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Star Trek - Discovery

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Prädikat: Besonders schwer zu bewerten!

Star Trek - Discovery Review

Star Trek - Discovery Review
7 Kommentare - 22.10.2018 von MrBond
In dieser Userreview verrät euch MrBond, wie gut "Star Trek - Discovery" ist.
Star Trek - Discovery

Bewertung: 4 / 5

Ich hatte extra gewartet, bis die gesamte Serie fertig gestellt war, um sie in einem Rutsch sehen zu können. Seit Serien im Grunde Filme in viele Episoden gestückelt sind, möchte ich nicht gerne warten, bis die nächste Folge erscheint. Auch wenn man vor jeder Folge einen Rückblick bekommt, so werde ich doch mehr, oder weniger aus der Handlung geworfen. Das Warten ist für mich also eine lohnenswerte Angelegenheit.

Trailer zu Star Trek - Discovery

Star Trek – Discovery… eine Serie, die schwer zu bewerten ist. Es gibt die hartgesottenen Trekkies, es gibt die Gewohnheitsmenschen und es gibt die Menschen, die einfach nur eine Geschichte in Gut und Schlecht einstufen.

Vorweg: Ich finde diese Serie um Längen besser, als der Reboot, der von J.J. Abrams initiiert wurde. Discovery macht einfach alles besser – wenn auch nicht perfekt. Trotz aller, nennen wir es Übertreibungen, hatte ich hier wieder das Gefühl, im Star Trek Universum unterwegs zu sein.

Zunächst mal möchte ich gar nicht zu sehr auf die Story eingehen. Diese ist speziell und der eine mag sie, der andere nicht. Ich fand sie sehr spannend und sehr "Star-Trek-like". Die Wendung kam für eine Star Trek Geschichte zwar tatsächlich überraschend und für einen kurzen Augenblick war ich "enttäuscht", aber dann wurde mir erst bewusst, dass diese Enttäuschung Bestandteil einer tollen Erzählung ist. Das ist, was eine gute Story für mich ausmacht. Plötzlich wurde aus dem anfänglichen "ja, gut, kann man sich anschauen" ein "krass, geil".

Inszenierung

Grundsätzlich gefielen mir Bild und Ton, die Kameraarbeit war absolut solide, die Musik für eine Serie ebenfalls, wenn auch nicht aufdringlich gut. Die Effekte wussten zu überzeugen (die Computerspiel-Grafik aus dem ersten Teaser war schnell vergessen) und ich wurde nicht aus der Story gerissen, nur, weil wieder eine (billig wirkende) Aussenansicht des Raumschiffs gezeigt wurde. Im Gegenteil: Teilweise wurde ich angenehm an Szenen aus vergangenen Kinofilmen erinnert, wenn z.B. die Discovery auf dem Schirm des Klingonenschiffs aufkreuzt. Vor meinem inneren Ohr hörte ich Commander Kruges (Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock) Worte: "Ein gewaltiges Schlachtschiff der Föderation"… totaler Gänsehautmoment.

Abstriche muss ich jedoch bei der Darstellung des "Sporenantriebs" machen. Die rotierende Untertassensektion fand ich etwas zu over-the-top. Der Sinn wollte sich nicht wirklich für mich erschließen.

Alterseinstufung

Das war schon teilweise harter Tobak. Die Alterseinstufung ab 16 Jahre ist absolut gerechtfertigt. Selten hat man solch kompromisslose Szenen im Star Trek Universum gesehen (auch, wenn es sie dann und wann mal gab). In diese Kerbe könnte letztendlich auch ein "Tarantino-Star-Trek" schlagen. Ich persönlich fand dies nicht schlimm – wie gesagt, es gab auch schon in der Vergangenheit brutale Szenen, bei Discovery war diese Ladung jedoch etwas geballter, als sonst üblich.

Die Technik der Discovery bzw. des Universums

Das ist möglichweise ein Streitthema, das für mich persönlich jedoch unbegründet ist. Zunächst einmal gehöre ich ebenfalls zu jenem Schlag, der lieber endlich eine Fortsetzung nach Picard, Sisko und Janeway sehen würde. Hier würde sich jeder Fortschritt der Technologie sinnvoll in die Handlung, bzw. die Zeit, einfügen und niemand hätte dadurch ein Problem.

Nun haben sich die Macher aber dazu entschlossen, eine Serie zu produzieren, die zeitlich vor jenen Ereignissen der Original-Serie (TOS) angesiedelt ist. So unsinnig ich dies auch finde, so klar muss ich den Machern recht geben, die Technik zu "erneuern". Wie gesagt: Nach Next Generation (TNG) wäre auch für mich schöner gewesen und ich verstehe auch nicht, warum man Discovery nicht dort angesiedelt hat (mit einem anderen Konflikt / anderer Feind), aber sei`s drum.

