
Ein endloser U-Bahn-Tunnel, gefährliche Anomalien und die Suche nach Ausgang 8. Das ist die Kulisse, in der Exit 8 einen beklemmenden Horrorfilm abliefern möchte. Die Verfilmung des gleichnamigen Indie-Horrspiels, das auf der Spieleplattform Steam auf 93% positive Bewertungen kommt, hat nun einen finalen Trailer spendiert bekommen.
Darum geht’s
Im Trailer sehen wir einen jungen Mann, der in einem sterilen U-Bahn-Tunnel gefangen ist. Inmitten dieser beklemmenden Atmosphäre, muss er Ausgang 8 suchen. Dabei sind die die Regeln, die er befolgen muss, einfach: Übersieh keine Anomalien und falls du welche entdeckst, dann kehrere unverzüglich um. Falls du keine entdeckkst, geh weiter und finde den Ausgang.
Die Verfilmung basiert auf einem gleichnamigen Videospiel von Kotake Creative. Es kann bei Steam mit fast 10.000 Bewertungen "sehr positive" Rezensionen verzeichnen. Das simple aber effektive Konzept, scheint die Spieler zu überzeugen und bietet auch auf der großen Kinoleinwand eine spannende Ausgangslage. Immerhin geht es im Endlos-Loop auch darum, in monotonen Tunneln die kleinsten Veränderungen zu bemerken.
Das Konzept klingt ähnlich zu einem weiteren Horrorfilm, der bald in den Kinos startet. Mit Backrooms bringt A24 die Umsetzung einer Webserie auf die Leinwand, die auch zahlreiche Videospieladaptionen hervorgerufen hat. Endlose Räume und ein wachsendes gefühl der Unsicherheit bestimmen hier ebenso den Ton.
Cast & Produktion
Als Regisseur des Films zeichnet sich der japanische, sonst eher als Filmproduzent tätige, Genki Kawamura verantwortlich. Die Hauptrolle des jungen Mannes übernimmt Kazunari Ninomiya (Briefe aus Iwo Jima). Seine Premiere feierte Exit 8 auf den Internationalen Filmfestpielen in Cannes 2025. Im Anschluss lief er auf zahlreichen weiteren Festivals, in Deutschland etwa beim Fantasy Filmfest.
Kinostart
Nun bringt der Verleiher NEON die Videospielverfilmung am 10. April in ausgewählten Kinos in den USA auf die Leinwand. Ob ein deutscher Kinostart noch aussteht, ist ungewiss, aber eher unwahrscheinlich. Der Film dürfte hierzulande stattdessen auf physischen Medien erscheinen oder bei einem Streamingdienst auftauchen.
