Ein Tolpatsch kommt selten allein (1981)

Ein Film von Francis Veber mit Pierre Richard und Gérard Depardieu (Original: La chèvre)

Ein Tolpatsch kommt selten alleinBewertung
Kinostart: 19. März 198295 Min.2DAbenteuer, Komödie, Krimi
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Ein Tolpatsch kommt selten alleinBewertung

Ein Tolpatsch kommt selten allein Inhalt

Der trottelige François erhält den Auftrag, die Tochter seines Chefs in Mexiko aufzuspüren. Doch schnell stellt sich heraus, dass auch Marie ein ebensolcher Pechvogel ist wie François...

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HitmanXXL
Moviejones-Fan
23.08.2016 | 23:42 Uhr23.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Hierbei handelt es sich um einen echten Klassiker der französischen Komödien.

Der Humor ist etwas anders gelagert als bei Louis de Funes aber Pierre Richard erheitert uns mit vielen kleinen Slapstick einlagen.

Ich weiß nicht warum, aber mir gefiel der Humor der alten Filme, auch aus völlig anderen Dekaden besser als heute. Heute bekomme ich oft einen dummen Witz nach dem anderen Serviert und das Niveau sinkt von Minute zu Minute. Dieses Gefühl bekam ich bei Ein Tolpatsch kommt selten allein nicht. Auf einem gleichbleibenden Niveau werden uns Witze und lustige Szenen serviert ohne dabei Dumm zu werden.

Besonders gelungen fand und finde ich bis heute die musikalische Untermalung von Vladimir Cosma der schon in vielen anderen Filmen bewiesen hat, welches Genie in ihm steckte. Musik für Komödien zu schreiben halte ich für das schwierigste überhaupt. Ich glaube in anderen Genres ist es leichter da immer die gleichen musikalischen Elemente verwendet werden.

Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, Pierrre Richard verwendet humoristische Einlagen bei denen sich jeder wieder erkennen kann. Unvergessen für mich, er dreht sich nach einer schönen Frau um und landet kopfüber in einer Baustelle. Wer von uns hat sich noch nie nach einer schönen Frau umgedreht? Dieses Beispiel ist bezeichnend für den Film. Es wurden keine übertriebenen "Dinge" gewählt um den Zuschauer zu erheitern. Daher idendifiziert man sich schnell mit dem Protagonisten und hat sogar Mitleid mit ihm.

Am Ende wird dieser Tollpatsch natürlich der Held des Tages und der Zuschauer wird mit einem guten Gefühl wieder entlassen.

Ebenfalls Klasse sein kongenialer Filmpartner Gérard Depardieu der krampfhaft versucht, Ernst in das Abenteuer zu bringen und dabei immer wieder auf die Nase fällt.

Zum Abschluss eine Frage die ich mir schon lange stelle...

Würden solche Filme heute noch funktionieren? Oder geht es nur noch mit dem überdrehten Humor aus Hollywood? Ich glaube, wenn man diesen Streifen genau so in die Kinos bringt, würde es nicht mehr funktionieren.Das liegt nicht daran das der Humor schlecht ist. Der Humor hat sich verändert und letztlich lacht meine Generation über den Film, weil man damit groß wurde.

Schade eigentlich, aber man kann das Rad der Zeit nicht aufhalten.

Trotzdem, der Streifen reiht sich für mich in die typischen französischen Komödien Klassiker der 70s und 80s ein.