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Buffy - Im Bann der Dämonen

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Hatte das "Buffy"-Reboot überhaupt eine Chance?

Gründe offenbart: Sarah Michelle Gellar äußert sich zum geplatzen "Buffy"-Reboot

Gründe offenbart: Sarah Michelle Gellar äußert sich zum geplatzen "Buffy"-Reboot
0 Kommentare - Do, 19.03.2026 von F. Bastuck
Hulu hat bei "Buffy - New Sunnydale" den Stecker gezogen. Jetzt offenbart Sarah Michelle Gellar Details über das, was hinter den Kulissen vorgefallen ist.
Gründe offenbart: Sarah Michelle Gellar äußert sich zum geplatzen "Buffy"-Reboot

Vergangene Woche verkündete Sarah Michelle Gellar die traurige Nachricht, dass man sich bei Hulu entschieden habe, das geplante Buffy-Reboot nicht länger fortzuführen. Somit wurde der Serie der Stecker gezogen, bevor auch nur die erste Episode veröffentlicht wurde. Gründe oder nähere Details gab es zunächst nicht.

Im Zuge ihrer Promo-Tour für ihren aktuellen Film Ready or Not - Here I Come sprach Gellar mit People und auch mit PageSix Radio und offenbarte in den Interviews mehr Details über das, was alles vorgefallen ist. Und das klingt nicht sehr schmeichelhaft.

Zuerst einmal wäre da das Timing. Gellar war am Freitag auf dem SXSW Film & TV Festival, wo ihr Film Redy or Not - Here I Come Premiere feierte. Es war ihr erstes Mal auf dem Festival und der Film markiert ihre Rückkehr auf die große Leinwand nach 20 Jahren. Ein großer Moment also für Gellar. Es war kurz bevor sie dort vor den versammelten Zuschauern auf die Bühne gehen sollte, als sie den Anruf erhielt, in dem man sie darüber informierte, dass man das Reboot Buffy - New Sunnydale nicht länger fortführen würde.

War dieses Timing schon denkbar schlecht gewählt, so war es für Chloé Zhao nicht wirklich besser. Die Oscarpreisträgerin überredete vor einigen Jahren Gellar zum Reboot und inszenierte kürzlich den Pilotfilm. Für sie kam die Info über die Absetzung ausgerechnet am Wochenende der Oscars, wo sie immerhin zweimal für ihren Film Hamnet nominiert war.

Man könnte fast meinen, da wollte jemand das Wochenende der beiden Frauen gründlich vermiesen. Gellar wartete dann auch nicht lange und teilte die News direkt am Morgen nach der Ready or Not-Premiere über ihren Instagram-Account in einem emotionalen Video den Fans mit. Aus Kreisen von Disney hört man jedoch, dass man wohl bevorzugt hätte, diese Neuigkeit erst nach dem Oscar-Wochenende zu verkünden.

In dem Interview offenbart Gellar dann noch mehr Details über die Arbeit hinter den Kulissen, denn dort sei man auf ein ziemliches Hindernis gestoßen.

So stand das Reboot von Anfang an unter keinem guten Stern, weil ein von ihr nicht namentlich erwähnter ausführender Produzent von Anfang an kein großer Fan des Reboots war. Er soll sogar mit Stolz immer wieder erwähnt haben, dass er kein Fan der Originalserie Buffy - Im Bann der Dämonen war, sie nie ganz gesehen habe und diese einfach nichts für ihn sei. Und er habe dies mehrfach direkt gegenüber Gellar und Zhao erwähnt.

In dem Interview lobte Gellar dann noch Ryan Kiera Armstrong, die man als neue junge Jägerin gecastet habe. Auch offenbart sie, dass sich nach der Meldung über die Absetzung all die originalen Buffy-Schauspielkollegen unterstützend gemeldet hätten, allen voran David Boreanaz.

An die Fans hat sie dann noch eine Bitte: Man solle das Drehbuch zum Piloten nicht lesen und man solle sich auch den gedrehten Pilotfilm nicht ansehen, sollte er geleaked werden. Die Gründe dafür nannte sie auch: Es sei ein noch nicht fertiges Produkt. Piloten würde man drehen, um daraus zu lernen, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Der ursprüngliche Pilotfilm von Buffy - Im Bann der Dämonen hatte z.B. noch eine ganz andere Willow und es sei zu dem Zeitpunkt noch eine andere Serie gewesen. Auch den Piloten zu Buffy - New Sunnydale hätte man noch überarbeitet und womöglich neu gedreht. Zudem entspräche das, was vom Drehbuch bereits geleaked wurde, nicht der Wahrheit.

Wie man von Quellen aus dem Umfeld der Produktion hört, soll der gedrehte Pilotfilm keinen großen Anklang gefunden und schlicht nicht gut gewesen sein. Man wäre zwar dabei gewesen, einiges zu verbessern, doch mit Sicht auf eine ganze Staffel entschied man sich dann dagegen, den Piloten neu zu drehen und mit der Serie nicht fortzufahren.

Auch heißt es, dass die IP, also die Rechte an Buffy, bei Disney liegen und man damit auch nicht woanders hingehen könne. Es bringt also nichts, z.B. auf Netflix zu hoffen, dass sie den Reboot übernehmen könnten. Jedoch heißt es auch, dass die Tür immer noch offen sei und es nach wie vor viel Liebe für die IP gebe.

Was haltet ihr von dem Ganzen? Glaubt ihr, dass Buffy in der einen oder anderen Form noch eine Chance hat?

Quelle: People
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