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"Die Eiskönigin 2" war nicht geplant - Elsa lesbisch oder nicht?

"Die Eiskönigin 2" war nicht geplant - Elsa lesbisch oder nicht?
5 Kommentare - Mo, 05.03.2018 von R. Lukas
Disneys "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" sollte eigentlich gar nicht fortgesetzt werden, bis Jennifer Lee und Chris Buck auf etwas stießen, das noch der Klärung bedarf. Also her mit Teil 2!
"Die Eiskönigin 2" war nicht geplant - Elsa lesbisch oder nicht?

2013 wurde Die Eiskönigin - Völlig unverfroren der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten, die Erwartungen werden also relativ hoch sein, wenn am 28. November 2019 Die Eiskönigin 2 ins Kino kommt. Dabei dachte Jennifer Lee, die Drehbuchautorin und Co-Regisseurin des ersten Teils, die diese beiden Funktionen auch beim zweiten innehat, lange Zeit nicht, dass es überhaupt ein Sequel geben würde.

Sie müsse vorsichtig sein, was sie sage, da sie großen Ärger bekommen könnte, wenn sie irgendetwas verrate, so Lee, aber sie wollten gar keine Fortsetzung machen. Diese Geschichte ist abgeschlossen, hätten sie und der andere Regisseur Chris Buck sich gesagt. Eines Tages jedoch begingen sie den Fehler, über etwas zu sprechen (was das ist, erwähnt Lee natürlich nicht), und stellten erschrocken fest, dass es wichtig ist und sie es noch gar nicht erforscht haben. Dann fing Lee an, Tagebücher aus der Sicht von Anna und Elsa zu schreiben, um sich wieder in die beiden Arendelle-Prinzessinnen hineinzuversetzen. Ihre Hoffnung ist, dass sich Die Eiskönigin 2 gleichzeitig unumgänglich und doch überraschend anfühlt, nicht wie eine Kopie des Originals.

Nicht wenige Fans wünschen sich ja eine Freundin für Elsa, die ihrer Meinung nach lesbisch sein sollte. Deren Originalsprecherin Idina Menzel hat quasi schon ihr Einverständnis gegeben, doch ist Disney ein solches Outing ernsthaft zuzutrauen? Lee drückt sich vor einer klaren Antwort: Sie liebe alles, was die Leute über Die Eiskönigin sagen und denken, dass der Film für Gesprächsstoff sorgt und Elsa ein so wundervoller Charakter ist, der so viele Menschen anspricht. Es bedeute ihnen die Welt, dass sie Teil dieser Konversationen sind, und sie diskutieren auch intensiv und gewissenhaft, wie sie das weiterführen könnten. Ihr sage Elsa selbst, in welche Richtung sie gehen muss, da sie immer vom Charakter aus schreibe, erklärt Lee. Wer sie ist und was sie in ihrem Leben tut, das erzählt ihr Elsa jeden Tag. Alles Weitere wird man sehen.

Quelle: Slashfilm
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5 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
06.03.2018 08:39 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.208 | Reviews: 24 | Hüte: 296

Nachdem Disney bereits in Findet Dory ein lesbisches Paar zeigte und aus LeFou einen Schwulen machte, ist denen dies doch zuzutrauen. Und wieso nicht? Ist mir so gesehen ja ziemlich schnuppe.
Trotzdem finde ich dieses Thema ziemlich bescheuert und frage mich wie meine Vorschreiber ebenfalls, was dies in einem Kinderfilm zu suchen hat. Die Kinder fanden den Film sicher nicht so gut, weil sie womöglich sich Gedanken machten,w eshalb der Hauptcharakter diesmal keinen Prinzen abbekam oder der Plottwist darin bestand, dass der Prinz der Böse ist und die Liebe der Schwestern den Fluch bricht.

Wir wissen aber alle was es so im Internet gibt und da regt sich bei vielen wohl einfach die Fantasy und die Vorstellung. Lesbische heiße Comicfiguren? Da scheint es meiner Meinung nach andere Präferenzen zu geben weshalb manche ne lesbische Beziehung als Thematik im Film sehen wollen. Und weshalb sollte Elsa überhaupt lesbisch sein? Weil sie eben mal nicht ne typische Disneyprinzessin war?

Ansonsten bin ich bei luhp. Die Eiskönigin gehört meiner Meinung nach deutlich zu den schwächeren Disney-Filmen und kann es mit sehr vielen Klassikern überhaupt nicht aufnehmen. Selbst von den neueren Filmen würde ich ihm z.B jederzeit Rapunzel oder Zoomania vorziehen. Selbst "Let it go" empfand ich nicht mal als einen der besten Songs.

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Elwood : : Moviejones-Fan
06.03.2018 05:44 Uhr | Editiert am 06.03.2018 - 07:00 Uhr
1
Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 511 | Reviews: 3 | Hüte: 47

Also ich hoffe ja immer noch, dass sich Elsa als objektophil outed. Ihre verheimlichte Schneemannbesessenheit könnte den ganzen Film tragen und dieser bisher vernachlässigten Minderheit den Weg an die Öffentlichkeit erleichtern. Disney müsste sich so auch nicht mit Boykottaufrufen reaktionärer Fanatiker herumärgern. Sodom und Gomorrha!

"Sind Sie von der Polizei?" - "Nein Ma’am, wir sind Musiker!"

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
05.03.2018 20:17 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 15 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Ich habe nie über die Sexualitäten von Elsa nachgedacht. Es war ein schöner Kinderfilm. Manche Leute haben komische Diskussionsansätze.

Eine lesbische Beziehung in einem amerikanischen Kinderfilm finde ich doch etwas gewagt. Ich habe nichts dagegen aber ich glaube das würde in den USA für Empörung und Diskussionen sorgen.

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luhp92 : : BOTman Begins
05.03.2018 14:28 Uhr | Editiert am 05.03.2018 - 14:28 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.890 | Reviews: 127 | Hüte: 310

Ich sträube mich auch gegen diese Überlegung, weil ich Elsas Coming Out ("Let It Go") gerade wegen ihrer Uneindeutigkeit so klasse fand. Hier geht es nicht per se um Homosexualität sondern um persönliche Eigenschaften im Allgemeinen, die der gesellschaftlichen Norm widersprechen. Das sollte man meiner Meinung nach nicht nur auf einen Bereich beschränken.

Abgesehen davon kann ich die Begeisterung für "Frozen" nicht nachvollziehen. Die ersten 30 Minuten haben mir gefallen, insbesondere halt "Let It Go", aber danach herrschten für die restlichen 70 Minuten Langeweile und Albernheiten. Wenn das Kinder toll finden, okay, aber Erwachsene? Da sprechen mich viele andere Disneyfilme deutlich mehr an.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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GabrielVerlaine : : Moviejones-Fan
05.03.2018 14:08 Uhr
0
Dabei seit: 05.12.14 | Posts: 935 | Reviews: 0 | Hüte: 45

Also ich finde ja das es ein Kinderfilm ist und bleibt. Klar sehen es auch viele Erwachsene, aber nur Erwachsene machen sich gedanken um sowas wie lesbisch oder schwul...kinder nicht. Sollte man sowas in einem Film der Hauptsächlich für Kinder gemacht ist thematisieren?! Keine Ahnung muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich persönlich finde das grenzwertig und tendiere dazu solche themen aus einem Kinderfilm rauszulassen.

"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"
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