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Star Wars: Maul - Shadow Lord

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Ersteindruck zu "Maul - Shadow Lord"

Unser "Star Wars: Maul - Shadow Lord" Ersteindruck - Die Rache des Maul

Unser "Star Wars: Maul - Shadow Lord" Ersteindruck - Die Rache des Maul
0 Kommentare - Mo, 06.04.2026 von Alex Wall
Der Lord des Schattens, Maul, ist zurück und will Rache. Wir haben uns die ersten Folgen der neuen "Star Wars"-Serie angesehen und verraten euch, ob sie sich lohnt.
Unser "Star Wars: Maul - Shadow Lord" Ersteindruck - Die Rache des Maul

Ein dunkler Schatten verbreitet sich in der Unterwelt während der Zeit des imperialen Aufstiegs. Denn der einstige Anführer des Schattensyndikats, ein Zusammenschluss mehrerer Verbrecherorganisationen zum Ende der Klonkriege, sinnt auf Rache. Maul höchstpersönlich vernichtet seine Feinde und möchte den größten Verrat an ihn, den von Darth Sidious, rächen. Star Wars: Maul - Shadow Lord handelt von genau diesem Versuch und präsentiert sich düsterer als fast jedes "Star Wars"-Projekt zuvor.

Wir haben uns die ersten beiden Folgen, die ab dem 6. April auf Disney+ abrufbar sind, angeschaut und verraten euch in unserem Ersteindruck, ob sich die neue Serie lohnt.

Die Rache des Maul

Star Wars: Maul - Shadow Lord startet mit einem Raubüberfall einiger Madalorianer und Zabraks auf einen Geldtransport auf dem Planeten Janix. Die Polizei ist machtlos gegen die kämpferische Überlegenheit und Mauls Fertigkeiten. Ziel des Angriffs ist Nico Deemis, der Looti Vario als Dratzieher vermutet. Denn Maul selber gilt als verschollen, nach dem Ende der Klonkrieger wurde er nicht mehr gesichtet.

Derweil übernimmt Brandon Lawson die Ermittlungen, ein ehemaliger Kopfgeldjäger und Captain der Polizei auf Janix. Er möchte es vermeiden, dass das Imperium von den Vorfällen mitbekommt, da es sonst den Planeten abriegeln würde.

"Star Wars: Maul - Shadow Lord" Trailer 1 (dt.)

Einen wichtigen Part nehmen außerdem Jedi Meister Eeko-Dio Daki und sein Padawan Devon Izara ein. Die beiden haben die Order 66 überlebt und sind seither auf die Güte Fremder angewiesen. Devon Izara ist das Hungern und Betteln aber Leid und versucht Obst zu stehlen. Dabei wird sie erwischt, weshalb sie von der Polizei gefangen genommen wird. Im Gefängnis wird sie von Maul befreit, der ihre Präsenz bereits gespürt und Visionen von ihr hat.

In den ersten beiden Folgen von Star Wars: Maul - Shadow Lord, die zusammen etwa 50 Minuten dauern, nimmt sich die Serie erstaunlich viel Zeit, um seine Welt und die Charaktere zu etablieren. Natürlich gibt es viel Gemetzel bei den verschiedenen Angriffen von Mauls Gruppe, nichtsdestotrotz bekommen wir beispielsweise Einblicke in die Beziehung zwischen Maul und der Mandalorianerin Rook Kast. Die restlichen Mitglieder von Mauls Gruppe bleiben zwar eher blass, sie dürften in der Geschichte aber auch keine größere Rolle spielen.

Dafür überzeugt Devon Izara direkt von Beginn an. Die Twi’lek bekommt ein gutes Grundgerüst für ihre Charakterentwicklung. Sie klaut ausschließlich, weil sie es Leid ist, betteln zu müssen. Konkreter Auslöser ist aber, dass ihr Meister hungrig ist. Sie ist also mitfühlend, hat aber nicht die Geduld, die ein Jedi sonst hat. Es bleibt also spannend, wie sich Devon Izara unter Mauls Einfluss, der zwar nicht gut aber auch kein klassischer Sith mehr ist, entwickelt. Immerhin hat Maul den Plan des Imperators bereits zum Ende der Klonkriege durchschaut.

Allerdings ist bisher auch noch nicht allzu viel passiert. Das ist nach zwei Folgen grundsätzlich auch nicht schlimm, da wir aber auch nur zehn Folgen mit voraussichtlich 20-30 Minuten Laufzeit bekommen, ist ein Fünftel der ersten Staffel damit schon vorbei. Dafür ist eine zweite Staffel bereits sicher. Inwieweit sich das auf die Geschichte auswirkt, bleibt abzuwarten.

Positiv fällt uns der Animationsstil auf, der nochmal moderner geworden ist. Gleichzeitig wirkt er passend zum düsteren Ton der Serie ziemlich "schmutzig". Die Identität des Animationsstils von Clone Wars, Rebels und Bad Batch (der ja oftmals als eher hässlich angesehen wird) geht gleichzeitig nicht verloren. Der Planet Janix überzeugt mit seiner düsteren Neon-Optik auf jeden Fall. Ebenso ist die Musik sehr passend. Auch hier geht das "Star Wars"-Gefühl nicht verloren, wenngleich neue und düstere Themen genutzt werden, die zur Unterwelt passend. Klassische Themen (etwa "Duel of the Fates") kommen aber ebenfalls zum Einsatz.

Für die deutsche Synchronisation fehlt Mauls bisherige Synchronstimme von Tobias Meister. Das ist zwar schade und löste im Vorfeld einige Diskussionen aus, Patrick Winczewski übernimmt die Aufgabe aus unserer Sicht aber gut.

Fazit

Die ersten beiden Folgen von Star Wars: Maul - Shadow Lord machen definitiv Lust auf mehr. Die Serie nimmt Maul ernst und traut sich deutlich düsterer zu werden, als wir es von Dave Filonis Animationsserien sonst kennen. Daher kann uns die Serie bereits jetzt schon überzeugen. Bleibt es weiterhin so düster, clever und charakterfokussiert, könnte uns eine grandiose Animationsserie bevorstehen. Zwar stört die geringe Folgeanzahl für eine Animationsserie sowie die wöchentliche Erscheinungsweise, wenn es aber nur so gute Serien geben kann, ist das eine Pille, die wir schlucken.

Die ersten beiden Folgen von Star Wars: Maul - Shadow Lord können seit dem 6. April auf Disney+ gestreamt werden. Die weiteren Episoden erscheinen wöchentlich jeweils im Doppelpack, die finalen Folgen neun und zehn kommen also passend zum "Star Wars"-Tag am 4. Mai heraus.

Quelle: Disney+
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