Mein Filmtagebuch...
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The Artist (2011)

Ein Film von Michel Hazanavicius mit Beth Grant und James Cromwell

Meine Wertung
Ø MJ-User (8)
Mein Filmtagebuch

The Artist Inhalt

George Valentin ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller. Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahrhaben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar!

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Artist und wer spielt mit?

OV-Titel
The Artist
Format
2D
Box Office
133,43 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
Spannende Filme
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70 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2019 15:30 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@Silencio
Nicht alles, was auf Netflix läuft, schaue ich mir auch an^^
Ich habe mal nachgeschaut, "Biuitiful" läuft nicht auf Netflix.

@MobyDick
"Biutiful" gilt ja als Iñárritus schwächster Film, dementsprechend halte ich es für durchaus möglich, dass der seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
01.03.2019 15:14 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ Silencio:

Hab ich auch irgendwo gelesen, dass man den voller Inbrunst hassen muss. Tu ich aber, basierend auf den zwei Filmen die ich bisher von ihm gesehen habe (Revenant und Birdman), einfach mal nicht. Keine Ahnung wie der Privat so ist (Cruise ist dem Vernehmen nach ein hochrangiger Scientology-Funktionär - trotzdem bringt der immer seine 110-130% Einsatz in seinen Projekten, sodass ich ihn nicht hassen kann), aber von seiner Arbeit ausgehend verdient der sich den Narzissmus offenbar hart mit guter Arbeit wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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MobyDick : : Moviejones-Fan
01.03.2019 15:10 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.624 | Reviews: 116 | Hüte: 398

luhp:

Ohne Amorres Perros kannst du eigentlich nicht über Inarritu philosophieren wink

Biutiful - hmm, wäre interessant was du zu sagen hast, ich seh den mittelprächtigen Film, dem leider nicht gelingt, die ganz große Tragödie zu werden. (So ähnlich wie Der Tod des Iwan Iljitsch von Tolstoi) - viel tamtam und wenig erhellendes

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
01.03.2019 15:02 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.798 | Reviews: 47 | Hüte: 195

luhp:

"Biutiful" ist doch bei Netflix, wenn ich mich da nicht ganz irre. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2019 14:57 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@Silencio

Selbstverliebtkeit könnte ich ihm jetzt nicht absprechen, dennoch halte ich ihn für einen hervorragenden Regisseur, bei dem ich froh über jeden neuen Film wäre. Idealerweise wieder in Zusammenarbeit mit Kameramann Emmanuel Lubezki.

Mir fehlen aber noch "Amores perros" und "Biutiful".

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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Silencio : : Moviejones-Fan
01.03.2019 14:40 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.798 | Reviews: 47 | Hüte: 195

luhp und ZSSnake:

Dabei hat man den Inarritu aber doch mit der Intensität von 1000 Sonnen zu hassen. So ein selbstverliebter Dude...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2019 14:34 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@ZSSnake

"Und da es in Jacksons King Kong sogar ne Szene gibt in der man im Hintergrund ne Kiste mit der Aufschrift "Sumatran Rat-Monkey" gibt, eben dem Wesen weswegen die Leute am Beginn von Braindead auf Skull Island sind, gibt es sogar die Theorie, dass beide im gleichen "Universum" spielen."

Ja, das finde ich als Jackson-Fan gerade ebenfalls ziemlich cool und daran erkennt man auch, dass Peter Jackson Fan von "King Kong" ist und das Remake ein Leidenschaftsprojekt für ihn war. Zudem erinnert mich das an Quentin Tarantino, der in seinen Filmen ja ebenfalls solche Film-übergreifende Easter Eggs einbaut, oder an Christopher Nolan, dessen Batman-Emblem in "Following" man quasi als Foreshadowing für seine Batman-Filme ansehen kann.

