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Hercules (2014)

Ein Film von Brett Ratner mit Dwayne Johnson und Aksel Hennie

Kinostart: 04. September 201498 Min.FSK12Fantasy, Action, Abenteuer
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Ø MJ-User (10)
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Hercules Inhalt

Vor über 1400 Jahren wanderte eine gequälte Seele über die Erde, die weder Mensch noch Gott war. Herkules, der mächtige Sohn des Zeus erlebte in seinem ganzen Leben nichts als Qualen. Nach zwölf anstrengenden Aufgaben und dem Verlust seiner Familie wandte diese ausgelaugte Gestalt den Göttern den Rücken zu. Den einzigen Trost fand Herkules in blutigen Schlachten. Mit den Jahren, die vergingen, lernte er fünf weitere ähnliche Seelen kennen, deren einzige Verbindung ihre Liebe für den Kampf war und die allgegenwärtige Nähe zum Tod. Diese Männer und Frauen fragten nie, wo, warum oder gegen wen sie kämpfen sollen - nur was ihnen gezahlt wurde, zählte. Dies wissend, heuerte der König von Thrakien jene Söldner an, damit sie seine Soldaten trainierten und die stärkste Armee aller Zeiten formten. Doch Herkules begann die Motive von König Cotys zu hinterfragen, als dieser seine Armee auf unschuldige Männer und Frauen hetzt. Etwas in Herkules lehnte sich dagegen auf, doch ist dies genug, einen wahnsinnigen König und seine Armee vor einem Marsch durch das antike Griechenland zu stoppen - oder sogar den ganzen Olymp?!

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Hercules und wer spielt mit?

OV-Titel
Hercules
Format
2D/3D
Box Office
243,39 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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3 Kommentare
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Zeltan : : Moviejones-Fan
02.02.2018 17:12 Uhr | Editiert am 02.02.2018 - 17:53 Uhr
0
Dabei seit: 14.06.13 | Posts: 47 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Erfrischend, ernüchternd, überfällig und eigentlich unnötig.

So ungefähr würde ich den Film in einem Satz beschreiben. Der Grund ist ganz einfach: Haben sich bislang Verfilmungen über den legendären griechischen Helden Herkules noch sehr eng an den Mythos gehalten, indem er immer als Sohn des Zeus mit Bären Kräften dargestellt wurde, so befasst sich dieser Film zur Abwechslung mit dem Menschen hinter der Legende. Wie er möglicherweise war und was dazu geführt hat, dass er zu dieser Legende wurde. Eine erfrischende Abwechslung.

Herkules wird hier als überdurchschnittlich starker Mann präsentiert dessen Neffe seine Taten in schön übertrieben ausgeschmückte Geschichten packt. Dies tut er jedoch nicht weil er seinen Onkel so sehr verehrt, sondern weil Herkules als Söldner arbeitet. Die Geschichten bzw Legenden um ihn sind also nur ein Mittel zum Zweck um seinen Marktwert zu steigern. Im Klartext: eine antike Art der Promotion. Sehr ernüchternd das ganze.

Ich habe bereits unzählig viele Filme gesehen die sich um ihn ranken und habe mich immer gefragt, weshalb sich nie ein Filmemacher die Mühe gemacht hat sich mit dem Menschen hinter der Legende zu befassen. Dieser Film war somit längst überfällig.

