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One Night in Miami... gesehen am  
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One Night in Miami... (2020)

Ein Film von Regina King mit Kingsley Ben-Adir und Eli Goree

Veröffentlichung: 15. Januar 2021110 Min.FSK12Drama
Meine Wertung
Ø MJ-User
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One Night in Miami... Inhalt

Wie könnte sie aussehen, eine fiktive Nacht in Miami, in der die Ikonen Malcolm X, Muhammad Ali, Jim Brown und Sam Cooke zusammenkommen und über ihre Rolle in der Bürgerrechtsbewegung und die kulturellen Umwälzungen der 60er Jahre diskutieren?

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von One Night in Miami... und wer spielt mit?

Drehbuch
OV-Titel
One Night in Miami...
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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5 Kommentare
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eli4s : : Moviejones-Fan
25.04.2021 13:51 Uhr | Editiert am 25.04.2021 - 13:57 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.522 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@luph92

Ich weiß, leider habe ich kein Prime frown
Aber dein Kommentar macht weiter Lust auf den Film... ich habe das im Auge und hole ihn baldmöglichst nach. trotzdem danke für den Hinweis.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
25.04.2021 00:24 Uhr | Editiert am 25.04.2021 - 00:36 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.238 | Reviews: 156 | Hüte: 506

Da hat PaulLeger eigentlich schon alles geschrieben. Die Parallelen zu "Ma Raineys Black Bottom" sind unverkennbar, ein weniger inszenatorisch sondern mehr vom Drehbuch und den Schauspielern (insbesondere Kingsley Ben-Adir als Malcolm X und Leslie Odom Jr. als Sam Cooke) getragenes Kammerspiel, dem es im Vergleich aber besser gelingt, das Theaterstück in das Medium Film zu übertragen. Daher würde ich hier noch einen halben Punkt mehr geben, also 7,5/10 Punkten.

"One Night in Miami" veranschaulicht sehr gut die ideologischen Grabenkämpfe zwischen der gemäßigten und radikalen Fraktion innerhalb der afroamerikanischen Freiheits- und Bürgerrechtsbewegung, was Freiheit und Gleichheit ausmacht, wie die Ziele der Bewegung am besten erreicht werden können, wo Kompromisse gefunden und Zugeständnisse gemacht werden müssen, welche Verantwortung die vier Männer als Idole und Influencer für die afromaerikanische Community und die US-amerikanische Gesellschaft insgesamt haben.

Im Zentrum stehen dabei Sam Cooke und Malcolm X. Sam Cooke, der als Sänger und Musikproduzent finanziell unabhängig und frei agiert, mit seinem Geld weitere afroamerikanische Künstler finanziert, sich mit seiner Musik aber nicht aktiv der Bewegung verschreibt, sondern Musik produziert, die auch den Weißen gefällt. Malcolm X, der klar und offen eine der Führungsrollen der Bewegung einnimmt, sich deswegen auch angreifbar und Feinde in der Öffentlichkeit macht, gleichzeitig finanziell aber nicht auf eigenen Beinen steht, sondern von Weißen abhängig ist. Malcolm X kritisiert Sam Cooke dafür, als bourgeoiser Afroamerikaner gemeinsame Sache mit den Weißen zu machen und nur deren Affe zu sein, Sam Cooke kritisiert Malcolm X wiederum dafür, als Apologet der rassistischen Nation of Islam (black supremacists) aufzutreten.

Am Ende singt Cooke in einer Late-Night-Show seinen Song "A Change Is Gonna Come" und Malcolm X verkündet seinen Plan zur Gründung einer neuen Vereinigung und zum Austritt aus der Nation of Islam - von deren Anhängern er dann letztendlich erschossen werden wird.

P.S.: Sollte es in Zukunft ein Biopic über Barrack Obama geben, Kingsley Ben-Adir ist der perfekte Schauspieler dafür!

@eli4s
Aktuell läuft der Film in der Flatrate auf Amazon Prime.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
08.02.2021 13:59 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.290 | Reviews: 158 | Hüte: 485

Der Film hält was er verspricht, nicht mehr nicht weniger. Er hat einige wirklich schöne Einzelszenen und die Dialoge sind teilweise wirklich gut, aber wirklich Neues gibt es nicht, die Darsteller sind teilweise gut, teilweise nicht. Also nicht wirklich einheitlich beurteilbar. Und letztlich nur kurz zu Oscarehren oder -chancen. Momentan schiessen diese Art Filme wie Pilze aus dem Boden und ein jeder hat eine Daseinsberechtigung, aber nicht jeder muss über den Klee gelobt werden. Als Theaterstück sicherlich interessant, als Film eher ein Mitläufer, der seinen Reiz nur aus den berühmten Namen zieht.

Wen das Thema interessiert und wer mit Ma rainey auch noch nicht genug hat, dem empfehle ich zusätzlich noch den ungleich unbekannteren ebenfalls theaterstückbasierten American Son. Der hat zumindest auch noch einen aktuellen immanenten Bezug...

Dünyayi Kurtaran Adam
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eli4s : : Moviejones-Fan
23.01.2021 13:10 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.522 | Reviews: 31 | Hüte: 104

Paulleger

Klingt gut. Leider ist der Film noch nicht zum Leihen verfügbar. Werde ich mir aber auf jeden Fall ansehen. Mir hat ja "Black bottom" etwas besser gefallen als dir, wenn gleich ich deine Kritik teile. Mal sehen wo der hier landet.

Irgendwie hatte ich aber bis auf Malcolm x ganz andere Teilnehmer in der Runde im Kopf. Sam Cooke und Jim browne kenne ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Dachte da wären noch Bürgerrechtler/ Politiker dabei gewesen. Bin gespannt.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
23.01.2021 12:41 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 908 | Reviews: 7 | Hüte: 123

Irgendwie witzig, dass Netflix und Amazon heuer zwei derart ähnliche Filme ins Oscar-Rennen schicken. Genau wie "Ma Rainey’s Black Bottom" basiert auch dieser hier auf einem Theaterstück, das mehrere Figuren und deren unterschiedliche Ansätze, wie man dem systemisch bedingten Rassismus der US-Gesellschaft begegnen soll, beleuchtet. Dieser hier gefällt mir besser, da die Inszenierung die Bühnenherkunft zwar auch nicht gänzlich abschütteln kann, aber immerhin einige genuin filmische Kniffe nutzt, um für Abwechslung zu sorgen.

Geschildert wird das fiktive Zusammentreffen von Cassius "soon to be known as Muhammad Ali" Clay, Soul-Sänger Sam Cooke, NFL-Star Jim Brown und Polit-Aktivist Malcolm X direkt nach Clays erstmaligem Gewinn der Schwergewichts-WM. Statt zu einer feuchtfröhlichen Feier entwickelt sich der Abend zu einer hitzigen Diskussion darüber, wie man seinen Einfluss für die Bürgerrechtsbewegung einsetzen solle.

Die Diskussion wird an manchen Stellen etwas thesenhaft (bei welchem der vier Diskutanten wohl? tongue-out), aber das gute Drehbuch kriegt jedes Mal noch die Kurve und gibt sich bei der Frage nach dem richtigen Handeln angenehm ambivalent, so dass sich der Zuschauer eigene Gedanken machen darf. So erweist sich das Ganze als durchaus interessantes Gedankenspiel, in dem die berühmten Charaktere gut getroffen wurden. Bei der Oscar-Academy dürfte gleichwohl der Netflix-Kandidat besser ankommen.

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