"Birdman ist halt der Film der psychologisch gesehen mehr interessante Orte besucht"

Ich bin mal gespannt, was Iñárritus nächster Film sein wird. Seit "The Revenant" (2015) kam von ihm abseits zweier Kurzfilme ja leider nichts mehr.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
01.03.2019 12:35 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.624 | Reviews: 116 | Hüte: 398

So, habe mein Pamphlet zu King Kong in Form einer Kritik zu "Papier" gebracht, übers Ziel hibaus schießend oder nicht wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
01.03.2019 12:15 Uhr | Editiert am 01.03.2019 - 14:39 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ luhp:

Da gibt es auch eine Skull Island? Cool! "Braindead" müsste ich ohnehin endlich mal sehen und das ist nun ein weiterer Grund^^

Jep, der Film startet auf Skull Island. Und da es in Jacksons King Kong sogar ne Szene gibt in der man im Hintergrund ne Kiste mit der Aufschrift "Sumatran Rat-Monkey" sieht, eben dem Wesen weswegen die Leute am Beginn von Braindead auf Skull Island sind, gibt es sogar die Theorie, dass beide im gleichen "Universum" spielen. Was irgendwie sehr cool ist, wenn man Jackson mag ^^

Zum Artist vs. Birdman - als Film für sich sind die halt zu unterschiedlich, um sie direkt zu vergleichen, aber vom Gefühl her würde ich auch sagen, dass mir inhaltlich und künstlerisch Birdman auch besser gefiel. Beide sind Filme die ich gern sehe, aber Birdman ist halt der Film der psychologisch gesehen mehr interessante Orte besucht.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2019 11:53 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@ZSSnake

"Ich bevorzuge keine der beiden Herangehensweisen, sehe aber hier die direkte und indirekte Kritik am "System" bzw. "Business" Kino als recht gleichwertig an, da beide letztlich aufs Gleiche hinauskommen, nur mithilfe verschiedener Stilmittel."

Da hast du Recht.
Ich für meinen Teil finde wie gesagt, dass "Birdman" das besser umsetzt als "The Artist", aber da sind wir dann wieder bei der berühmten Geschmackssache. Und im Prinzip ist da dann auch der Punkt erreicht, an dem wir ebenfalls beginnen, uns im Kreis zu drehen^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.03.2019 11:47 Uhr | Editiert am 01.03.2019 - 11:49 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@Musashi

"Ich hab lediglich gesagt, was diese Analysen meiner Meinung nach beeinflusst."

Political Correctness und Hidden Agendas (Gender Studies, Black Lives Matter, #OscarsSoWhite, #MeToo) sind in der heutigen Form aber eben neuartig und ein Phänomen der 2010er Jahre. Rassische Allegorien bei "Der Herr der Ringe" und "King Kong" sind allerdings ein alter Hut, im Fall von "King Kong" kam das schon damals in den 30er Jahren auf.

@ZSSnake

"Ich empfand das zunehmende im Kreis drehen bzw. um den expliziten und impliziten Rassismus in King Kong und generell bei Jackson halt irgendwann als etwas an den Haaren herbeigezogen."

Das würde ich dir sogar zustimmen. Ich selbst hatte in der Diskussion ja ebenfalls geschrieben, dass in "King Kong" oder bei Jackson allgemein jetzt keinen Rassimus erkenne. Beziehungsweise finde ich, dass so eine Kritik bei Werken rundum Tolkien ohnehin in die falsche Richtung geht. Ist das gleiche wie bei G.R.R. Martin und "Game of Thrones", die immer auf eine Soap reduziert werden.

"Ist halt im Grunde das Gleiche wie bei Snyders faschistoider Bildsprache - mag so erkennbar sein, wenn man darauf achtet, aber ich bezweifle, dass allzu viele Leute die Filme so wahrgenommen oder "gelesen" haben."

