17
17.01.2026
September 5
Nach "Heldin" musste ich mir direkt den nächsten Leonie Benesch Film anschauen und da ich nebenbei damit beschäftigt bin Filme vom letzten Jahr nachzuholen, war September 5 - The Day Terror Went Live (nebenbei, durch den Reim bei dem Thema irgendwie ein cheesy Untertitel, aber gleichzeitig auch total passend und eingängig) die naheliegendste Wahl. Der Film hat mir gut gefallen. Er hat einen schönen Spannungsbogen und schafft es sein limitiertes Setting gut auszuspielen. Der 70er Jahre Look wurde, dafür dass der Film fast ausschließlich in wenigen Räumen ohne wohnliches Interieur spielt, hervorragend getroffen und mit nur einner einzigen taghellen Außenaufnahme, die sehr gelungen ist, hat man es trotzdem geschafft einen authentischen Look zu kreiren. Allgemein haben mir die Kameraarbeit und der Musikeinsatz sehr gefallen. Ich hatte tatsächlich nahezu keine Kenntnisse über das Attentat, außer dass ich grob wusste, dass es mit dem Israel-Palästinenser-Konflikt zu tun hat (“München“ habe ich noch nicht gesehen und anscheinend eine Allgemeinbildungslücke). Deshalb konnte mich die gesamte Inszenierung wirklich sehr in ihren Bann ziehen, weil ich nicht mal mehr wusste, wie das ganze eigentlich ausgegangen ist. Diesbezüglich hat mich auch das...“erste“ Ende, auf eine falsche Fährte gelockt und in Summe hat der Film mich dann emotional doch sehr gekriegt. In meinen Augen haben sie die Dynamik die zu der Zeit in so einer Nachrichtenredaktion geherrscht haben muss, überzeugend rüber gebracht und es war spannend mal einen Einblick in die technischen Herausforderungen dieser Zeit, noch dazu bei so einem Großereignis zu bekommen. Zum Schluss natürlich noch ein Wort zu Leonie Benesch. Sie spielt hier zwar nur eine Nebenrolle, allerdings eine bedeutende und sie schafft es auch ihrer Rolle eine solche Präsenz zu verleihen, dass sie durch ihr Schauspiel zwischendurch immer wieder Akzente setzen kann. Vielleicht ist das nur eine persönliche Wahrnehmung, aber ähnlich wie ihre Rolle als einzige Deutsche im Team, die mit ihrer Übersetzungsfähigkeit führ ihr Team Gold wert ist und dadurch immer wieder vom Film besonders in den Fokus gerückt wird, hatte ich auch wiederkehrend das Gefühl als wenn Benesch hier von Fehlbaum im ansonsten international namhaften Cast auch gezielt mit starken Momenten in den Fokus gerückt wird („Everyone`s SHUT UP Please, Shut Up“)und ich dadurch so ein bisschen diesen Stolz empfand, den man immer irgendwie hat, wenn unsere deutschen Filmschaffenden international von sich reden machen (“Jaja, Kamera auf sie...jetzt passt mal auf was sie kann und zu sagen hat^^). Insgesamt eine solide Leistung. PS: Apropos Stolz, ich habe bisher immer angenommen, dass Tim Fehlbaum ein deutscher Regisseur ist und auch wenn ich seine beiden vorherigen Filme “Hell“ und “Tides“ noch nicht gesehen habe, war ich auch hier aufgrund der Reviews und gesehenen Trailer immer froh, dass solche hochwertigen und ambitionierten Genre-Werke auch mal wieder aus Deutschland kommen...tja...Schweizer...was soll man sagen... (Habe die beiden Filme jetzt trotzdem wieder auf dem Zettel^^) Hoher Unterhaltungwert! Mittlerer Wiederschauwert!
