Star Trek - Picard

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Review "Star Trek - Picard" Staffel 1-Finale: Showdown mit Überraschung & Tragik

Review "Star Trek - Picard" Staffel 1-Finale: Showdown mit Überraschung & Tragik
9 Kommentare - Fr, 27.03.2020 von S. Spichala
Wie ging alles aus im "Star Trek - Picard" Staffel 1-Finale? Natürlich actionreich, aber auch hoch emotional und tragisch und mit einigen Überraschungen!
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Picard" Staffel 1-Finale: Showdown mit Überraschung & Tragik

Die Ausgangslage ist bekanntlich schlecht im Finale von Star Trek - Picard Staffel 1: Soji (Isa Briones) mutiert zur Zerstörerin, die auch Picard (Patrick Stewart) nicht mehr mit Überzeugungskraft aufhalten kann. Mit Narek (Harry Treadaway) kam zudem auch Schwester Rizzo auf Sojis Welt Guleon an, auf wessen Seite er am Ende steht, bleibt daher fraglich. Ihre dagegen ist ziemlich klar, und so kommt es zum Showdown zwischen Rizzo und Seven (Jeri Ryan)!

"Star Trek - Picard" Season 1 Trailer 3 (dt.) - Spoiler

Derweil versuchen Picard und Co. Soji und ihre Androiden-Mitstreiter aufzuhalten, die dabei sind, einen Zugang für die künstliche Allianz via Barke zu öffnen. Picard bietet Soji gar sein Leben an, um sie zum Umdenken zu bewegen, doch vergeblich. Selbst eine Bombe via Narek hält sie nicht auf.

Die romulanischen Schiffe sind samt Commodore Oh inzwischen auch angekommen, um den Planeten komplett zu "sterilisieren", wie sie es nennt. Picard hofft, dass die Verteidigung via Orchideen ihm genug Zeit verschafft, Soji aufzuhalten. Ja, auch wir müssen bei Orchideen im Verteidigungskampf schmunzeln.

Picards bekanntlich schlechte Gesundheit macht ihm ebenfalls zu schaffen, doch als es gerade richtig mies zu werden droht, taucht überraschende Verstärkung auf! In welcher Form verraten wir nicht, ein bischen Überraschung muss ja noch bleiben. Solchermaßen verstärkt versucht Picard jedenfalls erneut, Soji zu überzeugen, auf die nun weniger nötige Hilfe der künstlichen Allianz gegen die Romulaner zu verzichten.

Wie sie sich entscheidet, verraten wir an dieser Stelle nicht, auch nicht, wie alles letztlich ausgeht - doch es wird einerseits sehr tragisch, andererseits aber auch der Weg für die Zukunft und damit Star Trek - Picard Staffel 2 geebnet, soviel sei verraten. Ein sehr emotionales und ja, sehr moralisches Finale, wie die ganze Staffel.

Uns hat Star Trek - Picard gefallen trotz sicher nicht jeder besten Dialogzeile, zumal die Botschaft der Season wie auch am Ende das widerspiegelt, was die gute Seite der Menschheit ausmacht und damit auch die positiv stimmende Utopie der Sternenflotte auch in ihrer kritischen Phase drohenden Untergangs derselben am Leben erhält, die man aus dem Star Trek-Universum kennt und liebt.

Wie hat euch das Finale gefallen und damit die ganze Staffel? Spoiler bitte grau überdecken, die mehr verraten als wir, danke. :-)

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9 Kommentare
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Majestix83 : : Moviejones-Fan
15.04.2020 22:37 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 151 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Ich zitiere mal Battlestar Galactica: "All of this has happened before, and all of this will happen again."

Mit Picard hat das Zitat quasi die "4. Wand" durchbrochen, nur das BSG diese ganze Thematik über vier Staffeln hinweg wesentlich detailierter erzählen konnte. Man hätte soviel aus dem Szenario bei Picard machen können (ich erinnere noch mal die Flüchtlingsstory mit dem Dominion die ich mal als Idee gepostet hatte), aber nein, man hat im Grunde die Motive einer zehn Jahre alten Science Fiction Serie kopiert, und wesentlich oberflächlicher wiedergegeben. Dabei hatte, ich aufgrund von Patrick Stewart und Michael Chabons hintergrund als Schriftsteller, Hoffnung gehabt. Aber ohne die Nostalgie-Szenen wäre Picard zwar immer noch besser als Discovery, aber was Story und Plot angeht, doch nur unteres Mittelmaß, sorry.

