Hier dreht sich alles um die Captain America - Brave New World von Moviejones. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Wie erkennt man einen Ultra-Fanboy? Er will ein bisher weltweit(!) durchwachsenes Einspielergebnis als Erfolg verkaufen. Dabei deutet alles auf einen Flop hin. So realitätsfremd muss man erstmal sein. Aber diese Naivität ist ja auch irgendwie niedlich.
Man of Steel: 4/5 Hüten
Batman v Superman: 2,5/5 Hüten (jedoch bezogen auf die Kinofassung, der DC macht den Film wesentlich besser)
Black Adam: 3,5/5 Hüten
Zack Snyders Justice League: 4,5/5 Hüten
The Batman: 4,5/5 Hüten
Mein Gott, es ist schon erstaunlich, wie wir nur Marvel-Filme gut bewerten. Erstaunlicherweise wurde uns auch schon vorgeworfen, eine Agenda gegen DC zu fahren.
Wir sind keine Marvel-Fanboys und haben durchaus die Erlaubnis, auch schlecht über deren Filme zu schreiben. Aber wir mögen Comicverfilmungen im Allgemeinen einfach. Und abgesehen davon haben wir schon relativ oft näheres zur Art der Bewertungen von Filmkritiken geschrieben und erklärt, wie es zu den unterschiedlichen Bewertungen kommt, aber scheinbar wird dies nie gelesen.
Dass Captain America - Brave New World wahrlich nicht perfekt und weit von einem Winter Soldier entfernt ist, haben wir in der Kritik klargemacht. Dennoch, und auch das haben wir argumentiert, fanden wir den Film nicht schlecht und es gab das Potenzial, auf Augenhöhe mit Winter Soldier zu landen. Warum das nicht geklappt hat, hat sicher auch mit den vielen Problemen im Verlauf der Produktion zu tun. Und auch das haben wir in die Bewertung mit einfließen lassen: Für eine so problematisch chaotische Produktion ist am Ende noch etwas recht Gutes bei herausgekommen. Niemand muss diese Meinung teilen. Aber einfach zu behaupten, sie sei falsch? Vielleicht ist ja deine Bewertung und deine Meinung zu dem Film falsch, schon einmal daran gedacht? (Hier darf sich jeder, der sich angesprochen fühlt, gerne angesprochen fühlen).
Wenn wir uns so umhören und andere Kritiken ansehen, sind wir gar nicht so weit weg von vielen. Wir sind vielleicht etwas positiver als manch andere, aber wir loben den Film auch nicht über den grünen Klee. Im Falle von Brave New World scheinen aber auch andere Dinge eine Rolle zu spielen, zumindest deutet der CinemaScore von B- darauf hin. Denn tatsächlich ist dies der schlechteste CinemaScore, den je ein MCU-Film erhalten hat. Bisher war B das Schlimmste. Ist Brave New World also der schlechteste MCU-Film aller Zeiten?
Oft wird auch vergessen, dass viele Aspekte und Einflüsse in so eine Bewertung mit einfließen, die nicht selten auch persönlicher Natur sind (ja, stellt euch vor, wir sind keine Roboter, die Filme rein logisch und objektiv nach wissenschaftlichen Kriterien bewerten). Wäre dieser Film zum Beispiel direkt nach Ant-Man 3 und The Marvels herausgekommen, wären wir womöglich kritischer gewesen, als jetzt, wo wir (abgesehen von Deadpool & Wolverine) mal eine MCU-Pause hatten und dadurch sich tatsächlich wieder eine Vorfreude einstellte. Sollte dieser Umstand zu einer unterschiedlichen Bewertung führen? Vielleicht nicht, tut es aber nun einmal.
Hinzu kommt auch der Umstand, wie so eine Kritik entsteht. Man hat nicht immer tagelang Zeit und kann sich den Film zwei oder gar dreimal ansehen, um zu einer fundierten Meinung zu kommen. Nein, du hast morgens um 10 Uhr einen Termin im Kino (nicht gerade die beste Zeit um Filme in einem dunklen Raum zu gucken), musst danach schnell nach Hause und hast dann, wie in diesem Fall, nur noch wenige Stunden Zeit bis das Embargo fällt (der Zeitpunkt, ab dem Kritiken veröffentlicht werden dürfen) und bis die Kritik fertig sein muss. Das ist nicht viel Zeit, um sich Gedanken zu dem Film zu machen und eine brauchbare Kritik zu verfassen. Und ja, es kommt durchaus öfters vor, dass man mit ein paar Tagen Abstand seine Bewertung ändern würde. Nicht großartig anders, aber vielleicht einen halben Hut mehr oder weniger.
