Aus dem spaßigen Wochenendausflug zum Footballspiel wird nichts. Eine Gruppe Jugendlicher landet stattdessen unvermittelt in einer kuriosen Stadt, in dem die Hauptattraktion ein Wachsfigurenkabinett ist. Schnell kommen sie dahinter, dass es in der Stadt gar keine Einwohner, sondern nur Wachsfiguren gibt. Doch unter der Wachsschicht stecken echte Menschen wie die Teenager bald merken werden. Zwei psychopathische Brüder versuchen stetig, die Sammlung zu erweitern, und jetzt ist die Gruppe dran.
Ich habe mir den Film am 03. Februar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
House of Wax ist für mich Horror, der alle paar Jahre durchaus mal wieder Spaß macht. Nicht besonders gruselig, aber schon irgendwie ziemlich derb und mitunter schockierend. Das ganze Setting, die Geschichte dahinter....das gibt schon was her. Schauspielerisch ist das Ganze hier auch solide, auch wenn Paris Hilton und eine ganz bestimmte Szene in dem Film wohl eher als Publikumsmagnet gedient haben dürfte. Gibt definitiv deutlich schlechtere Horrorfilme!
Meine Bewertung
Zweitsichtung. Abgesehen von der ersten Viertelstunde, die ich mir dieses Mal gespart habe, ist das mMn ein recht spannender, unterhaltsamer Film mit knackigem Finale (nur würde das heiße Wachs nicht mehr stören?) . Richtig gute Schauspielleistungen habe ich zwar vermisst, aber die beiden Hauptdarsteller sind wenigstens solide und die Zusammenarbeit von Geschwistern funktioniert wie in vielen Filmen ziemlich gut. Über die Schauspielleistungen mancher Darsteller in Nebenrollen muss man nicht viel reden, aber wenigstens optisch kann man es sich anschauen.
Die Kulisse hat mir gefallen und es hat bei der Erstsichtung auch seine Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, wie die Stadt aufgebaut ist.
Der Film hatte für mich keine großen Schockmomente und meistens weiß man, wann man besser wegschaut. Aber ganz harmlos sind die Szenen und Todesfälle auch wieder nicht. Viele der verwendeten Elemente werden einem aus anderen Horrorfilmen bekannt sein, aber besser gut geklaut bzw. im Remake verwendet als schlecht selber gemacht.