Und der Hinweis das alle Star Trek Serien in der Vergangenheit in der ersten Staffel Probleme hatten, sollte 2020 mit komplett neuen Machern im Hintergrund nicht mehr gelten, zumal wir seit Star Trek Enterprise soviele Serien produziert wurden, die ab der erste Staffel fast alles richtig gemacht haben und bestenfalls nur noch in den Details nachjustiert haben.

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Oberlamer : : Moviejones-Fan
03.04.2020 09:59 Uhr
0
Dabei seit: 28.11.12 | Posts: 649 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Mir als alter Trekkie hat die Staffel gut bus sehr gut gefallen. ABER das Ende war so hanebüchen, dass es fast alles davor kaputt gemacht hat. *Achtung Spoiler* -

Data ist jetzt eine Simulation, Picard stirbt dramatisch, dann doch nicht, dann bekommt er einen neuen Körper aus Fleisch und Blut, aber keinen Klon, nö, das wäre wohl zu einfach, sondern er ist jetzt ein Android, sieht aber noch immer aus wie über 90, klar, das wünscht man sich doch. Konsequent wäre gewesen, hätte man ihn sterben lassen. Oder es geht normal weiter... aber das? Keine Ahnung, da haben die Autoren wohl zuviel Synthehol gesoffen.

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neunte-Kunst : : Moviejones-Fan
28.03.2020 08:59 Uhr
1
Dabei seit: 22.07.19 | Posts: 3 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Bei Star Trek habe ich mich nicht komplett durch alles geschaut, was es gibt, aber doch durch einiges. So ist mir das Universum mit Star Trek: TOS, TAS, TNG, DS9, Voyager, Enterprise und Discovery sowie allen 13 Kinofilmen durchaus vertraut. Und darauf aufbauend hat Picard für mich als Zuschauer verdammt vieles richtig gemacht. Die ersten 8 Folgen finde ich gelungen. Charaktere werden eingeführt, es werden Brücken zum Star Trek Universum gebildet und man hat einen tollen Cast. Die Effekte sehen gut aus. Lediglich den letzten beiden Folgen werfe ich eine zu generische Handlung mit einigen losen Enden vor, die für mich jetzt keine Überraschungen aber in Summe immer noch gute Unterhaltung boten. Ich freue mich auf eine 2. Staffel und hoffe, dass dann eine etwas eingeständigere Handlung erzählt wird. Patrick Stewart hat jedenfalls bewiesen, dass er es immer noch drauf hat. In seinen besten Momenten war die Serie für mich spannend und packend erzählt. Gerne mehr davon.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
27.03.2020 23:50 Uhr | Editiert am 27.03.2020 - 23:52 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 330 | Reviews: 2 | Hüte: 22

Komisch.

Ich betrachte mich als relativen Hardcore-Trekkie - ganz klassisch: TNG ist top, DS9 sowieso, Voyager so la la - TOS war für die Zeit ganz ok, ist aber schlecht gealtert und vor allem und über allem: Bleibt mir weg mit JJA und Discovery ist kein Star Trek.

Und doch kann ich Picard nicht schlecht finden. Jetzt nach der letzten Folge der ersten Staffel bin ich tatsächlich froh, dass ich die Serie nicht ausgespart habe. Was der Serie mMn fehlt ist die Liebe zum Detail die in die bisherigen Serien geflossen ist. Vor allem im Bereich der Technik wirkt hier vieles reichlich ahnungslos zusammengedichtet. Was bitte schön war das für ein Käbelchen, weswegen das Schiff nicht mehr lief? Ich bitte euch... auch die Flotte der Föderation sah so unglaubwürdig und lieblos aus wie nie. Warum sollten 30 Jahre später keine Sovereign-Klasse Schiffe mehr im Dienst sein - und warum nur noch ein und er selbe Schiffstyp? Man hat tatsächlich den Eindruck, dass in der gesamten Serie Geld gespart wurde, für Darsteller, für Sets, für Entwürfe - um es dann in diesen unsäglichen Holointerfaces zu verbraten. Ein Zeitgeist den ich nie verstehen werde.