Die größte Schwäche des Films ist jedoch, dass er sich mit einem relativ unbedeutenden Kapitel im Leben des Herkules beschäftigt. Das eigentlich Interessante, nämlich seine Taten, wird nur beiläufig in die Handlung mit eingebunden. Das ist sehr schade, denn die bieten weitaus mehr Stoff, als das was gezeigt wurde. Somit wird das ganze Potenzial das in dieser Figur steckt komplett verschwendet. Genauso gut hätte man die Figur des Aragorn aus Herr der Ringe beleuchten und die Geschehnisse aus den Büchern nur beiläufig in die Handlung mit einbauen können. Ob es ein besserer Film geworden wäre weiß ich nicht, aber er wäre genauso unnötig wie dieses Werk.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.01.2018 13:05 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.306 | Reviews: 24 | Hüte: 306

Man erzähle einer der bekanntesten und spannendsten Geschichten der Antike, schmücke den Trailer damit, lässt interessante Bilder auf der Leinwand flimmern und wechselt nach 5 Minuten das Thema. Ja, dies ist das große Problem von Hercules, welcher, basierend auf einer Graphic Novel (welcome Comicbuchverfilmung mit allen positiven wie auch negativen Aspekten), eigentlich die unspannendste Geschichte aus dem Leben des griechischen Helden erzählt. Werden die 12 Aufgaben angeteasert und immer wieder erwähnt, so thematisiert die eigentliche Handlung was völlig anderes. Und leider ist diese Handlung stellenweise so konstruiert und konfus, dass sie über interessante Aspekte, welche angedeutet werden, nicht hinaus geht. So werden Hercules Gräueltaten erwähnt - trotzdem bleibt er der umjubelte Held. So basiert die gesamte Story darauf, dass ein Held nicht der ist, welcher Heldenkräfte hat - nur um Hercules dann doch Superkräfte zu geben. Seine gesamte Geschichte ist ein Hoax, nur dass sie trotzdem stimmt.
Lässt man diese strukturellen Probleme hinter sich und akzeptiert, dass diese Geschichte außer ein paar netten Easter Eggs nichts über die wahre Mythologie des Charakters erzählt, der wird einen soliden Sandalenfilm erhalten. Gut choreographierte Kämpfe, sensationell guter Cast und der Beweis, dass mit etwas mehr Mühe auch griechische Mythologie funktionieren kann bzw. könnte.

Meine Bewertung
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luhp92 : : BOTman Begins
29.04.2017 09:59 Uhr | Editiert am 29.04.2017 - 11:03 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.922 | Reviews: 127 | Hüte: 310

Cheesiger CGI-Fantasygemetzel-B-Movie mit einer Mischung aus The Scorpion King, King Arthur und Herr der Ringe. Als Teenager vor zehn Jahren hätte ich den mit Sicherheit klasse gefunden, heute eher nicht so. Aber hey, "Hercules" bekommt sogar von den Kritikern allgemein (leicht) überdurchschnittliche Bewertungen und gilt als Brett Ratners gelungenster Film, also lasst euch von meinen vier Punkten nicht vom Anschauen abhalten^^

Die Action hat ohne Frage ihren Unterhaltungswert und sei es nur ein unfreiwillig komischer, wie z.B. der Kampf gegen diese grünen Viecher - eine Mischung aus den Aliens aus "John Carter" und den Zombies aus "I am Legend". Mit The Rock, Ian McShane, Rufus Sewell und Aksel Hennie hat man für die Fantasyaction zudem passende Schauspieler am Start, John Hurt wertet ohnehin jeden Film auf.

Gegen Ende des Films lassen die Drehbuchautoren des Weiteren ein paar Dramaelemente einfließen, was dem Plot trotz all der Action und Cheeseyness etwas Pepp verleiht. Nichtsdestotrotz hätte ich anstatt des Söldner- und Racheplots lieber eine Umsetzung der klassischen griechischen Mythologie gesehen. Das Flashbackintro über die zwölf Aufgaben hat mir insgesamt am besten gefallen.

In einer solchen Verfilmung würde ich in der heutigen Zeit allerdings eine kritische Beleuchtung erwarten, denn ein jemand, der seltene bzw. vom Aussterben bedrohte Tiere umbringt, sollte nicht als Held mit weißer Weste dargestellt und gefeiert werden. By the way, HBO oder Netflix: Wie wäre es mit einem Serienreboot über den Hexer Geralt von Riva?

Meine Bewertung
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- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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