Im Mittelpunkt von "Uhrwerk Orange" steht Alex, ein junger Mann, kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet ihn und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll, äußerlich gesund und intakt, im Inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine "Kur" ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überlässt?
Ein skurriler Film, mit dem ich im ersten Drittel wenig anfangen konnte. Jedoch gefiel er mir ab dem zweiten Drittel weitaus mehr. Die Story von Alex, der abscheuliche Verbrechen begeht, dann eine gerechte Strafe bekommt, aus der er dann dank eines Experiments viel früher entlassen wird, und dann jedoch das Karma seines Lebens bekommt, nach dem er wieder frei ist, war sehr befriedigend zu sehen. Großartig gespielt von Malcolm McDowell, schön gefilmt, coole Sets und großartige Musik. Kann den Kultstatus des Films nun definitiv nachvollziehen.
Meine Bewertung
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