Es ist nun einmal die Pre-Kirk-Ära und ich versuche mich mal von der Seite an das Dilemma heranzutasten, dass man auf der alten Enterprise (TOS) - aus heutiger Sicht - eine komplett veraltete Technologie hat. Ich meine, wer nimmt heutzutage noch ernst, dass auf dem Schiff ein "Relais" durchgeschmort ist. Es ist also nur konsequent, sie von dem ganzen alten Müll zu verabschieden und eine – aus heutiger Sicht, mit dem heutigen Wissen - mögliche zukünftige Realität zu schaffen. Ich stelle mir da gerne vor, wie TOS aussehen würde, wenn sie heute im Jahr 2018 von Gene Roddenberry geschaffen würde.

Bereits in den 60ern, als auch in den 90ern ließ sich Roddenberry von Wissenschaftlern seiner Zeit beraten und ließ deren Zukunftsvisionen wahr werden. Das wäre heute nicht anders. Die Enterprise der 60er, hätte – wäre sie erst heute erdacht worden – genau die Technologie, die wir auf der Discovery zu sehen bekommen. Man muss konsequent sein und sich selbst eingestehen, dass diese "Fantasie" – aus heutiger Sicht – nicht erst im 24. Jahrhundert (TNG) real würde – und wir sprechen hier von einer "möglichen Zukunft" der Menschheit.

Frauen und Homosexuelle

Basierend auf meiner Begründung bei der Technik ist auch dies eine logische Fortsetzung der TOS-Idee bzw. Roddenberrys Vision einer möglichen Zukunft. Roddenberry setzte damals Amerikaner, Russen, Japaner, Schotten, eine schwarze Frau und ein Alien zusammen auf ein Raumschiff, um gemeinsam, an einem Strick ziehend, Abenteuer zu meistern. Das war seine Vision und bereits damals, in den 60ern war es nicht ganz unproblematisch (Die Bürgerrechtsbewegung in den USA war in vollem Gange), diesen Schritt zu wagen – noch bevor der Quoten-Schwarze, der Quoten-Asiate etc. in US-Filmen auftauchen mussten.

Gerade Gene Roddenberry (da bin ich mir sicher) würde heute mehr Frauen in den Mittelpunkt rücken und die Homosexualität zur Normalität deklarieren. Es ist mir natürlich bewusst, dass zurzeit in Hollywood eine extreme "Feminisierung" stattfindet, aber bei Star Trek im Speziellen sehe ich das als ganz normale Evolution der Zukunftsvision selbst. Wie oben erwähnt, muss man sich mental von der 60er Serie distanzieren, um diese Vorgehensweise akzeptieren zu können.

Das "Design" der Klingonen

Streitthema Nummer 1 sind wohl, oder übel die Klingonen. Grundsätzlich erschließt sich mir persönlich auch nicht wirklich der Sinn, die Klingonen so komplett neu zu designen. Es ist im Grunde unnötig und für irgendeine Erklärung irrelevant.

Wir erinnern uns: bei TOS wurden die Klingonen "menschlich" dargestellt. Sehr wahrscheinlich lag das daran, dass man gar nicht das Budget für irgendwelche komplizierten Masken hatte. Die spitzen Ohren der Vulkanier waren bereits das höchste der Gefühle und somit bereits "vergeben". Erst, als der erste Kinofilm (Star Trek – Der Film) gedreht wurde und man praktisch mehr Geld zur Verfügung hatte, als man ausgeben konnte bekamen die Klingonen ein neues Design. Bereits damals fragte sich der geneigte Trekkie, warum die Klingonen plötzlich so seltsam aussahen. Es war also eine ähnliche Situation, wie heute.

Um die damalige "plötzliche Veränderung" der Klingonen zu erklären wurden kurzerhand "Gen-Experimente" als Ursache erfunden, mit denen der Standard-Trekkie offenbar glücklich werden konnte. Um das "Gen-Manipulationsgerüst" noch weiter zu stärken wurde es in diversen Folgen (ab den 90ern) weiter thematisiert. Damit wurde das Klingonen-Paradox letztendlich Kanon.

Offenbar ist man sich des Dilemmas bewusst und hat auch bei Discovery diese Problematik bewusst eingebaut, wenn auch in abgeschwächter Form. Da man sich sowieso mit einem neuen Klingonen-Design arrangieren muss, finde ich die Idee mit den Albino-Klingonen deutlich besser – weil einfach irgendwie nachvollziehbarer.