Am Ende dürft ihr vor allem eines bitte nicht vergessen: Wir sind nicht hier und schreiben die Artikel oder Filmkritiken, weil es unser Job ist, sondern weil wir Filme (und Serien) mit großer Leidenschaft lieben! Vielleicht geht uns dadurch etwas die professionelle Sicht und die nötige Objektivität auf die Dinge verloren. Das ist aber eben etwas, was Moviejones immer schon ausgemacht hat. Wir sind Fans und gehen so auch in eine Pressevorführung hinein.
Mein persönlich meist erwarteter Film des Jahres ist übrigens Superman. Aber wenn es hilft, und weil es irgendwie ja schon Tradition ist, nennt uns gerne weiter Marvel-Fanboys.
Also kann man beruhigt den mal bei D+ schauen. Die ganzen Reshoots soll man ja auch deutlich erkennen im Film und die Post Credit Scene auch nur ein MU-verweis, damit man es nicht vergisst.
Thunderbolts* sieht da schon deutlich interessanter für mich aus.
Wie einige Marvel-Fanboy-Seiten und -Videos es bereits vermuten ließen, scheinen Marvel-Fanboys deutlich zufriedener zu sein mit dem Film. Und ich als Marvel-Fanboy bin ebenfalls zufrieden. Bin nicht begeistert, bin aber auch nicht enttäuscht. Ein typischer MCU-Film, bei dem diesmal aber sichtlich mehr möglich war und der deutlich mehr Potenzial hat als geliefert wurde.
Der Film ist kurz nach der Sichtung sicher schwächer als Cap 2 und 3 - die aber ebenfalls einige Logikprobleme hatten. Hier fehlt allerdings irgendwie das "Besondere".
Und gerade hier liegt die Krux, für MCU-Fans dürfte das Besondere sein, dass der Film toll im MCU eingegliedert ist und The Incredbible Hulk nach Jahren des Schattendaseins in den Vordergrund stellt. Dazu ist es eine Fortsetzung der Eternals-Thematik und der Serie The Falcon and the Winter Soldier (welche schon Black Panther, Endgame und Civil War fortsetzte) und sowas macht mich dann zufrieden, besonders wenn dann noch weitere Easter Eggs dazu kommen.
Dass der Aufschrei der üblich Verdächtigen ausgerechnet bei diesem Film aber mal wieder riesig ist (wie oft musste Moviejones sich hier schon rechtfertigen?) lässt tief blicken. Dieser lächerliche Aufschrei für einen Film, der maximaler Durchschnitt ist und für die meisten "Experten" (lustigerweise immer die gleichen User^^) ja sowieso uninteressant ist und maximal Disney+ wert - ich verstehe weiterhin nicht warum man sich so triggern kann (davon abgesehen, dass der Text von Moviejones deutlich negativer klingt als die Punktevergabe.
Zu den Themen die hier diskutiert wurden:
Tatsächlich fühlt sich ausgerechnet der Endkampf ziemlich erzwungen an. Es war schon überraschend, dass aus dem klassischen Weltzerstörungsplot sowas Persönliches wurde (soviel zum vorhersehbaren Plot), aber es fühlte sich irgendwie nicht so passend an, weil wir davor das klassische Weltzerstörungsszenario mit einer spannenden Action-Szene halt doch hatten. Und dann fühlt man sich halt auch beraubt, weil der Konflikt Ross - Banner so weiterhin nicht aufgelöst wird, obwohl er thematisiert wird. Klar, Sam hat da auch sein persönliches Ding mit Ross, aber letztendlich wäre der Kampf Red Hulk vs. Hulk dann doch besser gewesen - dafür war es dann aber wohl der falsche Film...
Ich hab mich ständig gefragt wie man Banner in den Plot hätte schreiben können und tatsächlich wäre die Möglichkeit da gewesen als Sam die Medikamente von Ross untersuchen lässt...aber wie hätte er drauf kommen können, dass die was mit Gamma-Strahlung zu tun hätten? Oder man hätte ihn anschließend einbinden können anstatt den unlogischen Auftritt vom Leader am Navy-Trainingscamp zu zeigen.