Nach "Heldin" musste ich mir direkt den nächsten Leonie Benesch Film anschauen und da ich nebenbei damit beschäftigt bin Filme vom letzten Jahr nachzuholen, war September 5 - The Day Terror Went Live (nebenbei, durch den Reim bei dem Thema irgendwie ein cheesy Untertitel, aber gleichzeitig auch total passend und eingängig) die naheliegendste Wahl. Der Film hat mir gut gefallen. Er hat einen schönen Spannungsbogen und schafft es sein limitiertes Setting gut auszuspielen. Der 70er Jahre Look wurde, dafür dass der Film fast ausschließlich in wenigen Räumen ohne wohnliches Interieur spielt, hervorragend getroffen und mit nur einner einzigen taghellen Außenaufnahme, die sehr gelungen ist, hat man es trotzdem geschafft einen authentischen Look zu kreiren. Allgemein haben mir die Kameraarbeit und der Musikeinsatz sehr gefallen. Ich hatte tatsächlich nahezu keine Kenntnisse über das Attentat, außer dass ich grob wusste, dass es mit dem Israel-Palästinenser-Konflikt zu tun hat (“München“ habe ich noch nicht gesehen und anscheinend eine Allgemeinbildungslücke). Deshalb konnte mich die gesamte Inszenierung wirklich sehr in ihren Bann ziehen, weil ich nicht mal mehr wusste, wie das ganze eigentlich ausgegangen ist. Diesbezüglich hat mich auch das...“erste“ Ende, auf eine falsche Fährte gelockt und in Summe hat der Film mich dann emotional doch sehr gekriegt. In meinen Augen haben sie die Dynamik die zu der Zeit in so einer Nachrichtenredaktion geherrscht haben muss, überzeugend rüber gebracht und es war spannend mal einen Einblick in die technischen Herausforderungen dieser Zeit, noch dazu bei so einem Großereignis zu bekommen. Zum Schluss natürlich noch ein Wort zu Leonie Benesch. Sie spielt hier zwar nur eine Nebenrolle, allerdings eine bedeutende und sie schafft es auch ihrer Rolle eine solche Präsenz zu verleihen, dass sie durch ihr Schauspiel zwischendurch immer wieder Akzente setzen kann. Vielleicht ist das nur eine persönliche Wahrnehmung, aber ähnlich wie ihre Rolle als einzige Deutsche im Team, die mit ihrer Übersetzungsfähigkeit führ ihr Team Gold wert ist und dadurch immer wieder vom Film besonders in den Fokus gerückt wird, hatte ich auch wiederkehrend das Gefühl als wenn Benesch hier von Fehlbaum im ansonsten international namhaften Cast auch gezielt mit starken Momenten in den Fokus gerückt wird („Everyone`s SHUT UP Please, Shut Up“)und ich dadurch so ein bisschen diesen Stolz empfand, den man immer irgendwie hat, wenn unsere deutschen Filmschaffenden international von sich reden machen (“Jaja, Kamera auf sie...jetzt passt mal auf was sie kann und zu sagen hat^^). Insgesamt eine solide Leistung. PS: Apropos Stolz, ich habe bisher immer angenommen, dass Tim Fehlbaum ein deutscher Regisseur ist und auch wenn ich seine beiden vorherigen Filme “Hell“ und “Tides“ noch nicht gesehen habe, war ich auch hier aufgrund der Reviews und gesehenen Trailer immer froh, dass solche hochwertigen und ambitionierten Genre-Werke auch mal wieder aus Deutschland kommen...tja...Schweizer...was soll man sagen... (Habe die beiden Filme jetzt trotzdem wieder auf dem Zettel^^) Hoher Unterhaltungwert! Mittlerer Wiederschauwert!
