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Under the Skin gesehen am  
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Under the Skin (2013)

Ein Film von Jonathan Glazer mit Scarlett Johansson und Paul Brannigan

Filmstart: folgt107 Min.Drama, Science Fiction, Horror
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Under the Skin Bewertung

Under the Skin Inhalt

In der Verfilmung von Michel Fabers Bestseller-Roman "Die Weltenwanderin" fährt die attraktive Laura auf der Suche nach einsamen Leuten durch die schottischen Highlands. In Wahrheit ist sie jedoch eine getarnte Außerirdische, von weit her geschickt und mit genug Kenntnissen der menschlichen Sprache und verführerischen Kräften ausgerüstet, um unvorsichtige Männer in die Falle zu locken und zu verschlingen. Doch dann wird ihre Mission von ihrer Neugier auf den menschlichen Körper und einem unbeabsichtigten Akt des Erbarmens gestört...

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Under the Skin und wer spielt mit?

Musik
OV-Titel
Under the Skin
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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4 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.04.2019 23:56 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.362 | Reviews: 158 | Hüte: 512

@MB80

Auf jeden Fall ein eindrucksvoller Film, bei dem ich es trotz seiner Langatmigkeit oder Sperrigkeit nicht bereue, ihn gesehen zu haben! Zumal Scarlett Johansson eh zu meinen Liebsschauspielerinnen zählt.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
08.04.2019 18:46 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.989 | Reviews: 35 | Hüte: 177

@MovieJones

Mmmmh, könnt ihr mal nach der Maske für Tablets schauen? Ich kann den „Spoiler“ Bereich nicht mehr rausnehmen sobald aktiviert. Nachträglich markieren und abschalten geht auch nicht. Mau... scorn

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
08.04.2019 18:42 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.989 | Reviews: 35 | Hüte: 177

Puh, Under the Skin geht unter die Haut, und into your brain.

Ein faszinierender Streifen, der etwas seltenes geschafft hat, nämlich mich zugleich komplett durch seine Bilder (Dialoge sind minimal und teilweise improvisiert) zu fesseln, und mich gleichzeitig tatsächlich gelangweilt hat. Insofern kann ich mich da den Eindrücken von luhp92 teilweise anschließen.

MiniReview, in einer Nussschale. Was zu dem Film passt: Bildgewaltig, wunderschön, fantastisches Sounddesign, unheimlich, originell, zäh, mäandert, grausam, sexy und kryptisch.

Zunächst einmal Hut ab vor Scarlett Johansson, souverän und mutig bis zu den teilweise extrem sensiblem Szenen. Wer behauptet die Frau wäre einfach nur „generisch“ heiß wird hier eines anderen belehrt. Sie, zusammen mit der Bildkomposition und dem Sounddesign, lässt den Film funktionieren. Wenn man einmal auf RottenTomatoes die Reviews durchschaut bekommt man die ganze Bandbreite, von „ArtsyFartsy Müll“ bis Meisterwerk. Beides ist mMn nicht korrekt, was der Film aber definitiv ist, ist herausfordernd und ambitioniert. Die Handlung breitet sich langsam aus, und nimmt den Zuschauer nie an der Hand. Eines der Highlights ist die schwer zu ertragende Szene am Strand, in der Johanssons „nicht Menschlichkeit“ eindrucksvoll vermittelt wird, ohne jeglichen Dialog. Interpretationsmöglichkeiten bieten sich einige an, meine Lieblingsidee ist die einer Coming Out Story, versteckt in der Haut (hihi) eines SF Horrorfilms.

Die Effekte sind ebenfalls nennenswert, und das Schicksal der Opfer führte tatsächlich zu einem der besten Jump Scares der letztenZeit.

Würde ich Under the Skin empfehlen? Nicht an Großmutter... ich bin froh ihn gesehen zu haben, und halte ihn für originell und effektiv. Wen das schon lockt muss ihn sich ansehen.

Meine Bewertung
Bewertung

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
18.12.2014 01:48 Uhr | Editiert am 18.12.2014 - 01:51 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.362 | Reviews: 158 | Hüte: 512
"Under the Skin" fordert die Sehgewohnheiten ungemein heraus, zumindest meine^^ Der Film kommt so andersartig daher, wie ich es selten erlebt habe. Günstigerweise wird das schon direkt im Intro deutlich, denn dieses erinnert stilistisch sehr stark an Kubricks 2001. Was nach dem Intro folgt, ist eine sehr ruhige Inszenierung, bestehend aus langbezogenen und dialogarmen Szenen. Bebildert wird der Film durch schöne Landschaftsaufnahmen. Die Musikuntermalung wechselt zwischen vollkommener Stille und bizarren Quietschgeräuschen.

Insgesamt spiegelt das Alles jedoch das Wesen von Scarlett Johanssons Charakter wider. Sie spielt ein außerirdisches Wesen in Frauengestalt, das mit einem Van quer durch Schottland fährt und wahllos Männer anspricht, um sie zu verführen und zu entführen. Hier wurde übrigens mit versteckter Kamera und einem Knopf im Ohr gefilmt, Johansson hat tatsächlich irgendwelche Männer auf der Straße angesprochen. Das Besondere an dem Alien ist, dass es keinen menschlichen Verhaltenskodex besitzt, es handelt ohne Empathie und ohne Vorurteile. Dies führt während des Handlungsverlauf zu einigen interessanten Ereignissen. Der Moment, wenn das Alien eiskalt und emotionslos zusieht, wie mehrere Menschen im Meer ertrinken, ich habe mich selten bei einer Filmszene so unwohl und schlecht gefühlt. Und auf ihrer Jagd behandelt es alle Männer gleich, vorurteilslos und unabhängig von ihrem Aussehen. Doch je mehr das Alien in die Welt der Menschen eintaucht, desto mehr Gedanken macht es sich um die Menschen. Johansson schafft es, diesen langsamen Wandel und dessen Folgen mit einem minimalistischen aber eindrucksvollen Spiel authentisch darzustellen. Wer also behaupten möchte, Johansson sei nur wegen ihrem Körper gecastet worden (und von dem zeigt sie hier alles), der irrt sich wink

Jonathan Glazer lässt den Zuschauer ziemlich allein mit seiner Geschichte, er nimmt ihn nicht an die Hand und baut nur in den seltensten Fällen einen Spannungsbogen auf. Da kann es leicht passieren, dass der Film schnell sehr langweilig wird. Was bei einer Laufzeit von 103 Minuten zu einer Qual werden kann. So erging es mir leider. Mich konnte "Under the Skin" trotz Johansson und interessanter Story über den Großteil der Handlung nicht wirklich fesseln.
Daher vergebe ich 7,5/10 Punkten.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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