Inwiefern die urpsrünglichen Plänen überhaupt eingehalten wurden, werden wir nie erfahren. Der Regisseur hat sich nun aber nochmal geäußert, dass die Produktion nicht so problematisch war wie die Gerüchte besagen und es nur einmal die klassischen Marvel-Nachdrehs gegeben hat. Tatsächlich konnte ich nicht erkennen, welche Szenen nun Nachdrehs gewesen sein sollen...es sei denn das CGI, welches gerade beim Endkampf (der aber bereits in den ersten Trailern angeteast wurde) richtig schlimm war, deutet darauf hin. Und ja, das CGI war nicht das gelbe vom Ei in manchen Szenen.
Die Diskussion um Sam und wie er die Schläge aushalten konnte ist doch auch lächerlich. Wir reden über Vibranium als komplett fiktives Element - aber gut, dieses fiktive Element hätte die Schläge des fiktiven Red Hulks nicht standhalten können. Bitte ne Doktorabhandlung darüber schreiben oder mir ein Comic geben, welches tatsächlich was Anderes belegt. Das ist doch ne komplett hirnrissige Diskussion? Hulk konnte damals auch nur ein 1:1 erreichen gegen den Hulkbuster, der nicht mal aus Vibranium war. Man könnte noch unzählige Beispiele aufzeigen, warum dies ne dämliche Diskussion ist, aber gut. Umgekehrt muss Sam halt doch einstecken, bei der Szene mit dem Messer in der Brust wird sogar später darüber gesprochen, dass er ne Schutzweste trug - mehr noch, das Thema Supersoldaten-Serum wird ja nochmals thematisiert in einer der besseren Szenen des Films. Tatsächlich frage ich mich dann, ob man dem Film dann auch die volle Aufmerksamkeit schenkt, wo gerade der Fakt, dass Sam sehr viel auf die Schnauze in diesem Film bekommt, tatsächlich Thema ist.
@Duck-Anch-Amun
Alles Szenen mit Giancarlo Esposito gehören z.B. zu den Nachdrehs. Was ich aber auch nur weiß, weil sie es in der Kino Plus Folge erläutert haben, nicht weil mir das selbst aufgefallen wäre.
Die Serpant Society sollte ursprünglich anscheinend noch eine größere Rolle im Film spielen, es wurde dann aber gekürzt. Die Rolle des Wrestlers Seth Rollins wurde komplett aus dem Film gestrichen und stattdessen die Rolle von Esposito eingefügt.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@ Duck-Anch-Amun
Der Regisseur hat sich nun aber nochmal geäußert, dass die Produktion nicht so problematisch war wie die Gerüchte besagen und es nur einmal die klassischen Marvel-Nachdrehs gegeben hat.
Das ist entweder eine Lüge oder er meint damit, dass es seit Phase 4 mittlerweile Standard für Marvel ist, komplette Handlungsstränge während und nach den Dreharbeiten über den Haufen zu werfen, was in Anbetracht der Qualität durchaus möglich ist. Wie luhp92 schreibt gibt es Set-Fotos, die beweisen, dass Seth Rollins und Rosa Salazar als Diamondback Szenen gedreht haben. Letztere ist zudem sehr prominent in den frühen Merchandise-Artikeln für den Film vertreten, was zeigt, dass sie ursprünglich eine wichtige Rolle haben sollte, stattdessen wurden ihre Szenen komplett rausgeschnitten. Amadeus Cho soll ebenfalls rausgeschnitten worden sein.
Es wäre absolut verdient wenn Feige mit diesem Film auf die Schnauze fällt. Diese Art des Filmemachens ist ein schlechter Witz. Wie man mit der Produktion starten kann, um dann während und nach dem Dreh mehrere Male die Handlung so massiv zu ändern, ist unprofessionell und kann schwerlich zu einem guten Film führen.
@luhp92
Stimmt, dazu gab es ja auch genügend Presseberichte und Seth Rollin zeigte sich ziemlich enttäuscht. Die Szenen mit Giancarlo Esposito fügen sich meiner Meinung nach aber organisch in den Film ein, mit dem Wissen müsste es aber durchaus eine Zweitsichtung standhalten.
Rausgeschnitten wurde ziemlich sicher auch eine Begräbnis-Szene, in welcher man am Set ja u.a. auch Liv Tyler sah.
@PaulLeger
Wie gesagt, es gibt halt nur die Aussagen vom Regisseur:
https://www.gamesradar.com/entertainment/marvel-movies/captain-america-brave-new-world-director-denies-reports-that-the-marvel-movie-went-through-multiple-reshoots-saying-it-had-the-standard-amount-for-all-of-these-movies/
Ob es eine Lüge ist? Keine Ahnung, wir wissen natürlich über die Nachdrehs und Setfotos und Rollins Aussage. Wieviel da verändert wurde, kann ich als Laie am fertigen Film aber nicht erkennen.
