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Nymphomaniac (Part 1) gesehen am  
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Nymphomaniac (Part 1) (2013)

Ein Film von Lars von Trier mit Charlotte Gainsbourg und Stellan Skarsgård

Kinostart: 20. Februar 2014122 Min.FSK16Drama
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Nymphomaniac (Part 1) Inhalt

An einem kalten Winterabend findet der alte sympathische Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgård) eine halbbewusstlose, zusammengeschlagene Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg) in einer dreckigen Seitenstraße. Er nimmt sich ihrer an, bringt sie zu sich nach Hause und pflegt die Schwerverletzte. Als sie irgendwann wieder zu sich kommt und Joe ihre Wunden behandelt, fragt er sie, wie es zu solch einer Situation kommen konnte.

Joe fängt an, Seligman ihre Lebensgeschichte zu erzählen, ohne jegliche Scheu vor dem fremden Mann zu haben. Eingeteilt in acht Kapitel erzählt sie ihren Werdegang von der Geburt bis zu ihrem fünfzigsten Lebensjahr. Die eigene Lebensdiagnose ist geprägt von mannigfaltigen Facetten und erotischen Erlebnissen. Sie schmückt die Geschichte mit Erlebnissen und Erfahrungen, die von ihren tief verborgenen erotischen und emotionalen Wünschen zeugen.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Nymphomaniac (Part 1) und wer spielt mit?

OV-Titel
Nymphomaniac (Part 1)
Format
2D
Box Office
10,29 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
Zur Filmreihe Nymphomaniac gehört ebenfalls Nymphomaniac (Part 2) (2014).
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1 Kommentar
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.12.2018 03:50 Uhr | Editiert am 01.12.2018 - 14:07 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.752 | Reviews: 150 | Hüte: 344

Als Review zu Teil 1 & 2, in der Kinofassung:

Lars von Trier erzählt in vier kurzweiligen, für die inhaltliche Ausarbeitung notwendigen Stunden die Lebensgeschichte und den Leidensweg einer Nymphomanin, die irgendwo zwischen der Befriedigung ihrer Sexsucht, gesellschaftlichem Außenseitertum, Stigmatisierung der weiblichen Sexualität, Schuld und Selbsthass - oft vergeblich - versucht, ein normales Leben zu führen und sich dauerhaft an den kleinen und großen Dingen des Lebens wie Spaziergängen durch die Natur, Liebesbeziehungen oder das Gründen einer Familie zu erfreuen.

Als Rahmenhandlung fungiert dabei ein Gespräch zwischen der Nymphomanin Joe (Charlotte Gainsbourg) und der asexuellen Jungfrau Seligman (Stellan Skarsgard), welcher sich für klassische Musik und das Angeln begeistert. Trotz - und daher gerade wegen - des Kontrastes zwischen diesen beiden Charakteren zieht der Film diverse witzige Parallelen zwischen ihren Leben und speziellen Interessen und Vorlieben. Nebenher diskutieren Joe und Seligman über mehrere gesellschaftlich relevante Themen, die mal mehr mal weniger mit Joes Lebensgeschichte zusammenhängen.

Virtuos und erotisch gefilmt, überragend gespielt (Highlight: Uma Thurman in einer Nebenrolle als verlassene Ehefrau) und teilweise als Groteske zum Brüllen komisch.
Der Soundtrack bewegt sich passend zur konstrastreichen Rahmenhandlung zwischen Rammstein und klassischer Musik.

Abseits davon kommentiert Lars von Trier auf der Metaebene das Bild, welches er und seine Filme in den Medien, bei den Kritikern und der Zuschauerschaft innehaben, des Öfteren wird ihm und seinen den Filmen ja Frauenverachtung und Gewaltvernarrtheit vorgeworfen. Auf humoristische Weise zieht er zudem sein unter Umständen verkopft wirkendes und frequentiertes Verweisen auf religiös-mythologische Symboliken und klassische Kunst durch den Kakao, es ist schön zu sehen, dass jemand wie Lars von Trier auch über sich selbst lachen kann.

Nachdem mir "Melancholia" nicht sonderlich gefiel (ein Rewatch steht noch an), begibt sich von Trier mit "Nymphomaniac" zum Glück wieder auf das meisterhafte Niveau von "Antichrist". Seine für mich interessanten Filme aus der früheren Zeit habe ich bisher leider nicht im VoD-Stream gefunden und "The House That Jack Built" läuft aktuell nicht in meiner Nähe im Kino, aber das ergibt sich vielleicht ja noch.

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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