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Der mit dem Wolf tanzt (1990)

Ein Film von Kevin Costner mit Kevin Costner und Mary McDonnell

Kinostart: 21. Februar 1991180 Min.FSK12Abenteuer, Drama, Western
Meine Wertung
Ø MJ-User (7)
Mein Filmtagebuch
Der mit dem Wolf tanzt Bewertung

Der mit dem Wolf tanzt Inhalt

Leutnant John J. Dunbar lässt sich an die äußerste Grenze der Zivilisation versetzen. Er will den Wilden Westen erleben, bevor es ihn nicht mehr gibt. Er findet den Posten verlassen und von den Sioux verwüstet. Dunbar nimmt die Herausforderung an. Einsamkeit und die Angst vor den Sioux bestimmen zunächst sein Leben. Aber allmählich kommen sich der amerikanische Soldat und die Indianer näher. Sie geben ihm den Namen "Der mit dem Wolf tanzt". Doch der Frieden hat ein abruptes Ende, als die Armee den "Indianerfreund" aufspürt und gefangen nimmt.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Der mit dem Wolf tanzt und wer spielt mit?

OV-Titel
Dances with Wolves
Format
2D
Box Office
424,21 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Zur Filmreihe Der mit dem Wolf tanzt gehört ebenfalls Der mit dem Wolf tanzt 2.
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3 Kommentare
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sittingbull : : Häuptling
09.03.2021 14:13 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.581 | Reviews: 6 | Hüte: 61

@luhp92

Freut mich. Ja ich kann ihn dir nur nachhaltig empfehlen. Es ging mir tatsächlich bei meiner ersten Sichtung ganz ähnlich. War auch im TV und vor Prime & co. Ich bin damals wie heute sehr begeistert von diesem tollen Narrativ.
Ich mag Costner auch gern. Nicht mein Liebling aber ein guter Typ im Filmbusiness (Waterworld hab ich aber noch nicht gesehen^^)

Ich freue mich auf deinen Bericht. Irgendwann. laughing

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.03.2021 19:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.977 | Reviews: 154 | Hüte: 496

@sittingbull

Apropos. "Der mit dem Wolf tanzt" müsste ich mir auch ein zweites Mal anschauen, um festzustellen, wie ich mir der Film heutzutage gefällt. Irgendwann um das Jahr 2010 herum habe ich den mal im TV gesehen (mit Werbung 4 Stunden^^) und damals fand ich den genauso großartig wie du. Und Kevin Costner ist eh einer meiner Lieblingsschauspieler.

Aber wie es so ist, mich reizen dann doch immer andere Filme mehr als dieser Rewatch.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sittingbull : : Häuptling
08.03.2021 11:31 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.581 | Reviews: 6 | Hüte: 61

Meine insgesamt zweite Sichtung.

Ein sehr besonderer Film aus vielerlei Hinsicht. Aus technischer Sicht ein Epos der alten Schule. Großartige Landschaften, hammer Soundtrack, grandiose Kamerafahrten, viele tolle Lichtspiele, eindringliche Sets, viel authentisches Filmhandwerk - da gibt es für mich nichts zu kritisieren. Die Inszenierung gelingt auf ganzer Linie und die Kamera fängt immer genau das ein, was sie soll. Allein die Büffelherden der Great Plains - wow.

Die Geschichte wird ebenfalls sehr gut erzählt. Es geht viel um kulturelle Identität, Zugehörigkeit und Respekt. Diese Punkte werden durch schöne Metaphern dargestellt. Der Film bewegt sich dabei immer zwischen Abenteuer und Drama, hat dabei nur vereinzelt Anleihen im Westerngenre. Der indigenen Bevölkerung wird viel Raum gegeben. Viele Szenen drehen sich um die Sioux und werden auch in deren Sprache abgehalten. Auch der Cast besteht zu großen Teilen aus Native Americans. Finde ich großartig und authentisch. Allgemein kann man sagen, dass der Film eine respektvolle Verneigung vor den Indianern ist und gleichzeitig eben auch kritische Fragen aufwirft. Kurz gesagt: Auf jeder Seite gibt es gut und böse. Ein bisschen wie beim letzten Mohikaner. Allerdings überzeugt Costners Werk in allen Aspekten noch einen Tick mehr. Ich bin mir sicher, dass es derartige Filme in der heutige Zeit nicht mehr geben wird. Aus technischer und auch aus inhaltlicher Sicht sind die Tage dieser Filme längst vorbei. Zu groß ist der Aufwand und zu groß die Angst eines shitstorms.

Der "Wechsel" der Kultur wird unheimlich gut dargestellt, als Costner auf seinem US Army-Pferd wieder zurück zum Fort reitet und von seinen eigenen Kameraden nicht erkannt wird. Das Feuer wird sofort auf den "Indianer" eröffnet und verwundet sein Pferd tödlich - dieses Pferd war das letzte "Ding", das ihn metaphorisch noch an die US Army gebunden hatte. Seine Identität als Soldat stirbt im Moment als das Pferd stirbt und er wird zum Indianer.

Man kann das Ganze noch weiterspielen: In den darauffolgenden Szenen wird ja auch noch der namensgebende Wolf erschossen. Durch dieses Tier erhielt er seinen indianischen Namen. Auch hier beerdigt man seine kulturelle Zugehörigkeit nach dem Motto: Er gehört jetzt nirgends wirklich dazu. Diese Szenen markieren ja auch den Tiefpunkt im Film. Am Ende wird dieser Sachverhalt nochmals verdeutlicht, als er mit seiner Frau (die ebenfalls keine klare kulturelle Identität besitzt) von dannen zieht. Stark geschrieben.

Für mich ein großartiger Film, der völlig verdient 7 Oscars erhielt und trotz seiner Länge (oft ein Kritikpunkt bei diesem Film) eine total dichte, emotionale, spirituelle und beschwingte Atmosphäre schafft. Die Geschichte von John Dunbar ist ein wahrlich schöne und ohne Frage der bessere "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ;)

Nachhaltige Empfehlung und gerade auf Amazon Prime verfügbar.

Meine Bewertung
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Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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