
Mit Klara und die Sonne wagt sich Regisseur Taika Waititi an die Verfilmung eines der meistgelobten Science-Fiction-Romane der letzten Jahre. Die Vorlage stammt von Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro, der bereits mit Werken wie Never Let Me Go bewiesen hat, wie eindringlich er Zukunftsvisionen mit zutiefst menschlichen Fragen verbinden kann.
Im Mittelpunkt steht Klara, eine sogenannte „Artificial Friend“, die als Begleiterin für Kinder entwickelt wurde. Was zunächst wie klassische Science-Fiction klingt, entwickelt sich im Roman zu einer stillen, emotionalen Geschichte darüber was Menschlichkeit eigentlich ausmacht. Viele Leser beschreiben das Buch bis heute als bewegend und herzzerreißend, entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Verfilmung.
Die ersten Reaktionen auf den Trailer fallen überwiegend positiv aus. Zahlreiche Buchfans zeigen sich erfreut, das Werk endlich auf der Leinwand zu sehen.
Viel Aufmerksamkeit erhält außerdem Jenna Ortega. Viele Zuschauer freuen sich darauf, dass sie ihre schauspielerische Bandbreite stärker ausspielen kann. Auch Amy Adams wird häufig hervorgehoben, während einige Fans hoffen, dass der Film ihr endlich wieder eine große Prestige-Rolle bescheren könnte.
Besonders viel Zuspruch erhält zudem Taika Waititi. Nach zuletzt gemischten Reaktionen auf einige seiner Projekte sehen viele Zuschauer im Trailer eine Rückkehr zu jener Balance aus Humor und Emotionalität, die bereits Filme wie Jojo Rabbit ausgezeichnet hat.
Ganz ohne Kritik bleibt der Trailer allerdings nicht. Mehrere Leser der Vorlage empfinden die gezeigten Szenen als deutlich heiterer und verspielter als den eher ruhigen, nachdenklichen Ton des Romans. Noch bleibt aber offen, ob der Film tatsächlich eine andere Richtung einschlägt.
Die Neugier ist jedenfalls geweckt. Habt ihr die Romanvorlage gelesen oder genügt euch der Film? Der Start von Klara und die Sonne ist am 29.Oktober 2026.