Es wäre absolut verdient wenn Feige mit diesem Film auf die Schnauze fällt
Und dies passiert ja gerade. Wenn die Gerüchte um das Budget nur im Ansatz stimmen, dann wird dieser Film ein massiver Flop werden.
@Duck-Anch-Amun
"Die Szenen mit Giancarlo Esposito fügen sich organisch in den Film ein"
Ja. Wobei schon auffällt, dass er nur in der ersten Hälfte auftritt und das auch nur als Henchman des Hauptantagonisten und Puzzlestück für Sam Wilson. Normalerweise würde man jemanden wie Esposito ja als den Hauptantagonisten casten.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@S7even
Kann es sein, dass ihr eine Vorgabe habt nichts negatives zu schreiben? Oder habt ihr einen anderen Film geguckt als alle anderen
Ja, ist tatsächlich so. Kommt u.a. von mir. Ich war es, zusammen mit Duck, die auch den Namen Marveljones (s.GPJ) etablieren wollten. Ging leider nicht durch. Erschien einigen zu offensichtlich. Mein Argument, man könne die finanzielle Unterstützung doch nicht gänzlich ignorieren, lief ins Leere. "Man müsse sich mit den i.d.R. unzutreffenden, aber doch wohlwollenden Bewertungen zufrieden geben." Was soll ich sagen? Insbesondere "DC-Frank Bastuck" und seine Snyderverse Anhänger haben uns da einiges "kaputt" gemacht. Bleibt eine traurige Geschichte. Man fragt sich immer, wo das MCU sein könnte... ... ?
My goodness: Kaum lässt man euch für paar Minuten alleine, und schon verliert ihr alle den Verstand. Typisch. Was Capt 4 angeht ? Der Film macht Spaß anzuschauen. Aber die Machern können es nicht leugnen, den Film mit vier verschiedenen Stories herum jongliert zu haben. Aber wenn der Regisseur meint: Es gabt kein Probleme mit dem drehen oder massive nachdrehen? Dann hat er gelogen. Wie unten schon geschrieben wurde. Viele Charakter den in Filme vorkommen sollten, wurde alle herausgeschnitten und neue nachgedreht. Das sieht man auch an den Filme an. Schlechte Green Screen. Und sry, wird reden hier von mcu, der seit mehr als 10 Jahren im Buckel hat ... aber diese Ergebnisse sind einfach nur eine Schande ... Nach der EG, scheint Feige mit mcu überfördert zu sein...
@Chris
My goodness: Kaum lässt man euch für paar Minuten alleine, und schon verliert ihr alle den Verstand. Typisch.
Ähh ... Nö! Eine völlig "normale" MJ/MCU Kritik Diskussion, die so alt ist wie das MCU und fast so alt wie MJ
Also eigentlich alles wie immer
@ bartacuda: Ich wollte die Gemüter nur her runter dämpfen. Aber im Grunde stimmt das auch... das ist der mj/mcu klassisch
@ Duck-Anch-Amun
"Die Szenen mit Giancarlo Esposito fügen sich meiner Meinung nach aber organisch in den Film ein"
Finde ich ehrlich gesagt gar nicht mal. Was hat er für Beweggründe, wer ist er überhaupt, woher kommt er und warum hasst er Captain America so sehr? Und warum arbeitet er für den Haupt-Antagonisten (dessen Namen ich schon vergessen habe)? Und er wird erst gefährlich, schlau und stark dargestellt, nur um dann einfach nebenher getötet zu werden, da fehlte ein richtiger Showdown-Kampf. Für mich war der Charakter verschenkt und wirkte auch deplatziert in der Handlung.
Allgemein wurde der Begriff "Serpent Society" plötzlich in den Raum geworfen, ohne dass man ihn erklärt hätte. Was genau ist das für eine Gruppe und woher kommt sie auf einmal? Haben die was mit SHIELD und HYDRA zu tun? Aber auch hier sind die Antworten wiederum eigentlich irrelevant, da die Gruppe anscheinend auch keine große Relevanz mehr zu haben scheint. Einmal eingeführt und wahrscheinlich direkt wieder begraben.
"Umgekehrt muss Sam halt doch einstecken, bei der Szene mit dem Messer in der Brust wird sogar später darüber gesprochen, dass er ne Schutzweste trug"
Naja, das Messer ist doch eindeutig richtig eingedrungen, es schaute nur noch das Griffstück heraus. Zudem: Eine ballistische Schutzweste schützt nur wenig vor einem fliegenden Messer.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Solider Film.
