ihrer eigenen Mutter.

laughing aber so wie du es formulierst, sagst du ja genau das, was ich gemeint habe.
Warum soll die Hebamme Schuld haben [...]. DUH! Eben. Diese Frage stellte sich für mich überhaupt nicht. Das ist doch gerade das offensichtliche und banale daran. und ich glaube eben auch nicht, dass nach so einem großen Verlust da überhaupt jemand Interesse und Kraft hätte für so einen Prozess (letztlich hat die Hebamme ja auch weitgehend gute Arbeit geleistet, hätte vielleicht ein Mal mehr checken sollen, aber bei gesunden Eltern geht man ja auch nicht von so verheerenden Komplikationen aus...). Ich denke, so eine Frage würde da zur Nebensache werden. Und der Fokus sollte darauf liegen, wie die Frau mit dem Schmerz umgeht und wie sie es schafft darüber hinweg zu kommen. Da gehört das sicher als ein kleiner Teil mit rein, aber mein Punkt ist eben, dass das aber nicht so stark gewichtet werden sollte, wie es der Film tut. Mit dem großen Showdown im Gerichtssaal. Die Entlastung der Hebamme wird dann als die große Eingebung inszeniert, auch recht kitschig möchte ich meinen. Da sollte aber nicht die Hebamme im Zentrum stehen, sondern die Frau, die ihr Kind verloren hat. Wen interessiert - überspitzt gesagt - was mit der Hebamme passiert?
Gleiches gilt für den Streit mit der Mutter.


Das ist mir im Vorspann gar nicht aufgefallen ;). Macht Sinn.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
25.01.2021 18:12 Uhr | Editiert am 25.01.2021 - 18:20 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.974 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@eli4s
Hättest du jetzt die Alzheimer-Erkrankung der Mutter gemeint, hätte ich das noch nachvollziehen können, aber der Konflikt zwischen Martha und ihrer Mutter wegen des Umgangs mit einer Schuldfrage und wegen des Gerichtsprozesses ist doch Teil des zentralen Themas.

Ich finde auch gar nicht, dass das Ende simpel wirkt, sondern hatte da einen gegenteiligen Eindruck. Warum soll man die Hebamme auf Schuld oder Schmerzensgeld verklagen, wenn mindestens eine Teilschuld auch bei Martha selbst liegt, die sich für so eine unsichere Hausgeburt entschieden hat. Zumal der Prozess von ihrer Mutter ins Rollen gebracht wurde und Martha lediglich als Zeuge fungiert, obwohl es ihre Geburt war, der Tod ihrer Tochter, entsprechend eigentlich ihr Fall. Und Martha empfindet es eben so, dass die Schuld nicht bei der Hebamme liegt und mit einem Schuldspruch hier niemandem geholfen ist, sie emanzipiert sich damit auch von ihrer eigenen Mutter. Das Simple wäre gerade eben der Schuldspruch gewesen, die Hebamme als Sündenbock.


"jetzt wo du es sagst. hätte auch angenommen, es wäre eine Regisseurin."

Das Drehbuch stammt dafür ja von einer Frau. Und im Vorspann wird "Pieces of a Woman" ja sogar als "A Film by Kata Wéber and Kornél Mundruczó" bezeichnet, ich gehe also mal davon aus, dass ihr Einfluss über den einer normalen Drehbuchautorin hinausging.


@CINEAST
Oh, herzlichen Glückwunsch nachträglich zur Vaterschaft smile

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
15.01.2021 00:05 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.506 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@Cineast

Herzlichen Glückwunsch.

Ja, in der Situation ist der Film nicht zu empfehlen. laughing

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
14.01.2021 21:00 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.743 | Reviews: 6 | Hüte: 68

@eli4s

Nach den gefühlt ersten 15 sek Trailer und irgendwas mit "Hausgeburt und Drama" musste ich noch vor ein paar Wochen hektisch auf den Ausschalter drücken. Nach absolut entspannter Hausgeburt, kurze Zeit später, kann ich mir den Film dann denke jetzt auch ruhigen Gewissens geben...hörte sich im Vorfeld alles schon sehr nach "könnte mir gefallen" an...der Zeitpunkt war wohl nur etwas, sagen wir - ungünstig : P

- CINEAST -

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