Es geht da ja weniger darum, wie der Großteil der Zuschauer das wahrnimmt, sondern um das Welt- und Menschenbild, welches vermittelt wird. Und da sind zumindest "300" und "Die Legende der Wächter" ziemlich fragwürdig. Ob man das jetzt bewusst wahrnimmt (wenn man ein solches Bild unbewusst übernimmt, wird es dagegen schon wieder kritisch) oder es bewusst ignorieren kann, weil einem als Zuschauer andere Aspekte wichtiger sind, ist eine andere Frage. Und ist natürlich ebenso legitim. So ein Ignorieren fällt Manchen hier im Forum aber eben leichter als anderen. Wenn man einen Film aber analysiert, dann sollte man sowas auch schon zur Sprache bringen.

"erinnert sich wer an das Opening von Braindead auf Skull Island?"

Da gibt es auch eine Skull Island? Cool! "Braindead" müsste ich ohnehin endlich mal sehen und das ist nun ein weiterer Grund^^

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Musashi : : Moviejones-Fan
01.03.2019 08:03 Uhr
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Dabei seit: 27.01.14 | Posts: 839 | Reviews: 0 | Hüte: 29

@Luhp

Beziehungsweise erst, nachdem Musashi mit der Oscar-Diskussion hineingrätschte.

Was heisst denn hier reingrätschen und übers Ziel hinaus geschoßen? Ich hab lediglich gesagt, was diese Analysen meiner Meinung nach beeinflusst.

Das Höchste was eine Frau im Leben erreichen kann ist eine gute Hausfrau und Mutter zu sein

Chen Zhili, former President of the All-China Women’s Federation

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
28.02.2019 19:19 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ luhp:

Also sind wir uns ja doch in vielerlei hinsicht einig. Wobei ich sagen muss:

"Eine Kritik am aktuellen Blockbuster-Kino findet sich in "The Artist" aber nur indirekt, in "Birdman" dagegen direkt."

Ob ich es nun besser oder schlechter finde, dass jemand mir lieber eine Allegorie baut anstatt mir direkt ins Gesicht zu sagen, wo das Problem seiner Meinung nach liegt, ist ja dann wieder sehr subjektiv. Ich bevorzuge keine der beiden Herangehensweisen, sehe aber hier die direkte und indirekte Kritik am "System" bzw. "Business" Kino als recht gleichwertig an, da beide letztlich aufs Gleiche hinauskommen, nur mithilfe verschiedener Stilmittel.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.02.2019 19:07 Uhr | Editiert am 28.02.2019 - 19:15 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.255 | Reviews: 148 | Hüte: 471

@ZSSnake

"Und grade bei La La Land würde ich sogar absolut zustimmen, weil der Film zwar sehr "zuckerwattig" startet, sich dann aber doch mit zunehmender Laufzeit mehr und mehr von diesem klebrig-süßen Ton verabschiedet und sich bewusst gegen das klassische Happy End entscheidet, ja es sogar explizit als das entlarvt, was es eben ist - eine schöne Phantasie, die eben in der Realität oft genug keinen Platz hat."

Ganz genau. Zu Beginn hatte ich gerade wegen dieses Zuckerwattigen meine Probleme mit dem Film, das legte sich dann aber irgendwann. Wenn mich "La La Land" als Musical vollkommen gehookt hätte (mir hat z.B. "The Greatest Showman" jetzt rein als Musicalfilm wesentlich besser gefallen), würde ich den sogar mit 10/10 bewerten, so rangiert es dann zwischen immer noch sehr guten 7-8/10 Punkten.


Zu "Birdman":

"doch n Stück von The Artist weg in meinen Augen."

Klar, das sind vollkommen unterschiedliche Filme. Eine Kritik am aktuellen Blockbuster-Kino findet sich in "The Artist" aber nur indirekt, in "Birdman" dagegen direkt. Auch abseits der Parallelen zwischen Michael Keaton, Edward Norton und ihren jeweiligen Rollen bzw- Filmkarrieren.

