Hier dreht sich alles um die News Rekordjahr 2018: Marvel Studios erreichen die 4 Mrd. $-Marke. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
@ Hanky & die anderen Hutgeber:
Danke für die vielen Hüte. 40... Schöne runde Zahl. ![]()
@ MobyDick:
Obwohl ich schon ziemlich enttäuscht darüber bin, wie Disney seine 4k Bluray Veröffentlichungen mittlerweile selbst beschneidet, nur um seinen zukünftigen Streaming-Dienst aufzubauen und zu unterstützen: Nicht die beste Bildqualität, die möglich gewesen wäre (kein IMAX-Format und obwohl in IMAX gedreht nur ein 2k Master!) und keine Dolby Vision Unterstützung mehr für ihre Filme auf Scheibe, obwohl es technisch ja möglich ist, wie die Black Panther 4k gezeigt hatte. Das ist Beschiss am Publikum! Und das Publikum macht da schön brav mit, sogar einzelne Filmseiten empfehelne die Filme trotz mangelnder qualitativer Unterstützung seitens Disney sich an zuschaffen.
Ich stimme dir dabei prinzipiell zu, die Blu-Ray-Qualität mancher Filme ist einfach zu gering, vor allem im Hinblick auf den (deutschen) Ton. Wenn z. B. Milliarden mit Avengers gescheffelt werden, erwarte ich bei der Blu-Ray im deutschen Ton auch DTS HD Master, Dolby Atmos oder Auro 3D und nicht nur Dolby Digital 7.1.
Aber in einem Punkt wird es schwierig: Du sagst, dass das Publikum da mitmacht und schlechte Qualität akzeptiert und brav trotzdem kauft. "Jein" würde ich sagen. Stellen wir uns mal vor, keine einzige Blu-Ray würde gekauft. Was dann passieren würde, wäre genau das, was viele sicher nicht wollen: Die Studios würden sagen: "Hey, keiner will mehr Blu-Rays haben. Das kann nur eines bedeuten: Das Speichermedium stirbt aus. Ab jetzt bieten wir Filme nur noch über Streaming-Dienste an." Und das wäre das schlimmste Szenario, welches ich mir vorstellen könnte. Die würden niemals auf die Idee kommen, dass es an der Qualität liegt, weswegen niemand mehr ihre Blu-Ray kauft. Dazu sind sie zu blind.
Daher ist es vielleicht die bessere Lösung, weiterhin die Blu-Rays zu kaufen und mit etwas schlechterer Qualität zu leben als mit überhaupt keiner Blu-Ray mehr auskommen zu müssen.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Aber keiner von denen geht so aggressiv mit dem Markt um, wie es Disney derzeit tut.
@ Silencio: wow,.. hätte nie gedacht, das ich das je tun würde... aber hier bin ich voll bei dir und stimmen dir vollkommen zu. Was Disney da tut,.. ist Franchises Squard Hut up xD
Raven13:
Ja klar, wer den Film haben will, wird ihn kaufen. Das ist ja kein Vorwurf. Vor allem ist die Scheibe immer noch dem Streamen überlegen, wenn richtig angestellt. Aber gerade bei einem Produkt wie Infinity War erwarte ich als Fan, dass hier das Produkt zur Verfügung gestellt wird, das auch gedreht wurde und das auch möglich ist:
1.Es wurde mit IMAX Kameras gedreht (der komplette Film) mit einer Auflösung von über 4k, aber das Master ist auf 2k runter gerechnet, und die 4k Scheibe benutzt jenes Master, also hier schon mal ein unnötiger technischer Verlust!
2. Es wurde im IMAX Format gedreht, d.h. 16:9 also möglichst viel Bild, aber jede Scheibe, sogar die 3D Bluray, normalerweise prädestiniert für 16:9 wird 2,4:1 verkauft, auch hier also ein Informationsverlust (ca 25% des möglichen Bildes!)
3. Es herrscht derzeit ein Formatskrieg zwischen Dolby Vision und HDR10+, und Disney hat sich öffentlich für Dolby Vision ausgesprochen. Da jetzt beispielsweise Infinity War und Last jedi mit Dolby Vision auszustatten würde Dolby Vision einen ganz beträchtlichen Zugewinn beisteuern, denn vor allem Infinity War dürfte einer der am meisten verkauften Medien dieses Jahr werden. Aber nein, man verzichtet ohne offizielle Begründung darauf Dolby Vision drauf zu packen. Hintergrund dürfte sein, dass sie die Dolby Vision Variante erst nächstes Jahr im eigenen Stream zur Verfügung stellen werden.
4. Hinzu kommt, dass die Qualität der technsichen Umsetzung der Sound-Effekte bei Disney auch unterhalb der Konkurrenz gelagert ist. Aber gut, das wird tatsächlich an den professionelleren Mitarbeitern der Konkurrenz liegen.
Daher rede ich von Beschiss und bin kein bißchen über die Veröffentlichungspolitik seitens Disney erfreut. Wer die Filme sammelt oder haben will, muss also zu einer niedrigeren als möglichen, weil eben eigentlich verfügbar!!, Qualität greifen.