Sympathie zur Besatzung

Nach 15 Episoden ist es illusorisch eine Bindung zu den Hauptcharakteren des Raumschiff aufzubauen. Dies gelang in der Vergangenheit jedoch auch nie. Auch Deep Space Nine (meine Lieblingsserie im Star Trek Universum) benötigte 2-3 Staffeln (mit wohlgemerkt jeweils 20 oder mehr Episoden), um meine Sympathie für die einzelnen Personen zu gewinnen. Der Kommandant der Raumstation, Benjamin Sisko, musste sich erst die Haare abrasieren und zum Bad-Ass-Captain werden, bevor ich ihn wirklich ernst nehmen konnte.

Daher bin ich guter Dinge, dass sich auch die Discovery-Besatzung – durch verschiedene Charakterentwicklungen – in die Herzen der Fans spielen werden, sofern sie die Gelegenheit bekommen und die Serie nicht gleich, nach der zweiten Staffel, abgesetzt wird.

Fazit

Wie bereits angedeutet, wäre auch ich sehr für eine neue Serie, die nach den Ereignissen der TV-Serien Das Nächste Jahrhundert, Deep Space Nine und Voyager angesiedelt ist (und mit der neuen Picard-Serie scheint der Wunsch nun endlich in Erfüllung zu gehen) - so konnte mich Star Trek – Discovery dennoch sehr gut unterhalten. Mit ein bisschen Toleranz und der Bereitschaft, sich durch eine spannende Science-Fiction-Geschichte – die zugegebenermaßen besser in oben genannter Zeitlinie ("Nach-TNG-Zeit") aufgehoben wäre – mitreißen zu lassen, bekam ich ein tolles Gesamtpaket geliefert und – im Gegensatz zur Kino-Reboot-Reihe (Kelvin-Zeitlinie) - bin ich richtig gespannt, wohin uns die U.S.S. Discovery als nächstes entführt.

Star Trek - Discovery Bewertung
Bewertung des Films
810
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8balls : : Moviejones-Fan
28.10.2018 10:10 Uhr
0
Dabei seit: 05.01.15 | Posts: 164 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Schöne Kritik, dennoch habe ich einen Kritikpunkt den du glaube ich missverstehst in der ganzen Debatte um den Look und die Technik der Schiffe. Die wenigsten (zumindest die wenigsten die ich kenne) haben ein Problem damit, das Panels, Bedienelemente etc etc etc entstaubt wurden und an die heutige Zeit angepasst wurden. Das Problem das viele haben, ist einfach das Technologie eingeführt wurde, die es zu der Zeit als die Serie spielt, noch nicht im Kanon gab.

Bestes Beispiel ist die Kommunikation via Hologramm. Damit wurde gerade erst in den letzten Staffeln von DS9 experimentiert. Wenn sich die Serie wirklich in den Kanon einbindet, darf sowas einfach nicht sein. Das sollte dann schon kohäränt sein.

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MrBond : : Moviejones-Fan
25.10.2018 12:42 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.596 | Reviews: 19 | Hüte: 351

@Majestix83

Sehr gute Gegenthesen zu meinen Ausführungen. Aus dieser Sicht auch absolut nachvollziehbar begründet. Danke für die ausführliche Antwort - die dem ein, oder anderen Leser sicher eine gute Einsicht über Stärken und Schwächen der Serie vermitteln. So kann denn auch jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist und ob es ihm wert ist, einen Blick zu wagen, oder es eben gleich sein zu lassen.

Hut für Deinen Comment.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Avatar
Majestix83 : : Moviejones-Fan
25.10.2018 12:31 Uhr | Editiert am 25.10.2018 - 12:34 Uhr
1
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 94 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Bei dem Abschnitt "Sympathie zur Besatzung" bin ich anderer Meinung. Hier dürfen bei Discovery meiner Meinung nach nicht die gleichen Bewertungskriterien angewendet werden, wie bei den vorherigen Star Trek Serien. Alle Star Trek Serien zuvor waren ursprünglich immer als reine proceduals angelegt, also Storysarcs die innerhalb einer, maximal zwei Episoden gelöst wurden und dann nicht mehr relevant waren. Ausnahme hiervon sind, stellenweise, DS9 und Enterprise. Discovery will jedoch einen durchgänigen Handlungsstrang pro Staffel erzählen und hierfür ist es geradezu essentiell, das von Anfang an eine gewisse Bindung zu den Figuren entsteht, ansonsten ist die gesamte Story ebenso uninteressant wie die Figuren, das muss zwar nicht gleich Sympathie sein, ganz im Gegenteil, aber es muss beim Zuschauer zumindest ein Grundinteresse für die Handlungsrelevanten Figuren erzeugt werden. DS9 ist dafür übrigens ein sehr gutes Beispiel, DS9 wurde nämlich erst dann besser, als Ronald D. Moore zum Produktionsteam stieß, und scheinbar etwas mehr kontinuität in die Drehbücher brachte und den Figuren "leben" einhauchte.

