Abahachi, der Häuptling der Apachen (Michael Bully Herbig), und sein weißer Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) kämpfen unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit – doch eine neue, aufstrebende Bande macht ihnen das Leben besonders schwer! Sie locken Abahachi und Ranger in eine Falle, um an das sagenumwobene „Kanu des Manitu“ zu gelangen. Erst in letzter Sekunde können sie von ihrem treuen Weggefährten, dem liebenswerten Griechen Dimitri (Rick Kavanian), und seiner neuen Fachkraft Mary (Jasmin Schwiers) gerettet werden. Doch wie sich herausstellt, war das alles Teil eines großen Plans und auch erst der Anfang!
Ich mag Bully, Tramitz und Rick, habe früher wirklich gerne die „Bullyparade“ geschaut und natürlich die Filme der Komödianten-Truppe ebenfalls mit mehr oder weniger großer Begeisterung, je nach Film und dessen Qualität.
Annähernd ein Vierteljahrhundert später nun eine Fortsetzung des äußerst erfolgreichen Films „Der Schuh des Manitus“, hat natürlich auch zu Fragen geführt wie „Kommt das nicht zu spät?“, „Kann man an die alten Erfolge anknüpfen?“ und „Kann man als Komiker heute überhaupt solch eine Art von Humor noch bringen, ohne gekreuzigt zu werden?“
Viele der Antworten fallen für mich hier leider nicht positiv aus.
Auch wenn die „Buam“ einen gewissen Sympathiebonus von mir erhalten und der Film ein paar (wenige) wirklich gute Stellen beinhaltet, fällt er flächendeckend doch sehr enttäuschend aus. Man könnte auch sagen „ich war hier mit der Gesamtsituation“ unzufrieden.
Der Film fühlt sich leider mehr wie ein Relikt aus einer anderen Zeit an und das nicht im Sinne eines verklärt nostalgischen Blicks, sondern eben eher wie ein Film, der den richtigen Zeitpunkt um Jahre verpasst hat.
Die sehr ähnlich gestrickten und eher aufgewärmten Kalauer nun in einem neuen Film zu verpacken, der sogar für dieses Genre und im Vergleich zum Vorgänger, eine noch wesentlich dünnere Story auffährt, lässt einen eher die Stirn runzeln, als wie eigentlich angedacht mal auf die Schenkel klopfen.
Natürlich haben es Komiker heute deutlich schwieriger, nicht mit jedem Witz gleich jemand zu beleidigen oder auf die Füße zu treten und dafür von einem lynchenden Mob auf Social Media zum Tode verurteilt zu werden.
Das mag inzwischen ein sehr dünner und schmaler Grad sein, auf dem man noch wandeln kann. Entsprechend merkt man dem Film oft an, dass man eigentlich hier und da mehr wollte, sich aber zurückhalten musste. Sehr schade eigentlich.
Gut, das mag eher speziell mein Problem sein, da ich mit deutschen Produktion generell nicht viel anfangen kann und dadurch von den Gastauftritten im Film, außer Sky du Mont, wirklich niemanden gekannt habe. Leider sind die Nebendarsteller auch unbekannterweise oft eher zum Fremdschämen doof und hölzern in ihrer Darstellung, was damit meine Meinung hierzu dann auch nicht verbessern konnte.
Immerhin konnte das Gros der Ausstattung und der Kostüme einen guten Eindruck hinterlassen. Das hat man gerade bei deutschen Produktionen schon deutlich schlechter gesehen.
Insgesamt sicherlich kein Supergau, aber ein unbedeutender Film mit durchwachsener Qualität, der nicht mit den guten alten Zeiten von Bully und seinen Freunden mithalten kann.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 01. April 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Nicht jeder Gag mag hier zünden, aber dennoch stimmt die Chemie zwischen den Darstellern und auch der Charme des Originals lässt sich immer mal wieder blicken. Die Fortsetzung ist okay, hätte es jetzt aber nicht zwingend gebraucht. Für kurzweilige Unterhaltung aber schon ganz i.O.
Meine Bewertung
Großer Gott, ist der schlecht. Kein Gag zündet, die Schauspieler haben durch die Bank keinen Bock. Es ist wie ein Teebeutel, den man zum zweiten Mal aufgießt. Das Ergebnis ist unfassbar blöder Schmarrn.
Meine Bewertung
"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"
Als Fan des ersten teils war ich echt auf den 2. teil gespannt. Und nach langer zeit bin ich dann auch gestern abend endlich ins kino gegangen.
Hätte ich es mal nicht getan. Sehr langweiliger Film der witzlos daher kommt. Humor für 11 Jährige die über alles kichern. Leider echt schade.
Meine Bewertung
Hätte mir zwar lieber ne Fortsetzung zu Traumschiff Surprise gewünscht, aber zur Not nehm ich den hier auch. War ein netter Kinoabend mit der Familie in einem zur Abwechslung ziemlich vollen Kino. Der Film war unterhaltsam und lustig, der Cast war gut, die Sets und Kostüme sahen toll aus, der bekannte schöne Soundtrack wurde wieder verwendet und hat die Nostalgie aufleben lassen. Die Charaktere wiederzusehen war auch schön, schade nur, dass Uschi nicht dabei war. Umso geiler fand ich es aber, dass Sky du Monts Santa Maria doch wieder an Bord war, ich dächte mal gelesen zu haben, er sei nicht dabei. Auch der Superperforater-Song kam wieder vor, fand ich klasse.
Alles in allem eine besser als erwartete Fortsetzung. Nun aber bitte Traumschiff Surprise Episode 2!
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Daemons of the Shadow Realm // Witch Hat Atelier // Go for it, Nakamura-Kun!! (alle bei Crunchyroll)