Es geht auch darum, dass Riggan Thompson mit seinem ambitionierten bzw. anspruchsvollen Bühnenstück und als Schauspieler keinen Erfolg hat, weil die Unterhaltungskultur mittlerweile von Blockbustern der Marke Disney, Marvel und Transformers dominiert wird. Da gibt es z.B. diese eine Szene, in der Typen in entsprechenden Kostümen (ich erinnere mich an Spider-Man und einen Transformer, Edit: Bumblebee) auf dem Broadway zu sehen sind, während sich Thompson in Unterhose zum Gespött der Leute macht. Irgendwann im Film wird das Blockbusterkino auch als "kultureller Völkermord" bezeichnet^^

"eher als kritisches Statement zum Thema des "Stars, der auf seiner einen großen Rolle festgenagelt wird und nie mehr diese Höhen erreicht" gesehen"

Das kommt natürlich auch noch hinzu, da hast du Recht.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
28.02.2019 19:02 Uhr | Editiert am 28.02.2019 - 19:09 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ luhp:

"Aber genau das ist doch das, was Silencio, MobyDick und ich (MB80 müsste man hier auch noch hinzunehmen) machen.."

Richtig. Und wie ich Silencio bereits erklärte, wollte ich den Punkt mit dem Post nur stützen. Ich finde es ja genau so in Ordnung.

"Wo ist denn da die Diskussion übers Ziel hinausgeschossen?"

Möglicherweise war das unglücklich ausgedrückt. Ich empfand das zunehmende im Kreis drehen bzw. um den expliziten und impliziten Rassismus in King Kong und generell bei Jackson halt irgendwann als etwas an den Haaren herbeigezogen. Will ich jetzt auch kein Fass drüber aufmachen, aber beim stillen Mitlesen musste ich irgendwann doch arg das Lachen unterdrücken, weil nun grade King Kong kein Film wäre, bei dem ich mir zu viele Gedanken um sowas machen würde.

Ist halt im Grunde das Gleiche wie bei Snyders faschistoider Bildsprache - mag so erkennbar sein, wenn man darauf achtet, aber ich bezweifle, dass allzu viele Leute die Filme so wahrgenommen oder "gelesen" haben. Dazu ist Snyders "Fachbereich" mit den actionlastigen Effektschinken doch n Tick zu stumpf. Und ja, ich weiß, dass ich bei MoS, BvS und JL selbst zu den Analysierern und Verteidigern der Inhaltsebene gehöre und sich das jetzt sicher ein wenig widersprüchlich liest, bzw. meine Position bezüglich der Filme etwas unterminiert. Aber so sehr ich die für ihre Thematiken mag, so sehr sehe ich halt auch, dass es vorwiegend Effektblockbuster sind, die versuchen Nolans pseudo-intelektuelle Lesart zu imitieren, indem sie ein paar bedeutungsschwangere Szenen reinwerfen. Mit dem Unterschied, dass Nolan das für gewöhnlich noch n bisschen besser versteckt und dabei auch nicht ganz so oberflächlich bleibt.

Soll heißen: man kann Sachen auch kaputtanalysieren wink und Jacksons King Kong war denke ich eher als Liebeserklärung ans Original gedacht, während Jackson selbst, seinen vorherigen Motiven folgend (erinnert sich wer an das Opening von Braindead auf Skull Island? Vermeintlicher Aberglaube und n bisschen "Unga-Bunga" kostete einen netten Herren da ganz flott mal eben ein paar Gliedmaßen (und den Kopf). Könnt ich jetzt auch tierisch rassistisch lesen, oder ich seh darin, dem Hintergrund folgend, ne Hommage an Kannibalenfilme, die bei nem Mann mit Horrorbackground wie Jackson irgendwie nicht allzu weit hergeholt wirkt) einfach zu nem Grad seiner Linie treu blieb die er immer hatte. N bissl Exploitation-Stumpfsinn reinwerfen eben wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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