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MJ-Spieletipp

Der MJ-Spieletipp: RPGs, Fantasy & Cozy-Games + tolles Gewinnspiel!

Der MJ-Spieletipp: RPGs, Fantasy & Cozy-Games + tolles Gewinnspiel!
1 Kommentar - So, 26.01.2025 von Moviejones
Wir präsentieren euch den MJ-Spieletipp und haben uns zum Auftakt des neuen Jahres einmal umgeschaut, was den Start ins Jahr versüßen könnte.
Der MJ-Spieletipp: RPGs, Fantasy & Cozy-Games + tolles Gewinnspiel!

Final Fantasy VII Rebirth (PC)

Jetzt also endlich auf dem PC! Spätestens am Ende von Final Fantasy VII Remake war klar, diese neue Trilogie ist nicht einfach nur ein Remake, sondern scheint viel mehr eine Fortsetzung zu sein. Zu viele bekannte Ereignisse spielten sich anders ab und die Bedeutung der Moiren war am Ende schon sehr eindeutig. Entsprechend verhält es sich dann auch mit Final Fantasy VII Rebirth. Orte, Figuren und allgemeiner Ablauf sind bekannt, dennoch erwarten euch schon zu Beginn seltsame Abweichungen, bei denen Zack auf einmal eine wichtige Rolle spielt. Hä? Zack, ich weiß von nichts? Wer FF7 im Original nicht kennt, der steht natürlich erst einmal mit Fragezeichen herum und ebenso jene, die den ersten Teil der Remake-Saga nicht gespielt haben. Die Handlung von Final Fantasy VII Rebirth knüpft nahtlos an die des Vorgängers an. Die Moiren wurden besiegt und unsere Helden konnten aus der Stadt Midgar fliehen und Shinra entkommen. Eine große neue Welt liegt vor ihnen und die Handlung startet in der kleinen Stadt Kalm, wo Cloud seinen Mitstreitern von Sephiroth erzählt und wie aus dem heldenhaften SOLDATEN nun ihr neuer Feind wurde. Dann entlässt euch das Spiel auch schon in die große weite Welt, die es zu erkunden gilt, damit ihr Sephiroth die Stirn bieten könnt.

Final Fantasy VII Rebirth macht vieles besser, was man beim Vorgänger noch kritisieren konnte. Endlich gibt es eine Open World, endlich gibt es mehr Abwechslung und endlich fühlt sich alles nicht mehr wie auf Schienen an. Auch wenn die Open World vor allem mit bekannten Standardaufgaben gepflastert ist, gibt es dennoch eine Vielzahl an Minigames im Spiel zu entdecken, die für genug Abwechslung sorgen. Hier sticht vor allem Blut der Königin hervor, ein taktisches Kartenspiel, welches an die goldene Ära von Triple Triad und Tetra Master erinnert. Nicht ganz so spaßig wie die beiden, aber dennoch immer wieder für eine Runde gut.

Weniger gut gefällt uns weiterhin das Kampfsystem. Die Kämpfe sind zwar optisch gut inszeniert und wir merken, dass es taktisch sein soll, dennoch fühlt es sich immer wieder sperrig an und bietet nicht die Präzision eines Action-RPGs und auch nicht die Ruhe eines taktischen RPGs. Dies wird verstärkt, da viele Funktionen von Final Fantasy VII Rebirth in etwas unübersichtlichen Menüs versteckt sind und die Gegner wie schon bei Final Fantasy XVI regelrechte HP-Schwämme sind. Dadurch ziehen sich selbst einfache Kämpfe unnötig in die Länge und es entsteht nicht das Gefühl, wirklich stärker zu werden. Da wir die Welt, die Musik und Handlung im Vordergrund sehen, kann man aber den Schwierigkeitsgrad ruhig senken und sich eher an anderen Dingen erfreuen. Dennoch ist es schade, dass Square-Enix mit den Kampfsystemen zuletzt solche Probleme hat.

Final Fantasy VII Rebirth ist der deutlich bessere Mittelteil einer größeren Handlung, die erst noch im dritten Teil ihr Ende finden muss. Bis ihr aber darüber nachdenkt, wie alles zu einem Ende findet, werdet ihr gut und gern 50-100h beschäftigt sein, je nachdem wie weit ihr in die Welt und Mini Games abtauchen wollt. Ein großes Abenteuer liegt vor euch und Red XIII auf einem Chocobo muss man erlebt haben.

