Die Trauzeugen Mischung aus Hangover, Brautalarm und American Pie 3 - nur dass er bei Weitem nicht in die Qualität dieser Filme heranreicht. Die wenigsten Gags zünden. Einige hätte man auch eher in einem ...-Movie Film erwartet und passten daher überhaupt nicht. Viele Szenen wirken recht konstruiert, Schauspieler waren auch eher durchschnittlich, wobei man keinerlei Charaktertiefe erwarten sollte. Insgesamt ein Film, bei dem man nichts verpasst, wenn man ihn sich nicht anschaut.
Urbayrische Komödie, schwarzer Humor mit teils bitterbösen Gags, einem tollen Darstellerensemble und witzigen Dialogen. Zwar ist die eigentliche Geschichte eher auf dem Niveau eines biederen Tatorts, reicht aber als Rahmen für die skurrilen Figuren locker aus. Diese Figuren sind aus dem Leben gegriffen und gut getroffen, und bringen die charismatische Hauptfigur immer wieder in witzige aber dennoch realistische Situationen. Hat mich sehr amüsiert und auch handwerklich waren einige Szenen stark umgesetzt. Wenn man sich an den bayrischen Dialekt gewöhnen kann ist der Film schon zu empfehlen, ich habe mich zumindest köstlich unterhalten gefühlt. 7/10
Nach längerer Zeit mal wieder: bleibt einfach einer meiner Lieblingsfilme. Saucool, lässig, geile Dialoge, sehr gutes Schauspielensemble, jazziger Soundtrack, intelligente Story... Also Leute, was will man mehr?
Die Trilogie ist sowieso sehr gut. Dass alle Filme der Reihe ne echt gute Qualität haben, sieht man doch eher selten (12 ist anders, aber trotzdem gut wie ich finde^^)
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
@stinson das buch hab ich gelesen - wusste gar nicht, dass es einen film dazu gibt.
stoker ein... schwieriger film.
kurz zum inhalt: nach dem unfalltod ihres vaters, zieht dessen bruder charlie bei der 18jährigen india stoker und ihrer mutter ein. schon von anfang an ist dem zuschauer (und auch india) klar, dass irgendetwas mit dem "lieben" onkel nicht ganz in ordnung ist und zwischen den 3 familienmitgliedern entwickelt sich eine sehr eigenwillige beziehung...
mia wasikowska spielt ihre rolle sehr gut, auch die restlichen 2 hauptcharaktere werden überzeugend dargestellt.
besonders aber hat mir die wirklich kunstvolle, teils poetische inszenierung des films gefallen. sehr ruhig und seltsam unaufgeregt, obwohl die story im weiteren verlauf immer aufregender wird. tolle bilder und oft sehr schöne szenenübergänge.
am anfang wird eine derart unterschwellige spannung erzeugt, die mich irgendwie richtig fertig gemacht hat. gegen ende des filmes lässt diese spannung zwar nach, aber als die hintergründe des onkels offenbart wurden war ich wirklich geschockt - das hätte ich so nicht erwartet.
das ende hat mich nicht ganz überzeugt, da wäre mir eine andere lösung lieber gewesen.
mit punkten möchte ich diesen film nicht bewerten. er lässt einen nicht kalt, aber er hinterlässt auch kein gutes gefühl. sicher nicht für alle empfehlenswert, aber ich denke da vorallem an eli4s und co - ihr könntet an dem film durchaus gefallen finden ;)
habe den film allerdings schon vor gut vier monaten im Kino gesehen und war nicht wirklich beeindruckt. visuell wars natürlich oft toll inszeniert, aber was anderes habe ich vom Park auch nicht erwartet, der ja schon immer eine sehr starke und oft hochstilisierte Bildsprache pflegt.
Fand aber die Story weniger interessant und abgesehen von Mia Wasikowska und ihrer Figur niemanden wirklich ansprechend. Vor allem Nicole Kidmans Figur hat ihren Platz in der Handlung nicht wirklich behaupten können und war seltsam ins Abseits gerückt. Dazu fand ich die Symbolik hier teilweise etwas zu offensichtlich.
Schlecht ist er nun nicht und als Reflexion über (weibliche) Sexualität - was ich aus dem Film mitgenommen habe - funktioniert er schon. Trotzdem ziehe ich im Grunde jeden anderen von Parks Filmen Stoker vor. Vielleicht liegts tatsächlich am negativen Einfluss amerikansicher Konventionen, wer weiß ...
