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Vietnamkrieg & Nazi-Zeit

Im Dschungel & Tiergarten: Adaptionen haben ihre Regisseure

Im Dschungel & Tiergarten: Adaptionen haben ihre Regisseure
0 Kommentare - Fr, 08.03.2019 von R. Lukas
Mit Joe Wright als Regisseur und Tom Hanks zumindest als Produzent kommt "In the Garden of Beasts" seiner Verfilmung näher. Rupert Sanders schleppt "The Things They Carried" an, auch schwerer Stoff.

Kriege braucht kein Mensch, aber sie geben immer wieder brauchbaren Filmstoff ab. Rupert Sanders, der Regisseur von Snow White and the Huntsman und Ghost in the Shell, will den Roman "Was sie trugen" von Tim O’Brien verfilmen und auch dort drehen, wo er spielt: in Vietnam. The Things They Carried, so der Originaltitel, handelt von einem Platoon US-amerikanischer Soldaten, die im Vietnamkrieg am Boden kämpfen - O’Brien stützte sich dabei auf seine eigenen Erfahrungen als Soldat in der 23. Infanterie-Division.

Währenddessen verweilt Joe Wright, von dem wir zuletzt Die dunkelste Stunde gesehen haben, im Zweiten Weltkrieg. Oder sagen wir eher: kurz vorm Zweiten Weltkrieg. Er soll bei In the Garden of Beasts Regie führen, einer Adaption von Erik Larsons "Tiergarten - In the Garden of Beasts. Ein amerikanischer Botschafter in Nazi-Deutschland". Tom Hanks und seine Firma Playtone Productions sind seit 2011 im Besitz der Rechte, damals sollte das Projekt noch bei Universal Pictures entstehen, bevor das Studio aus- und dafür StudioCanal einstieg. Ob Hanks nur produziert oder auch selbst die Hauptrolle übernimmt, ist noch unklar.

Wenn, dann würde er William Dodd spielen, dessen wahre Geschichte erzählt wird. Dodd, ein sanftmütiger Professor aus Chicago, war (wie es der deutsche Titel des Romans besagt) der erste amerikanische Botschafter in Nazi-Deutschland, ehe die Nazis begannen, Europa in ihren eisernen Griff zu nehmen. Zuerst begrüßt seine Familie die lebendige Szene in Berlin, aber bald hört Dodd von Gewalt gegen Juden. Obwohl seine Berichte ans Außenministerium auf Gleichgültigkeit stoßen, stimmen ihn die zunehmende Pressezensur und die Verabschiedung schockierender Gesetze weiterhin besorgt. Es führt zur allmählichen Erkenntnis des entsetzlichen Völkermordes, den Hitler in Wirklichkeit geplant hat.

Quelle: Collider
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