Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt, wie Glenn Flothe, ein Kriminalbeamter aus Alaska, dem mörderischen Treiben von Serienkiller Robert Hansen ein Ende zu setzen versucht. Hansen schafft es schon seit dreizehn Jahren, der Polizei zu entschlüpfen. Sein Hobby: Junge Frauen in der Wildnis aussetzen, jagen und umbringen. Als in Anchorage immer mehr Mädchenleichen auftauchen, macht sich Angst breit. Ungeachtet der Gefahr, in die er sich begibt, beginnt Flothe auf eigene Faust zu ermitteln, um Hansen zu fassen, bevor der sein nächstes Opfer tötet.
Ich habe mir den Film am 08. April 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Diese grausame wahre Geschichte wird zwar recht solide erzählt, aber auch ich hätte es von der Art und Weise vielleicht ein wenig anders gestaltet. So wäre in Sachen Spannung und auch im Mitdenken des Zuschauers vielleicht noch ein wenig mehr möglich gewesen. Schauspielerisch hatte ich so das Gefühl, dass Cage und Cusack ihren Stiefel herunterspielen, ohne sich großartig anstrengen zu müssen. Alles in dem Film ist halt irgendwo solide, nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht.
Meine Bewertung
"Frozen Ground - Auf der Jagd nach dem grausamsten Serienkiller Alaskas" ist zwar ein interessantes Werk geworden, dessen Geschichte auf jeden Fall berichtenswert ist, auch in Form einer Verfilmung, aber hier sind einige Szenen dabei, die leider nicht ganz rund sind. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, aber man hätte einiges anders machen müssen. Zum einen erfahren wir recht zügig, wer der Täter ist und der Zuschauer bekommt schon vorab zu viele Informationen, obwohl die Polizei noch nicht auf den Kenntnisstand ist und zum anderen ist es der Charakter "Cindy". Sie ist mir immer wieder ein Rätsel und es wird auch nicht klar, warum sie immer wieder so handelt. Ich vermute, obwohl es diesen Menschen tatsächlich gibt, dass man die Rolle ein klein wenig verändert hat, aber das ist nur eine Vermutung, zumindest macht es so den Eindruck. Auch wird das Motiv des Täters in keinster Weise erwähnt, obwohl wir zum Schluss eine wichtige Info bekommen und man fragt sich, warum man dies nicht in den Film eingearbeitet hat.
Die schauspielerischen Leistungen sind soweit in Ordnung. Die Kamera ist leider nicht wirklich gut gelungen. Immer kommen Wackler, die unbegründet sind. Ab und zu passt dieses Stilmittel, aber halt nicht immer. Die musikalische Begleitung fand ich angemessen.
"Frozen Ground - Auf der Jagd nach dem grausamsten Serienkiller Alaskas" ist ein informativer Film, der leider einiges rechts und links liegen lässt. Man sollte seine Erwartungen senken.
Meine Bewertung