@eli4s ja die story hat mich auch nicht hundertpro überzeugt, aber visuell hat er mir einfach sehr gut gefallen.
ich kenne sonst, glaube ich, keinen anderen film dieses regisseurs. kannst du da welche besonders empfehlen? denn ich glaube sein stil sagt mir sehr zu.
sein populärster ist zweifelsohne "Oldboy"; der zweite Teil seiner losen Rachetrilogie. Visuell, stilistisch wirklich atemberaubend, immer wieder philosophisch und unglaublich kraftvoll, auch dank des Hauptdarstellers. Man könnte dem Film sicherlich bei der Story und dem Drehbuch kleinere Vorwürfe machen, aber ich finde, dass das im Angesicht des überwältigenden Gesamteindrucks nicht weiter stört. Ich lieb den Film. Ist allerdings nichts für zu zart besaitete.
Sein, meiner Meinung nach, wichtigster Film bisher ist aber "Joint Security Area". Eher ein kleines Kammerspiel und weniger stilisiert. Hier bricht Park im Grunde den Koreakonflikt auf eine Freundschaft zwischen zwei Grenzsoldaten runter. Wirklich toller Film, hat mich sehr beeindruckt. Auch teilweise relativ lustig.
Ansonsten würde ich dir noch "Im a Cyborg but thats okay" empfehlen. Etwas gewöhnungsbedürftige sehr einfallsreiche Tragikkomödie. Im Grunde eine sehr obskure Variante von "Einer flog über das Kuckucksnest".
Aber auch mit seinen anderen Filmen macht man nicht unbedingt viel falsch ... seine unkonventionelle Vampirromanze "Thirst" habe ich allerdings noch nicht gesehen.
Es gibt solche und solche Komödien und das ich mir The Watch - Nachbarn der 3.Art gekauft habe, habe ich NIE bereut! Klar, der Humor ist sehr derb, aber wer zum Beispiel Hangover oder Stichtag mag, kommt hier auf seine Kosten! Ich mag diesen Film sehr gerne!
Savages Film von Oliver Stone über zwei Jungs, die "das beste Gras in ganz Kalifornien" anbauen, dann aber Probleme mit der mexikanischen Drogenmafia bekommen. Optisch ist der Film gut gelungen, die Schauspieler sind in Ordnung und insgesamt ist der Film sehr unterhaltsam. Problem ist jedoch, dass sich Stone aus meiner Sicht nicht richtig entscheiden konnte, was genau für einen Film er jetzt machen wollte. Komödie? Drama? Mafiathriller? Es ist von allem ein bisschen. Das macht den Film zwar abwechslungsreich und unterhaltsam, ist aber für die Dramaturgie nicht immer hilfreich. Ein weiteres kleines Problem ist die Darstellung der Drogenmafia. So gibt es einige wirklich drastische Szenen, die die Brutalität, Kaltherzigkeit und Gier der Mafiosos zeigen (sollen). Trotzdem fühlt man nie die ganz große Bedrohung. Insgesamt, wie gesagt, ein unterhaltsamer Film. Zwar mit einigen kleineren Schwächen, die aber zu verkraften sind. 7 von 10 Punkte.
Nur wegen Matthew McConaughey wollte ich den Film gucken, obwohl ich schon vorher wusste, dass es nichts besonderes ist. Also die ersten 35 Minuten waren für mich total langweilig, danach war der Film einigermaßen "interessant" und ich wollte es einfach nur zu Ende gucken. Tja, was soll ich sagen ... den Film muss man nicht unbedingt gesehen haben.
Ganz knappe 6/10.
Die Reise ins Ich
Ich mag den Film auch heute noch. In meinen jungen Jahren fand ich es natürlich viel cooler, aber auch heute fühle ich mich wunderbar unterhalten.
Damals(für mich) 10/10, und heute 8/10. ;)
Drachenzähmen leicht gemacht
Ein perfekter Zeichentrickfilm über Drachen und Wikinger. Besser hätte man es nicht machen können. Absolut grandios umgesetzt, wunderschön erzählt, stellenweise ziemlich cool und auch für Erwachsene wunderbar geeignet.
Da liegen wir bei allen 3 Titeln absolut konform! Selbst bei der geringfügigen "damals zu heute" Abwertung (die ja bei der immer noch hohen Punktzahl 8/10 eigentlich keine ist) von Die Reise ins Ich!
Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!
Mir ist aufgefallen, dass wir ziemlich oft einer Meinung sind.
Hast Du Pacific Rim schon gesehen? Bin gespannt wie Du den Film bewertest. Beim Pacific Rim habe ich mich fast genau so gefühlt wie Du dich bei Avengers.
Zuletzt gesehen?
Primeval | 08.01.2012