Donkey Kong Country Returns HD (Switch)

Ein Klassiker kehrt auf die Switch zurück. Nachdem Nintendo im Lebenszyklus der Switch so manches Remaster & Remake veröffentlicht hat, will man die Konsole so auch ausklingen lassen und hat Donkey Kong zurückgeholt. Das einst auf der Wii und später dem 3DS veröffentlichte Donkey Kong Country Returns erstahlt nun erstmals in HD und trägt dieses Anhängsel nun mit Stolz im Namen. Die HD-Auffrischung ist aber auch alles, was Fans an neuem Material zu sehen bekommen, denn das Spiel ist in erster Linie eine HD-Neuauflage der 3DS-Fassung. Dadurch habt ihr auf Wunsch etwas mehr Herzen, könnt mehr Items mitnehmen und auch die neuen Level der damaligen 3DS-Fassung sind dabei. Dadurch wird das Spiel verglichen mit der Wii-Fassung etwas zugänglicher und etwas umfangreicher. Gerade Einsteiger werden sich darüber freuen, denn wie sein SNES-Vorbild ist der Schwierigkeitsgrad des Spiels an etlichen Stellen durchaus gesalzen. Wie einst müsst ihr Donkey Kongs Bananen zurückholen und für Ruhe auf seiner Insel sorgen, nachdem der Tiki Tak-Stamm als neuer Unruhestifter in Erscheinung tritt.

Spielerisch bietet euch Donkey Kong Country Returns HD natürlich auch wieder perfekte Jump & Run-Unterhaltung. Zusammen mit seinem Kumpel Diddy müssen sich die beiden durch gut 80 Level mit fiesen Fallen, noch fieseren Gegnern und ultra fiesen Leveldesigns schlagen. Da dürfen auch die kultigen Lorenlevel nicht fehlen, die meist nur mit einer guten Portion Frusttolleranz und Auswendiglernen schaffbar sind.

Wer übrigens Lust auf das Spiel hat, der sollte unbedingt bei unserem Gewinnspiel mitmachen, bei dem ihr eines von drei Exemplaren gewinnen könnt.

Tales of Graces f Remastered (PC)

Inzwischen ist Bandai Namco fast durch und hat alle Tales of-Spiele einer Frischzellenkur unterzogen. Der aktuelle Neuzugang in diesem Bereich ist Tales of Graces f Remastered. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich nicht um eine Neuinterpretation des beliebten Rollenspiels, sondern vor allem einer Modernisierung der Technik und leichten Frischzellenkur. Höhere Auflösungen, schärfere Texturen und Spielbarkeit auf modernen Geräten. Ansonsten hat sich an dem ursprünglich für die PS3 veröffentlichten Tales of Graces f kaum etwas geändert.

Auf einem üppig grünen Planeten namens Ephinea geben sich drei kleine Kinder ein Versprechen, das die Zukunft retten könnte.Asbel, der Erbe eines örtlichen Fürsten, Richard, Prinz des Königreichs Windor, und Sophie, ein seltsames Mädchen ohne bekannte Vergangenheit, schwören sich einen besonderen Freundschaftseid. Jahre später hat sich die Welt verändert und ihr Eid von einst auf eine harte Probe gestellt.

Was Tales of Graces f Remastered heute wie damals auszeichnet, ist sein flottes und dynamisches Kampfsystem. Der Sprung in die dritte Dimension ermöglichte viele neue Möglichkeiten, zu den zuvor gelebten Kämpfen auf der 2D-Ebene. Die neueren Teile sind hier inzwischen zwar auch schon wieder weiter, dennoch kann auch 2025 das Kampfsystem von Tales of Graces f Remastered noch überzeugen. Bei der Story und den Figuren wird ansonsten die gewohnte Kost geboten, die wir von einem Tales of-Spiel erwarten. Die Figuren sind niedlich, aber etwas generisch und die Handlung zieht alle Register eines JRPG. Somit richtet sich auch das Spiel vor allem an Fans klassischer Rollenspielunterhaltung.

Age of Darkness - Final Stand (PC)

Vor sechs Jahren stellten wir euch They are Billions vor, eine Mischung aus Anno und The Walking Dead. Leider hatte sich der Entwickler im Laufe der Zeit übernommen und das damals im Early Access gestartete Spiel konnte sein volles Potential nicht ausschöpfen. Auf der Idee eines Survival-RTS aufbauend, setzt nun Age of Darkness - Final Stand an.

Auch hier müsst ihr unter Zeitdruck eine Siedlung aufbauen, expandieren und die Basis sichern. Ein Tag- und Nachtzyklus gibt dabei das Tempo vor und wenn die Dunkelheit naht, habt ihr hoffentlich für genug Licht gesorgt, denn aus dem Schatten der Nacht kommen mit jeder Runde mehr Feinde.

Im direkten Vergleich fällt auf, dass das Spiel visuell deutlich ansprechender ist als They are Billions, auch spielerisch wird bei Age of Darkness - Final Stand auf mehr Komfort gesetzt. Allein die Möglichkeit, etwas freier speichern zu können, verändert das Spielgefühl enorm. Die Arbeiten in den letzten Jahren an dem Spiel im Early Access merkt man Age of Darkness an, es ist deutlich runder als noch zum Start. Leider ist es derzeit aber immer noch sehr buggy an einigen Stellen, was eines 1.0 Releases nicht würdig ist und auch die Kampagne will nicht so recht zünden. Im Überlebensmodus ist man aber sowieso besser aufgehoben.