15
15.01.2026
ES - Welcome to Derry
Die erste Staffel hat mir im Gesamten schon recht gut gefallen. Sie ist hervorragend inszeniert, handwerklich einfach gut gemacht, die ganzen Effekte können sich ebenfalls sehen lassen und es gab auch einige "creepy" Momente. Bill Skarsgard spielt Pennywise mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft und kann in meinen Augen sogar den brillianten Tim Curry das Wasser reichen. Auch die anderen Darsteller haben mir größtenteils sehr gut gefallen, gerade die Kinderdarsteller sind super gecastet. Das größte "Problem" der ersten Staffel ist für mich aber, dass sie gerade zu Beginn einiges an Leerlauf gehabt hat. Der ganze Inhalt hätte auch gut in 4 Stunden erzählt werden können, also in der Hälfte der hier gegebenen Zeit. Ich will gar nicht sagen, dass ich mich zwischendurch gelangweilt habe, aber richtig gebannt war ich oftmals dann auch nicht. Trotzdem würde ich eine zweite Staffel definitiv begrüßen, da auch für mich das Positive Übergewicht hat und ich die Figur von Pennywise auch einfach faszinierend finde.
Die erste Staffel hat mir im Gesamten schon recht gut gefallen. Sie ist hervorragend inszeniert, handwerklich einfach gut gemacht, die ganzen Effekte können sich ebenfalls sehen lassen und es gab auch einige "creepy" Momente. Bill Skarsgard spielt Pennywise mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft und kann in meinen Augen sogar den brillianten Tim Curry das Wasser reichen. Auch die anderen Darsteller haben mir größtenteils sehr gut gefallen, gerade die Kinderdarsteller sind super gecastet. Das größte "Problem" der ersten Staffel ist für mich aber, dass sie gerade zu Beginn einiges an Leerlauf gehabt hat. Der ganze Inhalt hätte auch gut in 4 Stunden erzählt werden können, also in der Hälfte der hier gegebenen Zeit. Ich will gar nicht sagen, dass ich mich zwischendurch gelangweilt habe, aber richtig gebannt war ich oftmals dann auch nicht. Trotzdem würde ich eine zweite Staffel definitiv begrüßen, da auch für mich das Positive Übergewicht hat und ich die Figur von Pennywise auch einfach faszinierend finde.
15
15.01.2026
Poker Face
Die ersten beiden Folgen sind noch ganz okay. Danach baut die Serie im Stil von Colombo (abgeschlossene Folge, Mörder ist bekannt und hat einen guten Plan, seine Tat zu vertuschen) deutlich ab. Alles sehr an den Haaren herbei gezogen und die Hauptdarstellerin Natasha Lyonne, bzw. ihre Rolle nervt auf die Dauer.
Die ersten beiden Folgen sind noch ganz okay. Danach baut die Serie im Stil von Colombo (abgeschlossene Folge, Mörder ist bekannt und hat einen guten Plan, seine Tat zu vertuschen) deutlich ab. Alles sehr an den Haaren herbei gezogen und die Hauptdarstellerin Natasha Lyonne, bzw. ihre Rolle nervt auf die Dauer.
15
15.01.2026
S.H.I.T. - Die Highschool GmbH
Witziger und erstaunlich kritischer College-Film (nicht Highschool) mit prominenter Besetzung. Zum Ende hin fehlt es dem Film an zündenden Ideen und Konsequenz. Aber insgesamt echt spaßig.
Witziger und erstaunlich kritischer College-Film (nicht Highschool) mit prominenter Besetzung. Zum Ende hin fehlt es dem Film an zündenden Ideen und Konsequenz. Aber insgesamt echt spaßig.
15
15.01.2026
Casablanca
Kult-Romanze mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, die mit ihren gefühlvollen Szenen glänzt und mit ihrem Charme sehr gut gealtert ist.
Kult-Romanze mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, die mit ihren gefühlvollen Szenen glänzt und mit ihrem Charme sehr gut gealtert ist.
14
14.01.2026
Silo
Staffel 1 und 2
Staffel 1 und 2
14
14.01.2026
Dr. Stone
Staffeln 1+2, kurzweiliger Anime mit kreativen Ideen, symphatischen Charakteren und einer Prise Humor.
Staffeln 1+2, kurzweiliger Anime mit kreativen Ideen, symphatischen Charakteren und einer Prise Humor.
Nicht so gut wie Teil 1 aber ganz okay.