Aber dann fällt mir wieder ein, wie doch jede der guten alten Serien gerade zu Anfang an der Oberfläche eigentlich ziemlicher Murks war. Staffel 1 von TNG, DS9, VOY -> da war überall viel zu meckern. Wer erinnert sich nicht mit Grauen an Kes die Okampa, die Kazon, unzählige Geschichten über den Marquis und natürlich auch lange Episoden über das Familienleben der Crushers? Was mir in Picard vorbehaltlos gefällt sind Seven und Picard selbst. Wer hätte gedacht, dass aus dem Eyecandy, welches die Quoten für Voyager mit hautengen Outfits pushen sollte mal ein derart interessanter Charakter wird. Und Jeri Ryan hat sichtlich Lust das so zu spielen.

Gebt der Serie mehr Budget und vor allem mehr Zeit für gute Drehbücher. Wenn man dann noch glaubhafte Technik hinbekommt bin ich zuversichtlich, dass das etwas werden kann. Und für die Geschichte von Data war das mMn ein würdiger Abschluss.

Nein es ist kein "In the Pale Moonlight", kein "Best of both worlds", kein "Similtude", kein "The way of the warrior" - aber die kamen eben auch alle nicht in Staffel 1.

Vorsichtige aber optimistische 3,5 aus 5 von mir.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
27.03.2020 21:15 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.583 | Reviews: 28 | Hüte: 124

Uatu:

Oh, danke für den Hut, und freut mich, dass du denen auch was abgewinnen kannst ;)

Fun fact: ich habe mich tatsächlich durch die zweite Staffel "STD" gewurstelt, nur weil sich Mike so darüber aufgeregt hat. Als ich deren Rant über diesen Zeitreise-Plot gehört habe musste ich irgendwie...

Was soll ich sagen, habe die letzten beiden Episoden mit einem dicken Lächeln ob des gezeigten Wahnsinns da gesessen :p

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Kal-El : : Moviejones-Fan
27.03.2020 14:14 Uhr | Editiert am 27.03.2020 - 14:17 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 775 | Reviews: 2 | Hüte: 19

Uns hat Star Trek - Picard gefallen trotz sicher nicht jeder besten Dialogzeile, zumal die Botschaft der Season wie auch am Ende das widerspiegelt, was die gute Seite der Menschheit ausmacht und damit auch die positive Utopie der Sternenflotte auch in ihrer kritischen Phase drohenden Untergangs derselben am Leben erhält, die man aus dem Star Trek-Universum kennt und liebt.

Also ... ich weiß nicht welches Trek-Universum ihr meint, liebes MJ. Aber anscheinend ein anderes als ich es kenne. Ich schaue gerade DS9 und eine 3 minütige Unterhaltung zwischen Udo und Quark hat mehr Tiefsinn, mehr Bedeutung, mehr "positive Utopie" (BTW was ist eine positive Utopie? Utopien sind IMMER positiv!) als die komplette Staffel Picard und die beiden Discovery-Staffeln zusammen!

Hab nun auch die letzte Folge gesehen und ich drück das mal so aus:

https://media.giphy.com/media/4jHPK1bDtCZ0c/giphy.gif

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Uatu : : The Watcher
27.03.2020 14:05 Uhr | Editiert am 27.03.2020 - 17:13 Uhr
0
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.352 | Reviews: 1 | Hüte: 125

@MB80:

Bin ebenfalls großer RLM-Fan (seit du die hier so promotet hattest, so thx btw wink) und auch meistens einer Meinung mit ihnen. Freu mich auch immer sehr auf Mike´s Rant´s.

Die Story ist haarsträubender, religiöser Schwachsinn.
Spielt ja auch im Kurtzman-Universumyell.

Und so viele Weiber...drop

Ich sollte wohl lieber erstmal die Schnauze halten und mich mit ner Folge TNG ablenken.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
27.03.2020 13:00 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.583 | Reviews: 28 | Hüte: 124

Uatu:

Ich habe nach Episode 4 aufgehört und schau mir seitdem nur noch die Reviews von Red Letter Media an... Mike und Rich sind auch ganz große Fans von Herrn Kurtzman und seinen Talenten ;p

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Uatu : : The Watcher
27.03.2020 12:36 Uhr
0
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.352 | Reviews: 1 | Hüte: 125

Gerade gesehen,

oh boy.

via GIPHY

Kurtzman´s Kopf ist lange überfällig.

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