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Star Trek - Discovery

Moviejones | 21.04.2019

Hier dreht sich alles um die Serie Star Trek - Discovery. Tausch dich mit anderen Serienfans aus.

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5 Kommentare
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Kothoga : : Moviejones-Fan
12.11.2017 17:25 Uhr | Editiert am 12.11.2017 - 17:27 Uhr
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Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 530 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Wouw! Eine absolut moderne Interpretation von Star Trek mit fulminaten Start, guten Cast, einer tollen Optik und starken Effekten. Fühlt sich mehr als Film als als Serie an. Toll! Lediglich die Klingonen sind schon etwas gewöhnungsbedürftig. Anstatt mit einem Dark Universe darf Alex Kurtzman als Showrunner da bitte lange weitermachen - freu mich schon auf Folge 9!

MJ-Pat
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Kal-El : : Moviejones-Fan
27.02.2018 20:50 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 706 | Reviews: 3 | Hüte: 15

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Star Trek - Discovery" Kritik

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MrBond : : Imperialer Agent
22.10.2018 15:16 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.776 | Reviews: 19 | Hüte: 389

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Star Trek - Discovery" Kritik

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Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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Uatu : : The Watcher
08.02.2019 17:05 Uhr | Editiert am 08.02.2019 - 17:06 Uhr
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Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.208 | Reviews: 1 | Hüte: 94

Staffel 2 gefällt mir bisher (Folge 4) schon um Welten besser als die erste Staffel.

Mit Anson Mount als Captain Pike hat man nun einen richtig guten Charakter eingeführt, die Klingonen sehen mit Haaren gleich ein ganzes Stück besser aus (warum nicht gleich so?) und auch der Plot wirkt ohne den ständigen Schatten von Krieg und Vernichtung etwas ausbalanzierter. Jetzt wird auch endlich mal ein bisschen discovert.
In Staffel 1 erkannte ich Star Trek ironischer Weise erst im finsteren Spiegeluniversum wieder.

Discovery scheint nun auf einem besseren Weg zu sein, auch wenn ich anfange zu glauben, dass eine Serie zur Enterprise unter Captain Pike die bessere Wahl gewesen wäre (der kurze Blick auf Number One hat mir auch ganz gut gefallen).
Wollen wir hoffen, dass sie Spock nicht in den Sand setzen und bald auch die schicken, farbigen Uniformen auf der Discovery eingeführt werden.

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DirtyMary : : Moviejones-Fan
13.02.2019 02:11 Uhr | Editiert am 13.02.2019 - 02:13 Uhr
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Dabei seit: 07.08.13 | Posts: 172 | Reviews: 37 | Hüte: 6

Staffel 1
Where No Ma´am has gone before

Nachdem J.J. Abrams jetzt schon 3 Mal sein geballtes Desinteresse an STAR TREK auf die Kinoleinwand gehackt hat, schien der Drops der Saga gelutscht. Reduziert auf pompöse CGI-Action mit ein paar Buddysprüchen wurde das Andenken an Gene Roddenberry ganz schön in Stücke gerissen. Geklingelt hat es an der Kinokasse aber trotzdem, die Zeit bis zum nächsten STAR WARS für die SciFi-Fans verkürzt.
Was also will nun der x-te Serienableger der Ur-Enterprise uns heute noch neues sagen? Wenige Jahre vor den Reisen von Kirk und Co. möchte die Föderation weiterhin unbekannte Lebensformen und neue Galaxien erkunden. Löst dabei aber (un)freiwillig den Krieg mit den Klingonen aus und stürzt einen jungen Commander in eine tiefe Sinn- und Schaffenskrise. Im Zentrum steht dieses Mal nicht ein Schiff und sein Captain, sondern Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) als Erster Offizier, die scheinbar per Zufall auf der USS Discovery landet. Einem Schiff, das so rein gar nicht in die Reihe passen will.

Die 1. Staffel von Discovery als wilde Achterbahnfahrt zu beschreiben, ist noch untertrieben. Und um den ganzen die Krone aufzusetzen, wurde das letzte Drittel auch noch als Dreifachlooping um die eigene Logikachse geschrieben. Too much is too much.
Aber das visuelle und inhaltliche Upgrade in die heutige Weltsicht hat sich gelohnt. Düster und brutal präsentiert sich das "neue" (bzw. alte) ST-Universum, in diesem Spin-off gibt es keine verlässlichen Konstanten, keine Figuren, die nicht in der nächsten Sekunde das Zeitliche segnen könnten. Die Themen lauten Identität, kulturelle Wurzeln und Sinnsuche. Selten waren bei STAR TREK die Feuer- und sonstigen Gefechte so emotional und sinnbehaftet aufgeladen wie hier. Technisch und optisch auf Höhe der Zeit, dazu ein Dialogtempo und Zusammenspiel, als ob Autoren und Darstellerteam nie etwas anderes gemacht hätten. Die Besetzung der Hauptfigur ohnehin ein Volltreffer. Burnhams innere Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen und den eigenen wie externen Ansprüchen spiegelt sich wunderbar in ihrem Handeln wider, einem ständigen fatalen Pendeln zwischen Übermut und der Suche nach Erlösung.

Produzenten wie Autorenteam sind teilweise alte ST-Veteranen, was sich nicht nur in der immer wieder durchschimmernden Selbstironie und den "klassischen" Zutaten wie Zeitschleifen oder Spiegeluniversen zeigt. Ein ganz zentrales Herzstück von Discovery ist die Zeichnung des klingonischen Imperiums, wobei man sich relativ stringent an die bisherigen Vorgaben hält, aber Tiefenpsychologisierung und religiöse Grundierung dieses kriegerischen Stammesvolkes noch deutlicher und intensiver nach vorne rückt. Interpretationen sind freien Lauf gelassen.
Die Auftaktstaffel wirkt eigentlich wie eine Schlussstaffel einer ST-Serie, wo mit einem Riesenwumms der Hauptdrehbuchfaden aufgelöst wird. Die Zeit für eine langsame Entwicklung der Figuren und Geschichten will man sich dieses Mal anscheinend nicht nehmen. Kann, muss aber kein Nachteil sein.

Wenn man etwas bemängeln will, dann die arg zeitgeistige Gendersensibilisierung und Feminisierung der Föderation. Während durchgängig allen männlichen Figuren negative Eigenschaften wie Verschlagenheit, Bösartigkeit oder sonstige Schwächen zugedichtet werden, kommen die Frauenrollen durch die Bank besser weg, werden als starke Personen charakterisiert, die quasi nichts umwerfen kann. Das sorgt für Vorhersehbarkeit. Auch hier: Too much is too much.

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