Generell tu ich mich mit der Argumentation schwer, das einige Kritikpunkte bei den vorherigen Star Trek Serien doch auch schon so da waren. Hierbei wird nämlich vollständig ausser Acht gelassen, das die letzte, Star Trek Serie vor Discovery, vor 13 Jahren lief. Seit damals gibt es Serien wie Deadwood, Battlestar Galactica, Lost, oder eben auch Game of Thrones, welche das Niveau jedesmal erhöht haben, bis zu dem Punkt an dem wir heute mit Westworld oder The Expanse angekommen sind. Die Macher von Discovery haben selbst gesagt, das sie den Anspruch haben, das Discovery auf ein ähnliches, erzählerisches Niveau kommen soll wie Game of Thrones, dann muss Discovery in dem Punkt aber auch mit entsprechenden Serien verglichen werden, und nicht mit den 13 - 52 Jahre alten Vorgängerserien die eine ganz andere Erzählstruktur hatten. Und hier scheitert Discovery meiner Meinung nach auf ganzer Linie und das schließt die Kanonrelevanten Kritikpunkte noch nicht einmal mit ein.

Durch deine Review und deinen Kommentar zu einer alternativen negativ Kritik, spiele ich durchaus mit dem Gedanke, mich an einer entsprechenden Kritik zur Serie zu versuchen, die näher auf die von mir beschriebenen Punkte eingeht, ohne Spoiler, der Haken:
Dafür müsste ich die Serie eigentlich erneut durchschauen, und ich hadere gerade mit mir selbst, ob ich mich da wirklich noch einmal durchquälen will.

Avatar
MrBond : : Moviejones-Fan
25.10.2018 10:25 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.596 | Reviews: 19 | Hüte: 351

@Kayin

Ein herzliches Dankeschön für den Hut.

Es ist tatsächlich so, dass man sich früher eher mit (sogar fadenscheinigen) Erklärungen zufrieden geben konnte. Wenn es irgendwie nachvollziehbar zurecht geschustert wurde, war doch alles klar.

Bei allen anderen Problemen, die eine Geschichte, wie Star Trek, einfach unwillkürlich mit sich bringt, ist die Tatsache, dass es eine Zukunftsvision ist. "Science Fiction" möchte ja eine mögliche Zukunft beschreiben und abhängig davon, wann es erdacht wurde, hatten die Menschen eben andere Vorstellungen, wie die Zukunft aussehen könnte (siehe Filme, wie Die Zeitmaschine oder Zurück in die Zukunft).

Bei einem "lebenden Universum", wie Star Trek, in dem, seit dem ersten Aufkreuzen auf den TV-Schirmen, immer weitere neue Geschichten erfunden werden, sind manche Visionen zwangsläufig irgendwann überholt und veraltet. Was sich vor 40 Jahren noch absolut visionär, oder unglaublich anhörte, ist heute entweder schon erfunden, oder man denkt schon eine Ecke bzw. Generation weiter. Bei Filmen, die extrem weit in der Zukunft spielen (23. Jahrhundert), ist das umso schwieriger. Da hat es das Star Wars Universum leichter - handelt es sich hier doch um Fantasy in Reinkultur.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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Kayin : : Schneemann
24.10.2018 13:51 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.241 | Reviews: 2 | Hüte: 96

Sehr gut geschrieben und ich kann die Kritik so unterschreiben. Besonders die Vergleiche zu den früheren Werken und deren Änderungen im Kanon, nehmen den ewigen Nörglern den Wind aus den Segeln. Natürlich hat diese Serie ihre Schwächen, die hatten aber alle anderen Serien des Franchise ebenfalls.

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
Avatar
MrBond : : Moviejones-Fan
24.10.2018 09:10 Uhr
1
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.596 | Reviews: 19 | Hüte: 351

@Batman76

Danke für das Kompliment. Grundsätzlich würde ich Dir ja noch eine "schlechte Kritik" empfehlen, um auch die andere Seite der Medaille zu sehen und gerade die Kritik von @KAL-EL ist ja einigermaßen vernichtend - leider aber auch voller Spoiler, daher eher ungeeignet.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie Du die Serie findest. Einmal mehr scheinen wir hier etwas zu haben, das man entweder richtig gut, oder richtig schlecht findet. Eine objektive Wertung (wenn es denn so etwas überhaupt gibt) wird wohl irgendwo dazwischen liegen.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
Avatar
Batman76 : : Moviejones-Fan
22.10.2018 21:45 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 752 | Reviews: 0 | Hüte: 53

Sehr ausführliche und gründliche Kritik. Ich kenne zwar Star-Trek-Discovery noch nicht. Aber deine Ausführungen locken mich dann doch so ziemlich, der Serie eine Chance zu geben, wenn sich die Gelegenheit bietet.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"To boldly go, where no one has gone before!"

"Fortschritt, nicht Perfektion!" Robert McCall

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