Kennt jemand von euch noch den kleinen, aber fiesen Horror-Schocker Creep von 2004? Damals sorgte der britische Film mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre und der gruseligen Londoner U-Bahn-Location für einige schlaflose Nächte - und das mit vergleichsweise einfachen Mitteln. Franka Potente verkörperte die deutsche Modelagentin Kate, die in der Londoner U-Bahn eingeschlossen wird und von einem entstellten Killer namens Craig (Sean Harris) gejagt wird.
Nun kehrt Regisseur Christopher Smith (Triangle, Severance - Ein blutiger Betriebsausflug) zurück zu seinen Wurzeln und wagt mit The Creep eine Neuauflage, die frischen Schrecken verspricht. Der Londoner Untergrund wird dabei erneut zum Alptraum, die Geschichte setzt erneut auf Isolation, Orientierungslosigkeit und das Spiel mit den Urängsten der Zuschauer.
In der Hauptrolle kämpft sich dieses mal Top Boy-Star Jasmine Jobson als junge Künstlerin und ehemalige Drogenkurierin Chloe durch die düsteren U-Bahn Tunnel der britischen Hauptstadt, wo eine mysteriöse Kreatur Jagd auf die Fahrgäste macht. Andy Nyman übernimmt die Rolle von Dave, einem Gefangenen mit düsteren Kenntnissen über die Kreatur, während der britische Rapper Aitch in seinem Schauspieldebüt als Überlebenskünstler Natter G zu sehen ist.
Für Smith bedeutet dieses Remake mehr als nur eine Rückkehr zum Ursprung: „Ich hatte immer das Gefühl, dass es in Creep noch mehr zu erzählen gibt“, so der Filmemacher. „Die Angst, in einem unterirdischen Labyrinth verloren zu sein, trifft einen Urinstinkt.“
Mit The Creep will er diesen Urinstinkt als gereifter Regisseur neu ansprechen. Die Dreharbeiten sollen im Herbst 2025 in Großbritannien starten - der Kinostart ist für 2026 vorgesehen.
