Ein hochspannender Heist‑Thriller, der die Wege eines meisterhaften Juwelendiebs, eines hartnäckigen Detectives und einer desillusionierten Versicherungsmanagerin miteinander verknüpft. Chris Hemsworth spielt den brillanten, aber unberechenbaren Dieb Davis, der entlang des 101 Freeways eine Serie präziser Raubzüge durchführt. Mark Ruffalo verkörpert den Ermittler, der ein Muster erkennt und ihm immer näher kommt, während Halle Berry als Versicherungsbrokerin in einen letzten, riskanten Coup hineingezogen wird.
Ein „Thriller“ sollte eigentlich Spannung verbreiten, das steckt ja bereits im Namen. Leider ist das genau die Sache, welche der Film anscheinend nicht für notwendig hält. Dafür meinte man aber, dass diese Geschichte in beinahe 2 ½ Stunden, also mit 139 Minuten erzählt werden muss, was sich am Ende einfach nur als „Geplätscher“ entpuppt.
Die eigentliche Geschichte ist schon beinahe banal und absolut vergessenswert und fügt dem sowieso überbeanspruchten „Heist-Genre“ keinerlei frische Note, neue Ideen oder Innovation bei, sondern verläuft sich Szene für Szene in unbedeutende Nebengeschichten und selbst wenn man versucht die dünne Hauptstory voranzutreiben, sind die einzelnen Szenen so unerträglich aufgeblasen, dass man schnell die Aufmerksamkeit vor lauter Desinteresse verlieren mag.
Ich war hier mehrmals kurz davor, den Film abzuschalten, leider habe ich ihn bis zum Ende angeschaut und sehe ihn gerade wegen der viel zu langen Laufzeit, als pure Zeitverschwendung an. Würde man den Film auf 90 Minuten herunterkürzen und all den Ballast abwerfen, könnte vielleicht noch ein halbwegs guter Film rauskommen, so aber sicherlich nicht.
Die Darsteller spielen durch die Bank auf mittelmäßiger Sparflamme, niemand im Cast konnte mich hier auch nur im Ansatz davon überzeugen, dass er seine Rolle überzeugend darbringt. Ganz im Gegenteil. Teilweise sind hier Charaktere, die trotz der absurden Laufzeit, noch immer blass bleiben und an oberflächlicher Charakterzeichnung kaum zu unterbieten sind.
Überrascht hat mich hier nur Halle Berry, nicht wegen ihrer dürftigen Performance im Film, sondern dass sie überhaupt noch aktiv im Filmbusiness tätig ist. Berry war von meinem Radar schon seit Jahren verschwunden.
Einzig Nick Nolte in einer kleinen Nebenrolle, konnte mir ein leichtes Grinsen abringen, aber das ist leider zu wenig, um so einen beliebigen Film noch zu retten.
„Crime 101“ hätte eigentlich auch gut aus dem Hause Netflix qualitativ stammen können. Aber immerhin… Ehre wem Ehre gebührt… für Leute die Filmen sowieso nicht aktiv folgen, lieber am Handy rumspielen, vielleicht mal ne Runde um den Block gehen oder die nebenbei die Hausarbeit erledigen, dürften zumindest dem Film noch folgen können und damit wäre auch geklärt auf welchem Niveau sich der Film bewegt.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Solider Crime-Thriller mit gutem Marvel-Cast, der fast durchweg für Spannung und Unterhaltung sorgen konnte, wobei auch ich finde, dass die Laufzeit etwas kürzer hätte sein können.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Daemons of the Shadow Realm // Witch Hat Atelier // Go for it, Nakamura-Kun!! (alle bei Crunchyroll)
Netter Heist-Thriller mit großer Star-Besetzung. Allerdings ist die Laufzeit mit 139 Minuten deutlich zu lang geraten, 110 bis 120 Minuten hätten für die Handlung locker ausgereicht. Es gibt da einen recht langweiligen und unwichtigen Neben-Handlungsstrang, den man auch problemlos hätte herausschneiden können, ohne dass dem Film etwas gefehlt hätte und wodurch der Film ein wenig an Tempo und eine dauerhaft hohe Spannung gewonnen hätte.
Die Musikuntermalung ist recht schlicht, schafft es aber, mit rhythmischen Klängen eine gewisse Spannung aufzubauen.
Auch die Kameraführung und den Schnitt habe ich als durchaus angenehm und gut empfunden.
Insgesamt ein sehenswerter Heist-Thriller mit einem echt guten Cast.
Bewertung: 7/10 Punkte
Wiederschauwert: Mittel
Nachhaltiger Eindruck: Gering
Emotionale Tiefe: Mittel
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.