@ MobyDick:
Wie gesagt, ich bin ganz deiner Meinung. Mich ärgert diese Politik auch ziemlich. Was mich aber oftmals viel öfter wundert ist die schwankende Qualität bei Filmen aus dem gleichen Studio. Es gibt Disney-Filme, die haben eine perfekte Bild- und Tonqualität auf der Blu-Ray, und dann kommt wieder ein Film von Disney mit altem Standard von vor zehn Jahren.
Aber letztlich können wir diesen Markt kaum beeinflussen. Verzichten wir auf den Kauf, wird es bald gar keine Blu-Rays mehr geben, kaufen wir weiter, bekommen wir oft nur schlechte Qualität.
Ich habe nur eine Lösung: Wir müssen Disney unterwandern und uns nach oben arbeiten, dann können wir die besseren Entscheidungen treffen. ![]()
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ja das mit der 4k Version von IW regt mich auch ein bisschen auf. Eigentlich eine Frechheit.
Bin ich als 78er Jahrgang eigentlich alt und weise oder jung und unwissend?
"I’ll do my best."
"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."
Kayin:
Kommt drauf an. Guckst du nur echtkerlige Männerfilme voller Testosteron und mit R-Rating oder guckst du weibischen Superheldenkram für Kinder?
"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."
-Vern
Kayin
Alt, jung... solange du nicht alt-right bist, bist du... alright.
Hah! ![]()
"Fanatical legions worshipping at the shrine of my father’s skull."
@Randbemerkung zum Fortsetzungswahn/extended universe/ alles eine Idee von Disney
Ich finde, dass bei der Kritik am Fortsetzungswahn häufig die Rolle der Medien, insbes. des Internets vergessen wird. Vielleicht wurde hinter verschlossenen Türen auh früher schon über Trilogien, neue Remakes nachgedacht, aber niemand wusste davon. Oder ein einzelner Reporter fand es heraus und es wurde in der ein oder anderen Zeitschrift veröffentlicht. Heute erfahren wir (überall) jedoch blitzschnell, wenn irgendwas geplant ist, was natürlich dann auch den Eindruck vermittelt odr verstärkt, dass wir von Fortsetzungen überschwemmt werden.
Das nur so als Randnotiz. Ich will damit nicht bestreiten oder kritisieren, dass es mehr Fortsetzungen Remakes etc. gibt . Nur bei der Beurteilung sollte man diesen Aspekt vll. einbeziehen.
Que la loi soit avec toi!
@MobyDick
Niemals würde ich "Breaking Bad" seinen Mainstream-Charakter absprechen, das wäre tatsächlich absurd. Von der Beliebtheit her klar auf einem Niveau mit anderen Dramaserien wie z.B. "Lost", "Game of Thrones", "The Walking Dead", "Sherlock" oder "Stranger Things". Merchandise gibt es natürlich auch en masse, es ist schließlich eine Kultserie.
Nur ist "Breaking Bad" qualitativ eben bedeutend über dem MCU anzusiedeln und zudem war es nie eine durchkalkulierte Endlos-Fließbandproduktion nach Schema F. Das Ende kam mMn genau zum richtigen Zeitpunkt, schwächer war da nur die Staffel 5.1, und das Ende ist zusammen mit "Black Sails" auch das beste Serienende, welches ich bisher kenne.
@Rafterman
"dass bei Serien alles künstlich in die Länge gezogen wird. Als Fan betitelst du das als Tiefe, neutral gesehen ist es aber sehr oft nur Füllmaterial welches das Niveau sinken lässt."
Sicherlich trifft das auch so manche Serien zu. "Two and the Half Men", "The Big Bang Theory", die ersten beiden "The Walking Dead Staffeln", die meisten Soaps und diverse Animes mit Füllerepisoden fallen mir da als Beispiele ein.
Auf "The Walking Dead" ab Staffel 3 trifft dies aber weniger bis gar nicht zu, und auf "Game of Thrones" erst recht nicht. Letzere benötigt doch jede Minute, um sein Handlungs- und Charaktergeflecht vernünftig darzustellen und ist mit den 10x60 Minuten pro Staffeln teilweise sogar noch zu kurz geraten.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@ luhp92
Nur ist "Breaking Bad" qualitativ eben bedeutend über dem MCU anzusiedeln.
Die Qualität eines Breaking Bad mit der des MCU zu vergleichen ist so, als ob man die Qualität einer Banane mit der Qualität einer Schokolade vergleichen würde. Beide sind sie süß, doch schmecken sie beide völlig unterschiedlich.
Breaking Bad und das MCU sind völlig andere Genres und beide haben eine völlig andere Erzählstruktur. Breaking Bad lebt von seiner Charakterzeichnung, den Familienbeziehungen, eingebettet in eine realistisch angehauchte Drogen-, Geld- und Krankheitsgeschichte, dargestellt als in Echtzeit fortlaufende Serie. Das MCU lebt von seinen Superhelden und Schurken, dem tollen Humor, der tollen Action und Sci-Fi, dem Spaßfaktor und den tollen Stars im Sinne von "cool und sympathisch", nicht von schauspielerischer Bestleistung und realistischen Figuren.
