Nocturnal Animals (2016)

Ein Film von Tom Ford mit Amy Adams und Jake Gyllenhaal

Nocturnal AnimalsBewertung
Kinostart: 22. Dezember 2016117 Min.2DAltersfreigabe - FSK ab 16Drama, Thriller
Dein Avatar
Will ich sehen!
Will ich nicht sehenWill ich sehen
Film bewerten

Nocturnal Animals Inhalt

En geschiedenes Pärchen erfährt dunkle Wahrheiten über einander und sich selbst. Ihre gemeinsame Vergangenheit holt sie ein, als er ihr ein Manuskript seines neuesten Romans schickt - ein brutaler Thriller, den sie als verhüllte Drohung und symbolische Rachegeschichte interpretiert.


Der Trailer zum Film

Der Videoplayer(12441) wird gestartet

Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"Filmgalerie zu "Nocturnal Animals"

Nocturnal Animals Kritik

Susan ist unglücklich. Obwohl sie eine Galerie besitzt, in zweiter Ehe mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet ist und gesellschaftlichen Umgang in angemessenen Kreisen pflegt, fehlt ihr etwas. Doch Susan weiß nicht, was. Bis sie Post von ihrem ersten Mann Edward erhält. Edward ist Schriftsteller, ohne viel Ehrgeiz oder Antrieb. Nicht nur deswegen hat Susan ihn damals verlassen. Doch nun liegt da Edwards neues Werk vor ihr. Es heißt "Nocturnal Animals" und zieht Susan sofort in seinen Bann. So steigt sie ein in die Geschichte von Tony, seiner Frau Laura und ihrer Tochter, die mit dem Auto in den Urlaub fahren. In der Nacht treffen sie auf einer verlassenen Straße auf eine Gang. Was dann passiert, verändert ihr Leben für immer. Und, wie Susan beim Lesen merkt, auch das ihre Stück für Stück.

Die ganze Kritik lesen
810

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Nocturnal Animals" und wer spielt mit?
Drehbuch
Box Office
23,29 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".

Horizont erweitern

Die besten Alien-Filme mit Kontakt zur Erde!Zeit für Rache - Die besten Rachefilme aller ZeitenNachgetreten: Hollywood-Stars, die ihre eigenen Filme hassen - Teil 2

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

5 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 21.01.2017 | 23:10 Uhr21.01.2017 | Kontakt
Jonesi

@eli4s

Ich finde, man kann die beiden Handungsstränge gar nicht isoliert voneinander betrachten. Zum Einen lässt dies Tom Fords Bildsprache überhaupt nicht zu und zum Anderen würde die reale Ebene ohne die Buchebene nicht wirklich funktionieren. Edward rächt sich ja auf zwei verschiedene Weisen an Susan. Mit dem Buch rächt er sich metaphorisch an ihr. Susan hat ihm seine Frau (also sie selbst per Scheidung) und seine Tochter (Abtreibung) weggenommen, im Buch dargestellt durch Aaron Taylor-Johnson. Edward vollbringt im Buch nun das, was er in der Realität nicht kann: er tötet den Entführer. In der Realität wird Susan emotional aufgewühlt, verabredet sich mit Edward und hier folgt dann sein zweiter, realer Racheakt: Er lässt sie sitzen. Im Vergleich zum Buch zwar harmloser, aber bedeutend schmerzhafter.
Mein Wunschtraum über den seperaten Texas-Film bleibt eben nur ein Wunschtraum.

Dass ich so lange wach bin, liegt oft daran, dass ich einen Kommentar zum Film mit den Gedanken "Das dauert ja nicht so lange" und "Du schreibt nur kurz was dazu" anfange und der Kommentar dann immer länger wird, ich diesen unbedingt zu Ende schreiben möchte und die Zeit deswegen schnell verfliegt^^ Und momentan schaue ich viele Filme, da ich für die Topliste 2016 noch Einiges nachholen wollte. Bald stehen allerdings wieder Klausuren an, da muss ich mich selbst dann etwas zügeln.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 21.01.2017 | 12:48 Uhr21.01.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp5001

schade, dass er dich in der Gesamt nicht so überzeugen konnte - wo ich eigentlich finde, dass er es genau da tut.

Ich fand zwar beide Handlungsstränge super - natürlich ist der "fiktionale", der auffälligere, weil mehr "Action" und Spannung. Dass der andere natürlich viel ruhiger und anders erzählt ist macht ihn finde ich nicht schlechter. Aber ich finde, man sollte die beide Stränge auch nicht isoliert von einander betrachten - auch wenn sie durchaus so funktionieren würden (da sehe ich auch die Gefahr und finde es auch nachvollziehbar, dass du dann so empfindest).
Aber richtig stark empfinde ich ja erst, wie der Film alle Handlungen zusammenfügt. Quasi zu einem dritten. Und hier stimmt dann finde ich einfach alles. Erst in der Kombination aller Elemente wird die Geschichte ja dann wirklich rund und "lebendig". Einzeln gegeneinander stellen führt finde ich zu nicht so viel.