Astrometica (PC)

Astrometica ist kürzlich erst in den Early Access gestartet und richtet sich zu 100% an alle Spieler, die mit Subnautica ihre Freude gehabt haben. Stellt euch Astrometica einfach als Subnautica im All vor. Es ist damit ähnlich gelagert wie Breathedge oder Falling Skies. Während letzteres aber deutlich stärker die Action in den Vordergrund stellt, ist Astrometica viel entspannter. Dabei ist der Auftakt schon schockierend, denn eure Bergbau-Raumstation explodiert und ihr befindet euch in eurer Rettungskapsel allein im All. Doch Mann oder Frau packt an und baut sich eben alles wieder neu auf. Was in der Wirklichkeit ein wenig absurd ist, funktioniert als Spiel bekanntlich sehr gut und die Mischung aus Bauen, erkunden und überleben funktioniert auch bei Astrometica sehr gut. Dabei treiben wir nicht nur die Forschung voran, sondern erkunden auch das um uns herum befindliche Universum und decken dabei viele Geheimnisse auf. Astrometica ist ein Spiel für Erkunder, die eine gewisse Gefahr spüren wollen, ein Spiel aber in dem Tempo erleben wollen, welches sie selbst vorgeben.

The Spirit of the Samurai (PC)

Von The Spirit of the Samurai hätten wir uns so viel mehr versprochen. Ein Dorf in Gefahr. Ein von den Toten wiederauferstandener Samurai. Ein Oni auf dem Vormarsch. Stelle dich in diesem 2D-Action-Adventure in Stop-Motion-Optik als Mensch, Kodama oder Katze einer Horde untoter Krieger und Monster der japanischen Mythologie. Was auf dem Papier so gut klingt und in Bewegung auch toll aussieht, entpuppt sich leider am Ende nicht als das atmosphärische Abenteuer, welches wir gern gehabt hätten. Denn so toll die Optik von The Spirit of the Samurai gelungen ist, das Gameplay wirft dem Spieler immer wieder Steine in den Weg. Eine durchwachsene Kollisionsabfrage, unnötige und sich unfair anfühlende Tode und ein Jump & Run-Part, dem es etwas an Präzision fehlt. Dies alles macht The Spirit of the Samurai nicht zu einem schlechten, aber leider nur mittelmäßigen Spiel.

Pirates VR: Jolly Rogers (PC, MetaQuest)

Zum Abschluss wollen wir euch noch zwei Spiele für euer VR-Headset vorstellen, falls ihr so etwas besitzt. Den Auftakt macht Pirates VR: Jolly Rogers. Hier könnt ihr euch fast wie Jack Sparrow aus Fluch der Karibik fühlen. Mitten auf einer geheimnisvollen Insel erkundet ihr die Umgebung, Höhlen und sucht nach Schätzen und wehrt euch der vielen Gefahren. Pirates VR: Jolly Rogers versucht euch mit seinem malerischen und faszinierenden Tropenparadies in seinen Bann zu ziehen, streut dann eine ganze Reihe bekannter Elemente aus der Welt der Piraten ein und bringt euer Hirn zum Schwitzen mit einer Reihe netter Puzzle. Alles klar ausgerichtet auf ein ganz spezielles Erlebnis in der virtuellen Realität.

Wall Town Wonders (MetaQuest)

Einen weiteren Abstecher in die VR oder eher Mixed Reality könnt ihr mit Wall Town Wonders machen. In diesem entspannten Cozy Game gilt es eine Wandstadt in eurem Wohnzimmer zu errichten, oder wo ihr es entsprechend spielt. Das gesamte Abenteuer findet in der Mixed Relality statt und ihr baut Wohnungen an euren Wänden für kleine Figuren, die dort dann einziehen, leben und Bedürfnisse haben. Diese gilt es durch eine Vielzahl von Minispielen zu erfüllen, die bei Erfolg euch neue Möglicheiten beim Bau gewähren. Ein nettes Cozy Game der anderen Art ist Wall Town Wonders.

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DeKay1980 : : Moviejones-Fan
30.01.2025 10:45 Uhr | Editiert am 30.01.2025 - 12:04 Uhr
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Dabei seit: 12.06.15 | Posts: 428 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Teil eins zum FF VII Remake hat mich seinerzeit schon nicht völlig überzeugt.

Die Fortsetzung ist noch immer eingeschweißt.

Womöglich bin ich da zu sehr Oldschool. Ich hänge aber am Original, das ich damals zu 100% fertig hatte. Jeden optionalen Boss, jede Substanz, jeden Chocobo, jeden Limit (inklusive den von Aerith).

Das fühl ich im Remake einfach nicht so.

Aber an der Stelle mal die Anmerkung an Jene die sich beklagen dass der erste Teil zu linear ist: Das war auch damals schon so! Die Welt wurde erst offen als man Midgar verließ. Bis dahin saren es aber gut und gerne 10 bis 15 Stunden.

Im Moment verbreite ich die gelenkte Demokratie unter den faschistischen Insekten, die sonst die Kinder unserer Farmer essen würden.

Ende Februar kommt mit

Monster Hunter Wilds das absolute Brett. Meine Charge Blade ist bereit.

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