Der berühmte Schauspieler Jay Kelly und sein Manager Ron finden bei einem Wiedersehen zurück zu ihrer Jugend. Unglückliche Vorfälle zwingen die beiden allerdings daraufhin, erwachsen zu werden.
@ luhp92
Und speziell ein Lars Eidinger funktioniert in seiner Rolle überhaupt nicht.
Würde das Urteil auf die gesamte Zugsequenz ausdehnen, vor allem diese reingequetschte verpasste Romanze zwischen Sandler und Dern ist so deplatziert und schlecht geschrieben.
Davon abgesehen hat er mir aber auch erstaunlich gut gefallen. Clooney spielt (sich selbst^^) so gut, dass ich mir den eigentlich vorgesehenen Brad Pitt in der Rolle gar nicht vorstellen kann. Und mit dem Ende zeigt Baumbach Guadagnino wie man die vierte Wand gekonnt durchbricht.^^
Ich habe mir den Film am 23. Dezember 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Noah Baumbachs Porträt eines Hollywood-Stars, das beide Seiten des Ruhms beleuchtet, wobei der Film sich öfters an Nebenfiguren aufhält und so sein Ziel aus den Augen verliert.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
BoGeorge Clooneyman ![]()
(Man sollte sich nur darauf einstellen, dass einem Europa hier durch die US-amerikanische Touristen/Postkarten-Brille präsentiert wird. Und speziell ein Lars Eidinger funktioniert in seiner Rolle überhaupt nicht.)
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich habe mir den Film am 12. Dezember 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Hollywood voller Selbstmitleid. Erreicht mich aber nicht, da viel zu betulich inszeniert.
Meine Bewertung
Ein Film von/mit/über/unter George Clooney, der einen Hollywoodschauspieler am hinteren Ende seiner Karriere gibt und sich eigentlich selbst spielt. Am Ende ist halt das ganze Leben eine Rolle.
„Jay Kelly“ ist ein etwas zu lang geratener Film, ein dysfunktionales Drama, das in seiner eher schleppenden Struktur, einige nicht überzeugende Dialoge auf den Zuschauer loslässt, während der Film sich in seiner Clooney-Meta-Ebene suhlt. Muss man mögen. Vor allem sollte man wirklich harter Clooney Fan sein und vor allem noch von Nahaufnahmen seines Gesichts.
„The Last Movie Star“ hat hier eine ähnliche Prämisse deutlich besser und glaubwürdig emotionaler erzählen können. Außerdem haben hier auch Dialoge Substanz und der Film weiß welche Lauflänge er auch tragen kann.
Ehre wem Ehre gebührt. Adam Sandler in der deutlich kleineren Rolle, ist der eigentliche Star des Films. Ich konnte seine Erschöpfung regelrecht mitfühlen, wenn er hier einem Kleinkind gleich, auf jeden Zu- oder Anruf sofort reagiert, ihm aber keine Menschlichkeit anerkannt wird.
Auch die weiteren kleinen Rollen von Laura Dern oder Patrick Wilson funktionieren in dem genau abgesteckten Umfeld des Films ziemlich gut und können kleine Momente aufbauen.
Am Ende nicht der große Wurf, der hier möglich gewesen wäre. Aber wieder mal meinen Respekt an Adam Sandler, hier mit einer äußerst glaubwürdigen Charakterisierung.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"