
Der blinde Auftragskiller Caine bekommt seine eigene Bühne: Das geplante Spin-off aus dem John Wick-Universum nimmt nun konkret Gestalt an. Die Dreharbeiten zum noch unbetitelten Projekt sollen bereits im April beginnen.
Donnie Yen kehrt nicht nur in seiner Rolle aus John Wick - Kapitel 4 zurück, sondern übernimmt erstmals innerhalb des Franchise auch die Regie. Damit liegt die kreative Ausrichtung des Films maßgeblich in seiner Hand.
’John Wick’ Spinoff About Blind Assassin Caine Gearing Up Production Under Donnie Yen’s Direction https://t.co/ccbdS5renz
— Deadline (@DEADLINE) March 24, 2026
Die Handlung setzt nach den Ereignissen des vierten Teils ein. Caine ist von seinen Verpflichtungen gegenüber dem High Table befreit - seine weitere Geschichte rückt nun in den Mittelpunkt. Auch Rina Sawayama wird erneut als Akira zu sehen sein, nachdem ihre Figur bereits im letzten Film auf positive Resonanz beim Publikum stieß.
Yen zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Gesichtern des internationalen Actionkinos. Mit dieser Erfahrung im Rücken richtet er den Blick nun gezielt auf die Figur des Caine und betont vor allem deren innere Zerrissenheit. Gerade der Kontrast aus Loyalität, Verantwortung und persönlichem Opfer mache ihn zu einer ungewöhnlichen Figur. Gleichzeitig sieht er in dem Projekt die Chance, das Genre weiterzuentwickeln - mit einem stärkeren Fokus auf Martial-Arts-Inszenierung, emotionaler Tiefe und einer eigenständigen visuellen Identität.
Der Film ist als Hongkong-inspirierter Action-Thriller angelegt, bei dem Yens charakteristische Kampfchoreografien eine zentrale Rolle spielen sollen. Ein konkreter Kinostarttermin steht derzeit noch aus.
Mit dem Caine-Projekt treibt Lionsgate den Ausbau des John Wick-Universums weiter voran, das sich längst als feste Größe im modernen Actionkino etabliert hat. Was meint ihr: Hat Caine das Potenzial, die John Wick-Reihe als eigenständige Figur weiter zu tragen, oder lebt das Franchise am Ende doch vor allem von John Wick selbst?