Auf ihre Weise haben beide in ihrem jeweiligen Genre eine hohe Qualität, ansonsten wären sie beide nicht so erfolgreich.
Ich für meinen Teil mag beides verdammt gerne, aber auf die jeweils ganz eigene Weise.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@MB80
Ok, ich kann den Grund nun besser nachvollziehen. Ich bin aber immer noch der Meinung, dass fast jeder Film auch wegen des Cashs gemacht wird - zumindestens die großen Blockbuster-Produktionen. Wenn man dann so wie Marvel wenigstens überdurchschnittlich bis sehr gute Filme macht, stört es mich nicht. Ganz im Gegenteil, Marvel hatte da ne Vision die sie umsetzen wollten und haben es geschafft. Das einfache Prinzip, was schon lange in den Comics vorkommt und was ich aus meiner Jugend vor allem aus gewissen Zeichentrickserien kannte (Spider-Man, Batman, ja sogar DuckTales) - dass die Filme in einem Universum vorkommen.
Das Problem ist für mich, dass es bisher bei der Konkurrenz nicht durchdacht wirkt (DCEU) oder zu sehr kalkuliert wirkt (Dark Universe). Zumindestens letztes wäre jedoch wohl ein Reboot des Universal-Monsterverse gewesen. Godzilla 2 muss man noch abwarten, aber hier finde ich es bisher sehr zurückhaltend gemacht.
ich geb dir aber Recht, dass sehr viele Studios zu sehr nun diesen Drang haben. ich persönlich brauche ja auch keinen Bumblebee-, Joker-, Venom-, oder Transformers/GI-Joe-Film.
@MarieTrin
Das stimmt natürlich und wir alle wollen doch immer mehr wissen und sind quasi süchtig. Deshalb ist Star Wars mittlerweile allgegenwärtig, da sind Leute enttäuscht, dass 6 Monate vor Filmstart noch kein Captain Marvel-Trailer kommt oder feiern es wenn 8 Monate vor Start bereits die ersten Spots zu Shazam laufen. Dazu all die Maulwürfe, welche sich wichtig machen wollen und Reddit/Twiiter und Co., wo Vermutungen oder Meinungen zu stichhaltigen Fakten ausgebaut werden.
@Duck-Anch-Amun
So jetzt sind wir auf nem gemeinsamen Nenner ![]()
Dass mich diese ganze durchkalkulierte Marketingmaschine nervt hat übrigens ausdrücklich nichts mit der Qualität der Filme zu tun. Wie gesagt, Marvel/Disney haben hier etwas Gutes geliefert. Diverse aktuelle Filme habe ich (noch) icht gesehen, aber Thor: Ragnarok, Guardians of the Galaxy (+ Vol. 2), The Avengers und Iron Man stehen zum Beispiel hoch in meiner Gunst...
Falls du das irgendwie als Angriff auf die Filme selbst empfunden hast.
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@luhp92
Interessant wie Ansichten auseinander gehen. Ich empfinde es bei Walking Dead genau andersrum, nämlich das es sich ab ca. Staffel 4 immer mehr zieht und zieht und Handlungsstränge aufgeblasen werden. Ich finde der Serie würden inzwischen ein paar Folgen weniger pro Staffeln wirklich gut tun.
Game Of Thrones im Gegensatz kann gar nicht genug Folgen haben. :-)
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Mich würde mal interessieren, was denn jetzt die Tiefe von Serien wie "Breaking Bad", "The Walking Dead" oder "Game of Thrones" ausmacht. Ernstgemeinte Frage, weil ich jeweils bis auf ein paar Folgen ziemlich außenstehend bin.
"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."
-Vern
luhp:
Mir fallen auf Anhieb fünf Serien ein, die ein besseres und überwältigenderes Ende hatten als Breaking Bad (wobei das Ende schon wirklich gut aber nicht überragend war):
Battlestar Galactica (Reboot)
Star Trek - Next Generation
The Wire
Alias (Mittelmäßige Serie, aber sensationelles Ende)
Six Feet Under
Silencio:
Schau dir die Serien mal an, wenn du Interesse hast, dann kannst du dir ein Bild machen, denn ich finde jeder wird das anders wahrnehmen. Ich würde zB nicht Game of Thrones mit Breaking Bad vergleichen, da der charakterliche Ansatz komplett anders ist, und egal was man mir sagt, Walking Dead würde ich mit diesen beiden Serien erst recht nicht in einen Topf packen. Bei Game of Thrones erste Staffel durchschauen, Breaking Bad braucht etwa 1,5 Staffeln, um zu sich zu finden...
Rekordjahr 2018: Marvel Studios erreichen die 4 Mrd. $-Marke
Moviejones | 11.09.2018