Gehe mit den 3,5 soweit daccord.
Reiht sich für mich zwischen MCU Filmen wie Thor 2, Wakanda Forever oder Ant Man 2 ein.
Zu der Diskussion hier sage ich lieber nichts. Im Kindergarten geht es zivilisierten zu.
@Raven13
Finde ich ehrlich gesagt gar nicht mal. Was hat er für Beweggründe, wer ist er überhaupt, woher kommt er und warum hasst er Captain America so sehr? Und warum arbeitet er für den Haupt-Antagonisten (dessen Namen ich schon vergessen habe)? Und er wird erst gefährlich, schlau und stark dargestellt, nur um dann einfach nebenher getötet zu werden, da fehlte ein richtiger Showdown-Kampf. Für mich war der Charakter verschenkt und wirkte auch deplatziert in der Handlung.
Allgemein wurde der Begriff "Serpent Society" plötzlich in den Raum geworfen, ohne dass man ihn erklärt hätte. Was genau ist das für eine Gruppe und woher kommt sie auf einmal? Haben die was mit SHIELD und HYDRA zu tun? Aber auch hier sind die Antworten wiederum eigentlich irrelevant, da die Gruppe anscheinend auch keine große Relevanz mehr zu haben scheint. Einmal eingeführt und wahrscheinlich direkt wieder begraben.
Ich nutz mal den Spoiler-Button:
Die Gruppierung wird doch glasklar als Söldnergruppe präsentiert. Und es wird erklärt und in der Handlugn deutlich, dass sie einen Diebstahl durchführen sollen, für den sie bezahlt werden. Als Cap dazwischen pfuscht, wird der Auftrag erweitert ihn zu töten. Der Auftraggeber ist Samuel Sterns (sorry, aber der Name existiert seit 2008 im MCU^^) und er ist der ominöse Käufer.
Brauchen Söldner, die kriminelle Taten begehen für Geld, mehr Erklärung? Dann zerfallen doch quasi alle Actionfilme einschließlich Mission Impossible und James Bond. Also nun auch noch Söldner ne Origin zu geben geht doch bisschen weit, wenn sonst überall bereits der Output kritisiert wird. Und es ist doch nicht die erste Gruppierung, die auftaucht und auch rein gar nichts mit Shield oder Hydra zu tun hat. Ich denke da ohne lange zu überlegen z.B. an A.I.M., die Bande aus Ant-Man 2 oder Damage Control.
Soviel auch zur Aufmerksamkeit: Er wird nicht getötet! Mehr noch, er handelt einen Deal aus, nachdem er im Kampf besiegt wurde - er sitzt also nur im Knast momentan.
Und hier @luhp92: I ch würde wetten, dass er zurückkommt im Laufe des MCU. Mit Titeln wie Vison Quest, Armor Wars, Thunderbolts* sowie begonnen Plots in Bezug auf Adamantium, Vibranium, dem Powerbroker, etc. ist sicherlich weiterhin Platz für einen Esposito. Vielleicht hat man den großen Namen auch nur gecastet, weil er eine Zukunft im MCU hat? Für diesen Film natürlich ein Nachteil, für einen anderen Film womöglich eine Verstärkung. Oder aber man hat wie so oft einen großen Namen verbraten - auch typisch MCU. Wenn man aber an die Gerüchte bzgl. einer Rolle als Professor X oder was es noch so gab in Bezug auf Esposito, dann war die Rolle sicherlich eine Emttäuschung.
Ein Thaddeus Ross war nun aber auch nur ne Nebenrolle seit 2008 - mal schauen wie es mit ihm weitergeht.
Nette Anekdote:
Als Feige 2014 die Phase 3 den Zuschauern präsentierte, wurde Captain America - Civil War ursprünglich als Captain America - Serpent Society präsentiert. Dies um die Leute bisschen zu trollen, da der Film als erstes präsentiert wurde, man aber mit einem Bäng enden wollte indem der Film dann als Civil War in Präsenz von RDJ und Evans offenbart wurde.
Feige damals:
"We had this great idea because Civil Wars first up, right? But we dont blow our wad on the presentation with Civil War right at the front of it. A guy named Mike Pasciullo had the idea to put Serpent Society on there, and I thought it was awesome and hilarious. A part of me thought, Are people going to love Serpent Society and think thatd be really cool? Now its on the radar"
Kritik: Captain America - Brave New World von Moviejones
Moviejones | 12.02.2025