PS: du bist oft ganz schön lang wach

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 21.01.2017 | 03:44 Uhr21.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2017 04:40 Uhr editiert.

Ich habe eine Schwäche für Bücher bzw. Filme, die vom Lesen oder Geschichten Erzählen handeln und so hatte "Nocturnal Animals" mich eigentlich schon in der Tasche, als Susan (Amy Adams) das Buch "Nocturnal Animals" zum ersten Mal aufschlug und Tom Ford die Buchhandlung filmisch visualisierte. Dieser Wechsel zwischen der Buchhandlung über den Familienvater Tony (Jake Gyllenhaal) und dem schockierten, emotional ergriffenen Blicks Susans gelingt so gut, dass ich mir diesen Filmabschnitt stundenlang ansehen könnte. Die Faszination des Lesens eines spannenden und bewegenden Buches bringt Ford in Perfektion auf die Leinwand.

In seiner Gesamtheit konnte mich "Nocturnal Animals" allerdings nicht so stark begeistern, speziell erinnerte mich der Erzählfluss an G.R.R. Martins "A Dance with Dragons": eine Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, von denen manche mehr und manche weniger spannend ausfallen. Erstere möchte man unbedingt weiterlesen, weswegen man sich zunächst ein bisschen durch die letzteren quälen muss. Der Spannungsbogen in "Nocturnal Animals" wurde für mich durch die Buchhandlung hochgehalten, während mich die nicht-fiktionale Handlung weniger interessierte und in der zweiten Hälfte des Films sogar etwas langweilte. Letztendlich fühlt sich das Buch realer und lebendiger an als die eigentlich reale Geschichte, ein ärgerliches Paradoxon.

Aufgrund der Endszene saß ich, während der Abspann lief, dennoch schwer beeindruckt und fassungslos im Kinosessel. Der Vorhang fällt, die Erkenntnis spricht, dieses böse Ende muss man erst einmal verdauen. Weil ich niemanden spoilern möchte, schreibe ich hier nicht mehr dazu. "Nocturnal Animals" ist zwar kein perfekter, dafür aber ein äußerst clever geschriebener Film, das Anschauen lohnt sich in jedem Fall!

Schauspielerisch übertrifft Amy Adams ihre Leistung aus "Arrival", Jake Gyllenhaal und Michael Shannon treten so klasse wie zuletzt immer auf und Aaron Tylor-Johnson sowie Isla Fisher dürften hier wohl die besten Leistungen ihrer bisherigen Karrieren abgeliefert haben. Die deutsche Synchronisation ist übrigens sehr zu empfehlen! Des Weiteren trägt Abel Korzeniowskis Soundtrack enorm zur Atmosphärenbildung bei, gekonnt passt er sich den stilistisch verschiedenen Filmpassagen an und entwickelt überraschend oft einen ausgeprägtes James-Bond-Flair. Ob Barbara Broccoli etwas damit zu tun hat, die im Abspann unter "Special Thanks" aufgeführt wird?^^

Meine Bewertung
Bewertung von luhp92

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MovieHunter87
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.12.2016 | 13:06 Uhr23.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Nocturnal Animals" Kritik

Meine Bewertung
Bewertung von MovieHunter87
eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 04.12.2016 | 23:10 Uhr04.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 04.12.2016 23:21 Uhr editiert.

Überraschungen sind doch immer das beste. Und das ist für mich die zweite große Überraschung dieses Jahr. Gerade aus einem Preview Screening gekommen und hell auf begeistert. Vielleicht der "rundeste" Film, den ich im ganzen Jahr gesehen habe.

Erzählt im Grunde zwei Geschichten, die wunderbar ineinander fließen. So intensiv inszeniert und gespielt, wie nichts anderes in jüngster Zeit. Die besten Performances des Jahres vor allem von Jake Gyllenhall und Michael Shannon. Aber auch Amy Adams, deren tiefe Traurigkeit in jedem Blick spürbar ist.
Ich hab den im O-Ton gesehen und muss sagen, wenn die Möglichkeit besteht, schaut den O-Ton. Gerade Shannon hat so eine markante Stimme und die dramatischen Szenen sind wirklich unglaublich glaubhaft und intensiv gespielt und gesprochen. Ein paar Szenen waren echt nervenzerreißend! Oh, visuell unglaublich spezifisch und wunderschön!

Vielleicht hat der Film bis dato meinen Topfilm des Jahres abgelöst!

Immer ein tolles Gefühl, etwas tolles gesehen zu haben smile!
Dringende Empfehlung!